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Anzahl gefundene Artikel: 8

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01.04.2019 Schweiz
Frauen
Personen
VPOD-Magazin
Natascha Wey
Frauenstreik
Volltext
Der VPOD organisiert den Frauenstreik am 14. Juni online und offline. Vom Liken zum Streiken. Die Mobilisierung für den Frauenstreik nimmt Fahrt auf. Kollektive haben sich gebildet, Manifeste werden geschrieben, Streikideen vorbereitet. Auch der VPOD ist an der Organisation des 14. Juni an vorderster Front dabei. Das Interesse am geplanten Frauenstreik (oder: „Frauen*streik“, siehe unten) ist riesig. Am 14. Februar haben wir vom VPOD unseren Aufruf www.frauenstreikI9.ch lanciert. Seither haben sich gegen 4‘000 Interessierte eingetragen; sie möchten Infos, sie wollen sich engagieren, sie haben Geld gespendet - oder alles zusammen. Erfreulich: Es sind auch viele Noch-nicht-Mitglieder aus VPOD-Branchen dabei, die sich einbringen möchten. Willkommen im Club! Das VPOD-Frauenstreikteam ist daran, die Streikwilligen in Absprache mit den Regionen zu kontaktieren und sie zu unterstützen, damit der 14. Juni ein grosser Erfolg wird. Parallel dazu liefern wir Grundlageninformationen. Zum Ablauf am fraglichen Freitag sind bereits einige Elemente fix: Um 11 Uhr soll es in der gesamten Schweiz einen gemeinsamen Moment geben, an dem Aktionen, Flashmobs oder sonstige Proteste laut werden. Um 15.30 Uhr ist dann für alle Frauen Arbeitsschluss. Dieser Zeitpunkt gilt, weil Frauen immer noch 20 Prozent weniger verdienen und daher, auf einen 8-Stunden Tag gerechnet, ab 15.24 Uhr gratis arbeiten. Gegen Abend wird es dann an vielen Orten Demos und Feste geben. Ist der Streik erlaubt? „Dürfen wir überhaupt streiken?“, möchten viele wissen. Dazu haben VPOD-Gleichstellungssekretärin Christine Flitner und VPOD-Generalsekretär Stefan Giger ein Merkblatt ausgearbeitet (zu finden unter www.vpod.ch). Um es vorwegzunehmen: (…). Natascha Wey.
VPOD-Magazin, 1.4.2019.
Personen > Wey Natascha. Frauenstreik. VPOD. VPOD-Magazin, 2019-04-01
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01.02.2018 Schweiz
Frauen
Personen
VPOD-Magazin
Natascha Wey
Arbeitszeit
Frauen
Volltext
Geld und Zeit, Prekarität und Sorgearbeit waren die zentralen Themen am SGB-Frauenkongress. Who cares? „Unsere Zeit ist mehr wert“, lautete die Losung, mit der sich die rund 200 Delegierten des SGB-Frauenkongresses zwei Tage lang beschäftigten. Die Themen Arbeitsdauer, Geld, Care-Arbeit und die noch immer nicht umgesetzte Lohngleichheit standen ganz oben. In kämpferischer Gewerkschaftsmanier vorgetragen waren bereits die Grussbotschaften. Die Berner Gemeinderätin Franziska Teuscher erinnerte an die Schwierigkeiten der ersten Gewerkschaftsfrauen. Die Bernerin Margarethe Faas-Hardegger war 1905 die erste politische Sekretärin des SGB. Sie wurde entlassen, weil sie zu erfolgreich war. Auf eine Nachfolgerin musste frau fast ein Jahrhundert warten: Ruth Dreifuss. Sie war SGB-Sekretärin, bevor sie Bundesrätin wurde. Ein langer Atem ist auch heute noch gefragt. Etwa bei feministischen Evergreens wie der Lohngleichheit. Teuscher sagte es so: „Frauen arbeiten 5 Tage, bezahlt bekommen sie nur deren 4.“ Regula Rytz, Präsidentin der Grünen Schweiz, fand, bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen im Bundeshaus müssten wieder Aktionen wie der Frauenstreik angedacht werden. Auch Elisabeth Keller, Politologin bei der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen, will vorwärtsmachen: Es braucht endlich einen Elternurlaub, der diesen Namen verdient. Von Schwedinnen lernen. Mitten in die Care-Problematik führte dann die Soziologin Sarah Schilliger mit ihrem Übersichtsreferat „Who cares“. (…). Natascha Wey. 
VPOD-Magazin, 1.2.2018.
Personen > Wey Natascha. Frauen. Arbeitszeit. VPOD-Magazin, 2018-02-01.
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02.11.2017 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Patricia D Incau
Natascha Wey
Feminismus
Volltext
„Wir müssen weg vom reinen Gleichstellungs-Feminismus!“. Mit Gewerkschafterin Natascha Wey an der Spitze weht bei den „SP Frauen“. Erst 15 Monate im Amt – und schon hat die neue Co-Chefin der „SP Frauen“ ein feministisches Manifest durchgebracht, das sich sehen lässt. Work: Natascha Wey, Sie haben sich während Ihres Studiums an der Uni unter den Linken unwohl gefühlt. Warum? Natascha Wey: An der Uni sind in der Tendenz Leute, deren Eltern auch einen höheren Bildungsgrad haben. Ich hatte das nicht. Ich hatte als erste in meiner Familie die Möglichkeit zu studieren. Es kann einschüchternd sein, wenn man mit so einem Hintergrund an die Uni kommt und auf Personen trifft, vor allem Männer, die Marx gelesen haben und all die grossen linken Denker kennen. Die eloquenter sind und mit einem völlig anderen Selbstverständnis Texte diskutieren. Nach dem Motto: Wer länger schnorret, und das möglichst kompliziert, ist der Gescheitere. Ich war dem nicht so gewachsen. Also probierten Sie es mit den Rechten, mit der NZZ, und machten da ein Volontariat? Ich habe meine NZZ-Zeit in guter Erinnerung. Ich wollte schreiben und musste irgendwie mein Studium finanzieren. Die NZZ war die einzige Zeitung, die damals für ein Volontariat 3‘000 Franken bezahlte. Ich mag es übrigens nicht, wenn man immer so tut, à la: „Was, du warst bei der NZZ? Das ist erstaunlich für eine Linke.“ Was soll denn das? Gibt es vielleicht einen Prototyp der idealen linken Biographie? Muss ich einen Kurs machen, damit ich eidgenössisch diplomierte Trotzkistin bin? ? (…). Patricia D’Incau.
Work, 2.11.2017.
Personen > D’Incau Patricia. Feminismus. Interview. Work, 2017-11-02.
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18.08.2017 Schweiz
AHV
Personen
VPOD Schweiz
Natascha Wey
AHV-Revision
Volltext
Ja zur AV 2020 – auch aus Frauensicht! Warum Natascha Wey, Co-Präsidentin SP Frauen und Gewerkschafterin, ja zur Rentenreform AV 2020 sagt. Die Altersreform 2020 kann einen als Feministin in ein Dilemma bringen. In ein Dilemma, weil sie Fort- und Rückschritte beinhaltet. Die SP Frauen haben nach langer Diskussion die Ja-Parole beschlossen. Und dieses Ja vertreten wir nun mit Überzeugung. Die Erhöhung des Frauenrentenalters ist tatsächlich nicht gerechtfertigt,... Linke Gegnerinnen haben einen wichtigen Punkt: Die Erhöhung des Frauenrentenalters ist ökonomisch nicht gerechtfertigt. Wer Feminismus - wie ich - auch als Verteilungsfrage versteht, kann dazu deshalb a priori nur mit Mühe "Ja" sagen. Ich habe also Verständnis für Frauen, welche die Erhöhung des Rentenalters kritisieren, wenngleich diese Erhöhung der bürgerlichen Parlamentsmehrheit und nicht der Linken zuzuschreiben ist. Sämtliche Anträge, das Rentenalter nicht zu erhöhen wurden nämlich abgeschmettert. ...aber das „linke Nein" verschweigt die erzielten Fortschritte. Zur Vorlage Nein zu sagen, ist aber auch gefährlich. Und zwar, weil die Altersvorsorge 2020 für Frauen wichtige Fortschritte bringt. Diese werden von GegnerInnen ausgeblendet. Es sind vor allem Fortschritte für Frauen mit tiefen Einkommen und schlechten Versicherungslösungen. Das kann die Frau sein, die am Kiosk arbeitet. Oder die Migrantin, die für eine kleine Reinigungsfirma Büros putzt. Oder die Pflegefachfrau auf dem Land, die in einem Altersheim angestellt ist, (...). Natascha Wey, SGB, 18.8.2017.
Personen > Wey Natascha. AHV. AHV-Revision. SGB, 2017-08-18.
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01.11.2016 Schweiz
Personen
VPOD-Magazin
Natascha Wey
GAV
Reinigungspersonal
Volltext
Gesamtarbeitsvertrag Reinigung - eine wichtige Grundlage, aber kein Allheilmittel. Saubere Arbeit. Auch für den VPOD wird der Reinigungs-GAV immer wichtiger. Denn die öffentliche Hand stellt Reinigungspersonal nur noch selten direkt an - eine Entwicklung, die der VPOD äusserst kritisch sieht. Der VPOD ist seit 2007 Verhandlungspartner des Gesamtarbeitsvertrags für die Reinigungsbranche in der Deutschschweiz. Auf Gewerkschaftsseite sind ausser ihm die Unia und die Syna mit dabei, die Arbeitgeberseite vertritt der Verband Allpura. Zwar wurde ein erster Gesamtarbeitsvertrag mit Allpura bereits im Jahr 2000 abgeschlossen. Für den VPOD gewann der GAV allerdings erst an Gewicht, als im Jahr 2007 die Kategorie „Spitalreinigung“ geschaffen wurde. In vielen Spitälern hatte die ungute Entwicklung eingesetzt, das Reinigungspersonal nicht mehr direkt anzustellen, sondern den Auftrag auszuschreiben und an private Firmen zu vergeben. Fluch und Segen. An dieser Entwicklung zeigt sich die Problematik für den VPOD. Der Reinigungs-GAV ist Fluch und Segen zugleich. Ein Fluch, weil in Tieflohnbranchen wie der Reinigung der öffentliche Bereich oft bessere Löhne und Arbeitsbedingungen bietet als die Privatwirtschaft. Insbesondere das Reinigungspersonal in Spitälern erhält bei einer direkten Anstellung höhere Zulagen für Nacht- und Sonntagsarbeit, als sie der GAV festschreibt. Gleichzeitig ist der GAV ein Segen: Durch die seit 2007 geltende erleichterte Allgemeinverbindlichkeit sind Mindestlöhne nun für alle Betriebe der gesamten Branche Vorschrift. Das wüsteste Ausmass an Lohndumping wird so (…). Natascha Wey, VPOD-Zentralsekretärin.
VPOD Schweiz, 1.11.2016.
VPOD Schweiz > Reinigung. GAV. VPOD Schweiz, 2016-11-01.
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01.07.2016 Schweiz
Personen
Steuern
VPOD Schweiz
Cédric Wermuth
Natascha Wey
Interview
Unternehmenssteuer
Volltext
Cédric Wermuth: „Finanzpolitik als trojanisches Pferd“. Das VPOD-Magazin sprach mit SP-Nationalrat Cédric Wermuth über die USR III. Steuergeschenke und Service-public-Abbau sieht er als Teil einer neoliberalen Agenda. VPOD-Magazin: Cédric Wermuth, kannst du mir eine finanzpolitische Einschätzung der Lage in Bundesbern geben? Cédric Wermuth: Der erste Punkt ist ganz konkret die USR III und ihre Folgen: Die USR III ist zwar eine notwendige Reform, in der jetzigen Ausgestaltung allerdings verheerend, da sie nicht gegenfinanziert ist Der Bundeshaushalt wird rund I,3 Milliarden Franken abbauen und kompensieren müssen. Das hat direkte Auswirkungen, insbesondere auf die wenig gebundenen Bereiche im Bundeshaushalt wie zum Beispiel den regionalen Verkehr, die Entwicklungspolitik oder Bildung, Forschung und Innovation. Die Bürgerlichen haben bereits klar gemacht, dass sie die Landwirtschaft und die Armee verschonen wollen. Dazu kommen - zweitens - weitere Beschlüsse des neuen Parlaments von mindestens 6 zusätzlichen Milliarden an Steuergeschenken, wenn sie so verabschiedet werden. Das alles in einer Zeit, in der die Unternehmensgewinne in diesem Land explodieren. Bei den Unternehmen liegt heute die grösste volkswirtschaftliche Vermögenskonzentration, die es je gegeben hat. Welche Auswirkungen hat diese Politik? Die nächsten Jahre werden überaus schwierig. Bisher konnten wir beim Bund den Leistungsabbau in den meisten Fällen noch so durchbringen, dass es nur wenig geschmerzt hat. Interview: Natascha Wey. VPOD-Magazin, Juli 2016.
Personen > Wermuth Cédric. Unternehmersteuerreform. VPOD-Magazin, Juli 2016.
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11.05.2016 Schweiz
Personen
TISA
VPOD Schweiz
Natascha Wey
TISA
Volltext
Wasser
Ertrinkt die Demokratie? Maude Barlow über Wasserprivatisierung und TISA. Die kriPo (kritische Politik an den Hochschulen) Zürich organisiert – mit Unterstützung des VPOD Schweiz – eine Veranstaltung mit einer der prominentesten Kritikerinnen der internationalen Freihandelsabkommen GATS, TISA, TTIP und Ceta. Maude Barlow, die kanadische Wasser und Frauenaktivistin, wird am Donnerstag, 12. Mai 2016 um 18.15 Uhr an der Universität Zürich sprechen. TISA (Trade In Services Agreement) ist ein internationales Abkommen, welches seit vier Jahren zwischen verschiedenen Staaten – auch die Schweiz – und privatwirtschaftlichen Akteuren geheim verhandelt wird. Das Abkommen strebt die unwiderrufliche Privatisierung aller öffentlichen Dienste an. Neben jener des Gesundheitswesens und der Bildung, ist auch die Privatisierung des Wassers geplant. Wasserzugang ist ein weltweites Menschenrecht, welches die UNO im Jahre 2010 anerkannt hat. Zudem ist Wasser ein öffentliches Gut, das allen gehört und die Verantwortung dafür sollte deshalb in der öffentlichen Hand liegen. Seit einigen Jahren jedoch wird dessen Privatisierung angetrieben und das Wasser wird vermehrt als globale Handelsware vermarktet. Internationale Firmen wollen diese Rechte besitzen, um Profit zu machen. Sie agieren ohne Rücksicht auf die verheerenden Folgen. So gefährden sie Menschenleben und nehmen Umweltschäden in Kauf. (…). Natascha Wey.
VPOD Schweiz, 11.5.2016.
VPOD Schweiz > TISA. Wasser. VPOD Schweiz, 2016-05-11.
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14.03.2016 Schweiz
Löhne
Personen
VPOD Schweiz
Natascha Wey
Hochschule
Lohnkürzungen
Volltext
Inakzeptable Lohnkürzungen im ETH-Bereich. Am Freitag hat der ETH-Rat die Sozialpartner über die geplanten Sparvorgaben im ETH-Bereich informiert. Nachdem der Bundesrat im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 die Finanzmittel für die kommenden Jahre um rund 830 Millionen Franken gekürzt hat, setzt der ETH-Rat als erstes den Rotstift beim Personal an. Er informiert die Sozialpartner ohne Einbezug bereits jetzt über das „Verhandlungsergebnis“ der kommenden Lohnrunde: Die individuelle Lohnsteuerung wird von 1,2 wird auf 0,6 Prozent gesenkt. Für den VPOD ist das Vorgehen des ETH-Rates nicht akzeptabel. Die Sozialpartnerschaft wird zur Farce, wenn Gewerkschaften ohne Verhandlungssituation vor vollendete Tatsachen gestellt werden. In einer funktionierenden Sozialpartnerschaft ist es üblich, dass Sanierungsmassnahmen gemeinsam zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmenden ausgehandelt werden. Dies gilt auch für die ETH, selbst wenn sie unter Spardruck steht. Der VPOD ist zudem nicht gewillt, die Kürzungen im Bildungsbereich auf dem Rücken des Personals zu akzeptieren. Wenn der Bund weniger Geld für Bildung zur Verfügung stellt, ist es Aufgabe der ETH zu zeigen, dass mit den vorhandenen Mitteln weniger geforscht werden kann. Das Personal wird durch diese Massnahmen doppelt abgestraft: Die üblicherweise zur Verfügung stehenden 1,2 Prozent der individuellen Lohnsteuerung finanzieren sich aus den Mutationsgewinnen und sind daher kostenneutral. Die Senkung des (…). Natascha Wey.
VPOD Schweiz, 14.3.2016.
VPOD Schweiz > Hochschulen. Lohnkürzungen. VPOD Schweiz, 2016-03-14.
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