Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 7

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
22.11.1994 Schweiz
Föderativverband
Verwaltung Schweiz

Staatsbetriebe
Stellenabbau
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Nationalrat Georges Eggenberger: Bürgerliche auf Konfrontationskurs. „Es werden Tretminen des Arbeitskampfes gelegt. Alle Konjunkturprognosen würden einen klaren Aufwärtstrend erkennen lassen; trotzdem lehnten viele Arbeitgeber Lohnerhöhungen oder Arbeitszeitverkürzungen ab. Leider trete der Bund zur Zeit als grösster Arbeitsplatzvernichter auf, erklärte Georges Eggenberger an der gestrigen Delegiertenversammlung des Föderativverbandes in Bern. Trotz dem sichtbaren Aufschwung der Wirtschaft wollten viele Arbeitgeber nicht einmal den vollen Teuerungsausgleich gewähren. „Dies ist eine Provokation“, stellte der abtretende Präsident des Föderativverbandes des Personals öffentlicher Verwaltungen und Betriebe, der Berner SP-Nationalrat Georges Eggenberger, fest. Doch die Gewerkschaften würden es nicht zulassen, „dass der Aufschwung nur in den Chefetagen, nur bei den Arbeitgebern“ stattfinde. „Wer wie die Arbeitgeber ständig Sozialpartnerschaft predige, aber puren Gruppenegoismus betreibe, der lege die Tretminen des Arbeitskampfes auf den Pfad der konjunkturellen Erholung“. Die Nichtgewährung von Lohnerhöhungen, vor allem des Teuerungsausgleichs, sei verantwortungslos, insbesondere gegenüber Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit kleineren und mittleren Einkommen. Nachteilige Auswirkungen habe diese Lohnpolitik auch auf die Einnahmen der öffentlichen Hand und der Sozialwerke. Eggenbergers Fazit: „Erst werden die Löhne gekillt, dadurch sinken die Einnahmen der AHV und jetzt kann man (…).
Berner Tagwacht, 22.11.1994.
Föderativverband > Stellenabbau. Bundesverwaltung. TW, 1994-11-22.
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07.09.1989 Schweiz
Föderativverband
Staatsbetriebe

Staatsbetriebe
Stellenplan
Volltext
Massnahmen gegen Personalmangel. Bundesrat prüft und prüft und... Der Bundesrat erkennt die schwierige Situation beim Bund und den Verkehrsbetrieben. Zwar beginne das Massnahmenpaket 1989 „zögernd Wirkung zu zeigen“. Weitere Massnahmen sollen geprüft werden. Zuwenig, meint der Föderativverband, was da in Aussicht gestellt wird. Sind für die Städte/Agglomerationen mit personellen Engpässen finanzielle Anreize oder andere Massnahmen vorgesehen, fragte Nationalrat Helmut Hubacher (soz., Basel-Stadt) die Landesregierung. Am Beispiel Basel zeigte er die Personalengpässe bei Bund, PTT und SBB auf. Was gemacht wurde. Unter dem grossen Mangel an Arbeitskräften leidet auch der Bund, vorab die Regiebetriebe und die Zollverwaltung, antwortete der Bundesrat Ende August 1989 auf die Einfache Anfrage. Das in Kraft getretene Massnahmenpaket (Herbstzulage 1988, Reallohnerhöhung 1989 sowie Revision Ämterklassifikation mit zeitlichem Vorzug der Phase 1991) beginne „zögernd Wirkung zu zeigen“. Auf Mitte 1989 seien die Vergütungen für Nachtdienst und bei unregelmässiger Schichtung der Arbeitszeit erhöht (Anm. Redaktion: unvollständige Anpassung an die Teuerung), die Dienstreiseentschädigung für Ledige jener für Verheiratete angepasst (Anm. Redaktion: zivilstandsunabhängige Ausrichtung) sowie rund 300 Dienstorte beim Ortszuschlag höher eingereiht (…).
SEV-Zeitung, 7.9.1989.
Föderativverband, 7.9.1989.
Föderativverband > Bundesbetriebe. Stellenplan. SEV-Zeitung, 1989-09-07.
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09.06.1989 Schweiz
Föderativverband
Staatsbetriebe

Bundespersonal
Staatsbetriebe
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Zulagen
Zeitzuschläge für Nacht- und Sonntagsdienst. Der Föderativverband - dem auch der VPOD angehört - verlangt Verbesserungen für das Bundespersonal mit Nacht- und Sonntagsdienst. Die negativen gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen dieser Arbeit, wie sie vorab bei SBB, PTT und Zoll geleistet wird, sollen durch eine schrittweise Anpassung der Zeitzuschläge abgebaut werden. Dem Bundespersonal wird seit 1972 im extremen Nachtdienst ab Mitternacht ein Zeitzuschlag von 25 Prozent angerechnet. Dazu kommt ab 20 Uhr die bescheidene feste Vergütung für Nachtdienst von Fr. 4.80 pro Stunde, aufgeteilt in 40 Prozent Lohnbestandteil und 60 Prozent Aufwandentschädigung. Diese Vergütung soll auf Mitte Jahr der Teuerung angepasst werden. Die lohnabhängige Vergütung für Sonntagsdienst beträgt ein Drittel der auf die Stunde umgerechneten Besoldung. Die Postulate. In einer Eingabe an Bundesrat Otto Stich, Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartementes, stellt der Föderatiyverband folgende Forderungen: Für den Nachtdienst zwischen 20. und 24 Uhr sowie zwischen 5 und 6 Uhr wird (neu) ein Zeitzuschlag von 25 Prozent angerechnet. Für den extremen Nachtdienst zwischen 24 und 5 Uhr wird ein (erhöhter) Zeitzuschlag von 35 Prozent angerechnet, der mit Beginn des Kalenderjahres, in dem der Bundesbedienstete das 55. Altersjahr vollendet, auf 40 Prozent erhöht wird. Für den Sonntagsdienst zwischen 6 und 20 Uhr wird (neu) ein Zeitzuschlag von ebenfalls 25 Prozent angerechnet. Die (…).
Der öffentliche Dienst, 9.6.1989.
Föderativverband > Zulagen. Staatsbetriebe. OeD, 1989-06-09.
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28.01.1927 St. Gallen
Zürich
Personen
Privatisierung
SP Schweiz
Dr. Marcus Gitermann
Gemeindebetriebe
Staatsbetriebe
Volltext

Die Entkommunalisierungsbewegung nach dem Kriege. Von Dr. Marcus Gitermann, Zürich. Bekanntlich sind Privatunternehmer auf kommunale Betriebe gar nicht gut zu sprechen. Die Motive, welche die Unternehmer-kreise bewegen, die öffentliche Regie mit allen Mitteln zu bekämpfen, sind nicht schwer zu erraten.  Mit  der  Kommunalisierung  bzw. Verstaatlichung der grossen Betriebe monopolistischen Charakters  Gaswerke, Elektrizitätswerke, Strassenbahnen und Eisenbahnen usw.) werden dem Privatunternehmertum  bedeutende Profitquellen entzogen. Die öffentlichen Betriebe, die in sozialpolitischer Beziehung (in Bezug auf Belöhnung, Feriengewährung, Krankenversicherung) „Musterbetriebe“ sein sollen, können ihren Arbeitern Arbeits-bedingungen gewähren, die für die Privatbetriebe vorbildlich wirken müssen. (...).

Der öffentliche Dienst, 28.1.1927.

Gitermann Marcus. Gemeindebetriebe. 28.1.1927.pdf

19.06.1925 Schweiz
Öffentlicher Dienst
Personen
Verwaltung Schweiz
Robert Grimm
Hans Oprecht
Gemeindebetriebe
Staatsbetriebe
Volltext
Arbeitsmethoden und Arbeitsbedingungen im Kommunalbetriebe. Der wirtschaftliche Erfolg einer Unternehmung wird in hohem Masse durch die Organisation des Produktionsprozesses bedingt. Diese Erkenntnis gilt für den kommunalen Betrieb wie für die privatwirtschaftliche Unternehmung. Für den Gemeindebetrieb vielleicht noch mehr. Er kann die Arbeitsbedingungen nicht in gleicher Weise dem wirtschaftlichen Zweck unterordnen, wie der Privatbetrieb. Produktive und unproduktive Löhne, Arbeitszeit, Wohlfahrtsaufwendungen und Versicherungen belasten das Unkostenkonto im kommunalen Betrieb stärker als im Privatbetrieb. (...). Robert Grimm.

 

Der öffentliche Dienst, 19.6.1925., 26.6.1925.
Personen > Grimm Robert. Gemeindebetriebe. 19.6.1925.

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05.01.1923 Deutschland
Kapitalismus
Personen
Sozialismus
Strassenbahn
Heinrich Ströbel
Gemeindebetriebe
Privatisierungen
Staatsbetriebe
Volltext

Der gefährdete Sozialismus. Der deutsche Sozialismus erlebt schwere Tage. Er sieht sich immer mehr in die Defensive gedrängt. Nicht nur im Hinblick auf seine politische Situation, auf die Bildung des Bürgerblocks und der bürgerlichen Rechtsregierung, sondern auch im Hinblick auf die Möglichkeiten eines sozialistischen Aufbaus. Und diese Erscheinung ist noch bedenklicher, als die momentane Einbusse an politischem Einfluss. Denn die Grundlage der proletarisch-demokratischen Macht und des sozialistischen Werdens bildet die Wirtschaftsmacht, auf die sich die Arbeiterklasse und der demokratische Staat zu stützen vermögen. Diese Wirtschaftsmacht aber ist nicht in der Entwicklung, sondern im Rückgang begriffen, ist vom Privatkapitalismus aufs schwerste bedroht. In ärgster Bedrängnis befinden sich heute besonders die kommunalen Betriebe. (...). Schluss folgt. Heinrich Ströbel.

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-01-05.
Personen > Ströbel Heinrich. Sozialismus. 1923-01-05.doc.

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06.12.1918 Schweiz
Strassenbahner-Verband

AHV
Bundesratswahl
Staatsbetriebe
Verfassung
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Eine wichtige politische Frage. Die Zeit der sozialen Neugeburt kann nicht nur mit stückweisen Reformen befriedigt werden, sie verlangt ein neues Fundament, d.h., eine Neugestaltung der Verfassung der Eidgenossenschaft. Die hierfür notwendigen Bemühungen haben im Nationalrat bereits eingesetzt durch eine vom stets aufrechten St. Galler Demokraten begründete Motion. Die Begründung ist wert, in einem Arbeiterblatt erwähnt zu werden, denn sie ist nicht nur ein an sich interessantes politisches Kapitel, sondern ein Beweis für das Recht der Arbeiterschaft, vom Staat weit mehr zu verlangen als bisher.  Nationalrat  Scherrer-Füllemann  führte ungefähr folgendes aus: Die Verfassung von 1848 war das Resultat des Kampfes zwischen der Idee des Staatenbundes und der des Bundesstaates. Damals bestanden keine grossen Fabriken und keine Arbeitermassen, auch keine Arbeiterführer. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1918-12-06. Standort: Sozialarchiv.
Strassenbahner-Zeitung > Verfassung. 1918-12-06.doc.

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