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Anzahl gefundene Artikel: 5

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
07.10.2010 Schweiz
Personen
Max Frisch
Stefan Howald

"Eine gelassene Panik als Grundzustand". Max Frischs posthum veröffentlichte "Entwürfe zu einem dritten Tagebuch" handeln von Alter und Tod und Politik. Nicht nur als Spitallektüre zu empfehlen. Mit Foto von Max Frisch. Stefan Howald. WOZ. Donnerstag, 7.10.2010
21.03.1996 Zürich
Personen
Max Frisch
Niklaus Meienberg
Strassennamen
Ehren für Max Frisch und Niklaus Meienberg. Der Stadtrat von Zürich beschliesst Strassennamen in Zürich Nord. NZZ 21.3.1996
29.06.1979 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Max Frisch
Kongress
Referate
Repression
Volltext

Die politische Repression. Mitbürgerinnen und Mitbürger. Unser Thema: Die politische Repression - nicht in einem fernen Land, wo sie mit Kerker und Folter arbeitet, mit Verbannung, mit verstaatlichtem Mord, sondern die politische Repression in unserem Land ... Gibt es das überhaupt? Ich kenne Bundesräte, die das schlicht und gelassen bestreiten. Anderseits gab es in der Weltgeschichte noch keine gesellschaftliche Ordnung ohne Herrschall und keine Herrschaft, die, selbst wenn sie im Namen des Volkes auftritt, sich hat halten können ohne Repression. Also sprechen wir über einen sozusagen natürlichen Zustand. Repression heisst wörtlich: Unterdrückung, Behinderung, Benachteiligung von Andersdenkenden, und da jede Herrschaft darauf Wert legt, dass Andersdenkende immer eine Minderheit sind, eine verschwindende Minderheit, die leider nicht freiwillig verschwindet, so versteht man unter Repression: Unterdrückung von Minderheiten. Wie könnte man denn in einem Land, wo es demokratische Wahlen gibt, die Mehrheit unterdrücken! l - das aber ist der Witz: man kann es. Es stellen sich vier Fragen: (...).Max Frisch.

Protokoll Verbandstag VPOD, 29.6.1979.
Personen > Frisch Max. Repression. Kongress VPOD. 1979-06-29.

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01.12.1970 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Max Frisch
René Mahrer
68er-Bewegung
Bourgeoisie
Volltext
Geld und Geist. In seinem Roman „Stiller“ formulierte Max Frisch vor etlichen Jahren folgenden bemerkenswerten Satz: „Sie hatten Glück, Herr Doktor, dass Hitler damals eure Souveränität und damit euer Geschäft bedroht hat; damit verbot sich die eigene Entwicklung zum Faschismus. Aber Sie glauben doch nicht im Ernst, dass das schweizerische Bürgertum, als einziges in der Welt, kein Gefälle habe zum Faschismus, wenn er einmal ihr Geschäft nicht bedroht, sondern steigert? Die Probe wird nicht ausbleiben, lieber Doktor, ich bin gespannt.“ Diese Probe ist nicht ausgeblieben! Seit jener Bedrohung des schweizerischen Geschäftes durch Hitler sind rund 25 Jahre vergangen. In diesen 25 Jahren konnte sich das Geschäft entwickeln und steigern zur überbordenden, von fiebrigem Gelddenken genährten Hochkonjunktur. Einer Hochkonjunktur, die nicht zuletzt die Folge von blutigen Kriegen ist, die mit brutalen, faschistischen Methoden geführt werden. Unser Volk steht schon längst mitten in jener Probe, auf die Frisch in seinem „Stiller“ hingewiesen hat. Können wir noch gespannt sein, wie diese Probe ausgehen wird? Leider nicht. Es ist evident: Unser vielgepriesener, spezifischer Volkscharakter hat der Verführung durch das klingende Geschäft nicht standgehalten. Dem Heldenmythos von einem besonders charakterstarken Volk von Brüdern (gegen jede Tyrannenmacht!) wurde ein tüchtiger Stoss versetzt - der Todesstoss vielleicht; es sei denn, es geschehe in unserem Lande endlich etwas Tapferes. (…). Rene Mahrer, Zürich.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 12, Dezember 1970.
Personen > Mahrer René. 68er-Bewegung. Bourgeoisie. Rundschau, Dez. 1970.
Ganzer Text
10.04.1968 Biel
Personen
Stadttheater Biel
Max Frisch
Programm
Das umstrittene Stück "Biografie" von Max Frisch im Stadttheater Biel. Bieler Tagblatt 10.4.1968
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