Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
28.06.2012 Appenzell
BE Kanton
Faschismus
Nationale Front
Personen
Hans Stutz
2. Weltkrieg
Holocaust
Nationalsozialismus
Volltext

Schweizer in der Waffen-SS. Immer wieder die alten Seilschaften. Einst war er Posthalter, nun ist er pensioniert, aber immer noch ein Bewunderer der Waffen-SS: Vincenz Oertle. Seit kurzem wird sein Buch „Ein Appenzeller in der Waffen-SS“ im rechtsextremen Buchversand „Neue Zeitwende“ angeboten. Herausgegeben hat es der Verlag Druckerei Appenzeller Volksfreund. Verleger Markus Rusch lobte bei der Buchvernissage Vincenz Oertle als Kenner der Militärgeschichte. In Tat und Wahrheit ist Oertle ein Verharmloser des deutschen Nationalsozialismus. (...). Hans Stutz.

WOZ. Donnerstag, 28.6.2012.
Faschismus >Holocaust. 28.6.2012.doc.

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24.06.2010 Schweiz
Personen
Weltwoche
WOZ
Stefan Howald
2. Weltkrieg
Guisan und die Aufrechten. Eigensinn und Messianismus. Anhand General Guisans und des Reduits im Zweiten Weltkrieg wird wieder einmal der Sonderfall der Schweiz rekonstruiert. Dabei müssen es erneut die grossen Männer richten. Dieses Buch hat einen beträchtlichen Medienwirbel ausgelöst,. Es wurde in allen grösseren Zeitungen besprochen, in Radio und Fernsehen kontradiktorisch diskutiert. Deshalb ist es ja auch geschrieben worden, als ideologisch-politischer Eingriff. Markus Somm, stellvertretender Chefredaktor der "Weltwoche" will damit gegen die angeblich dominierende linke Geschichtsschreibung der letzten dreissig Jahr zur Schweiz im Zweiten Weltkrieg antreten, gegen die Abwertung des Reduit "die Proportionen wieder herstellen" und General Guisan als die "wohl bedeutendste Persönlichkeit der Schweizer Geschichte des 20. Jahrhunderts" neu lancieren. (...). Mit Foto. Stefan Howald. WOZ. Donnerstag, 24.6.2010
21.06.2010 Spanien
Faschismus
Spanischer Bürgerkrieg

2. Weltkrieg
Nationalsozialismus
Überwachung
Franco leitete Informationen über Juden an Nazis weiter. Diktator Francisco Franco hat während des Zweiten Weltkriegs Informationen über die in Spanien lebenden Juden an die Nazis weitergeleitet. Wie die Tageszeitung "El Pais" berichtete, forderte das Franco-Regime (1939-1975) im Mai 1941 in einem Rundschreiben sämtliche Provinzbehörden auf, vollständige Informationen über in Spanien lebenden  nationale oder ausländische Juden zu liefern. Zur Begründung habe es geheissen, der "Neue Staat", also das Franco-Regime, müsse vor den "Machenschaften dieser gefährlichen Menschen" geschützt werden. Tages-Anzeiger. Montag, 21.6.2010
01.01.1976 Schweiz
Spanien
Faschismus
Personen
SABZ
Spanischer Bürgerkrieg
Richard Dindo
2. Weltkrieg
Fernsehen
Film
Volltext

Ein historischer Film wird hochaktuell. „Schweizer im Spanischen Bürgerkrieg“. Zusammen mit Freiwilligen aus vielen anderen Ländern kämpften im Spanischen Bürgerkrieg auch rund 600 Schweizer Männer und Frauen auf der Seite der spanischen Freiheitskämpfer. Der Schweizer Filmschaffende Richard Dindo hat eine Anzahl dieser heute noch unter uns lebenden ehemaligen Spanienkämpfer aufgesucht und mit ihnen und ihren Erinnerungen einen Film gemacht. Durch die jüngsten Ereignisse in Spanien hat sein Film einen hochaktuellen Wert bekommen. Der Spanische Bürgerkrieg in den Jahren 1936 bis 1939 war für die europäische Arbeiterbewegung eine der letzten Gelegenheiten zum Widerstand gegen den Amoklauf des Faschismus, der geradewegs in den Zweiten Weltkrieg führte. So wie damals blicken die Freunde der Freiheit auch heute wieder mit bangen Gefühlen auf das Geschehen in Spanien. Wird es den freiheitlich gesinnten Spaniern gelingen, ihr Land endlich aus dem Joch der Diktatur zu befreien? (...).

Bildungsarbeit. Mitteilungsblatt der Schweizerischen Arbeiterbildungszentrale. 47. Jg., Nr. 1/1976.
Spanischer Bürgerkrieg > Film Richard Dindo.doc.

Film Richard Dindo..pdf

11.07.1940 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Max Weber
2. Weltkrieg
Gewerkschaftskartell DV Protokolle
Volltext
Wirtschaftspolitik

Gewerkschaftskartell Biel. Delegiertenversammlung und Vertrauensmännerversammlung

 11. Juli 1940, 20 Uhr, kleiner Saal Volkshaus

 

Traktandum: Referat von Genosse Dr. Max Weber über „Die gegenwärtige Lage und unsere Aufgaben“.

Anwesend sind 81 Delegierte und Vertrauensmänner des Kartells und der Platzunion.

 

Kollege Dr. Max Weber orientiert die Versammlung über die gegenwärtige Lage unseres Landes und den Zusammenbruch Frankreichs. Er vergleicht die europäischen Vorgänge mit dem Film „Sturm über Asien“.  16 Kleinstaaten sind verschwunden oder in ihrer Selbständigkeit beein-trächtigt. Kollege Dr. Weber möchte keine „Prophezeiungen“ machen über den Ausgang des Ringens. Die Endchancen sind auf beiden Seiten gleich. Eine andere Mächtekonstellation ist durchaus denkbar. Für die Schweiz ist erstes Gebot, unsere Haltung von keiner der Machtgruppen abhängig zu machen. Die neue Lage stellt uns vor ausserordentlich schwierige Probleme. Be-sonders betreffend die Versorgung mit Lebensmitteln und Kartoffeln sowie die Exportmöglich-keiten. Wir müssen  unsere geistige Selbständigkeit bewahren. Unsere Behörden müssen besonders umlernen betreffend Arbeitsbeschaffung. Kollege Weber formuliert die Forderungen der Arbeiterschaft in den  folgenden 3 Punkten: (...).

Gewerkschaftskartell Biel. DV. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift. Archiv GBLS Biel.

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08.03.1940 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Emil Brändli
Emilf Gräppi
Emil Rufer
1. Mai Biel
2. Weltkrieg
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Sekretariat
SGB
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel

Vorstands-Sitzung und Präsidenten-Konferenz. 8. März 1940, 20 Uhr, Volkshaus Zimmer 4

Vizepräsident Kollege Josef Flury eröffnet nach 20 Uhr die Sitzung mit folgenden Traktanden:

 

1. Appell, 2. Protokoll, 3. Korrespondenzen und Mitteilungen, 4. Maifeier 1940, 5. Festsetzung der Generalversammlung, 6. Verschiedenes

1. Appell. Der Appell ergibt die Anwesenheit von 11 Sektionspräsidenten und 7 Vorstands-mitgliedern. Entschuldigt sind die Kollegen Voutat, Sandmeier, Walther und Brunner.

2. Protokoll. Die Protokolle der Sitzungen vom 29. Dezember und 26. Januar werden verlesen und genehmigt.

3. Korrespondenzen und Mitteilungen. (...).

4. Maifeier 1940. Vom Gewerkschaftsbund sowie von der Geschäftsleitung der SPS sind Rundschreiben eingetroffen, die darauf aufmerksam machen, dass dieses Jahr der 1. Mai am Vortag der Auffahrt ist. Es stellt sich die Frage, ob der Arbeiterschaft in dieser ausserordentlich schweren Zeit zugemutet werden darf, am 1. Mai den ganzen Tag zu feiern und auf 2 Taglöhne zu verzichten. Die Umfrage des SGB hat ergeben, dass eine grosse Zahl von Gewerkschaftskartellen die Maifeier auf den Nachmittag oder sogar auf eine Abendfeier beschränken. Aus der Diskussion, die rege benutzt wird, geht hervor, dass man sich auf dem Platze Biel auf den Nachmittag beschränkt. Die anwesenden Vertreter werden sich in diesem Sinne innerhalb ihrer Organisationen einsetzen.

Gewerkschaftskartell Bie. Vorstand. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift. Archiv GBLS Biel.

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21.11.1939 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel

2. Weltkrieg
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Mobilmachung
Strick-Aktion
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel

Vorstands-Sitzung, 21. November 1939, 18.45 Uhr, Volkshaus Zimmer 4

 

Vizepräsident Josef Flury eröffnet um 18.45 Uhr die vollzählig besuchte Sitzung mit dem einzigen Traktandum: Bericht über Strick-Aktion

Frau Rufer gibt einen kurzen Bericht über den Stand der Aktion. Heute stehen fertig zur Verfügung 113 Paar Socken, 80 Hemden, 59 Paar Unterhosen, 34 Leibchen, 9 gehäkelte Leibchen, 16 Kappen und 24 Kniewärmer. In Ausstand, zum grossen Teil bei Frau Alchenberger, befindet sich Material für 56 Kappen und 25 Paar Socken. Die gesamten Auslagen für die Aktion belaufen sich bis heute auf 1170 Franken.

Kollege Josef Flury verdankt Frau Rufer die grosse Arbeit, die geleistet worden ist. Leider hat es an der Aktion an Mitarbeiterinnen gemangelt. Die Kollegen Gottfried von Ins und Paul Fell glauben, dass zu wenig Propaganda durch das Sekretariat gemacht wurde. Kollege Emil Brändli und Josef Flury sind anderer Meinung. Sie stellen fest, dass der zur Verfügung stehende Betrag von Fr. 1300.- fast aufgebraucht ist und die Waren heute versandbereit vorhanden sind. 

Gewerkschaftskartell Biel Vorstand Protokolle 1939-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift. Archiv GBLS Biel.

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22.09.1939 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Paul Fell
Robert Salchli
2. Weltkrieg
Aushilfspersonal
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Verkehrsbetrieb
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstandssitzung. 22. September 1939, 19 Uhr, Volkshaus Zimmer 3

Vizepräsident Kollege Josef Fluri eröffnet um 19 Uhr die Sitzung mit folgenden Traktanden:

1. Appell, 2. Protokoll, 3. Korrespondenzen und Mitteilungen, 4. Öffentliche Versammlung vom 26. September, 5. Strickaktion für die Wehrmänner, 6. Verschiedenes

1. Appell. Der Appell ergibt die Anwesenheit des ganzen Vorstandes ausser den Kollegen Gottfried von Ins und Schneiter, die im Militärdienst sind.
2. Protokoll. Das Protokoll vom 13. September 1939 wird verlesen und genehmigt nach einer Richtigstellung von Kollege Brunner, der mitteilt, dass die Inseratenkosten der Abstimmung vom 2./3. September 1939 in 4 Teile zerfallen.
3. Korrespondenzen und Mitteilungen.
Kollege Emil Brändli verliest die Kopie eines Briefes des VPOD an das Arbeitsamt, der auf die Schwierigkeiten des Aushilfspersonals der Strassenbahn zum Bezug der Arbeitslosenunterstützung hinweist. Der Vorstand nimmt das Schreiben zur Kenntnis.

Gewerkschaftskartell Biel Vorstand Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden. Handschrift. Archiv GBLS Biel.

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11.02.1927 China
England
Japan
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund

2. Weltkrieg
Krieg
Volltext

Überall Kriegsgefahren! (I.G.B.) Von neuem tauchen in allen Weltteilen Kriegsgefahren auf. In Europa sind es Gegensätze zwischen Italien und Jugoslawien, Italien und Frankreich, Polen und Litauen, in Amerika zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko, in Asien zwischen China und England und zwischen den verschiedenen chinesischen Machthabern und den grossen Weltmächten, die wiederum zu Gegensätzen zwischen den Weltmächten führen können. Nirgends ist es ein Kampf um höhere Ziele der Menschheit, sondern ausschliesslich ein Feilschen um rein materielle Interessen, bei dem die Heucheleien, die aus dem „Grossen Krieg“ noch bekannt sind, wieder auftauchen. (...). Der öffentliche Dienst, 11.2.1927.

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