Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 19

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
20.12.2018 Schweiz
Nationalbank
Personen
WOZ
Daniel Stern
Gian Trepp
Finanzkrise
Interview
Volltext
Durch den Monat mit Gian Trepp (Teil 3). Macht die Nationalbank ihren Job richtig? Der Ökonom und Buchautor Gian Trepp über das Wesen der Finanzkrisen, den Blindflug der Nationalbank und eine nötige Debatte. WOZ: Gian Trepp, Sie setzen sich als Journalist und Buchautor seit den siebziger Jahren mit dem Finanzplatz auseinander. Wie sind Sie auf das Thema gekommen? Gian Trepp: Mich hat das schon immer interessiert. Ich habe mich in meinem Volkswirtschaftsstudium auf politische Ökonomie, Geld- und Einkommenspolitik spezialisiert. Abends sassen wir in unseren marxistischen Zirkeln zusammen. Wir erkannten die Produktion als zentrale Sphäre des Kapitalismus. Später glaubten Sie das nicht mehr? In den siebziger Jahren wandelte sich der Industriekapitalismus fundamental. Die Dynamik des Systems verschob sich von der Warenproduktion in die Kapitalzirkulation. 1973 wurden die fixen Wechselkurse des Bretton-Woods-Währungssystems durch flexible Kurse ersetzt. Später deregulierten die Regierungen der USA unter Reagan und Grossbritannien unter Thatcher den grenzüberschreitenden Kapitalverkehr, und es entstanden die globalisierten Kapitalmärkte. Ungefähr gleichzeitig begann nach wirtschaftlichen Reformen in China die Verlagerung der Produktion nach Asien. Die Funktion der Banken veränderte sich? Sie wurden von der Magd der nationalen Industrie zur supranationalen Akteurin des globalisierten Finanzkapitalismus. Investmentbanken erfanden ständig neue Wertpapiere, mit denen sie die computerisierte (…). Daniel Stern.
WOZ, 20.12.2018.
Personen > Trepp Gian. Nationalbank. WOZ, 2018-12-20.
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13.12.2018 Schweiz
Personen
WOZ
Daniel Stern
Gian Trepp
Biografien
Interview
Volltext
Durch den Monat mit Gian Trepp (Teil 2). Antiautoritärer Kindergarten und Stalinismus - wie ging das' zusammen? Der Ökonom und Buchautor Gian Trepp erzählt über seine Politisierung an der Universität 1968, wie er Maoist wurde, eine dogmatische Organisation gründete und sich in der Fabrik proletarisierte. WOZ: Gian Trepp, dieses Jahr wurde anlässlich des Fünfzig-Jahr-Jubiläums viel über den politischen Aufbruch von 1968 geschrieben. Was bedeutete 1968 für Sie? Gian Trepp: Viel. Ich erlebte einen Radikalisierungsschritt. Ich nahm damals an Sitzungen teil, an denen die berühmte Demonstration vor dem Globus-Provisorium geplant wurde. Allerdings führte ich nicht das grosse Wort. Ich war ein Basisgenosse. Sie haben Anfang der siebziger Jahre mit dem Maoismus sympathisiert. Wie kam es dazu? Ich habe schon als Mittelschüler die chinesische Kulturrevolution bewundert. Ich glaubte, dass da die Jugend in China was zu sagen hatte und die Parteibonzen stürzte. Es ist mir erst viel später klar geworden, dass das ein mörderischer Fraktionskampf innerhalb der Kommunistischen Partei war. Aber wenn man jung ist, dann ist man manchmal bis zur Lächerlichkeit naiv. 1969 ging ich dann auf eine Weltreise und kam mit vielen Maoisten in Kontakt. China galt bei vielen jungen Linken als die Zukunft. Das Land hatte die sowjetische Invasion in die Tschechoslowakei verurteilt, solidarisierte sich mit den Befreiungsbewegungen in der Dritten Welt und half den vietnamesischen Revolutionären gegen den US- Imperialismus. (…). Daniel Stern. 
WOZ, 13.12.2018.
Personen > Stern Daniel. Gian Trepp. Interview. WOZ, 2018-12-13.
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06.12.2018 Schweiz
Personen
WOZ
Daniel Stern
Gian Trepp
Interview
Volltext
Durch den Monat mit Gian Trepp (Teil 1). Wieso verliessen die Walser das Wallis? Der Ökonom und Autor Gian Trepp hat dieses Jahr ein Buch über seine Familiengeschichte veröffentlicht. Er entwickelt dabei auch gleich noch eine These, weshalb die WaiserInnen - mit ihrem eigenen alemannischen Dialekt - im ganzen Alpenraum siedelten und in hoch gelegenen Alpentälern zu überleben verstanden. WOZ: Gian Trepp, bislang haben Sie Bücher über Wirtschaftsthemen geschrieben, jetzt haben Sie eines über Ihre Vorfahren veröffentlicht. Wieso das Interesse an der eigenen Geschichte? Gian Trepp: Das ist wohl eine Alterserscheinung. Bei vielen meiner Generation ist das so. Wer bin ich? Woher komme ich? Das sind grundlegende Fragen. Ich wollte erfahren, in welchem Kontext meine Ahnen gelebt haben. Dass sie als Walser über Jahrhunderte im Bündnerland blieben, erleichterte die Recherche, zumal mein Grossonkel ein Familienarchiv führte. Die eigene Herkunft verzweigt sich doch immer weiter. Allen Linien kann man gar nicht folgen. Wir leben im Patriarchat. Auch nach #MeToo. Ich bin grundsätzlich dem Namen, also der männlichen Linie, gefolgt. Allerdings beschreibe ich in meinem Buch schon auch die Herkunft meiner Mutter. Sie sind als Kind eines Wirteehepaars im Zürcher Arbeiterkreis 5 aufgewachsen. Ihre Eltern betrieben das traditionsreiche Restaurant Vorbahnhof. Sassen Sie viel in der Beiz? Mein Vater hatte es mir verboten. Doch ich sass trotzdem viel dort und habe Zeitungen gelesen. Wir hatten (…). Daniel Stern.
WOZ, 6.12.2018.
Personen > Stern Daniel. Trepp Gian. Interview. WOZ, 2018-12-06.
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11.02.2010 Zürich
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
Daniel Ryser
Gian Trepp
Bankgeheimnis
Diebe, Daten, Dubiositäten. Bankgeheimnis. Deutschland will gestohlene Daten kaufen, um in der Schweiz verstecktes Geld einzutreiben. Darf ein Staat solche Mittel anwenden? Oder soll er gar? Das Bundesland Nordrhein-Westfalen ist nun also offenbar dabei, mit dem Segen der Bundesregierung 2,5 Millionen Euro für eine CD zu zahlen, auf der sich die Namen von 1500 SteuersünderInnen befinden sollen. Es soll sich dabei um deutsche SteuersünderInnen handeln, die insgesamt über 100 Millionen Euro auf Konten der Credit Suisse  versteckt haben. (...). Andreas Fagetti, Daniel Ryser. WOZ 11.2.2010
29.10.2009 TI Kanton
Finanzkrise
Personen
Gian Trepp
Finanzplatz Schweiz
Panik in Lugano. Steuerstreit. Nach dem Angriff auf den Finanzplatz Tessin ruft der Tessiner Bankenverband nach Vergeltung. Aber das Tessin braucht eine neue Finanzplatzstrategie, keinen Wirtschaftskrieg mit Italien. "Tut was, es gilt ernst, Capisci. Wir erwarten mehr von Bern". Diese Forderung deponierten Spitzenvertreter der Associazione bancaria ticinese (ABT) letzte Woche bei Finanzminister Hans-Rudolf Merz. (...). Mit Foto. Gian Trepp. WOZ. Donnerstag, 29.10.2009
01.05.2009 Baden
1. Mai
Gewerkschaftsbund
Juso
Personen
SP
Alain Berset
Max Chopard-Acklin
Gian Trepp

Baden. Freitag, 1. Mai 2009. Ab 11 Uhr Festbetrieb auf dem Bahnhofplatz. 14 Uhr Umzug durch Baden. 15.15 Uhr Ansprachen von  Max Chopard-Acklin (Nationalrat SP, Gewerkschaftssekretär Unia, Nussbaumen), Alain Berset (Ständeratspräsident,, Freiburg), Gian Trepp (Ökonome), Marlies Bänziger (Präsidentin Grüne, Zürich). Moderation Stefan Ulrich (Journalist). Bilderausstellung von Florian Eicher "Ohni ois lauft nüüd!". Musik von s'foifer @ Weggli-Trionettli. Trionettli. Kinderprogramm: Rote Falken, Baden. 20 bis 22 Uhr: Juso-Abendprogramm mit Live-Konzert. VPOD-Magazin, April 2009
01.05.2009 Affoltern am Albis
1. Mai
Personen
Gian Trepp

1. Mai in Affoltern. Ab 17 Uhr im Roten Gemeindesaal. Ansprachen von Gian Trepp, Wirtschaftsjournalist, und einem italienischen Referenten. Comedia-Magazin Nr. 4, April 2009
29.01.2009 Schweiz
CS Credit Suisse
Nationalbank
Personen
Gian Trepp
UBS
Blinde Kuh in Bern. Grossbanken-Krise. Es geht weiter abwärts. Was erwartet uns ein Stockwerk tiefer? Wie sind UBS und Credit Suisse dafür gerüstet? Und was tut eigentlich unsere Nationalbank?. Optimismus ist eine schöne menschliche Tugend - das gibt wohl selbst ein chronischer Pessimist zu. Zweckoptimismus von Regierungen und Zentralbanken in Finanzkrisen hingegen ist dumm. Seit Jahresbeginn hat sich die internationale Finanzkrise nioch verschärft. Das Schweizer Krisenmanagement von Bundesrat und Nationalbank - bestehend aus einer grosszügigen Geldspritze ohne jegliche Mitbestimmungsrechte - ist hilflos und ungenügend. (...). Mit Foto. Gian Trepp. WOZ 29.1.2009
02.10.2008 Schweiz
Personen
Gian Trepp

Her mit den Staatsinterventionen! Kommentar. Zur Systemkrise und über das Elend des Finanzjournalismus. (…). Gian Trepp. WOZ 2.10.2008
11.09.2008 Schweiz
Personen
Regierung Schweiz
Gian Trepp
Finanzkrise
Fannie am Paradeplatz. Bankenkrise. In den USA übernimmt der Staat die beiden grössten Hypothekarbanken. Und der viertgrössten US-Investmentbank droht der Konkurs. Trotz dieser Krisensignale ist das in der Schweiz kein Anlass, die Banken stärker zu regulieren. Seit der grossen Wirtschaftsdepression vor 80 Jahren hat es das nicht mehr gegeben. Das US-Finanzministerium übernimmt die volle Verantwortung für die beiden grössten Hypotekarbanken des Landes, mit Verbindlichkeiten in Höhe von 5400 Milliarden US-Dollars. (…). Mit Karikatur. Gian Trepp. WOZ 11.9.2008
07.08.2008 Schweiz
Personen
Gian Trepp

Das Schlaraffenland ist gründlich abgebrannt. Kapitalismusanalyse. Ein Häuschen auch für die Ärmsten und fette Gewinne für die FinanzmanagerInnen - so sollte das eigentlich funktionieren. Wie konnten Probleme mit US-amerikanischen Subprime-Hypotheken, einem kleinen Segment der Finanzmärkte, eine globale Systemkrise auslösen? )…). Gian Trepp. WOZ 7.8.2008
11.10.2007 Schweiz
Personen
WOZ
Oliver Fahrni
Gian Trepp
Verlag
Volltext

Bertelsmann. Der Wirtschaftsjournalist und WOZ-Autor Gian Trepp hat eine Monografie über den Verlagskonzern aus Gütersloh verfasst. Bitte lesen. Von Nazis, Bigamisten und einem anderen Kapitalismus. Eine nette Ambiance muss am Familientisch der Mohns geherrscht haben, nach Dankgebet und Lobpreisung des Herrn, tief in der deutschen Provinz, wo Heinrich Mohn zu Gütersloh den renommierten evangelisch-theologischen Verlag C. Berteismann führte. „Ich wollte, du wärest nie geboren“, schleuderte Mutter Agnes ihrer Tochter Ursula entgegen. Dabei hatte Ursula nur getan, was der Vater den jungen Frauen des Reichs in Büchern und Groschenheftchen mit Millionenauflage einhämmerte: Sie trat der NSDAP bei und wurde vollamtliche Spielscharführerin beim „Bund Deutscher Mädel“. (...). Oliver Fahrni.

WOZ. Freitag, 2007-10-11.
Personen > Trepp Gian. Bertelsmann. 2007-10-11.doc.

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23.08.2007 Schweiz
Personen
SGB
WOZ
Daniel Lampart
Gian Trepp
Johannes Wartenweiler
Finanzkrise
Volltext

Finanzkapital. Die SpekulantInnen nehmen sich die Volkswirtschaften als Geisel. Und wenn es eng wird, werfen die staatlichen Zentralbanken Geld auf den Markt. Es steht einfach zu viel auf dem Spiel. Die Spekulantenkavallerie. Kein Sommerloch im Wirtschaftsteil der Zeitungen. Man lag in der Hängematte und verfolgte gespannt die sich anbahnende Krise auf den Finanzmärkten. Am 7. August war es in der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) so weit: „Endlich ist das Gewitter ausgebrochen. Seit Monaten warten die Wall-Street-Ökonomen auf den Sturm, der nun tatsächlich eingetreten ist.“ Damals kollabierten zwei Hedge Funds der US-Investmentbank Bear Sterns, und ihr Leiter musste gehen. Die Turbulenzen nahmen dramatisch zu, sodass die NZZ am 13. August diesen alles- und nichtssagenden Satz ins Blatt rücken konnte: „Das richtige Timing von Transaktionen ist im volatilen Markt einerseits entscheidend, andererseits aber fast unmöglich.“ Die Börse sackte ab. Die Verluste betrugen weltweit vier Billionen US-Dollar. (...). Johannes Wartenweiler.

WOZ. Freitag, 2007-08-23.
Personen > Wartenweiler Johannes. Finanzkrise. 2007-08-23.doc.

Ganzer Text

24.05.2007 Schweiz
Kapitalismus
Personen
WOZ
Oliver Fahrni
Gian Trepp
Finanzkrise
Hedge-Funds
Volltext

Finanzkapitalismus. Weltweit zockt das Finanzkapital immer dreister. Doch die Linke überlässt die Finanzpolitik den Banklobbysten. Zähmt die Trillionen! Bis 2005 arbeitete der demokratische US-amerikanische Präsidentschaftskandidat John Edwards bei einer US-Nichtregierungsorganisation, die sich gegen die Armut engagiert, und verdiente dort 40‘000 Dollar pro Jahr. Dann wechselte er als Teilzeitberater zur Finanzanlagegesellschaft Fortress Investment Group und kassiert seither 480‘000 Dollar pro Jahr. Als Edwards kürzlich der Wahlkommission seine finanziellen Verhältnisse offenlegen musste, deklarierte der angebliche Armutsbekämpfer nach nur zwei Jahren im neuen Job dreissig Millionen Dollar Vermögen, davon die Hälfte in Fortress-Aktien. (...). Gian Trepp.

WOZ. Freitag, 2007-05-24.
Personen > Trepp Gian. Finanzkrise. 2007-05-24.doc.

Trepp Gian. Finanzkrise. 2007-05-24.pdf

21.11.2003 Schweiz
Personen
Work
Christoph Blocher
Gian Trepp
SVP
Die Blocher-Bush-Connection. Gastkommentar. Mit Foto. Work 21.11.2003
16.10.2003 Schweiz
Personen
Gian Trepp

Ein Meister der kreativen Buchhaltung. Der Italo-Schweizer Giancarlo Capello, der jahrzehntelang in der Schweiz die Schwarzgelder der Ölgesellschaft Eni verbuchte, ist gestorben. Mit Foto. Gian Trepp. WOZ 16.10.2003
16.10.2003 Schweiz
Personen
Gian Trepp

Ein Meister der kreativen Buchhaltung. Der Italo-Schweizer Giancarlo Capello, der jahrzehntelang in der Schweiz die Schwarzgelder der Ölgesellschaft Eni verbuchte, ist gestorben. Mit Foto. Gian Trepp. WOZ 16.10.2003
11.10.2002 ZH Kanton
Kantonalbank
Personen
Work
Gian Trepp
Kantonalbank
Vögelis kühne Visionen. Hans Vögeli, der Chef der Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat eine kühne Vision: Er sieht die ZKB als dritte Kraft im Schweiezr Bankwesen hinter UBS und eer CS-Group. Kommentar. Work 11.10.2002
08.11.1991 Schweiz
Personen
Christoph Blocher
Gian Trepp

Blochers expandierende Geschäfte. Die ökonomische Basis des neuen Rechtsblocks. In letzter Zeit war viel die Rede von einer Umgruppierung der deutschschweizerischen Rechten zu einem neuen Block, bestehend aus Blocher-Flügel der SVP, der Autopartei und Teilen des Rechtsfreisinns. Parallel zur politischen Offensive treibt Blocher auch den Aufbau einer ökonomischen Basis für diesen Rechtsblock voran. Diese Woche hatte er seinen ersten gemeinsamen Auftritt mit Peter Spälti (FdP), Winterthur-Versicherungen und Beat Curti (Detailhandel/Medien). Was wird uns dieses hochkarätige Trio in Zukunft bescheren? (...). Mit Fotos. Gian Trepp. WOZ 8.11.1991
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