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Anzahl gefundene Artikel: 8

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.02.2019 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Christian Egg
Anna Luisa Ferro Mäder
Hausnummern
Prix Engagement
Reinigung
Volltext
Prix Engagement: Die Unia ehrt eine Pflegerin, eine Putzfrau und zwei Näherinnen. Diese Frauen haben geputzt! Couragiert wehrten sie sich in ihrem Job für sich und für andere – und gewinnen jetzt den Prix Engagement der Unia. Wir gratulieren! Für Alexandra Lino war rasch klar: „Wenn ich nichts mache, passiert nichts.“ Und es musste etwas passieren. Denn die Zustände, welche die 46jährige Putzfrau im Zürcher Fünfsternhotel Marriott erlebte, waren „eine Katastrophe“. Sie und ihre Kolleginnen hatten viel zu wenig Zeit, um die Zimmer gründlich zu reinigen. Mussten zum Beispiel aus Zeitnot die Gläser aus der Minibar und die WC-Bürste zusammen im gleichen Lavabo waschen, mit dem gleichen Putzlumpen. Arbeiteten regelmässig elf, zwölf Stunden am Tag ohne Essenspause. Und hatten ständig die Chefin im Nacken. Putzfrau Lino sagt: „Sie kam oft zu mir ins Zimmer und rief: Bist du fertig? Schnell, schnell! Du hast keine Zeit, mit der Kollegin zu sprechen!“ Also wehrte sie sich. Zuerst kontaktierte sie die Unia. Diese nahm das Problem auf, recherchierte weiter und machte im vergangenen Sommer mit einem Report die Zustände öffentlich (Work berichtete). Der „Blick“ schrieb über den „Ekel-Alarm in Schweizer Hotels“, Alexandra Lino stand mit Foto hin. Marriott musste sich erklären. Für ihren Mut und ihren Einsatz hat Lino jetzt von der Unia den diesjährigen Prix Engagement bekommen, zusammen mit drei anderen starken Frauen. Der Preis wird seit 2018 vom Dienstleistungssektor der Unia vergeben und zeichnet (…). Christian Egg, Anna Luisa Ferro.
Work online, 1.2.2019.
Personen > Egg Christian. Reinigung. Preisverleihung. Work, 2019-02-01.
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18.01.2019 Zürich
Bauwirtschaft
Personen
Work
Anna Luisa Ferro Mäder
Baugewerbe
Lohnnachzahlung
Volltext
Diese italienischen Plattenleger freuen sich riesig: 100'000.- Lohnnachzahlungen. Dicker Bschiss auf der Baustelle bei der Europaallee beim Zürcher Hauptbahnhof: Die Sub-Sub-Unternehmensfirma Edil Service aus Zug prellte italienische Plattenleger um mehrere Monatslöhne. Doch dann schaltete sich die Unia ein. 3500 Franken netto, dazu Kost und Logis. Mit diesem Angebot lockte ein Vermittler im letzten Sommer vier italienische Plattenleger aus der Region Umbrien in die Schweiz. Einer von ihnen ist der 50jährige Pietro Martucci. Er erzählt: „Wir sind im Juli hier angekommen, mit fast leerem Portemonnaie, aber mit viel Energie und gutem Willen.“ Zuerst war nur ein Einsatz von 8 Tagen abgemacht, den Lohn dafür hätten sie pünktlich erhalten. Danach bot ihnen der Chef an, den Vertrag zu verlängern. „Was konnte Besseres geschehen?“ So arbeiteten die Plattenleger während Monaten auf der Baustelle an der Europaallee beim Zürcher Hauptbahnhof für die Firma Edil Service aus Zug, ein Sub-Sub-Unternehmen. Als die Wochen vergingen, kamen immer neue Italiener dazu. 19 waren es am Schluss. Doch die Arbeiter mussten in Zürich eine bittere Erfahrung machen. Vom versprochenen Lohn sahen sie nichts. Christa Suter von der Unia Zürich: „Sie erhielten nur kleine Zahlungen in bar, ohne Quittung.“ Und der 41jährige Liviu Stanciu ergänzt: „Die Firma hat die Lohnzahlungen immer wieder unter irgendwelchen Vorwänden verzögert.“ Esspäckli aus Italien. Die Plattenleger waren in ständiger Geldnot. Sie hielten sich über Wasser, so gut sie konnten. Wer nach Italien ging, brachte Esspäckli für die ganze Gruppe mit. (…). Anna Luisa Ferro.
Work online, 18.1.2019.
Personen > Ferro Anna Luisa. Baugewerbe. Lohnnachzahlung. Work online, 2019-01-18.
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25.06.2011 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Aldo Ferrari
Anna Luisa Ferro Mäder
Elektroindustrie
Gebäudetechnik
Löhne
Volltext

Mehr Lohn hat erste Priorität. Was in der Elektro- und Gebäudetechnikbranche wichtig ist. Ende 2012 laufen die Gesamtarbeitsverträge in wichtigen Gewerbebranchen aus. Die Unia bereitet sich bereits jetzt auf die Verhandlungen vor. Am 25. Juni haben sich in Bern über 60 Vertrauensleute sowie Gewerkschaftssekretäre der Elektro- und der Gebäudetechnikbranche zu einem „Unia Forte“-Diskussionstag getroffen. Im Plenum und in Arbeitsgruppen besprachen sie den Forderungskatalog und die Kampagnenaktivitäten für die bevorstehenden Vertragsverhandlungen. Auch die Ursachen und mögliche Mittel gegen das zunehmende Lohndumping in diesen Berufen waren Thema. Das zuständige Mitglied der Unia-Geschäftsleitung, Aldo Ferrari, zieht eine Zwischenbilanz. (...). Interview. Mit Foto von Aldo Ferrari. Anna Luisa Ferro Mäder.

Work. Freitag, 8.7.2011.
Unia Schweiz > Elektroindustrie. Löhne. 25.6.2011.doc.

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03.10.2008 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Anna Luisa Ferro Mäder
Judith Stofer
Integration
Migranten
Langfristige Perspektiven für Migrantinnen und Migranten. Die Unia verlangt einen Kurswechsel in der Integrationspolitik. Die Unia fordert eine neue Migrations- und Integrationspolitik. Die Fähigkeiten der Eingewanderten sollen vermehrt im Zentrum stehen. (…). Mit Karikatur. Anna Luisa Ferro Mäder, Judith Stofer. Work 3.10.2008
19.10.1999 Schweiz
Faschismus
Personen
Anna Luisa Ferro Mäder
Jürg Frischknecht
SVP
"Es geht schlicht um Macht". Die SVP geht auch in rechtsradikalen Kreisen auf Stimmenfang. Auf den Listen der SVP für die Parlamentswahlen figurieren drei Kandidaten aus rechtsradikalen Kreisen. Wie es dazu kommen konnte, fragte Anna Luisa Ferro Mäder den Journalisten und Buchautor Jürg Frischknecht. Seit Jahren berichtet er über die rechtsradikale Szene in der Schweiz. (...). Interview. Mit Foto. Anna Luisa Ferro Mäder. GBI-Zeitung 19.10.1999
19.10.1999 Schweiz
Faschismus
Freiheitspartei
Personen
Schweizer Demokraten
SVP
Christoph Blocher
Anna Luisa Ferro Mäder
Jürg Frischknecht
Nationalratswahlen
Skinheads
Volltext

Die SVP geht auch in rechtsradikalen Kreisen auf Stimmenfang. „Es geht schlicht um Macht“. Auf den Listen der SVP für die  Parlamentswahlen figurieren drei Kandidaten aus rechtsradikalen Kreisen. Wie es dazu kommen konnte, fragte Anna Luisa Ferro Mäder den Journalisten  und  Buchautor  Jürg Frischknecht. Seit Jahren berichtet er über die rechtsradikale Szene in der Schweiz. (...). Interview. Mit Foto von Jürg Frischknecht. Anna Luisa Ferro Mäder. Neue Gewerkschaft, Nr. 16, 19.10.1999.

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06.03.1996 Schweiz
GBH Schweiz
Personen
SMUV Schweiz
Anna Luisa Ferro Mäder
Frauen
Volltext
SMUV- und GBI-Vertreterinnen: Viele Fragen. „Ich bin zufrieden“ Christiane Brunner kann ihre Freude kaum verbergen. Das von den Frauen des SMUV und der GBI kürzlich in Bern gemeinsam gestaltete Seminar ging im besten Einvernehmen über die Bühne. Es waren keine Auseinandersetzungen, keine Rivalitäten zu spüren. Dialog war angesagt beim ersten Treffen von Vertreterinnen der zwei wichtigsten Verbände des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, die zurzeit ein neues Projekt zur Stärkung der Gewerkschaften im Dienstleistungssektor vorbereiten. Ungefähr vierzig Frauen aus der ganzen Schweiz sind dem aussergewöhnlichen Aufruf gefolgt. Zahlreiche Frauen sind aus der Deutsch- und Westschweiz angereist, wo die Gewerkschaft SMUV viele Aktivistinnen hat. Ebenfalls stark vertreten waren ausländische Kolleginnen - aus Italien, Spanien, Deutschland und auch aus Südostasien. Eine vielfältige Versammlung, die von Christiane Brunner, SMUV, und Zita Küng, GBI, geleitet wurde. Die Tagesordnung war auf die Interessen dieser Frauen ideal zugeschnitten: die vorgesehene Gründung einer gemeinsamen Organisation zur Stärkung der Gewerkschaftsverbände im wichtigen Dienstleistungsbereich, in dem die gewerkschaftliche Präsenz ja sehr zu wünschen übrig lässt. (…).
Anna Luisa Ferro Mäder, GBI, Freie Übersetzung: Susanne Hobi, SMUV.
SMUV-Zeitung, 6.3.1996.
Personen > Ferro Maeder Anna Luisa. Frauen. SMUV-Zeitung, 1996-03-06.
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28.03.1995 Schweiz
Frauen
GBI
Personen
SGB
Anna Luisa Ferro Mäder
Chrsitine Luchsinger
Arbeitsgesetz
Gesundheitsschutz
Nachtarbeit
Volltext

Nachtarbeit: Wer Kinder hat, soll einen obligatorischen Zeitbonus bekommen. Der CVP-Kompromiss. Die erste Debatte über das Arbeitsgesetz ist vorbei. Der Nationalrat stimmte einem Kompromiss zu, der einen obligatorischen Zeitbonus nur für Nachtarbeitende mit Familienpflichten vorsieht. Die Revision muss nun noch in den Ständerat. Anna Luisa Ferro Mäder sprach mit Christine Luchsinger, im Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) verantwortlich für Fragen des Gesundheitsschutzes. Bleibt es bei der Nationalratsvariante, erhalten - im Gegensatz zur bundesrätlichen Vorlage – nur Nachtarbeitende obligatorisch einen Zeitzuschlag von 10 Prozent, wenn sie Familienpflichten mit Kindern unter 15 Jahren haben. Der im letzten Moment von der CVP eingebrachte Kompromiss wollte verhindern, dass die gesetzliche Pflicht, einen Zeitbonus zu gewähren, auf Druck der Rechten und der Arbeitgeber völlig ausser Abschied und Traktanden fällt. Zwar hatte diese Seite nichts dagegen, die Schichtarbeit gesetzlich zu flexibilisieren und die „Tages“-Arbeit von 6 bis 23 Uhr auf 17 Stunden auszudehnen - die Frage der Zeitkompensation jedoch sei Sache der Sozialpartner und der Verträge. (...).

Neue Gewerkschaft, 28.3.1995.
Personen > Luchsinger Christine. Nachtarbeit. 28.3.1995.doc.

Luchsinger Christine. Nachtarbeit. 28.3.1995.pdf

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