Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Person > Elmar Altvater
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 5

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
16.07.2015 Griechenland
EU
Personen
Syriza
Elmar Altvater
EU
Finanzen
Volltext
Kommentar von Elmar Altvater. Ein Pyrrhussieg des Euroliberalismus. Die Sparauflagen der Eurostaaten schaden nicht nur Griechenland. Sie sind auch ein Sargnagel für das Projekt Europa. Das Datum des 13. Juli muss man sich merken. In Brüssel wurde an diesem Tag das Projekt eines einigen, demokratischen und sozialen Europa begraben. Es ist der Tag eines kalten Staatsstreichs in einem Euroland. Das „ochi“ der Mehrheit des griechischen Volks beim Referendum vom 5. Juli wird wenige Tage später auf dem Gipfel der Euroregierungen in ein „nai“ umgezwungen. Alexis Tsipras, der mit 61 Prozent Zustimmung eindeutig als Sieger aus der Volksabstimmung vom 5. Juli hervorgegangen ist, muss zu Kreuze kriechen, das Gegenteil des Volkswillens ausführen und die vom Volk abgelehnten Sparmassnahmen umsetzen. Er soll, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Krokodilstränen in den Augen jammerte, das „verloren gegangene Vertrauen“ wiedergewinnen. Dem griechischen Parlament werden nur drei Tage gewährt, um den Willen der Gläubiger zu vollziehen. Für demokratische Entscheidungsfindung bleibt keine Zeit, die Termine fälliger Raten drängen. In Athen und anderswo gehen die Menschen gegen dieses Diktat und gegen die Erniedrigung durch die derzeit Mächtigen auf die Strasse. Das ist Form und Forum der Demokratie heute. (…).
Elmar Altvater ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft und lebt in Berlin.
WOZ, 16.7.2015.
WOZ > Griechenland. EU-Finanzierung. WOZ, 16.7.2015.
Ganzer Text
05.10.2012 Europa
Griechenland
Portugal
Spanien
Demonstration
Personen
Work
Elmar Altvater
Oliver Fahrni
Ausbeutung
Kapitalismus
Klassenkampf
Lebenshaltungskosten
Volltext

Europa bebt. In Portugal, Spanien, Griechenland gehen Millionen auf die Strasse – gegen das deutsche Spardiktat. Paulo Galhano ist Wirtschaftswissenschafter. In Portugal hatte er Arbeit und Lohn. Dennoch tat er, was Monat um Monat 1000 Portugiesen tun: Galhano ist in die Schweiz ausgewandert. Nun suchen er und seine Frau Arbeit. Irgendeine Arbeit. Nicht persönliche Not trieb sie in die Emigration. Eher schon die Not der anderen: Sie mochten die Verwüstung ihres Landes nicht mehr mit ansehen. Die wirtschaftliche Verwüstung, vor allem aber die Zerstörung von Lebenschancen. 40 Prozent der jungen Portugiesinnen und Portugiesen unter 26 sind arbeitslos. Ausbildung und Studium sind weitgehend wertlos geworden. (...).
Oliver Fahrni.

Work. Freitag, 5.10.2012.
Personen > Fahrni Oliver. Europa. Work 5.10.2012.doc.

Ganzer Text

 

24.11.2011 Aegypten
Zürich
Personen
Widerspruch
Elmar Altvater
Balthasar Glättli
Anni Lanz
Kaspar Surber
Frauen
Sans-Papiers
Volltext

„Widerspruch“: Demokratie, Macht, Energiewende. Wenn die Angst das Lager wechselt. Der neue „Widerspruch“ beschäftigt sich mit dem arabischen Frühling, speziell mit der Rolle der Frauen im Aufstand. Und bringt, nach der Atomkatastrophe von Fukushima, ökologische und soziale Überlegungen zusammen. Zum 60. Mal liegt der „Widerspruch“ vor, der Sammelband zur sozialistischen Politik. Ein Jubiläum, das die Redaktion um Pierre Franzen gewohnt zurückhaltend bekannt gibt: Die Gedanken sollen sich selbst aus den eng bedruckten Seiten entfalten. Die Lektüre des „Widerspruch“ braucht ihre Zeit, aber gerade darin liegt die Stärke der Halbjahresschrift: dass sie die Entwicklung mit einer Verzögerung beschreibt. Die entscheidenden Punkte, die Unterlassungen wie die Möglichkeiten linker Politik werden sichtbar, auch in der aktuellen Nummer: Sie handelt von Schranken und Kippmomenten, vom Umbruch und von der Umgestaltung. Im Fokus stehen der arabische Frühling sowie die Energiewende nach Fukushima. (...). Kaspar Surber.

WOZ. Donnerstag, 2011-11-24.
Widerspruch > Frauen. 2011-11-24.doc.

Ganzer Text

06.05.2010 Schweiz
Finanzkrise
Personen
WOZ
Elmar Altvater

Vom Griechen lernen! Staatskrise. Wer Geldgewinne machen will, braucht SchuldnerInnen - so einfach ist das. Und so praktisch, wenn die Staaten mitmachen. Dabei wusste schon der weise Solon von Athen, wie Schuldenlasten abgeschüttelt werden können. Seit dem Ausbruch der Subprime-Immobilienkrise im Dezember 2007 sind minstestens 375 Fonds und Banken bankrottgegangen. Die Staaten haben Billionenbürgschaften übernommen, das verspekulierte Eigenkapital ersetzt oder wertlose Wertpapiere gegen gutes Geld der Zentralbanken ausgetauscht. (...). Elmat Altvater. WOZ. Donnerstag, 6.5.2010
04.03.2010 Griechenland
Personen
WOZ
Elmar Altvater
Finanzkrise
Geschröpfte Schweine. Öffentliche Verschuldung. Halb Europa prügelt auf Griechenland und andere hochdefizitärte Staaten ein. Dabei können die Banken mit der Situation mehr als zufrieden sein. Die Finanzkrise privater Banken ist zur Fiskalkrise souveräner Staaten geworden. Im europäischen Norden waren es die wild spekulierenden Banken, die die knapp 300'000 IsländerInnen fast in den Bankrott gerissen haben. Von den Spekulationsverlusten wurden sie vom Staat befreit. Nicht mehr die Banken, der Staat ist nun verschuldet. (...). Elmar Altvater. WOZ. Donnerstag, 4.3.2010
1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden