Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 14

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
19.01.2017 Schweiz
SVP
WOZ

Plakat
Rassismus
SVP
Volltext
Burkas und Banken. Warum der rassistische Gehalt der SVP-Plakate und ihr Bezug zur Unternehmenssteuerreform III nicht ignoriert werden sollten. Von Feministinnen haben wir gelernt, den Phallus nicht mit dem Penis, also das Herrschaftssymbol nicht mit dem Symbolisierten zu verwechseln. So etwas in der Art sollte man auch beherzigen, wenn man sich die aktuelle SVP-Propaganda gegen die erleichterte Einbürgerung der sogenannten dritten Generation zumutet. Angeführt durch die Gegenkampagne der Operation Libero, kritisierten Medien, Liberale und Linke, dass die SVP-Propaganda mit falschen „Fakten“ operiere: Die SVP warne vor „unkontrollierter Einbürgerung“ von Burkaträgerinnen. „Faktisch“ stammten jedoch 98,6 Prozent der AusländerInnen der dritten Generation aus Europa. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Burkaträgerin eingebürgert werde, tendiere daher gegen null. Das mag zwar stimmen, verpasst aber den entscheidenden Punkt: Es geht bei der Kampagne nicht primär um die faktisch-soziale Ordnung. Die Fakten zeigen lediglich, dass der rote Pass für europäische AusländerInnen nur in Ausnahmefällen erstrebenswert ist. Denn mit einem EU-Pass lässt sich hierzulande so gut lieben, leben und arbeiten wie mit dem roten. Bei der Kampagne geht es vielmehr um die symbolische Ordnung; um die Frage, wie viel rassistische Stigmatisierung von „Fremden“ die schweizerischen Stimmberechtigten als Teil ihrer demokratischen Kultur zu tolerieren bereit sind. Nimmt man die bisherige Debatte zum Nennwert, stellt man fest: ziemlich viel. (…). Bernhard C. Schär.
WOZ, 19.1.2017.
WOZ > Rassismus. Plakat. SVP. WOZ, 2017-01-19.
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01.04.2015 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Brossi Dominique
Hans Erni
AHV
Plakat
Volltext
Notizen zur Geschichte eines Plakates. Hommage an Hans Erni. Der SGB ist kein Museum und keine Kunstanstalt. Deshalb überlässt er eine Würdigung des Künstlers Hans Erni und seines modernen, sofort wiedererkennbaren Stils den Berufenen. Wieso sollte der SGB Hans Erni überhaupt würdigen? Weil sein Plakat, das er 1947 für die Kampagne zur Einführung der AHV geschaffen hat, einen besonderen Status erreicht hat. Am 25. Oktober 1946 entschied der SGB-Vorstand auf Antrag von VPOD-Generalsekretär Hans Oprecht, für die Abstimmungskampagne zur Einführung der AHV die Erarbeitung eines Plakates dem bereits sehr bekannten Hans Erni zu übertragen. Erni akzeptierte. Er schuf ein Gemälde, das lange Zeit gleichsam die bildliche Verkörperung der AHV darstellte. Der SGB produzierte daraus ein Plakat (Weltformat), aber auch Kleinplakate und Faltprospekte. Ein junger Mensch - Ernis Bruder stand Modell - blickt in die Zukunft. Darunter liegt, friedlich die Zeitung lesend, ein älterer Mann in der einen, eine strickende ältere Frau in der anderen Version. Kraft und Milde vereinen sich in einen Ton humanistischer Versöhnung. (…). Mit Plakat.
Dominique Brossy.
SGB. Erni Hans. Plakat AHV. SGB, 1.4.2015.
Personen > Erni Hans. Plakat AHV. SGB, 1.4.2015.
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01.05.2014 Biel
1. Mai Biel
GBLS Biel

1. Mai Biel
Plakat
Programm
Volltext

1. Mai 2014 Biel-Bienne. Programm. Plakat.

1. Mai Biel > Programm 1. Mai Biel 2014.

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15.02.2013 BS Kanton
Feuerwehr
Personen
VPOD Region Basel
Work
Marco Geissbühler
Matthias Scheurer
Ladenöffnungszeiten
Plakat
Volltext

24-Stunden-Shopping: Plakat in Basel sorgt für heisse Köpfe. Ladenöffnungs-Turbos verbrennen sich die Finger. Der Basler Gewerbeverband wirbt mit einem Feuerwehrmann für längere Öffnungszeiten. Andere Feuerwehrmänner schlagen Alarm. Selbstbewusst blickt der Mann in Feuerwehruniform von den Plakatwänden in Basel-Stadt. Die Hände vor der Brust verschränkt, der Blick herausfordernd. Ein echter Kerl. Die Überschrift („Auch wir wollen nach dem Samstagsdienst noch einkaufen“) suggeriert: Hätten die Läden länger geöffnet, könnte er auch nach seinen Heldentaten shoppen gehen. Mit diesem Sujet wirbt der kantonale Gewerbeverband für längere Ladenöffnungszeiten. (...). Marco Geissbühler.

Work, 15.2.2013.
Personen > Geissbühler Marco. Ladenöffnungszeiten. Plakat Basel. 15.2.2013.doc.

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29.04.2010 Bern
1. Mai Bern
Personen
Dinu Gautier
Plakat

Antisemitische Symbolik. Streit um ein 1.-Mai-Plakat. Um ein Plakat des "Revolutionären 1.-Mai-Bündnisses Bern ist ein heftiger Streit entbrannt. Es mobilisiert für einen revolutionären Block am 1.-Mai-Umzug und ein anschliessendes Fest vor der Reitschule. Die Kritik: Es bedient sich antisemitischer Bildsprache. Das umstrittene Plakat zeigt ein Skelett im Anzug mit Melonenhut, das den Kapitalismus symbolisiert. Mit riesigen Händen kontrolliert es als Marionettenspieler kleiner Figürchen, die Arbeiter darstellen und drauf und dran sind, ihre Fesseln zu durchschneiden (Arbeiterinnen sind keiene zu sehen. (...). Dinu Gautier. WOZ. Donnerstag, 29.4.2010

01.05.2009 Biel
1. Mai Biel
Personen
André Daguet
Beat Jost
Barbara Nyffeler
Géraldine Savary
Annie Seguin
Plakat
Krise bekämpfen - Jobs und soziale Sicherheit. 16.30 Uhr Besammlung Bahnhof Biel, Umzug. 17.00 Uhr Veranstaltung auf dem Zentralplatz. Referate: André Daguet, Barbara Nyffeler, Géraldine Savary, Beat Jost, Annie Seguin. Preisverleihung "Arbeit & Solidarität". Barbetrieb und Konzert mit Micha Sportelli. Plakat. GBLS Biel
01.05.2009 Schweiz
1. Mai Schweiz
SGB

Plakat
Krise bekämpfen. Tag der Arbeit. Der 1. Mai steht im Zeichen der Krise. Dabei haben die Arbeitgeber mehrheitlich sehr gute Jahre hinter sich und verfügen über die Mittel, die Krise einzudämmen. Alle sind aufgefordert, für Gerechtigkeit, für Lohngleichheit und für Gleichstellung zu kämpfen. Wer hat die Krise verursacht? Die Abzocker, die immer mehr Profit um jeden Preis wollten. Wer badet sie aus? wir alle. (...). Plakat. Comedia-Magazin Nr. 4, April 2009
14.11.2008 BS Kanton
Faschismus

Plakat
Nazi-Plakat an Koscher-Geschäft. Am Montag wurde neben einem Lebensmittelgeschäft für koschere Produkte ein Hetzplakat mit judenfeindlichen Parolen aufgehängt. Laut dem Zentrum gegen Antisemistismus und Verleumdung DAVID lautete die Aufschrift "Schweizer wehrt euch - Kauft nicht bei Juden". Am Montag war der 70. Jahrestag der "Reichskristallnach", mit der 1938 die systematische Judenverfolgung einsetzte. BaZ 14.11.2008
01.05.2002 Biel
1. Mai Biel
GBLS Biel

Plakat
Volltext

Plakat. 1. Mai GBLS 2002.

Plakat GBLS 2002.pdf

01.05.1983 Schweiz
1. Mai Schweiz
Personen
SGB
Karl Aeschbach
Arbeitsbeschaffung
Arbeitszeitverkürzung
Initiativen Schweiz
Plakat
Volltext

Im Zentrum des 1. Mai 1983. „Arbeit für alle“. Zwei Themen stehen gegenwärtig und wohl noch längere Zeit im Zentrum der gewerkschaftlichen Politik: Die Sicherung der Arbeitsplätze und die Arbeitszeitverkürzung in ihrer verschiedenen Formen. Innert Jahresfrist sind in der Schweiz rund 60‘000 Arbeitsplätze abgebaut worden, was etwa der Hälfte aller Arbeitsplätze entspricht, die seit dem Kriseneinbruch 1974/76 wieder neu geschaffen werden konnten. Darum musste der Bundesrat sein langes Sträuben gegen ein neues Beschäftigungsprogramm aufgeben. Die fundierte Eingabe des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) vom März 1982 und seine seitherigen wiederholten Interventionen haben somit Früchte getragen, auch wenn die angekündigten Massnahmen noch keineswegs alle Probleme lösen werden. (...).
Karl Aeschbach.

Berner Tagwacht, 20.2.1983.
SGB > Arbeitszeitverkürzung.doc.

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31.12.1973 Biel
Personen
Bruno Margadant
Plakat
"Für das Volk - Gegen das Kapital". Plakate der schweizerischen Arbeiterbewegung von 1919-1973. 105 Seiten, illustriert. Bruno Margadant. Verlagsgenossenschaft, Zürich 1973
01.05.1924 Schweiz
1. Mai Schweiz

Plakat
1. Mai der Ruhetag der Arbeit, der Kampftag der Arbeiter. Plakat. OeD 1.5.1924
26.04.1921 Biel
Arbeiterunion Biel
Archiv GBLS Biel
Personen
Wüst E.
1. Mai Biel
Arbeiterunion Biel Vorstand
Arbeiter-Union Zeitung
Plakat
Verkehrsbetrieb
Volltext

Arbeiterunion Biel. Vorstandssitzung, 26. April 1921

Vorsitz: Genosse Strasser. Der Vorstand ist vollzählig erschienen.

Mit Bekanntgabe der Traktanden eröffnet Genosse Franz Strasser die Sitzung.

 

1. Protokoll, 2. Maifeier, 3. Angelegenheit Konsumgenossenschaft, 4. Rapport über die Gewerkschafts-ausschuss-Sitzung, 5. Verschiedenes.

1. Protokoll. Das Protokoll der letzten Vorstandssitzung wird verlesen und genehmigt.

2. Maifeier. Es wurden einige Fräulein eingeladen, die den Verkauf der noch übrigen Maibändel und Karten übernehmen. 250 Exemplare der 1.-Mai-Nummer der „Berner Tagwacht“ und „Sentinelle“ wurden bestellt. Ferner wurde an den Gemeinderat Biel ein Schreiben gerichtet, in dem die Arbeiterunion jede Verantwortung ablehnt für den Fall, dass am 1. Mai die Strassenbahn nicht eingestellt wird. Es wurde beschlossen, ein Inserat im „Express“, „Sentinelle“ und „Tagwacht“ mit dem Tagesprogramm für den 1. Mai erscheinen zu lassen. Es wurde beschlossen, ein grafisches Plakat machen zu lassen mit der Unterschrift „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“.

3. Angelegenheit Konsumgenossenschaft. Die Angelegenheit Konsum wegen der Entlassung verschie-dener Arbeiter wegen Arbeitsmangel war nach kurzer Debatte erledigt.

4. Rapport über die Gewerkschaftsausschuss-Sitzung. Genosse E. Wüst gibt einen ausführlichen Be-richt über den Verlauf der letzten Gewerkschaftsausschuss-Sitzung in Olten.

5. Verschiedenes. Unter Verschiedenem wird beschlossen, die neue Zeitung „Arbeiter-Union“ für ein Jahr zu abonnieren.

Arbeiterunion Biel. Vorstand. Protokolle 1912-1922. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.

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01.01.1920 Biel
Bibliothek Schaffer

Plakat
Das künstlerische politische Plakat in der Schweiz. 32 farbige Wiedergaben der besten Blätter mit Begleittext. Eingeleitet von Edwin Lüthi. Mit Äusserungen plakatschaffender Künstler und 32 originalgetreue Wiedergaben. 14 Seiten, broschiert und 32 Abbildungen. Helbling & Lichtenhahn, Basel 1920
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