Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 12

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
13.09.2012 Schweiz
Nationalbank
Personen
SGB
Daniel Lampart
Nationalbank
Volltext
Währung
Wechselkurs

Kursuntergrenze so bald als möglich anheben. SGB zum Frankenkurs. Der SGB hat zur Kenntnis genommen, dass die Schweizerische Nationalbank die Wechselkursuntergrenze weiterhin mit aller Konsequenz durchsetzen will. Das ist unbedingt notwendig. Der Franken ist stark überbewertet. Damit die Löhne und Arbeitsplätze einigermassen sicher sind, bräuchte es mindestens einen Kurs von 1.40 Fr./Euro. Angesichts der Rezessionsgefahren wäre sogar ein noch schwächerer Franken erforderlich. (...). Daniel Lampart.

SGB, 13.9.2012.
SGB > Nationalbank. Wechselkurs. 13.9.2012.doc.

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16.12.2011 Schweiz
Gastgewerbe
Nationalbank
Personen
Unia Schweiz
Work
Matthias Preisser
Euro
Volltext
Währung
Wechselkurs

Der Franken muss noch viel weiter runter. Die Nationalbank muss den Wechselkurs zum Euro auf 1.40 senken. Das haben die Unia-Delegierten an ihrer Versammlung am 10. Dezember gefordert. Nur so könnten insbesondere die vom Frankenkurs abhängigen Branchen langfristig überleben. Ähnlich hatten sich die Sozialpartner der Maschinenindustrie und des Gastgewerbes gegenüber der Nationalbank geäussert. Am 18. November hatte eine Delegation der Sozialpartner des Gastgewerbes bei der Nationalbank vorgesprochen. (...).
Matthias Preisser.

Work. Freitag, 16.12.2001.
Personen > Preisser Matthias. Wechselkurs. 16.12.2011.doc.

 

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01.09.2011 Lyss
GKB
Personen
SP BE Kanton
Unia Biel-Seeland
Corrado Pardini
Euro
Stellenausbau
Volltext
Währung
Wirtschaftskrise

Der Werkplatz Schweiz ist in Gefahr. Wir müssen jetzt den Werkplatz stärken und die Auslagerung der Arbeitsplätze ins Ausland verhindern. Der Bundesrat hat dabei eine blamable Vorstellung geboten. Zuerst kündigte er ein Paket von 2 Milliarden an. Am Schluss gebar der Berg eine Maus: Lächerliche 870 Millionen Franken sollen vielleicht aufgeworfen werden, um unsere Arbeitsplätze in der Industrie zu verteidigen. Soviel wie 4 Kampfflugzeuge der neuesten Generation kosten. Einmal mehr hat sich das wahre Gesicht des Bundesrates gezeigt, gegen den Werkplatz Schweiz – für eine Schweiz, die vom Finanzplatz regiert wird! Derzeit reden alle Politikerinnen und Politiker und auch viele Unternehmer von der „Euro-Krise“. (...). Mit Foto von Corrado Pardini. Corrado Pardini, Nationalrat.

SP-Zytig Biel, September 2011.
Personen > Pardini Corrado, Werkplatz. SP-Zytig Biel, September 2011.doc.

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26.08.2011 Schweiz
Nationalbank
Personen
SVP
Work
Christoph Blocher
Oliver Fahrni
Marie-Josée Kuhn
Euro
Volltext
Währung

Das Wunder von Bern. Plötzlich will die Politik doch etwas gegen den teuren Franken tun. Vielleicht. Über wen lacht man mehr als über die Wendehälse von der SVP? Noch Ende Juni behauptete ihr Anführer Christoph Blocher, der betonharte Franken sei kein Problem. Ganz im Gegenteil: Er beweise die Überlegenheit der Schweizer Wirtschaft.“Starker Franken, starke Schweiz“. So titelte Blochers Leibblatt, die „Weltwoche“. Sie und Blocher hatten zuvor monatelang eine Hetzkampagne gegen die Interventionen der Nationalbank geführt. Mit besonderem Hass überzogen sie Nationalbankchef Philipp Hildebrand. Er sei ein „Falschmünzer“. Er trete die Unabhängigkeit der Schweiz mit Füssen. Und damit die ganze Schweiz. Er dürfe „nicht ungestraft davon kommen“. Und jetzt ist plötzlich alles genau umgekehrt. Am 11. August forderte Blocher vor den Augen der Nation, die Nationalbank müsse nun alles tun, um den starken Franken zu bekämpfen: „Wir führen einen Wirtschaftskrieg.“ (...). Mit Foto. Oliver Fahrni, Marie-Josée Kuhn.

Work. Freitag, 2011-08-26.
Work > Oliver Fahrni. Währung. 2011-08-26.doc.

Fahrni Oliver. Währung. 2011-08-26.pdf

26.08.2011 Schweiz
Nationalbank
Personen
SGB
Work
Daniel Lampart
Euro
Volltext
Währung

Soll die Schweiz den Euro übernehmen? und 7 weitere harte Fragen zum harten Schweizer Franken an Daniel Lampart, Chefökonom des Gewerkschaftsbundes. 1, Warum ist der Franken so teuer? Daran ist vor allem die Spekulation schuld. Es gibt kein vernünftiges ökonomisches Argument für den jetzigen Frankenkurs. Der Franken ist extrem überbewertet. Das Argument, der Franken sei stark, weil die Anleger aus unsicheren Währungen flüchten würden, greift nicht. Sonst müssten sich ja auch die norwegische oder die schwedische Krone aufwerten. Die norwegischen Staatsfinanzen sind sogar noch besser als die schweizerischen. Und die Norweger haben keine riskanten Grossbanken. Doch die Krone hat gegenüber dem Euro nicht zugelegt. Die Frankenstärke ist eine Spekulationsspirale. Ist diese einmal in Gang gekommen, steigen immer neue Anleger ein, um auch Gewinne zu machen. Das treibt den Franken weiter hoch. (...). Daniel Lampart.

Work. Freitag, 2011-08-26.
SGB > Währung. Work, 2011-08-26.doc.

Währung. Work, 2011-08-26.pdf

26.08.2011 Schweiz
Nationalbank
Personen
SVP
Unia Schweiz
Work
Oliver Fahrni
Euro
Volltext
Währung

Schrumpfeuro, Rütlifranken und Hildebrand: Wie die Mechanik der Krise funktioniert. Immer 3 x kassieren. Konzerne und rechte Parteien nutzen die Frankenkrise für einen Angriff auf die Arbeitenden und die Gesamtarbeitsverträge. Immer häufiger treffen bei der Unia Industrie Meldungen ein von Fronarbeit ohne Lohn – Firmen lassen ihre Belegschaften länger arbeiten. Begründung: Der absurd überbewertete Franken im Tausch mit Euro und Dollar. Die Krise der kapitalistischen Wirtschaft, die 2007 mit dem Zusammenbruch der Finanzmärkte begann, wütet weiter. In Euroland mit brutalen Sparprogrammen. In der Schweiz als Frankenkrise. Zwar boomt die Binnenwirtschaft, etwa der Bau. 2010 war auch in der Exportwirtschaft ein Jahr der Rekordgewinne. Sogar im Juli 2011 stiegen die Exporte noch an. Doch fast nur noch von Uhren. Die Frankenproblematik wird akut. Die Lage, sagt Unia-Industriechef Corrado Pardini, „ist kritisch“. (...).
Oliver Fahrni.

W. Freitag, 2011-08-26.
Work > Währung. 2011-08-26.doc.

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26.08.2011 Schweiz
Gastgewerbe
Personen
SGB
Unia Schweiz
Work
Aldo Ferrari
Matthias Preisser
Lohnerhöhungen
Teuerungsausgleich
Volltext
Währung

Lohnrunde: Gewerkschaften fordern mindestens 100 Franken plus Teuerung. Viele Firmen können sich gar nicht beklagen. Der starke Franken verhindere grosse Lohnerhöhungen, sagen die Arbeitgeber. Doch den meisten Branchen geht es gut. Steigen die Löhne jetzt nicht, wäre das Gift für die Konjunktur. Anfang August präsentierte der christliche Gewerkschaftsdachverband Travail Suisse Lohnforderungen von 1,5 bis 3 Prozent. Schon begannen die Arbeitgeber zu jammern: Solche Lohnerhöhungen seien nur in Ausnahmefällen möglich, sagte Arbeitgeberverbandsdirektor Thomas Daum. Je stärker der Franken, desto schwieriger werde es, über Lohnerhöhungen zu reden. Die Lohnrunde 2012 werde „sehr unterschiedlich, bis hinab in die einzelnen Unternehmen“. (...). Matthias Preisser.

 Work. Freitag, 2011-08-26.
SGB > Lohnerhöhungen. Work 2011-08-26.doc.

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01.09.2010 Schweiz
Nationalbank
SGB

Währung

Starker Franken: Nationalbank muss handeln. Der SGB-Vorstand fordert die Nationalbank auf, Massnahmen gegen die Aufwertung des Frankens zu ergreifen. Er verabschiedete dazu eine Resolution: „Durch die Aufwertung des Frankens droht ein dauerhafter Schaden in der Exportwirtschaft. Der SGB-Vorstand fordert daher die Schweizerische Nationalbank auf, Massnahmen gegen diese zerstörerische Aufwertung zu ergreifen. Es kann nicht sein, dass die Nationalbank den Finanzsektor stützt und die Realwirtschaft im Stich lässt.“ Der Franken hat in den letzten Wochen nicht nur gegenüber dem Euro, sondern auch gegenüber dem Dollar und gegenüber anderen Währungen stark zugelegt. Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Exportwirtschaft gegenüber ihren Konkurrenten im Ausland hat sich deutlich verschlechtert. Lohndruck, Entlassungen und Auslagerungen von Produktionsteilen werden die Folge sein. Gemäss Schätzungen gefährdet der starke Franken mehrere Zehntausend Arbeitsplätze, (slt). VPOD-Magazin, September 2010.

15.07.2010 Schweiz
Nationalbank
Personen
Rachel Vogt
Euro
Währung
Her mit den Milliarden! Nationalbank. Gigantische Eurokäufe, Garantiegeld für die Grossbanken: Die Schweizerische Nationalbank sitzt auf enorm aufgeblähten Bilanzen mit unklaren Risiken. Schwächt das ihren Einfluss bei der Bankenregulierung? Plötzlich hält man ihn für arrogant und seinen Kurs für ein Problem: Philipp Hildebrand, seit Anfang Jahr Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Denn obwohl die Nationalbank monatelang Milliarden von Euros kaufte, damit der Franken nicht zu stark wird, stürzt der Euro weiter ab. Und die Nationalbank verliert viel Geld. (...). Mit Karikatur. Rachel Vogt. WOZ. Donnerstag, 15.7.2010
17.09.1988 Schweiz
SP

Währung
"Sozialdemokratie 2088". Für neue politische Strategien. TW 17.9.1988
01.04.1979 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SGB
SMUV Schweiz
Hans A. Traber
Arbeitsmarkt
Inflation
Volltext
Währung
Wirtschaftskrise

Schwierige Lage der schweizerischen Wirtschaft. Anfangs 1978 war die Stimmung in der schweizerischen Wirtschaft von einer verhaltenen Zuversicht geprägt. In zunehmendem Masse und rascher als erwartet war eine recht deutliche Erholung von der Krise der Jahre 1974 bis 1976 zu verzeichnen, die vor allem vom privaten Verbrauch getragen wurde. So stiegen die Wertumsätze im Kleinhandel bis zur Jahresmitte um fast 2,5 Prozent an. Dieser angesichts der stagnierenden Bevölkerungszahl eher überraschende Anstieg ist nach Meinung aus Bankkreisen nicht zuletzt dank günstigen Kreditkonditionen zustande gekommen, welche die Verkäufe langlebiger Verbrauchsgüter, insbesondere von Automobilen förderten. Ausserdem wirkte die rege Nachfrage nach Wohnungen, die sich bereits Ende 1977 in einer Verringerung der Leerwohnungsziffer um einen Viertel äusserte, stimulierend auf die Wohnbautätigkeit, und die vorerst steigenden Aufträge im industriellen Bereich liessen auch die Produktion und die Beschäftigung anziehen und die Arbeitslosigkeit zurückgehen. (...). Hans A. Traber.

Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 4, April 1979, Seiten 111dd.
Gewerkschaftliche Rundschau > Wirtschaftskriese. 1979-04-01.doc.

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07.04.1971 Schweiz
Helvetische Typographia
IWF
Personen
Ferdinand Furrer
Inflation
Teuerung
Volltext
Währung

Warnung vor Celio! Eine Aktion gegen die Teuerung ist möglich. Im „Tages-Anzeiger“, Zürich, vom 30. März 1971 lesen wir unter den Titeln „Bundesrat Cello sprach in Luzern über Inflation und Finanzpolitik – Inflation ist Betrug am Vermögen“ u.a.; „Es muss gegen die Inflation etwas Mutiges geschehen, und es wird auch geschehen, sofern Volk und Parlament den politischen Willen aufbringen, die Folgen dieses  Betruges am Volksvermögen wenigstens abzuschwächen... Finanz- und Ausgabenpolitik ist ein Teil der staatlichen Gesellschaftspolitik... Die Wirksamkeit der Kreditbeschränkungen der Banken ist gefährdet. Die Entwicklung auf dem Eurodollarmarkt und der Rückfluss grosser Geldmengen auch ausserhalb des Bankensystems gefährden noch diese einzige wirksame antiinflationäre Massnahme“. Mit diesen Worten beweist. Bundesrat Celio, dass die Inflation nach wie vor nur mit Kreditbeschränkungen bekämpft werden soll. Doch welche Rolle die Kredite spielen und ob sie gegen die Inflation wirksam sind, lehren folgende zwei Beispiele: (...).
Ferdinand Furrer.

Helvetische Typographia, 7.4.1971.
Typographia Schweiz > Teuerung. 7.4.1971

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