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Anzahl gefundene Artikel: 25

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03.07.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
In Kuba überwiegen bei COVID-19Patienten der Blutgruppe A. Kubanische Wissenschaftler führen vorläufige Studien zu den genetischen Risikofaktoren durch, die mit der klinischen Schwere verbunden sind, mit der sich die Krankheit in Kuba manifestiert hat oder nicht. Kubanische Wissenschaftler führen vorläufige Studien zu den genetischen Risikofaktoren durch, die mit der klinischen Schwere verbunden sind, mit der sich die Krankheit in Kuba manifestiert hat oder nicht. In diesem Zusammenhang erklärte Dr. Beatriz Marcheco Teruel, Direktorin des Zentrums für Medizinische Genetik, dass die Forschung auf den in diesem Zeitraum veröffentlichten Nachweisen beruht, die sich auf mögliche immungenetische Faktoren beziehen.
Das Projekt befasst sich mit klinisch-epidemiologischen Faktoren, zu denen soziale Variablen wie Beruf, Hautfarbe, Altersgruppen, toxische Gewohnheiten, Krankheitsgeschichte, Stresslevel und andere klinische Variablen immunologischer und genetischer Natur gehören. Diese werden sowohl beim Einzelnen als auch denjenigen erfasst, die mit ihm leben und verwandt sind. Die Forschung, an der verschiedene kubanische Institutionen beteiligt sind und die sich derzeit in der Anfangsphase der Entwicklung befindet, wird auch solche Elemente bewerten wie die soziodemografischen Merkmale der genesenen Patienten, chronische nicht übertragbare Krankheiten, an denen sie leiden, die Verteilung nach Ihrer Blutgruppe, das Vorhandensein oder Fehlen von Antikörpern gegen Impfstoffe und andere Antigene. (…).
Granma, 3.7.2020.
Granma > Coronavirus. Blutgruppen. Granma, 2020-07-03.
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05.06.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
Eine Geste des Lebens und der Liebe in Millilitern. Ihren Arm auszustrecken und das „heilende“ Blutplasma fliessen zu lassen, mit dem sie helfen würde, das neue Coronavirus bekämpfen, war für Laritza Hidalgo López die beste Art des Dankes angesichts solch grosser Fürsorge, durch die sie heute eine der mehr als 1800 Menschen in Kuba sein kann, die bisher von dieser Krankheit genesen sind. Die 37-jährige junge Frau, die Kellnerin auf einem Kreuzfahrtschiff der italienischen Firma MSC ist, kam Mitte März auf die Insel, ohne sich vorzustellen, dass sie wenige Tage später in den Nachrichten stehen würde, weil sie die erste Frau aus der Provinz Granma und der 14. Fall im Land war, der als mit dem Virus infiziert festgestellt wurde.
„Diese Nummer werde ich nie vergessen. Obwohl man mir bereits mitgeteilt hatte, dass das Testergebnis positiv war, war es schwer, es im Fernsehen zu sehen, sehr schwer“, sagt Laritza von einer der Liegen der Provinz-Blutbank in Bayamo aus, wo sie zum ersten Mal - jetzt – ihren hyperimmunen Lebenssaft mit der Gewissheit teilt, dass diese Geste der Liebe die Covid-19 daran hindern wird, ein Leben auszulöschen.
Während sie bestrebt ist, ihre Tränen der Ergriffenheit zu beherrschen, erzählt „das Mädchen aus Grito de Yara“ (ihrer Ortschaft), wie sie von vielen genannt wurde, seit sie in den Schlagzeilen der Medien erschien, Granma in einer fast fotografischen Retrospektive ihre persönlichen Erfahrungen mit der Pandemie.
„Ich kam am 14. März ohne Symptome in Havanna an und reiste von dort nach ^Hause. Als ich ankam, (…).
Granma, 5.6.2020.
Granma > Coronavirus. Blutspende. Granma, 2020-06-05.
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02.06.2020 Russland
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
Der Handelsname des Arzneimittels, das in Form von Tabletten hergestellt wird, ist Avifavir, während der international gebräuchliche Name Favipiravir sein wird^. Russland stellt mit Avifavir sein erstes Medikament gegen COVID-19 vor. Das Zentrum, das sich der staatlichen Forschung zu Virologie und Biotechnologie in Russland widmet, berichtete am Samstag ausserdem, dass es einen Wirkstoff gegen das Coronavirus entwickelt hat, der auf nasalem Weg verabreicht werden kann. Das russische Gesundheitsministerium hat das erste im Land hergestellte Medikament gegen Covid-19 zugelassen, wie aus einem im staatlichen Arzneimittelregister veröffentlichten Bericht hervorgeht. Der Markenname des Arzneimittels, das in Form von Tabletten hergestellt wird, ist Avifavir, während der international gebräuchliche Name Favipiravir sein wird.
Das Vektorzentrum, das sich der staatlichen Forschung zu Virologie und Biotechnologie in Russland widmet, berichtete am Samstag ausserdem, dass es einen Wirkstoff gegen das Coronavirus entwickelt hat, der auf nasalem Weg verabreicht werden kann.Die Zahl der bestätigten Fälle mit dem neuen Coronavirus in Russland übersteigt bereits 396000. Mehr als 178^^000 (44,9 %) wurden in Moskau, dem Epizentrum des Ausbruchs im Land, entdeckt. In Russland sind insgesamt 4555 Menschen an der Infektion gestorben, und seit Beginn des Ausbruchs haben sich 167^^469 Patienten von der Krankheit erholt. Insgesamt gibt es noch 224551 aktive Fälle.
Granma, 2.6.2020.
Granma > Russland. Coronavirus. Medikamente. Granma, 2020-06-02.
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21.05.2020 China
Kuba
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
China übergibt Kuba weitere Spende mit medizinischem Verbrauchsmaterial. Eine weitere Spende von medizinischem Verbrauchsmaterial zur Bekämpfung von COVID-19 wurde dem kubanischen Volk von der Regierung der Volksrepublik China, dem Omnibusunternehmen Yutong und dem chinesischen Roten Kreuz übergeben Eine weitere Spende von medizinischem Verbrauchsmaterial zur Bekämpfung von COVID-19 wurde dem kubanischen Volk von der Regierung der Volksrepublik China, dem Omnibusunternehmen Yutong und dem chinesischen Roten Kreuz übergeben. Die Fracht, die sich bereits auf kubanischem Boden befindet, ist ein weiterer Beweis für die Solidarität und Brüderlichkeit zwischen beiden Ländern im 60. Jahr der Aufnahme diplomatischer Beziehungen, wie die stellvertretende Ministerin Kubas für Aussenhandel und Auslandsinvestition Ana Teresita González auf ihrem offiziellen Twitter Konto schrieb. Am 24. April traf ein Flugzeug mit in China erworbenen Produkten in Havanna ein, um die Kapazitäten des kubanischen Gesundheitssystems bei der Bekämpfung von COVID-19 zu verstärken. Besagte Fracht kam aus Shanghai und war mit der gesamten notwendigen Logistik versehen, wozu auch eine Kühlkette gehörte, damit die Fracht Havanna in optimalem Zustand erreichen konnte. (…).
Granma, 21.5.2020.
Granma > China. Coronavirus. Granma, 2020-05-21.
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14.05.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
In Anfangsphase: Projekt zur Bekämpfung des von COVID-19 hervorgerufenen „Zytokin Sturms“. Das Zentrum für Molekulare Immunologie (CIM) arbeitet an einem Interleukin 6 Antagonisten, der angewandt werden kann, um den sogenannten „Zytokin Sturm“ zu hemmen, eine unkontrollierte Reaktion des Immunsystems, die den Zustand der COVID-19 Patienten verschlimmert. Das Zentrum für Molekulare Immunologie (CIM) arbeitet an einem Interleukin 6 Antagonsiten, der angewandt werden kann, um den sogenannten „Zytokin Sturm“ zu hemmen, eine unkontrollierte Reaktion des Immunsystems, die den Zustand des COVID-19 Patienten verschlimmert. Wie die Leiterin der Abteilung für Immunregulierung des CIM Tania Carmenate Portilla ACN mitteilte, befindet sich das Projekt in der Anfangsphase. Heute, da die Behandlungsprotokolle noch nicht genau festgelegt sind, haben bisher einige Länder mit festellbaren Ergebnissen Antikörper gegen das Interleukin 6 verwandt. Es sei unmöglich in dem kurzen Zeitraum, den die Pandemie dauert, biotechnologische Produkte zu erhalten, aber die Entwicklung dieser und anderer Medikamente, die teilweise ihre Wirksamkeit bewiesen haben, sei nützlich. Sie betonte auch, dass ihre Abteilung am Anfang der Entwicklungsphase eines Medikaments stehe, um mit Krebskrankheiten verbundene chronische Entzündungen zu behandeln, eines der Hauptforschungs-und Produktionsbereiche der biotechnologischen Einrichtung. (…).
Granma, 14.5.2020.
Granma > Coronavirus. Medikamente. Granma, 2020-05-14.
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12.05.2020 Kuba
Granma

Medikamente
Volltext
Neues kubanisches COVID-19-Diagnosesystem ermöglicht breite Bevölkerungsstudien. „Dieses System wurde bereits allen Bewertungen unterzogen, einschliesslich jener der Laboratorien des Pedro Kourí-Instituts für Tropenmedizin, und wird in der Durchführung von Studien der Bevölkerung zum Einsatz kommen, die auch die entlegensten Gebiete des Landes einschliessen werden, um asymptomatische Menschen zu erkennen“, berichtet die Website Infomed. Die Verfügbarkeit einer neuen Diagnosemethode für COVID-19, die auf der bekannten kubanischen SUMA-Technologie (Ultra- Mikro- Analysesystem) basiert, wird es dieser Woche ermöglichen, mit Studien an einer größeren Anzahl von Personen zu beginnen, um asymptomatische Infektionsfälle durch den SARS-VOC-2-Erreger zu lokalisieren. Francisco Durán García, Nationaldirektor für Epidemiologie des Gesundheitsministeriums, erklärte in einer Pressekonferenz, dass das der Unternehmensgruppe BioCubaFarma angeschlossene Immunoassay Center (CIE) das Verfahren entwickelt habe, das wie die sogenannten Schnelltests das Vorhandensein von Antikörpern nachweist, die durch das neue Coronavirus erzeugt werden. Durán erklärte, dass die Tests an vermeintlich gesunden Menschen durchgeführt werden, um festzustellen, ob sie an der Krankheit leiden oder gelitten haben, und fügte hinzu, dass mit den gesammelten Daten genauer beurteilt werden kann, wie sich Covid-19 in Kuba verhalten hat.. (…).
Granma, 12.5.2020.
Granma > Coronavirus. Medikamente. Granma, 2020-05-12.1.
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11.05.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
Biomodulin T: ein weiteres wirksames kubanisches Medikament gegen COVID-19. Seit der Erlangung der Arzneimittelregistrierung im Jahr 1994 wurde Biomodulin T hauptsächlich bei der Behandlung von wiederholten Infektionen der Atemwege bei älteren Menschen eingesetzt. Die hervorragenden Ergebnisse in Bezug auf Wirksamkeit und Sicherheit wurden durch klinische Studien, Veröffentlichungen und mehr als 20 Jahre Anwendung in der medizinischen Praxis in unserem Land gestützt. Es wird seit 2008 vom Nationalen Zentrum für Biopräparate (BioCen) der Unternehmensgruppe BioCubaFarma hergestellt und ist ein biologischer Immunmodulator natürlichen Ursprungs, der sowohl intramuskulär als auch intravenös angewendet wird. Er hat eine zytostatische Wirkung und seine primäre Anwendung konzentriert sich auf Patienten mit immunologischer Dysfunktion, insbesondere der zellulären, die mit der durch Alterung verursachten allmählichen Verschlechterung des Immunsystems (dem sogenannten Immunoseneszenzprozess) einhergeht. Eine kürzlich in einer bedeutenden Fachzeitschrift veröffentlichte Studie, in der Veränderungen der Lymphozytenpopulationen älterer Patienten, die mit diesem Medikament behandelt wurden, mittels Durchflusszytometrie bewertet wurden, bestätigte, dass es signifikant zur Wiederherstellung des Immunsystems bei älteren Patienten beitrug. (…).
Granma, 11.5.2020.
Granma > Coronavirus. Medikament. Granma, 2020-05-11.
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30.04.2020 Kuba
USA
Granma

Boykott
Coronavirus
Medikamente
Volltext
Schiff mit Rohstoffen für Medikamente legte wegen Blockade nicht in Kuba an. FarmaCuba informierte, dass im März ein Schiff mit zwei Containern, die Rohstoffe geladen hatten, zu seinem Ursprungshafen zurückgekehrt sei, obwohl es sich bereits in Havanna befunden habe, weil ihm Sanktionen angedroht worden seien. Das führte zu höheren Kosten und einer mangelnden Verfügbarkeit von Medikamenten für Patienten, die stationär behandelt werden müssen und für die Apotheken in den Gemeinden. Im Monat März verspürte Kuba inmitten des Kampfes gegen COVID-19 die Folgen der von den Vereinigten Staaten verhängten Wirtschafts- Handels- und Finanzblockade, als es versuchte, Rohstoffe für die pharmazeutische Industrie zu erwerben. Die Generaldirektorin von FarmaCuba Neyra Muguercia berichtete der Zeitung Trabajadores, das im letzten Monat ein Schiff mit zwei Containern mit Rohstoffen, obwohl es sich bereits in Havanna befunden habe, zu seinem Ursprungshafen zurückgekehrt sei, weil man ihm Sanktionen angedroht habe. „Das hat einen Verlust von 30 Tagen an Überfahrt bedeutet wir hatten auch schon Überfahrten von 60 Tagen) und den gleichen Zeitraum für die Rückfahrt, neue Verwaltungsprozeduren (für uns, die Lieferanten und die Logistikunternehmen) um ein anderes Schiff zu beladen, das dann wieder 30 Tage benötigte“, sagte sie. (…).
Granma, 30.4.2020.
Granma > Coronavirus. Schifffahrt. Boykott. Granma, 2020-04-30.
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29.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
Das rekombinante antivirale Interferon Alfa 2B (IFNrec), ein führendes Produkt der Biotechnologie Kubas, ist eines der Medikamente, die in China bei Behandlungen der Patienten während der Coronavirus-Pandemie eingesetzt worden sind. Foto: mit freundlicher Genehmigung von CIGB. Wirksamkeit des kubanischen Interferons gegen COVID-19 bestätigt. Die Daten zeigen, dass das Protokoll in unserem Land wirksam ist und das Interferon eine Rolle bei den Ergebnissen spielt. Seit dem Auftreten der ersten Fälle von Covid-19 in Kuba im März hat das Gesundheitsministerium (Minsap) bestätigt, dass die Aufnahme von rekombinantem humanem Interferon Alfa 2b in die Behandlungsprotokolle positive Ergebnisse zeigt. Einzelheiten zur Wirksamkeit des Produkts, das in der zweiten Hälfte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts am Zentrum für Gentechnik und Biotechnologie (CIGB) erlangt wurde, werden von Dr. Eulogio Pimentel Vázquez, Generaldirektor dieser der Gruppe BioCubaFarma angehörenden Institution, dargeboten. „Die Stärke des kubanischen Gesundheitssystems und seine enge Verbindung mit der Biotech- und Pharmaindustrie in unserem sozialen System, dessen Priorität die Gesundheit des Volkes ist, machen es möglich, dass es allen Kubanern zur Verfügung steht, die es brauchen.“(…).
Granma, 29.4.2020.
Granma > Coronavirus. Medikamente. Granma, 2020-04-29.
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21.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
Kubanischer Impfstoff zur Stärkung angeborener Immunität in Erprobungsphase. Angesichts der Bedrohung durch Covid-19 ist es ermutigend von den Versuchen mit einem Impfstoff in Kuba zu erfahren, der dazu dient, die angeborene Immunität von Personen zu stärken und so dazu beiträgt, die Risiken des Eintritts von Infektionserregern in den menschlichen Organismus zu vermindern. Unter dem Namen Immunpotentiator CIGB 2020 kann dieses Arzneimittel sowohl nasal als auch oral angewandt werden, und es hat sich bereits bei Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden als wirksam erwiesen, da es, insbesondere bei älteren Menschen, das Fortschreiten der Krankheit hin zu einem schwereren Stadium eingeschränkt hat. Das Produkt wurde vom Zentrum für Gentechnik und Biotechnologie (CIGB) in Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Institutionen entwickelt. Das erklärte der Generaldirektor des Finlay Instituts für Impfstoffe Dr. Vicente Vérez Bencomo in der Sendung Mesa Redonda und er fügte hinzu, dass der Impfstoff in der Lage ist, die Immunität der Person genau an der Stelle anzuregen, an dem sich das „Eingangstor“ des Virus zum Organismus befindet. Nach Aussage des Präsidenten von BioCubaFarma Eduardo Martínez Díaz handelt es sich dabei um ein Projekt, mit dem versucht werden soll, das Spektrum der Krankheitskurve zu beeinflussen, denn, wie man wisse, könnten die mit dem Virus infizierten Patienten das Virus asymptomatisch übertragen und sich dann problematisch entwickeln, wie dies bei 20 % der Fall sei, die dann eine problematische Entwicklung durchliefen, die zu einem kritischen Zustand oder zum Tod führen könne. (…). Granma, 21.4.2020.
Granma > Coronavirus. Medikamente. Granma, 2020-04-21.
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13.04.2020 Kuba
USA
Granma

Boykott
Medikamente
Volltext
US-Unternehmen kauft Lieferfirma für Beatmungsgeräte und stellt wegen der Blockade Lieferungen nach Kuba ein. Kuba schrieb 60 US-Firmen an, um Medizin und Verbrauchsmittel zu erhalten, von denen nur zwei antworteten Während die medizinische Zusammenarbeit Kubas zur Bekämpfung von Covid-19 sich auf die ganze Welt ausdehnt, hat die von den USA unserem Land aufgezwungenen Blockade gerade dazu geführt, die Insel von ihren traditionellen Lieferfirmen für Beatmungsgeräte abzuschneiden, die für die Behandlung der besonders schlimmen Fälle der Krankheit lebenswichtig sind. In einem weiteren Anziehen dieser unmenschlichen Politik des Völkermords kündigten die Herstellerfirmen IMT Medical AG und Acutronic das Ende ihrer Geschäftsbeziehungen zu Kuba an, nachdem sie vom US-Unternehmen Vyaire Medical Inc. aufgekauft worden waren. „Bedauerlicherweise erfordern die jetzigen Richtlinien des Konzerns die Einstellung aller Handelsbeziehungen zu Medicuba“, lautete die Begründung beider, wie der Generaldirektor des kubanischen Außenministeriums für Lateinamerika und der Karibik Eugenio Martínez Enríquez auf seinem Twitter Konto bekanntgab. Der kubanische Diplomat klagte ausserdem an, dass Kuba keine Medikamente von US-Unternehmen kaufen könne, weil die Blockade dies verhindere. Die neue von der Administration von Donald Trump vorangetriebene Massnahme erfolgte wenige Stunden, nachdem der Direktor der Weltgesundheitsorganisation Tedros Adhanom Ghebreyesus dazu aufgerufen hatte „die Politik unter Quarantäne zu stellen“, weil Tausende von Leben auf dem Spiel stehen“. (…).
Granma, 13.4.2020.
Granma > Boykott. USA. Granma, 2020-04-13.
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06.04.2020 Kuba
USA
Granma

Coronavirus
Kapitalismus
Medikamente
Volltext
Der Kapitalismus ist das Problem. Wer glaubt, dass alle anderen Systeme schlechter seien, der schaue auf die blockierte und verleumdete Insel, auf der niemand verhungert, jedem die medizinische Sicherheit garantiert ist und wo der Mensch das Zentrum des Systems ist. Der Kapitalismus ist das Problem. Churchill sagte, der Kapitalismus (er tarnte ihn mit dem Wort Demokratie) sei die schlechteste Regierungsform, mit Ausnahme aller anderen. Etwas, das Eisenhower gerne wiederholte, der als Soldat nicht gerade für tiefgründige Ideen bekannt war. Der scharfsinnige Satz könnte als witzig gelten, wenn er wahr wäre, ist er aber nicht. Heute ist das schlechteste System der Kapitalismus, hinsichtlich aller anderen, der Menschheit und sogar des Planeten. Die Pandemie hat diese Realität für alle nur sichtbarer gemacht. Der Kapitalismus ist nicht in der Lage, sich für die Menschheit zu übertreffen, er tut dies nur für das Kapital. Während in den USA Menschen auf der Strasse sterben, betrügen sich die Gouverneure gegenseitig, um sicherzustellen, dass Hersteller von medizinischem Zubehör ihnen dieses zum Nachteil anderer verkaufen. Laut Andrew Cuomo, Gouverneur von New York, rufen Unternehmen für Beatmungsgeräte bei Regierungsbüros an, um mitzuteilen, dass deren Bestellung von der eines anderen Staates abgelöst wurde, der gerade sein Kaufangebot verbessert habe. So versuchen die Unternehmen, auf Kosten von Menschenleben, inmitten der Tragödie ihre Gewinne zu steigern. (…).
Granma, 6.4.2020.
Granma > Coronavirus. Medikamente. Granma, 2020-04-06.
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27.03.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
Mehr als 45 Länder fordern Interferon gegen COVID-19 an. In Anbetracht ihrer nachgewiesenen antiviralen Eigenschaften erscheinen die verschiedenen weltweit entwickelten Interferonvarianten weiterhin auf der Liste der am häufigsten verwendeten Medikamente in den Protokollen vieler Länder, um der globalen Pandemie von COVID-19 zu begegnen. In Anbetracht ihrer nachgewiesenen antiviralen Eigenschaften erscheinen die verschiedenen weltweit entwickelten Interferonvarianten weiterhin auf der Liste der am häufigsten verwendeten Medikamente in den Protokollen vieler Länder, um der globalen Pandemie von COVID-19 zu begegnen. Im speziellen Fall des rekombinanten menschlichen Interferons Alpha 2b, das von Wissenschaftlern des Zentrums für Gentechnik und Biotechnologie (CIGB) in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde, sind bis Donnerstag an dieser Einrichtung der Unternehmensgruppe BioCubaFarma Bestellungen aus mehr als 45 Ländern aus verschiedenen geografischen Gebieten des Planeten eingegangen, um es in ihre therapeutischen Arsenale gegen die gefährliche Krankheit aufzunehmen, da die in China, Kuba und anderen Ländern beobachteten günstigen Ergebnisse seiner Anwendung dafür sprechen. (…).
Granma, 27.3.2020.
Granma > Coronavirus. Medikament. Granma, 2020-03-27.
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14.03.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Forschung
Medikamente
Volltext
Welche Medikamente produziert und erforscht BioCubaFarma im Kampf gegen COVID-19? Um zu erfahren, wie die wissenschaftliche Forschung vorangeht, die sich auf die Suche nach neuen Produkten zur Bekämpfung von COVID-19 und die Verwendung anderer bereits im Land entwickelter Produkte für denselben Zweck konzentriert, sprach Granma mit Dr. Eduardo Martínez Díaz, Präsident der Unternehmensgruppe BioCubaFarma. Um zu erfahren, wie die wissenschaftliche Forschung vorangeht, die sich auf die Suche nach neuen Produkten zur Bekämpfung von COVID-19 und die Verwendung anderer bereits im Land entwickelter Produkte für denselben Zweck konzentriert, sprach Granma mit Dr. Eduardo Martínez Díaz, Präsident der Unternehmensgruppe BioCubaFarma. Was hat die kubanische Biotechnologie- und Pharmaindustrie unternommen, um Covid-19 zu begegnen? Unsere Unternehmensgruppe verfügt über einen spezifischen Plan mit folgenden vier grundlegenden Komponenten: Lieferung von Medikamenten, die Teil des Protokolls des Gesundheitsministeriums (MINSAP) für Covid-19 sind. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, um neue Produkte und Kenntnisse zur Bekämpfung dieses Virus beizusteuern. Zusammenarbeit mit anderen Ländern bei der Lieferung von Arzneimitteln zur Bekämpfung der Pandemie. Interner Massnahmeplan für unsere Unternehmen zum Schutz der Beschäftigten und zur Gewährleistung des Betriebs unter den gegenwärtigen Umständen. Wie viele Produkte liefert BioCubaFarma derzeit an das kubanische Protokoll zur Behandlung von Covid-19? (…).
Granma, 13.4.2020.
Granma > Coronavirus. Medikamente. Granma, 2020-04-13.
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14.07.2017 Deutschland
Armut
Junge Welt

Armut
Medikamente
Volltext
Schmerzen oder Hunger. Millionen Menschen müssen sich entscheiden, ob sie Medikamente oder Lebensmittel kaufen. Nationale Armutskonferenz fordert Gegenmassnahmen. Arme Menschen sterben früher als reiche. Auf diesen Umstand verwies die Nationale Armutskonferenz (NAK) am Donnerstag in Berlin. Männer mit einem sehr niedrigen Einkommen scheiden elf Jahre früher aus dem Leben als Männer aus der Schicht der oberen 25 Prozent. Bei Frauen beträgt die Differenz acht Jahre, zitierte NAK-Direktorin Barbara Eschen aus einer Studie des Robert-Koch-Instituts. „Armut verursacht Stress und die damit assoziierten Erkrankungen“, erklärte Gerhard Trabert, Leiter der Arbeitsgruppe Armut und Gesundheit der NAK. Psychosoziale Erkrankungen, besonders Depressionen, bis zum Suizid träten in den Vordergrund. Im Nachgang des G-20-Gipfels in Hamburg sei in der Öffentlichkeit viel über Gewalt diskutiert worden, sagte Trabert. Armut sei „strukturelle Gewalt“, und darüber werde noch zu wenig gesprochen. Die gesellschaftlichen Verhältnisse machten Menschen krank, und sie stürben früher. Eine Studie der Uni Heidelberg sei zu dem Ergebnis gekommen, dass an Krebs erkrankte Patienten am meisten Angst vor dem sozialen Abstieg hätten. Die Suizidrate unter Erwerbslosen läge mehr als 20 Prozent über der von Beschäftigten. „Erschwerend kommt zudem hinzu, dass es immer noch eine Unkultur der Diffamierung und Schuldzuweisung gegenüber sozial benachteiligten Menschen gibt.“ Die Politik habe sich „meilenweit (…).
Junge Welt, 14.7.2017.
Junge Welt > Armut. Medikamente. Junge Welt, 20§17.07-14.
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03.12.2015 Schweiz
Personen
Pharmaindustrie
Work
Sina Bühler
Medikamente
Preise
Ratgeber
Volltext
So finden Sie die günstigste Medizin. Medikamentenpreise: Generika sind oft billiger als das Original. Wenn Sie in der Apotheke ein Rezept vorweisen oder nach bestimmten Tabletten verlangen, bekommen Sie selten das Originalprodukt. Meist werden Ihnen die Fachleute ein Generikum (in der Mehrzahl Generika) vorschlagen. Das ist ein Medikament, das zwar dieselben Wirkstoffe hat wie das Original auf dem Rezept, aber von einer anderen Firma unter einem anderen Namen verkauft wird. Und im Normalfall billiger zu haben ist. Der Hintergrund: Neu entwickelte Arzneimittel haben am Anfang einen Patentschutz. Wenn dieser nach fünfzehn bis zwanzig Jahren verfällt, dürfen auch andere Unternehmen das Mittel anbieten. Weil diese Hersteller von Generika meist keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen unterhalten müssen, kosten ihre Produkte viel weniger. Generika sind aber keine exakten Kopien: Farbe, Form und zugesetzte Hilfsstoffe können anders sein, genauso wie der Wirkungsgrad: Generika können bis zu 25 Prozent stärker oder schwächer wirken. Gleich bleiben aber der eigentliche Wirkstoff des Medikaments und die Qualitätsanforderungen. Das schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic muss auch Generika zulassen. Günstigere Medikamente lohnen sich für die Krankenkassen. Doch auch die Versicherten profitieren, denn die Kassen belohnen den Generikakauf: Der Selbstbehalt (jener Anteil an den Gesundheitskosten, den Sie selbst bezahlen müssen) liegt für Originalpräparate bei zwanzig Prozent, für Generika nur bei zehn. Laut Statistiken des Verbands der Pharmaforschung in der Schweiz, Interpharma, beträgt der (…). Sina Bühler.
Work online, 3.12.2015.
Personen > Bühler Sina. Medikamente. Preise. Ratgeber. Work, 3.12.2015.
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07.03.2014 Griechenland
Gesundheitswesen
Personen
Work
Michael Stötzel
Gesundheitswesen
Medikamente
Volltext

Griechenland spart bei der Gesundheit - mit dramatischen Folgen. Die Rückkehr der Malaria. Bald 1 Million Menschen in Griechenland haben keine Krankenversicherung mehr. Die Folgen seien „absolut schockierend“, meldet die Fachzeitschrift „The Lancet“. Für ihre Staatskredite, die sie dem kriselnden Griechenland gaben, forderten die EU, der Internationale Währungsfonds und die Europäische Zentralbank (die Troika) massive Einsparungen beim. Öffentlichen Haushalt. Mit der Folge, dass die Wirtschaftsleistung Jahr für Jahr zurückging. 2013 verzeichnete Griechenland zum sechsten Mal in Folge ein „Minuswachstum“. Die Arbeitslosenrate kletterte auf 24,3 Prozent (2012). Da die Krankenversicherung an die Beschäftigung gekoppelt ist, sind mittlerweile nahezu eine Million Griechinnen und Griechen schutzlos. Was umso dramatischer ist, als die Regierung die Staatsausgaben für Gesundheit drastisch zusammengestrichen hat. Die Vorgabe der Troika für Griechenland: Die Gesundheitsausgaben dürfen 5 Prozent des Bruttonationalprodukts nicht übersteigen. David Stuckler, Soziologe der Universität Oxford, bezeichnet dieses Diktat als „die massivsten Kürzungen des Gesundheitssektors, die Europa in modernen Zeiten erlebte“. (…).Michael Stötzel.

Work, 7.3.2014.

Personen > Stötzel Michael. Griechenland. Gesundheitswesen. Work. 2014-03-07.

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24.01.2013 Schweiz
Personen
SGB
Paul Rechsteiner
Christina Werder
Ärzte
Gesundheitswesen
Krankenpflege
Medikamente
Vernehmlassung
Volltext

Entwurf der Verordnung über die Einschränkung der Zulassung von Leistungserbringern zur Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (VZEL) – Anhörung. Sehr geehrter Herr Bundesrat, Sehr geehrte Damen und Herren. Besten Dank für die Möglichkeit, zur oben erwähnten Verordnung Stellung nehmen zu können. (..). Paul Rechsteiner, Präsident, Christina Werder, Zentralsekretärin.

SGB, 24.1.2013.
SGB > Gesundheitswesen. Vernehmlassung 24.1.2013.doc.

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08.06.2012 Griechenland
Gesundheitswesen
Personen
Spital
Work
Marie-Josée Kuhn
Medikamente
Volltext
Griechische Tragödie. Es geschieht nicht irgendwo in Afrika, es geschieht mitten in Europa: Mehrere öffentliche Spitäler haben den Notstand ausgerufen. Denn sie haben kein Verbandsmaterial und keine Spritzen mehr. Seit Tagen herrscht in Griechenland auch ein akuter Engpass an Medikamenten. Apotheken weigern sich, Medikamente an Schwerkranke abzugeben, wenn diese nicht sofort bezahlen können. Besonders hart trifft dies Menschen, die an Krebs leiden. (...). Marie-Josée Kuhn.

 

Work. Freitag, 8.6.2012.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Griechenland. 2012-06-08.doc.

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28.01.2008 Bangladesh
Personen
Pharmaindustrie
Work
Jean Ziegler
Medikamente
Der Pharma-Schwindel. Als Uno-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung bin ich drei Viertel meiner Zeit unterwegs. Häufig in ziemlich unwirtlichen Weltgegenden: in Bangladesh oder am Horn in Afrika, in der Mongolei oder in Bolivien. Das bringt kleinere Gesundheitsschäden mit sich. Zwischen Weihnachten und Neujahr kaufte ich mir deshalb auf ärztlichen Rat einige gängige Medikamente. Zum Beispiel Xalatan gegen Augenentzündungen und Nexium gegen Magenbeschwerden. (…). Mit Foto. Jean Ziegler. Work 28.1.2008
24.08.2007 Schweiz
Novartis
Personen
Work
Michael Stötzel
Gesundheitsschutz
Medikamente
Ein Sieg für die Armen. Novartis unterliegt im Patentstreit um Krebsmedikamente. Der Versuch des Pharmariesen Novartis, das indische Patentrecht zu kippen, ist vorerst gescheitert. Zum Glück für viele Tausend Kranke in der Dritten Welt. Die indische "Hilfsorganisation für Krebskranke" (CPAA) und ihr Gündungspräsident Y.K. Sapru haben Grund zur Freude. Das Oberste Gericht von Chennai (dem ehemaligen Madras) wies am 6. August eine Klage des Schweizer Chemiekonzerns Novartis ab. Mit Foto. Michael Stötzel. Work 24.8.2007
05.04.2007 Schweiz
Bauwirtschaft
Personen
Unia Schweiz
Work
Michael Stötzel
Gesundheitsschutz
Medikamente
Ein Drittel nimmt Schmerzmittel. Bisher grösste Schweizer Umfrage auf dem Bau. Drei von vier Bauleuten klagen über die gesundheitlichen Belastungen in ihrem Beruf. Das ergab eine Umfrage der Unia in der hochgefährlichen Branche. Bauarbeit schadet der Gesundheit. So lässt sich die umfangreichste Branchenbefragung zusammenfassen, die bisher in der Schweiz durchgeführt wurde. 1466 Bauarbeiter äusserten sich zu Unfällen und Unfallrisiken, Gesundheitsbelastungen und Sicherheitsmassnahmen. Vergangene Woche präsentierte die Unia die wichtigsten Resultate. Mit Foto. Michael Stötzel, Work 5.4.20907
01.01.1987 Schweiz
Erklärung von Bern

Medikamente
Med in Switzerland. Gesundheit und Medikamente bei uns und in der Dritten Welt. Hrsg. Erklärung von Bern,Zürich.1/1987
11.06.1976 Schweiz
Gesundheitswesen

Medikamente
Geschäft mit der Gesundheit. ZD 11.6.1976
01.01.1968 Frankreich
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Sozialversicherungen
Josef Hermann
Medikamente
Volltext
Die Reform der französischen Sozialversicherung. Unter den wichtigen Sozialproblemen Frankreichs steht die Reorganisation der Sozialversicherung an erster Stelle. Es steht fest, dass sich dieses grösste Unternehmen Frankreichs, das einen Umsatz von etwa 40 Milliarden Francs realisiert und an dem 9 Franzosen unter 10 interessiert sind, in wachsenden Schwierigkeiten befindet. Die Sécurité sociale wird in diesem Jahr ein Defizit von 3,5 Milliarden Francs aufweisen und es sollte bis 1970 bei gleichbleibender Entwicklung bis auf 8 Milliarden ansteigen. Die ausserordentlichen Vollmachten, die das französische Parlament der Regierung zubilligte, gibt dieser die Möglichkeit, die notwendig erscheinenden Reformen rasch mittels Dekreten zu realisieren. Um dem Kostenanstieg einen Halt zu gebieten, wird zunächst geplant, den sogenannten „Ticket moderateur“ zu erhöhen. Es ist ja bekannt, dass in Frankreich bisher 80 Prozent der Arzt- und Medikamentenkosten, die die Versicherten zunächst aus eigener Tasche auslegen, von der Sozialversicherung rückerstattet werden. 20 Prozent der Kosten muss also der Versicherte selbst bezahlen. Diese Selbstbeteiligung wurde seinerzeit eingeführt, um der Verschwendung von Medikamenten entgegenzutreten. Das Ziel wurde freilich nicht erreicht. (…). Josef Hermann, Paris.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 1, Januar 1968.
Personen > Hermann Josef. Frankreich. Sozialversicherungen. Rundschau, Januar 1968.
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