Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
05.03.1958 Biel
Arbeiter-Kultur- und Sportkartell
Personen
Hermann Kurz
DV
DV Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel. Mittwoch, 5.3.1958, 20 Uhr, Unionssaal Volkshaus. Der Genosse Werner Baumgartner begrüsst die erschienenen Delegierten und Vorstandsmitglieder. Als Gäste sind anwesend: Genosse Gemeinderat Hermann Kurz als Vertreter der Geschäftsleitung der sozialdemokratischen Gesamtpartei und der Genodruck, Genosse Gottfried Trächsel als Präsident der Sozialdemokratischen Gesamtpartei, Genosse O. Graber als Vertreter der Satus-Vereinigung, Genosse Tschantré von der Arbeiter-Motorrad- und Radfahrer-Vereinigung und Genosse Marcel Schwander, Redaktor der "Seeländer Volkszeitung". Die Volkshausgenossenschaft ist vertreten durch das Vorstandsmitglied Emil Rufer. Entschuldigt hat sich Genosse A. Schneiter, Präsident des Sängerkartells. Die Unterschriftenbogen für die laufenden Referenden "Gegen die Anordnung ausserordentlicher Dienste der Territorialtruppen und Ortswehren" und "Gegen die Erstellugn des Spöl-Kraftwerkes" werden zur Unterschrift in Umlauf gesetzt. Es sind 33 Delegierte anwesend, die 22 Vereine vertreten. Ferner haben sich eingefunden: 13 Vorstandsmitglieder, 4 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission, 2 Mitglieder der Beschwerdekommission und 4 Gäste. Auf die Wahl eines Übersetzers und die Aufstellung einer Geschäftsordnung wird verzichtet. Als Stimmenzähler amten die Genossen R. Monnier, W. Mülller und O. Weibel. Das Protokoll der letzten DV vom 13.3.1957 wird verlesen und genehmigt. Protokoll Ernst Hänni. DV Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel, 5.3.1958
05.03.1958 Biel
Arbeiter-Kultur- und Sportkartell
Personen
Hermann Kurz
Kongresshaus
Kunsteisbahn
DV Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel. Mittwoch, 5.3.1958, 20 Uhr, Unionssaal Volkshaus. Der Genosse Werner Baumgartner begrüsst die erschienenen Delegierten und Vorstandsmitglieder. Als Gäste sind anwesend: Genosse Gemeinderat Hermann Kurz als Vertreter der Geschäftsleitung der sozialdemokratischen Gesamtpartei und der Genodruck, Genosse Gottfried Trächsel als Präsident der Sozialdemokratischen Gesamtpartei, Genosse O. Graber als Vertreter der Satus-Vereinigung, Genosse Tschantré von der Arbeiter-Motorrad- und Radfahrer-Vereinigung und Genosse Marcel Schwander, Redaktor der "Seeländer Volkszeitung". Die Volkshausgenossenschaft ist vertreten durch das Vorstandsmitglied Emil Rufer. Verschiedenes. Der Vorsitzende Werner Baumgartner erteilt Genosse Gemeinderat Hermann Kurz das Wort zu seinem Referat über die Projekte für eine Kunsteisbahn und ein Hallenschwimmbad mit Vereinshaus. In wohldurchdachten Ausführungen vermittelt der Vortragende den Zuhörern ein klares Bild über die Sachlage. Der Bau einer Kunsteisbahn ist wohl erwünscht, aber nicht sehr dringlich. Der Vorrang gebührt bei den heute beschränkt verfügbaren Finanzen dem sozialen Wohnungsbau sowie dem Hallenschwimmbad mit Vereinshaus. Der vorgesehene Standort für die Kunsteisbahn ist nach einem Gutachten von Herrn Architekt Dr. Knupfer aus Zürich falsch gewählt. Dieser hat einen umfassenden und zweckmässigen Überbauungsplan für das Bözingenmoos geschaffen. Doch macht die freisinnige Partei eine Prestigefrage aus der Sache und will auf unsere Gegenvorschläge nicht eintreten. An der anschliessenden Diskussion beteiligen sich die Genossen Walter von Dach, Graber und Werner Baumgartner. Die Auffassungen der Votanten decken sich mit denjenigen des Referenten. Der Präsident dankt dem Genossen Hermann Kurz für sein vorzügliches Referat und gibt ihm die Zusicherung ab, dass das Sportkartell den Parolen der Partei in dieser Sache zum Erfolg verhelfen werde. Protokoll Ernst Hänni. DV Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel, 5.3.1958
15.05.1956 Biel
Arbeiter-Kultur- und Sportkartell
Personen
Werner Baumgartner
Hermann Kurz
Gottfried Trächsel
Gemeinderatswahlen
SP
Stadtratswahlen
Volltext
Protokoll über die Konferenz der sozialdemokratischen Gesamtpartei Biel und dem Arbeiter-Sportkartell Biel vom 15.5.1956, 20 Uhr, Volkshaus. Die Geschäftsleitung der Gesamtpartei ist vertreten durch die Genossen Hermann Kurz (Gemeinderat), Gottfried Trächsel, H. Hänni, Walter Gurtner, R. Wyrsch, Fred Blatter, Paul Graf, W. Thürig und W. Wyttenbach sowie Genossin M. Wälchli. Vom Arbeiter-Sportkartell haben sich eingefunden: Werner Baumgartner, Walter Baumann, Ernst Hänni, Walter von Dach, E. Habegger, Emil Rufer und Ernst Zwahlen. Vorsitz hat Gottfried Trächsel, Das Protokoll verfassen R. Wyrsch und Ernst Hänni. Traktanden: 1. Begrüssung, 2. Gemeindewahlen 1956, 3. Verschiedenes. Protokoll Ernst Hänni. Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel, 15.5.1956. 

Begrüssung: Genosse Gottfried Trächsel eröffnet die Verhandlungen mit der Begrüssung der Anwesenden und dankt dem Arbeiter-Sportkartell Biel für die Bereitschaft zu einer Aussprache über die Gemeindewahlen 1956.

Gemeindewahlen 1956. Der Vorsitzende Gottfried Trächsel gibt bekannt, dass bereits eine Aussprache zwischen der Gesamtpartei und dem Gewerkschaftskartell stattgefunden hat. Sie ergab Übereinstimmung der Auffassungen betreffend die Zusammenarbeit. Die Geschäftsleitung hat bereits die erforderlichen Beschlüsse bezüglich die Werbung gefasst. Andere sind in Vorbereitung. Es geht darum, im Herbst nicht nur die Mehrheit im Gemeinderat zu halten, sondern sie auch im Stadtrat zu erringen. Es stellt sich die Frage, inwieweit die Arbeiter-Kultur- und Sportvereine in der Lage sind, am Wahlkampf mitzuwirken. Die Mithilfe sollte sich nicht nur auf Aufrufe beschränken, sondern in aktiver Werbearbeit bestehen. Klagen wegen ungenügender moralischer Unterstützung der Vereine durch die Partei, wie sie kürzlich in einem "Rundschau"-Artikel erschienen, sind heute sicher nicht am Platze. Die Partei und ihre leitenden Funktionäre tun bestimmt ihr Möglichstes zur Förderung der Arbeiter-Kultur- und Sportbewegung. Der Sprechende erinnert an die namhaften Gönnerbeiträge. Es ist jedoch ausgeschlossen, dass unsere stark beschäftigten Vertrauensleute allen Vereinsanlässen beiwohnen können.

Genosse Werner Baumgartner teilt mit, dass sich der Kartellvorstand in seiner letzten Sitzung eingehend mit der Angelegenheit befasst hat. Dieser ist sich bewusst, um was es geht und ist bereit, der Partei im Wahlkampf zur Seite zu stehen. Leider ist es ziemlich schwierig, junge Leute von der Bedeutung der Arbeiterbewegung zu überzeugen. Zu gegebener Zeit wird eine Präsidentenkonferenz einberufen. Ferner steht die “Rundschau” zu Werbezwecken zur Verfügung. Was die Kandidatenfrage anbetrifft, verzichtet das Sportkartell auf die Überlassung von Linien auf der Stadtratsliste zur freien Besetzung. Die Vereine werden sich bemühen, ihre Vertrauensleute in den einzelnen  Mitgliedschaften als Kandidaten aufstellen zu lassen. Der Sprechende macht noch darauf aufmerksam, dass zahlreiche Mitglieder von Stadtvereinen in den Aussenquartieren wohnen und sich den dortigen Mitgliedschaften zur Verfügung stellen. Hier muss ein Ausgleich gefunden werden.

Genosse Wyttenbach anerkennt die Schwierigkeiten, die Jugend zu überzeugen. Den Vereinsvorständen muss ins Gewissen geredet werden, dass sie sich dieser Aufgabe in vermehrtem Masse anzunehmen haben.

 Genosse Gemeinderat Hermann Kurz erinnert daran, dass sich der Präsident des Kartells bereits an der Delegiertenversammlung positiv zur Zusammenarbeit mit der Partei ausgesprochen habe. Wenn die Koordination spielt, sollte der Erfolg nicht ausbleiben. Er erachtet die Stellungnahme des Sportkartells als erfreuliches Vorzeichen für den Wahlkampf.

Genosse Gottfried Trächsel dankt dem Sportkartell für die positive Einstellung und gibt seinem Wunsche Ausdruck, der einzuberufenden Präsidentenkonferenz beizuwohnen.

Genosse Walter Baumann regt an, eine  ausserordentliche Delegiertenversammlung einzuberufen.

Genosse Gottfried Trächsel wäre in diesem Falle bereit, dafür zu sorgen, dass durch die Gemeinderäte Kurzreferate gehalten würden.

Genosse Walter von Dach rügt die Tatsache, dass zahlreiche Genossen ihre Kinder nicht in die Arbeitervereine schicken.

Genosse Werner Baumgartner gibt namens des Sportkartells die Erklärung ab, dass nach den Sommerferien eine ausserordentliche Delegiertenversammlung einberufen werde.

Genosse Gottfried Trächsel stellt sich auf den Standpunkt, dass kurz vor den Wahlen die Werbung von Mann zu Mann wichtiger ist als die Abhaltung von Vereinsübungen und bittet, dahin zu wirken, dass die Vereine ihre Mitglieder im gegebenen Zeitpunkt nach Möglichkeit freigeben.

Schluss der Sitzung: 21 Uhr. Protokoll Ernst Hänni. Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel, 15.5.1956

28.03.1956 Biel
Arbeiter-Kultur- und Sportkartell
Personen
Hermann Kurz
Gottfried Trächsel
Gemeinderatswahlen
SP
Stadtratswahlen
DV Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel. Mittwoch, 28.3.1956, 20 Uhr, Unionssaal Volkshaus. Der Vorsitzende Genosse Werner Baumgartner begrüsst zu Beginn der DV die erschienenen Delegierten und Vorstandsmitglieder. Genosse Gemeinderat Hermann Kurz entschuldigt den verhinderten Präsidenten der Gesamtpartei, Genosse Gottfried Trächsel. Er überbringt die Grüsse der Partei und deren herzlichsten Dank für die geleistete Arbeit. Es ist zu hoffen, dass Mittel und Wege gefunden werden, um die Nachwuchsfrage zu lösen. Im kommenden Herbst steht uns ein Grosskampf bevor. Es gilt nicht nur, die seit 1921 im Gemeinderat bestehende rote Mehrheit zu verteidigen, sondenr auch im Stadtrat die Mehrheit zu eringen. Der Redner hofft auf die erneute Mitarbeit der Arbeiter-Kultur- und Sportbewegung und wünscht den Vereinen ein gutes Gedeihen und erfolgreiche Arbeit. Protokoll Ernst Hänni. DV Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel, 28.3.1956
28.03.1956 Biel
Arbeiter-Kultur- und Sportkartell
Personen
Hermann Kurz
Seeländer-Volksstimme
DV Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel. Mittwoch, 28.3.1956, 20 Uhr, Unionssaal Volkshaus. Der Vorsitzende Genosse Werner Baumgartner begrüsst zu Beginn der DV die erschienenen Delegierten und Vorstandsmitglieder. Nach erfolgter Mandatsprüfung kann der Vorsitzende Werner Baumgartner feststellen, dass 27 Vereine durch 43 Delegierte vertreten sind. Im weitern nehmen 13 Vorstandsmitglieder an der DV teil. Genosse Grogg beschwert sich darüber, dass die "Seeländer Volkszeitung" Inserate für die Saalbau-Initiative aufgenommen habe. Genosse Hermann Kurz antwortet, dass in allen Lagern ein neues Theater und ein Saalbau gewünscht werde. Die Partei habe offiziell noch nicht zur Angelegenheit Stellung genommen. Er persönlich nehme es keinem übel, der die Initiative unterschrieben habe. Man brauche nicht immer gleicher Meinung zu sein. Das darf auch in der "Seeländer-Volkszeitung" zum Ausdruck kommen. Protokoll Ernst Hänni. DV Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel, 28.3.1956
27.03.1946 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Emil Brändli
Paul Graf
Hermann Kurz
1. Mai Biel
Gewerkschaftskartell DV Protokolle
Grossratswahlen
PdA
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Delegiertenversammlung, 27. März 1946, 20 Uhr, kleiner Saal Volkshaus

Traktanden: 1. Mandatsprüfung, 2. Protokollgenehmigung, 3. Korrespondenzen und Mitteilungen, 4. Grossratswahlen. Kurzreferat von Genosse Werner Hilty, 5. Berichte Gewerkschaftskartell: Tätigkeits-bericht, Jahresrechnung, Revisorenbericht, Berichte Bildungsausschuss: Präsident, Kassier, Bibliothekar, 6. Wahlen: Präsident, Kassier, Vorstand, Bildungsausschuss, Fähnriche, 7. Beitragsfrage, 8. Diverses.

 

1. Mandatsprüfung. Vorsitz: Kollege Clerico. Gemäss Präsenzliste sind 65 Delegierte anwesend. Der Vor-sitzende Baptiste Clerico begrüsst die Genossen Werner Hilty, Parteipräsident, Genosse Hermann Kunz, Redaktor und Kollege Emil Brändli, Regierungsstatthalter. Kollege Baptiste Clerico weist darauf hin, dass dies die erste Hauptversammlung im Frieden ist. Das abgelaufene Jahr war auch für das Gewerkschafts-kartell ein erfreuliches, weil die Zusammenarbeit mit dem SMUV wieder zustande gekommen ist. Kollege Willi Schmidli beantragt, das Traktandum 4, Grossratswahlen, an den Schluss der Traktandenliste zu setzen. Es hat grosse Mühe gekostet, die Zusammenarbeit im Gewerkschaftskartell wieder zu erhalten. Traktandum 4 ist geeignet, dies wieder zu gefährden. Die Versammlung beschliesst mit grosser Mehrheit, die Traktandenliste nicht zu ändern.

2. Protokollgenehmigung. Das Protokoll der DV vom 5. April 1945 wird verlesen und genehmigt.

3. Korrespondenzen und Mitteilungen. Kollege Baptiste Clerico begrüsst den neuen Sekretär Kollege Paul Graf, der seit dem 27. Februar im Amte ist. 

Gewerkschaftskartell Biel. DV. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Maschinenschrift.

Ganzer Text
20.11.1945 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Hugo Bremy
Ernst Hänni
Hermann Kurz
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Sekretär
Volltext
VPOD Biel

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstandssitzung, 20. November 1945, 20 Uhr, Volkshaus Zimmer 4

Traktanden: 1. Appell, 2. Protokoll und Korrespondenzen, 3. Sekretärenwahl, 4. Weihnachts-Aktion, 5. Verschiedenes.

1. Appell. Vorsitz: Präsident Kollege Baptiste Clerico. Es sind 8 Kollegen anwesend.

2. Protokoll und Korrespondenzen. Die Protokolle sind noch nicht erstellt. Vom VPOD liegt eine Einladung zu ihrem 50-jährigen Jubiläum vor. Der Vorstand delegiert die Kollegen Baptiste Clerico und Brunner.

Von Kollege Hugo Bremy liegt ein Schreiben vor, in dem er mitteilt, dass er auf den 30. November den Sekretariatsdienst aufgebe, weil er nicht in die engere Wahl als Sekretär gewählt worden sei. Der Kartellvorstand findet das Verhalten des Kollegen Bremy als ganz deplatziert.
3. Sekretärenwahl. Der Kartellvorstand wird orientiert über die Begegnung mit den 3 Sekretärkandidaten vom vergangenen Samstag. Die Kandidaten wurden sowohl schriftlich wie mündlich auf ihre Kenntnisse in der französischen Sprache geprüft durch Genosse Hermann Kurz, Handelslehrer. Kollege Emil Brändli stellte ihnen eine Anzahl Fragen aus der Rechtsauskunft. Es hat sich gezeigt, dass alle 3 Kandidaten in Frage kommen können. Alle weisen aber auch Mängel auf. Graf bezieht jetzt 690 Franken, Ernst Hänni 600.- und Schwarz 540 Franken monatlich inklusive Teuerungszulage. Die Kandidaten sollen nun angefragt werden über die Antrittsmöglichkeiten, eventuelle Ansprüche auf eine Alters- oder Pensionskasse, Krankenkasse, ihre Zugehörigkeit zur Gewerkschaft und Partei. Graf wird Fr. 690.- offeriert, Ernst Hänni und Schwarz Fr. 600.-. Der Vorstand beschliesst, auf den 4. Dezember eine Präsidentenkonferenz einzuberufen, um diese über den Stand der Angelegenheit zu informieren. 

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstand. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.

Ganzer Text

05.07.1945 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Robert Bratschi
Hermann Kurz
Willi Schmidli
Gewerkschaftskartell DV Protokolle
Preise
SAH
SMUV
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Ausserordentliche DV, 5. Juli 1945, 20 Uhr, kleiner Saal Volkshaus

Traktanden: 1. Mandatsprüfung, 2. Protokoll, 3. Korrespondenzen und Mitteilungen, 4. Bericht-erstattung des Kollegen Josef Flury über die Tätigkeit der Treuhandstelle für Gemüse (Preisbildung), 5. Stellungnahme zum Verfahren des Milchhändler-Verbandes betreffend quartierweisen Milchvertrieb, 6. Vortrag von Gerichtspräsident G. Albrecht über „Erlebnisse und Eindrücke im besetzten Deutschland“, 7. Unvorhergesehenes

 

1. Mandatsprüfung. Vorsitz: Präsident Kollege Baptiste Clerico. Gemäss Präsenzliste sind 59 Delegierte anwesend. Der Vorsitzende begrüsst speziell die Vertreter des SMUV und Genosse Redaktor Hermann Kurz und Genosse G. Albrecht.

2. Protokoll. Die Protokolle der DV vom 4. Oktober und 1. Dezember 1944 werden verlesen und genehmigt.

3. Korrespondenzen und Mitteilungen. Als Vertreter des VHTL wird Kollege Willi Schmidli einstimmig in den Kartellvorstand gewählt und vom Vorsitzenden bestens begrüsst. Eine Zuschrift des Schweizeri-schen Arbeiterhilfswerks stellt fest, dass es schon lange Hilfsaktionen zugunsten der Freiheitskämpfer aller Länder unternommen hat. Entgegen der Behauptung der Central Sanitaire Suisse, die diese Aktio-nen für sich allein beanspruchen möchte. Den Delegierten wird eine Broschüre von Kollege Robert Bratschi betreffend Alters-Versicherung verteilt.

4. Berichterstattung des Kollegen Josef Flury über die Tätigkeit der Treuhandstelle für Gemüse (Preisbildung). 

Gewerkschaftskartell Biel.DV. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.

Ganzer Text
04.10.1944 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Partei der Arbeit
Personen
Alfred Alchenberger
Gustav Bloesch
Paul Fell
Hermann Kurz
Gewerkschaftskartell DV Protokolle
Heer und Haus
PdA
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. DV, 4. Oktober 1944, 20 Uhr, Unionssaal Volkshaus.

Traktanden: 1. Appell, 2. Protokoll, 3. Korrespondenzen und Mitteilungen, 4. Ersatzwahl in den Kartell-vorstand, 5. Referat über das neue bernische Steuergesetz, 6. Verschiedenes.

 

1. Appell. Vorsitz: Vizepräsident Kollege Josef Flury. Gemäss Präsenzliste sind 46 Delegierte anwesend und Genosse Hermann Kurz, Redaktor der „Seeländer Volksstimme“. Entschuldigt abwesend sind die Kollegen Baptiste Clerico, Heinrich Skrivanek, Paul Fell und Alfred Alchenberger. Die beiden Letzeren wegen der Gründungsversammlung der PdA.

2. Protokoll. Das Protokoll der Delegiertenversammlung vom 22. März 1944 wird verlesen und genehmigt.

3. Korrespondenzen und Mitteilungen. Vom WAV Werkstättenarbeiter-Verband liegt ein Schreiben vor, das Aufschluss verlangt über den Stand des Konflikt Gewerkschaftskartell-SMUV. Ferner redet das Schreiben von einem allgemeinen Konflikt innerhalb der Bieler Arbeiterbewegung und ersucht auch um Aufschluss betreffend Verweigerung des Volkshaussaales für die PdA. Kollege Josef Flury antwortet Kollege Wenger als Verfasser des Schreibens des WAV. Kollege Josef Flury stellt fest, dass das G-ewerkschaftskartell sich keiner weiteren Konflikte innerhalb der Bieler Arbeiterschaft bewusst ist. Zum mindesten steht das Gewerkschaftskartell in einem guten Verhältnis mit der Sportbewegung und der Partei. Die Saalverweigerung ist durch die Geschäftsleitung des Volkshauses und nicht durch den Vor-stand des Gewerkschaftskartells erfolgt und ist Sache der Genossenschaft. Diese wird sich zu verant-worten haben. Kollege Jakob Brunner antwortet Kollege Wenger betreffend Konflikt Gewerkschafts-kartell-SMUV. In nächster Zeit werden neue Verhandlungen stattfinden. Kollege Wenger sollte wissen, dass zum Verhandeln immer 2 Parteien gehören, die sich auf irgendeiner Basis finden und einigen müssen. 

Gewerkschaftskartell Biel. DV. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.

Ganzer Text
27.11.1942 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Emil Brändli
Robert Grimm
Hermann Kurz
Emil Rufer
Gewerbegericht
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Presse-Union
Seeländer-Volksstimme
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstandsitzung, 27. November 1942, 20 Uhr, Volkshaus Zimmer 4

Traktanden: 1. Appell, 2. Protokoll, 3. Sekretariatsbericht, Rechtsauskunft, 4. Korrespondenzen und Mitteilungen, 5. Öffentliche Versammlung „Preis und Lohn“, 6. Stellungnahme zur Beitragszahlung SMUV, 7. Eingabe an die Regierung betreffend Ausdehnung der Zuständigkeit der Gewerbegerichte, 8. Unvorhergesehenes

 

1. Appell. Vorsitz: Kollege Fritz Flury. (...).
2. Protokoll. (...).
3. Sekretariatsbericht, Rechtsauskunft. Kollege Emil Brändli erstattet Bericht über einige Fälle in der Rechtsauskunft aus seiner Sicht.
4. Korrespondenzen und Mitteilungen. Kollege Josef Flury erstattet kurzen Bericht über eine stattgefundene Konferenz betreffend Schaffung einer Presse-Union. Aus einem Bericht geht hervor, dass die Landsektionen keine Begeisterung für die Sache aufbringen. Eine Kommission wird den Fragenkomplex weiter studieren. Eventuell soll eine erweiterte Pressekommission geschaffen werden. In erster Linie soll vermehrte Propaganda gemacht werden. Der verfügbare Bankkredit von 3‘800 Franken sollte endlich verschwinden. Es sollte in grossem Umfange Anteilscheinkapital gezeichnet werden. Kollege Josef Flury stellt fest, dass sich die Genossen-schafter Hermann Kurz und Emil Rufer sachlich geäussert haben. In der Kommission, die die Angelegenheit weiter verfolgen soll, sind vertreten des Seeländische Agitationsausschuss-Präsident, die Präsidenten der Amtsverbände, 1 Vertreter der Mitgliedschaft Biel-Stadt und 1 Vertreter des Gewerkschaftskartells, dieser lediglich als Beobachter ohne irgendwelche Bindung, Ferner 1 Vertreter des Arbeiter-Kultur- und Sportkartells Biel, 2 Verwaltungsräte und der Geschäftsführer Hengg.

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstand. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, Gebunden, Handschrift.

Ganzer Text

13.02.1940 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
SP Biel
Paul Fell
Hermann Kurz
Guido Müller
Gottfried Von Ins
Arbeitsamt
Arbeits-Detachemente
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
SP Biel
SP Madretsch
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel

Fortsetzung der gemeinsamen Sitzung des Kartellvorstandes und der Geschäftsleitung der Partei.

13. Februar 1940, 20 Uhr, Unionssaal Volkshaus

 

Kollege Josef Flury eröffnet die Sitzung mit der Begrüssung der beiden Vorstände mit der Hoffnung, eine zufriedenstellende Lösung werde möglich sein.

Parteipräsident Hermann Kurz verlangt das Wort zu einem Ordnungsantrag. Er verliest einen Vermittlungsvorschlag der Geschäftsleitung, dahingehend, dass die Arbeits-Detachemente ein Bestandteil der von den Gewerkschaften wie von der Partei anerkannten Landesverteidigung darstellen. Genosse Hermann Kurz glaubt, es erübrige sich, auf Details einzugehen, weil verschiedene Forderungen inzwischen verwirklicht worden seien. Die Kollegen Voutat und Chetelat machen Aufmerksam, dass das kantonale Arbeitsamt an den Regierungsrat Verbesserungs-anträge gestellt habe. Kollege Emil Brändli meint, der Vorschlag der Partei sei zu summarisch. Es seien noch heute zu viele Härten vorhanden, deren Beseitigung wir fordern müssten. Genosse Albert Fawer gibt ebenfalls Kenntnis von Erleichterungen. Er nimmt Genosse Küffer in Schutz betreffend GM-Handel. Kollege Gottfried von Ins meint, dass wir uns auf dem falschen Geleise befinden und uns interessiere zu wissen, ob die Geschäftsleitung der Partei einverstanden sei mit dem Artikel des Genossen Dr. Müller. Kollege Paul Fell ist nicht einverstanden mit der Resolution der Partei. Unsere Forderungen müssten genau festgehalten werden (s. Gewerkschaftskartell Biel, Arbeitsdetachemente, 13.2.1940. B. Schaffer). 

Gewerkschaftskartell Biel, Vorstand, Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift. Archiv GBLS Biel.

Ganzer Text

06.02.1940 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
GM
Personen
SP Biel
Paul Fell
Konrad Ilg
Hermann Kurz
Guido Müller
Arbeitslosigkeit
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Gemeinsame Sitzung Gewerkschaftskartell und Geschäftsleitung der Partei. 6. Februar 1940, 20 Uhr, Unionssaal Volkshaus

Vizepräsident Kollege Josef Flury begrüsst die beiden Vorstände. Zur Behandlung steht die Aussprache über die Arbeits-Detachemente einschliesslich des Presseartikels des Genossen Dr. Guido Müller, der am 22. Januar 1940 in der „Seeländer Volksstimme“ erschienen ist.

 

Als erster Sprecher teilt Kollege Emil Rufer den Standpunkt der Gewerkschaften vor. Er weist auf die Resolution hin, die in einer öffentlichen Protest-Versammlung, die durch das Gewerkschaftskartell auf den 27. Dezember 1939 einberufen wurde, einstimmig gutgeheissen wurde. Unsere Forderungen decken sich übrigens mit denen des Gewerkschaftsbundes. Kollege Emil Rufer kritisiert besonders die Anwendung der Bestimmungen durch das hiesige Arbeitsamtes. Im Falle der Arbeiter der General Motors hat das Arbeitsamt ganz versagt. Unsere Behörden fassen die Beschlüsse falsch auf. Den Artikel des Genossen Dr. Guido Müller müssen die Gewerkschaften verurteilen, weil er zu allgemein gehalten ist. Kollege Gottfried von Ins teilt mit, dass der Zentralvorstand des Bau- und Holzarbeiter-Verbandes sofort nach Kenntnisnahme des Bundesrats-Beschlusses eine Resolution an den Bundesrat gerichtet hat. Am 23. Januar 1940 ist dann eine Konferenz zustande gekommen, in der einigen Verbesserungen zugestimmt worden ist. Aber leider ist ein Tag vorher der Artikel des Genossen Dr. Guido Müller erschienen, der an der Konferenz auch entsprechend ausgeschlachtet wurde. 

Gewerkschaftskartell Biel DV Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift. Archiv GBLS Biel.

Ganzer Text

24.05.1935 Biel
Neuer Chor Biel
Personen
Fritz Burkhalter
Hermann Kurz
Paul Streit
Otto Zimmermann
Arbeitermusik-Verband
Neuer Chor Biel
Volltext

Neuer Chor Biel

Biel, den 24. Mai 1935

 

An Genosse Paul Streit

Zuhanden des Organisationskomitees des IV. Schweizerischen Arbeiter-Musikfestes in Freiburg

 

Werte Genossen!

In Beantwortung Deiner Anfrage vom 20. Mai 1935 betreffend einer eventuellen Aufführung des grossen Bewegungschorwerkes „Der unaufhaltsame Marsch“ anlässlich des IV. Schweizerischen Arbeitermusikfestes in Freiburg kann ich Dir folgendes mitteilen:

Die Vorstände der 3 aufführenden Vereine haben nach Prüfung der finanziellen Belastungen, mit welchen eine solche Aufführung verbunden ist, beschlossen, den Freiburger Genossen folgenden Vorzugspreis zu offerieren. Aufführung des Bewegungschorwerkes „Der unaufhaltsame Marsch“ in Freiburg am 20. Juli 1935 Fr. 1‘000.- (tausendfranken). Dieser Preis schliesst in sich: Transporte der 3 Chöre Basel, Biel, Olten, Orchester, Lautsprechermiete, Entschädigung des Orchesters, Regie, etc.
Mit Genossengruss: Fritz Burkhalter, Präsident Neuer Chor Biel

Kopie, Maschinenschrift. Archiv Schaffer

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