Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 12

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14.03.1998 Schweiz
Bundesbeamte
Föderativverband
Personen
Josef Vonarburg
Bundespersonal
Halbtaxabo
Volltext
Bundesbeamte im Kreuzfeuer der Kritik. Was hat den schweizerischen Blätterwald letzte Woche so in Aufruhr gebracht? Eine weltbewegende Sache, so scheint es. Der Bundesrat hat es gewagt, dem gesamten Bundespersonal (ohne SBB) ab 1. Januar 1988 das Halbtaxabonnement gratis abzugeben. Aufgrund der negativen Reaktionen aus allen Richtungen, sollte man meinen, dass dies eine Erfindung des Bundesrates wäre. Dabei haben ab 1. Januar 1987 über 500 Privatunternehmungen diesen Schritt schon gemacht. Sehr grosse Konzerne sogar, mit grossen Belegschaften. Diese Beschlüsse sind damals in der Presse positiv vermerkt worden, und das Wort Umweltschutz wurde im gleichen Zusammenhang erwähnt. Aber wenn zwei dasselbe tun, ist es halt doch nicht das gleiche. Ich muss feststellen, dass in den Massenmedien zu Unrecht gegen das Bundespersonal argumentiert wird. Wir sind keinesfalls die „Günstlinge“ der Nation. Im Gegenteil, jede kleinste Verbesserung muss hart erkämpft werden. Es war eine Forderung des Föderativverbandes an den Bundesrat, dem Bundes personal ein Halbtaxabonnement abzugeben. Viele betrachten dies als Geschenk, ich als Erfolg der Gewerkschaften. Unser Arbeitgeber kommt nicht zu uns und frägt nach unsern Wünschen. Dem Föderativverband ging es nicht um die hundert Franken, sondern auch wir Gewerkschafter haben schon längst erkannt, dass ein Umsteigen und Umdenken unsere (…).
Josef Vonarburg, Präsident der Platzunion Olten und Umgebung.
SoAZ, 14.3.1998.
Personen > Vonarburg Josef. Bundesbeamte. Halbtaxabo. SoAZ, 1998-03-14.
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01.02.1993 Aarau
Olten
Personen
PTT
PTT-Union
Josef Vonarburg
Briefpostzentrum
PTT
Volltext
Regionalzentrum für Briefpostbearbeitungt kommt nach Aarau. PTT-Union: „Fehlentscheid“. Am letzten Donnerstag war bekannt geworden, dass Olten kein Regionalzentrum für Briefpostbearbeitung erhalten wird. Der Stichentscheid zwischen Olten und Aarau war auf Aarau gefallen. Im folgenden Communiqué nimmt die Sektion Olten-Post der PTT-Union Stellung zum Entscheid der PTT-Generaldirektion: Die Sektion Olten der PTT-Union hat mit Bedauern, aber nicht überrascht von der Nichtberücksichtigung Oltens als Standort eines Regionalcenters zur Briefsortierung Kenntnis genommen. Dass Aarau obsiegte bei dieser Ausmarchung, hatte zwei Gründe: Erstens lagen die Entscheidungsbefugnisse bei einem Mann, der viele Jahre diesem Kreisgebiet vorstand, und bei der Aufhebung der Postcheckämter das Versprechen abgab, dass Aarau ein Regionalcenter der Briefpostverarbeitung erhoffen könne. Zweitens war die KPD Aarau in diesem Kampf sehr stark engagiert und hatte bei der Generaldirektion mehr Gewicht. Olten, das zur KPD Basel gehört, so scheint es, ist vielleicht doch zu weit vom Rhein entfernt. Mit den Verlusten der Postcheckämter Olten und Solothurn, Verzicht auf ein Ausbildungszentrum in Trimbach und jetzt der Todesstoss für das Versandamt Olten 2 Bahnhof werden viele Arbeitsplätze aufgehoben. Die Generaldirektion hat damit klar zum Ausdruck gebracht, wie wichtig ihr der Kanton Solothurn in der geplanten Unternehmungsstrategie sein wird! In den Massenmedien wurden die Vorteile von Aarau aufgelistet, und diese Argumentation hätte genau auch auf die Dreitannenstadt gepasst. Unserer (…).
PTT-Union, Sektion Olten-Post, 1.2.1993.
Personen > Vonarburg Josef. Briefpostzentrum Aarau. SoAZ, 1993-02-01.
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09.10.1992 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
PTT-Union
Josef Vonarburg
Abstimmung
EWR
Volltext
Ein wichtiger Entscheid. Am 6. Dezember 1992 sind wir alle aufgerufen, für oder gegen den Beitritt der Schweiz zum EWR Stellung zu nehmen. Die wichtigste Entscheidung seit Bestehen der Eidgenossenschaft fordert alle zu einer fundierten Meinungsbildung heraus. Gross ist die Unentschlossenheit unter den Gewerkschaftsmitgliedern und wenn argumentiert wird, für oder gegen Beitritt, so stelle ich ein Informationsdefizit fest. Es wird ein Durcheinander gemacht zwischen Maastrichter Verträgen, EG und EWR: Im Abstimmungskampf sind unsere Politiker gefordert, damit das Schweizervolk den Gang zur Urne mit fester Oberzeugung machen kann. National- und Ständerat haben dem Beitritt zum europäischen Wirtschaftsraum zugestimmt Ich denke, dass dies richtig war und für uns alle wegweisend. Zugegeben, der Beitritt bringt für unser Land einschneidende Massnahmen, die heute eben noch ungenau definiert sind. Ich glaube, dass aber die Vorteile eines Beitrittes überwiegen und die Schweiz kein Sonderzüglein fahren kann. Ein immer wieder, vor allem von älteren Personen aufgebrachtes Argument ist die Unabhängigkeit der Schweiz. Wie kann aber ein Land unabhängig sein, wenn jeder zweite Franken im Ausland verdient wird, und davon zwei Drittel in EG/EWR Ländern? Dass viele Arbeitsplätze und unser Wohlstand durch diesen Handel entstehen, kann wohl niemand bestreiten. Die Freizügigkeit, die der Binnenmarkt unserem Land bringt, wird sich auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer positiv auswirken. Die Angst, dass (…).
Sepp Vonarburg.
SoAZ, 9.10.1992.
PTT-Union > EWR. Abstimmung. SoAZ, 1992,10-09.
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01.02.1992 Olten
Personen
PTT
PTT-Union
Josef Vonarburg
Entlassungen
PTT
Volltext
Die PTT bauen 2000 Stellen ab. Im folgenden Text nimmt Sepp Vonarburg, Präsident der PTT-Union, Sektion Olten-Post, Stellung zur Absicht der PTT, Stellen abzubauen: „Am 21. Januar erklärte PTT-Präsident Rudolf Trachsel in der Fernsehsendung ‚10 vor 10‘, die Postbetriebe werden in den nächsten fünf Jahren 2000 Stellen abbauen. Diese Mitteilung hat in der breiten Öffentlichkeit aufhorchen lassen und zu verschiedenen Fragen Anlass gegeben. Einmal mehr ist die Generaldirektion mit Zahlen und Vorhaben an die Massenmedien gelangt, deren Verwirklichung noch völlig offen steht. Solche direkten Aussagen erwecken den Eindruck, dass diese Zahlen verbindlich sind. In diesem Fall handelt es sich um eine Planung, die in den nächsten fünf Jahren grosse Umstrukturierungen bei den PTT beinhaltet. Die Personalverbände sind bisher über ein einziges Projekt informiert worden, über andere Projekte herrscht mehr oder weniger Stillschweigen, da noch vieles in den Köpfen auf den Chefetagen unklar ist. Das garantierte Mitspracherecht der PTT-Personalverbände spielt leider in der wichtigsten Phase unseres Unternehmens eine untergeordnete Rolle. Was wir wissen, dürften verschiedene geplante Massnahmen negative Auswirkungen auf das Leistungsangebot haben. Die gegenwärtige rezessive Wirtschaftslage ist ohnehin sehr ungünstig, ohne dass nun auch noch die PTT-Betriebe Personalabbau betreiben. Die öffentlichen Betriebe sollten nicht (…).
SoAZ, 1.2.1992.
Personen > Vonarburg Josef. PTT. Entlassungen. SoAZ, 1992-02-01.
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08.11.1991 Olten
Personen
PTT-Union
Josef Vonarburg
Nationalratswahlen
Volltext
Enttäuscht. Die Wahlen vom 20. Oktober haben einige Überraschungen gebracht. Die grossen bürgerlichen Parteien FDP und CVP mussten erhebliche Verluste in Kauf nehmen, während bei den linken Parteien leichte Fortschritte bis Stagnation festzustellen waren. Zwei Ereignisse geben mir als Gewerkschafter sehr zu denken: die Gewinne der Parteien, die rechtsaussen angesiedelt sind, und der nochmalige Rückgang der Stimmbeteiligung. In Anbetracht der wirtschaftlichen Baisse und des Verlustes vieler Arbeitsplätze sowie der Vielzahl von Arbeitslosen hatte ich zumindest erwartet, dass Gewerkschaften und Linksparteien Zuwachs erhalten. Nun, die Arbeitnehmerschaft hat anders entschieden und sucht zum Teil ihre Unterstützung für die nächsten vier Jahre bei radikalen Rechtsgruppierungen. Wieso diese Unzufriedenheit mit den Bundesratsparteien? Die Überfremdung und das Auto scheinen vielen Schweizerinnen und Schweizern die wichtigsten Sachen zu sein. Sozialpolitik, sprich Mietzinse, Krankenversicherung, AHV und die Umwelt, wie dies alle Linksparteien in ihrem Programm manifestierten, konnten die Wähler nicht mobilisieren. Ich bin masslos enttäuscht, dass sich gewerkschaftliches und sozialdemokratisches Gedankengut nicht durchzusetzen vermochte. Das Ziel wurde also verfehlt. Es muss über die Bücher gegangen werden. Auch in den Reihen der SP und der Gewerkschaften müssen Analysen angestellt werden, und den Gründen nach der politischen Abstinenz vieler Lohnempfänger (…). Josef Vonarburg.
PTT-Union, Sektion Olten-Post.
SoAZ, 8.11.1991.
Personen > Vonarburg Josef. Nationalratswahlen. SoAZ, 1991-11-08.
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19.07.1991 Olten
Personen
PTT
PTT-Union
Josef Vonarburg
Arbeitszeit
Volltext
Traumjobs bei den PTT. Traumjobs bei den PTT! So und ähnlich tönten Pressemeldungen, als bekannt wurde, dass bei den PTT-: Betrieben neue Arbeitszeitformen getestet werden sollen. Es wurden Berichte kommentiert, dass Beschäftigte drei Monate Ferien beziehen können, wenn sie in den restlichen neun Monaten die geforderte Jahresarbeitszeit erbringen. Bei der 42-Stunden-Woche ergebe diese Variante eine Wochenarbeitszeit von 50 Stunden und mehr, also bei der Fünftagewoche eine tägliche Arbeitszeit über 10 Stunden. Nebst dieser sogenannten Jahresarbeitszeit sind noch drei weitere Modelle im Test, deren Resultate nach einem Jahr genau analysiert werden. Dass die Personalverbände der PTT diese flexiblen Arbeitszeitmodelle sehr kritisch unter die Lupe nahmen, ist eine ihrer wichtigen Aufgaben zum Wohle der Mitgliedschaft. Es ist nicht so, dass die Vertreter der Arbeitnehmerschaft zu neuen, modernen Arbeitszeiten negativ eingestellt sind, wenn der Rahmen ins gesellschaftliche, aber auch ins gewerkschaftspolitische Klischee passt. Während in Europa die wöchentlichen Arbeitszeiten in Richtung 35-Stunden-Woche gehen, will unser Arbeitgeber die wöchentliche Arbeitszeit noch ausdehnen. Die offerierten Modelle der PTT-Verwaltung konnten durch die Personalverbände korrigiert werden. Schade, dass die längeren Arbeitszeiten mit Lohn abgegolten werden können, denn mehr Freizeit wäre doch nach meiner Meinung sinnvoller. Es besteht auch die Gefahr, dass der Wunsch nach individueller Arbeitszeit hart erkämpfte soziale (…).
Josef Vonarburg.
SoAZ, 19.7.1991.
Personen > Vonarburg Josef. Arbeitszeit. SoAZ, 2019-07-19.
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13.05.1991 Olten
Personen
PTT
PTT-Union
Josef Vonarburg
Briefträger
Posttaxen
Volltext
Aund B-Post: „Alles im Griff“. Die Kritiken seit der Einführung der A- und B-Post haben sich noch nicht gelegt. Viele negative Äusserungen beruhen auf Unwissen und absolut keiner Sachkenntnis des Postbetriebes. Insbesondere ein Leserbrief von Kantonsrat Eduard Belser von Egerkingen ist es nicht wert, dass man dazu Stellung nimmt. Die Aufregung der Bevölkerung hätte vielleicht mit mehr Information von der PTT-Generaldirektion gemildert werden können. Es scheint, dass das neue System bei den Kunden aus Wirtschaft und Verwaltungen mehr Akzeptanz findet als bei der privaten Bevölkerung. Da die PTT und viele Schweizerinnen und Schweizer zu diesem Thema schon des öftern die Klingen kreuzten, erlaube ich mir aus der Sicht der Betroffenen an der Front, einige Hinweise abzugeben. Das neue Zustellkonzept wurde nicht in den Köpfen der Personalverbände ausgeheckt, sondern bei der PTT-Generaldirektion. In Verhandlungen versuchten wir optimale Bedingungen in der Organisation wie auch am Arbeitsplatz herbeizuführen. Nach hundert Tagen kann ich feststellen, dass der Start gelungen ist, aber die Schwachstellen noch ausgemerzt werden müssen. Der Abbau von Nachtdienst, weniger extreme Frühdienste beim Zustellpersonal und - sehr wichtig - weniger Stresssituationen bei den Boten am Morgen sprechen für dieses Zweiklassen-Briefpostsystem. Aber jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten, auch bei der A- und B-Post. Ich stelle fest, dass eine Arbeitszeitverlagerung in den Nachmittag nicht bei allen Betroffenen beliebt ist. (…). Josef Vonarburg, Präsident PTT-Union Sektion Olten Post.
SoAZ, 13.5.1991.
Personen > Vonarburg Josef. Posttarife. Brieftraeger. SoAZ, 1991-05-13.
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19.04.1991 Olten
Personen
PTT-Union
Josef Vonarburg
Jubiläum
PTT-Union
Volltext
100. Geburtstag. Meine Sektion feiert in den nächsten Tagen den 100. Geburtstag. Ein seltenes Jubiläum. Hundert Jahre PTT-Union auch 100 Jahre PTT-Geschichte. Wieviel Durchstehvermögen, Enttäuschungen und nie erlahmender Optimismus verbraucht wurden in dieser langen Zeit, kann sich heute kaum einer vorstellen. Wenn sich unsere Vorfahren der Arbeiterbewegung nicht zusammengeschlossen hätten, stünden wir heute in einer viel schlechteren Situation. Zusammenstehen und Miteinander war das Losungswort. Und heute? Sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bereit, diese Voraussetzungen wie Mut und Solidarität auch heute in die Arbeiterbewegung zu investieren? Leider gibt es noch viele Lohnabhängige, die nicht begreifen wollen, dass nur mit Kampf und Geschlossenheit soziale Verbesserungen erreicht werden können. Es ist eben leichter, an der Gewerkschaft herumzunörgeln. Beim Einbringen der Ernte stehen diese „Trittbrett-fahrer“ dann meistens zuvorderst. Heute stehen wir an der Schwelle zu einer neuen PTT und auch die Gewerkschaft muss sich neu orientieren. Ein Geburtstag ist Anlass, in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft zu blicken. Es. war ein langer, steiniger Weg, den die PTT-Bediensteten zurückgelegt haben. Vom schlecht bezahlten Landbriefträger mit langer Arbeitszeit, Siebentagewoche und unmöglichen Arbeitsbedingungen wurde das heute geltende Beamtenrecht erreicht. Der soziale Kampfverband, wie es die PTT-Union seit je war, hat Errungenschaften erzielt, die (…).
Sepp Vonarburg
SoAZ, 19.4.1991.
Personen > Vonarburg Josef. Jubiläum. Olten. SoAZ, 1991-04-19.
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09.11.1990 Olten
Personen
PTT-Union
Josef Vonarburg
Leistungslohn
Volltext
Leistungslohn beim Bundespersonal. Mit Genugtuung vernahm ich die Botschaft der nationalrätlichen Kommission über das Besoldungspaket 1991 des Bundespersonals. Der Entscheid die Lohnrunde nicht erst auf den 1. Januar 1992 in Kraft zu setzen, ist überlegt, und bringt etwas Ruhe in die Reihen des öffentlichen Personals. Allerdings hat die Botschaft an das eidgenössische Parlament einen groben Schönheitsfehler. Der Antrag „Allenspach", einen leistungsbezogenen Lohn einzuführen, ist unrealistisch und führt auf brüchiges Glatteis.ie Bundesbetriebe sind keine Produktionsstätten, in denen die Arbeit auf Grund der Aufträge und Bilanzen gemessen werden kann, sondern sie erbringen eine Dienstleistungsgüte. Der Posthalter kann sich seine Kundschaft nicht aussuchen, der Schalterbeamte/in muss auch dann präsent sein, wenn der Andrang nicht allzugross ist. Oder ist der schnelle Zustellbeamte besser gegenüber demjenigen, der die Arbeit etwas ruhiger angeht und vielleicht den Zustellgang etwas persönlicher absolviert. Der Expressbote kann nicht heimgeschickt werden, wenn gerade kein Telegramm oder Eilbrief vorliegt. Das Rangierpersonal kann sich die Menge der Rangierbewegungen nicht aussuchen, und das Zugspersonal muss seinen Dienst sorgfältig ausüben, egal ob die Züge überfüllt sind oder nicht. Leistungsbemessungen bei Monopolberufen in den Bundesbetrieben sind gelinde ausgedrückt, unmoralisch, da die Gewichtung der Wertungspunkte weit auseinander liegen können. (…).
Josef Vonarburg.
SoAZ, 9.11.1990.
Personen > Vonarburg Josef. Leistungslohn. SoAZ, 1990-11-09.
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12.09.1990 Olten
Personen
Psychiatrische Klinik
PTT-Union
Josef Vonarburg
Lohnverhandlungen
PTT
Volltext
Die PTT-Union ist empört über verschobene Besoldungsmassnahmen. „Verstoss gegen Treu und Glauben“. Die Pöstler sind sauer: Der Bundesrat will die im Mai verabscbiedeten Besoldungsmassnahmen verschieben. Die PTT-Union Olten warnt vor einer noch prekäreren Personalsituation. Die „AZ" dokumentiert das Communiqué im Wortlaut: „Die Platzunion Olten hat von der beabsichtigten Verschiebung der Besoldungsmassnahmen 1991 für das Bundespersonal Kenntnis genommen. Dieser Entscheid ist für die Geschäftsleitung, wie für die ganze Mitgliedschaft unverständlich. Wir betrachten das Vorgehen des Bundesrates als Verstoss gegen Treu und Glauben, denn am 2. Mai 90 wurde eine Botschaft an die eidgenössischen Räte verabschiedet. In dieser wird eine generelle Lohnerhöhung von 3 Prozent verlangt. Diese Vorlage basierte auf' einer Verständigungslösung zwischen dem Bundesrat und den Personalverbänden. Vielen Schweizerinnen und Schweizer ist ja schon lange bekannt, dass die PTT wie auch die SBB-Betriebe unter einer prekären Personalsituation leiden. Das Dienstleistungsangebot diese Regiebetriebe kann nur noch dank grosser Ueberzeitleistungen. Verzicht auf Ruhetage, Verschiebung der Ferien usw. einigermassen aufrecht gehalten werden. Dies sind Gründe die viele Bundesbedienstete veranlassen dem Bund zu kündigen und in die Privatwirtschaft abwandern. Dass dies nicht nur in den grossen Städten und deren Agglomerationen der Fall ist, sollte endlich auch im Bundeshaus bekannt sein. Auch in sogenannten ländlichen Gegenden, in unserem Fall der Raum Olten-Aarau wird die (…).
SoAZ, 12.9.1990.
PTT-Union > Besoldungsmassnahmen. SoAZ, 1990-09-12.
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22.06.1990 Schweiz
Personen
PTT
PTT-Union
Josef Vonarburg
Posttaxen
Volltext
Tarifmassnahmen der PTT. Die angekündigten Tarifmassnahmen der PTT haben in breiten Bevölkerungskreisen zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Die Einführung des Zweiklassensystems bei der Briefpost und die neuen Zeitungstaxen und Telefongebühren werden nicht nur von den PTT-Kunden diskutiert, sondern beschäftigt auch die Personalverbände seit einiger Zeit. Dass unser Arbeitgeber in die roten Zahlen kommt, ist für jeden Postbediensteten sicher keine erfreuliche Feststellung. Deshalb sind die beabsichtigten Gebührenerhöhungen in unseren Reihen nie umstritten gewesen. Es ist auch beim PTT-Personal so, dass es auch lieber bei einem Arbeitgeber arbeitet, der mit Gewinnen abschliesst, statt tagtäglich Vorhaltungen hören zu müssen über Betriebsdefizite für die es gar nichts vermag. Was das Personal von diesem System A- und B-Briefpost erwartet, sind Verbesserungen in betrieblicher Hinsicht. Die Generaldirektion PTT hat bisher immer betont, dass mit den Neuerungen bei der Briefpost eine Verlagerung der extremen Nachdienste in den Tagdienst beabsichtigt werde. Dagegen scheint die Samstagarbeit vor allem bei den Zustellbeamten keine Verbesserung zu bringen. Die PTT-Union, Sektion Olten-Post, vertritt die Meinung, dass Zeitungen und Todesanzeigen am Samstag zugestellt werden sollen, doch für die A-Post der Montag vorzusehen wäre. Zum Samstagsservice der PTT beabsichtigt die Generaldirektion eine Meinungsumfrage zu machen. Ich hoffe, dass die befragten Personen ihre (…).
Sepp Vonarburg PTT-Union Sektion Olten-Post
SoAZ, 28.6.1990.
Personen > Vonarburg Josef. Post-Tarife. SoAZ, 1990-06-28.
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20.03.1989 Olten
Personen
PTT
PTT-Union
Josef Vonarburg
Leserbrief
Personalmangel
Volltext
Frustrierte Pöstler – schlechtes Klima. Die scharfe Kritik der KPD Aarau in ihrer Stellungnahme zum Zeitungsbericht unserer Hauptversammlung veranlasst mich, einige Erklärungen abzugeben, denn so einseitig kann die ganze Angelegenheit nicht in den Spalten stehen bleiben. Dass unsere Hinweise in einigen Ohren nicht eitel Freude auslösen werden, hat uns keineswegs überrascht, obschon dieses Thema des öftern schon mit der Verwaltung diskutiert wurde. Die Stellungnahme der Direktion in Aarau lässt den Eindruck aufkommen, als stünde die Sektion Olten total neben den Schuhen. Das ist aber beileibe nicht so. Mit Zahlen, die mir schon vorher bekannt waren, wird versucht, eine gute Situation darzustellen. Zahlen haben meiner Meinung nach zwei besondere Merkmale. Erstens wirken sie auf den ersten Blick sehr eindrucksvoll, zweitens aber haftet ihnen der Geschmack von Nüchternheit und Sterilität an. Wie sie der Leser in diesem Fall konsumiert hat, kann ich nur vage vermuten. Mit Zahlen die Realität schildern, ist in diesem Punkt kaum möglich, da die Situation im PZ Däniken im Personalbereich fast wöchentlich ändert. Personalsituationen lassen sich auch nicht nur aus Ferienverschiebung, Nichtgewährung von gewünschten Ruhetagen und den effektiven Austritten von 1988 schildern. Diese Umstände sind im PZ nicht alarmierend, sondern die hohe Zahl von Personalwechsel bei fast allen Kategorien. Aushelfer, TZA, Codiererinnen, aber auch uniformiertes Personal ist oftmals nur wenige Wochen oder Tage im Haus beschäftigt, dann gehen sie schon wieder weg. Gründe über dieses Erscheinungsbild sind vielfältig. Das treue Stammpersonal (…).
Josef Vonarburg.
SoAZ, 20.3.1989.
PTT-Union > Personalmangel. Leserbrief. Josef Vonarburg. SoAZ, 1989-03-20.
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