Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 10

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
18.01.2019 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Philipp Hadorn
Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
SBB Cargo muss Kahlschlag sistieren. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV begrüsst den Entscheid der SBB, ihrer Cargo-Tochter eine eigenständige Führung zu geben. „Damit werden die konzerninternen Interessenkonflikte endlich minimiert und der politische Wille umgesetzt“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn. „Allerdings gesteht die SBB damit auch ein, dass SBB Cargo unter der gegenwärtigen Konzernführung nicht in der Lage war, den Güterverkehr erfolgreich zu entwickeln.“ Neben der neuen Führungsstruktur hat die SBB heute auch kommuniziert, dass sich SBB Cargo in den letzten Monaten finanziell positiv entwickelt hat. „Die Ergebnissituation liegt wieder in akzeptablen Bandbreiten“, stellt Philipp Hadorn fest. „Damit wird deutlich, dass der Kahlschlag, den Andreas Meyer als Verwaltungsratspräsident von SBB Cargo im Februar 2018 ankündigt hat, unverhältnismässig war.“ Dieser sah vor, bis zum Jahr 2023 von 2200 Cargo-Vollzeitstellen (Stand März 2018) 800 Stellen abzubauen sowie von 344 Bedienpunkten 170 zu „überprüfen“ bzw. zu schliessen. „Andreas Meyer reagierte mit diesem Kurzschluss auf ein Krisenjahr mit Special effects und löste damit bei SBB Cargo eine unnötige Hysterie aus. Offensichtlich hat sich die finanzielle Lage im 2018 schon wieder beruhigt, bevor die angekündigten Massnahmen eine wesentliche Wirkung entfalten konnten.“ Der SEV warnte bereits im März 2018, dass die einschneidenden Reorganisationsmassnahmen kaum abschätzbare Folgen für die zukünftige Entwicklung und Positionierung von SBB Cargo haben würden. Und er verlangte die sofortige Sistierung der (…).
SEV, Medienmitteilung, 18.1.2019.
SEV > SBB-Cargo. Gütertransport. SEV, 2019-01-18.
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06.11.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
SBB Cargo: Wagenladungsverkehr. Wie kommen die Gespräche über die Zukunft des Wagenladungsverkehrs im Rahmen der Interessengemeinschaft WLV voran? Der Verband der verladenden Wirtschaft lobt SBB Cargo für ihr offenes Ohr. Im März kündigte SBB Cargo an, die Hälfte ihrer noch 340 Zustellpunkte des Einzelwagenladungsverkehrs (EWLV) zu überprüfen, weil deren Auslastung von durchschnittlich zwei Wagen pro Tag für einen wirtschaftlichen Betrieb nicht genüge. Man müsse mit den Kunden über Zusammenlegungen oder flexible, nicht mehr tägliche Bedienung auf Bestellung sprechen. Zu diesem Zweck wurde die Interessengemeinschaft Wagenladungsverkehr (WLV) gegründet, bestehend aus SBB Cargo, dem Verband der Verlader, Anschlussgleis- und Wagenbesitzer VAP und dem VöV als Vertreter aller Verkehrsunternehmen. Eine positive Zwischenbilanz dieser Gespräche zogen VAP-Generalsekretär Frank Furrer und Hans-Peter Hadorn, Präsident der Kommission Güterverkehr des VöV, vor den Bahnjournalisten Schweiz an deren Inforeise zum Güterverkehr am 25. Oktober im Swissterminal in Frenkendorf (BL). Rahmenbedingungen verbessern. Frank Furrer ging zuerst auf den ständigen Rückgang des EWLV in den letzten Jahren ein. Als Gründe nannte er einerseits die allgemein schwierigen Rahmenbedingungen für den Schienengüterverkehr wegen fehlender Netzkapazitäten und Anlagen. Sowie wegen seiner Benachteiligung gegenüber dem Personenverkehr nicht nur bei den Trassen, sondern z.B. auch bei den vom Bund finanzierten Agglomerationsprogrammen: (…). Markus Fischer.
SEV, 6.11.2018.
SEV > SBB-Cargo. Warentransport. SEV, 2018-11-06.
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15.05.2018 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Gütertransport
Volltext
SEV hat Vorbehalte zur Schienengüterverkehr-Strategie des VöV. Einzelwagenladungsverkehr bleibt volkswirtschaftlich wichtig. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV unterstützt das Hauptziel der heute vorgestellten Strategie des Verbandes öffentlicher Verkehr (VöV) zum Schienengüterverkehr, für letzteren «faire Rahmenbedingungen» zu schaffen. Auch die vom VöV geförderte Zusammenarbeit zwischen Bahn und Kunden im Rahmen der IG WLV findet der SEV grundsätzlich richtig. Jedoch darf diese Interessengemeinschaft nicht in erster Linie das betriebswirtschaftliche Ziel verfolgen, die Effizienz und Rentabilität des Wagenladungsverkehrs für den Monopolisten SBB Cargo zu erhöhen. Sondern die IG muss auch dafür sorgen, dass der Wagenladungsverkehr (WLV) seine volkswirtschaftlichen Ziele erfüllt – wofür es weiterhin einen flächendeckenden Einzel-WLV braucht. Auf die Frage, ob der VöV mit seiner Strategie einen weitgehenden Abbau des Zustellnetzes des Einzel-WLV unterstütze, antwortete Direktor Ueli Stückelberger, es brauche Anpassungen an die geänderten Rahmenbedingungen, relativierte aber, dass SBB Cargo Lösungen mit den Kunden suche. SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn hält dazu fest: „Auch wenn der Bund den Betrieb von SBB Cargo im Moment nicht mehr direkt subventionieren will, sondern Eigenwirtschaftlichkeit fordert, verlangt er von SBB Cargo trotzdem weiterhin, dass sie im (…).
SEV, Medienmitteilung, 15.5.2018.
SEV > Gütertransport. SBB. SEV, 2018-05-15
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11.07.2017 Deutschland
DB Deutsche Bahn
Junge Welt

DB Deutsche Bahn
Gütertransport
Volltext
Strasse schlägt Schiene. Deutsche Bahn fährt Güterverkehr gegen die Wand und setzt stattdessen auf selbstfahrende Lkw. Eine positive Halbjahresbilanz der Deutschen Bahn AG (DB) erwartet die Nachrichtenagentur Reuters dieser Tage unter Berufung auf ein internes Papier des Unternehmens. Demnach habe der noch zu 100 Prozent im Bundesbesitz befindliche Verkehrskonzern in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) in Höhe von 857 Millionen Euro verzeichnet. Dies entspreche einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 140 Millionen oder 20 Prozent und sei auch deutlich mehr, als der Konzernvorstand in seiner internen Planung ursprünglich anvisiert hatte. Genaue Details möchte die DB allerdings erst Ende Juli bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen bekanntgeben. Wer sich angesichts derart positiver Meldungen über eine Renaissance des Schienenverkehrs mitten in Europa freut, muss allerdings genauer hinsehen. Denn mit dem 1994 eingeleiteten Prozess der Liberalisierung und Privatisierung hat sich die DB schon längst von der ehemaligen Staatsbahn zum weltweiten Bahn- und Logistikkonzern entwickelt, der nur noch einen Teil seiner operativen Geschäfte im ökologisch und gesellschaftlich sinnvollen Schienenverkehr abwickelt. Nicht zufällig ist der neue DB-Chef Richard Lutz von Haus aus Betriebswirt und Finanzer und im Gegensatz zu klassischen Führungskräften der alten Staatsbahn kein Techniker oder ganzheitlich denkender (…).
Junge Welt, 11.7.2017.
Junge Welt > Deutsche Bahn. Gütertransport. Junge Welt, 2017-07-11.
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22.10.1998 Schweiz
Öffentlicher Dienst, Der
Personen
Ewald Ackermann
Margrit Meier
Gütertransport
Interview
Schwerverkehrsabgabe
Volltext
Abstimmung vom 29. November zur FinÖV. Wer A sagt, wird auch B sagen. Nach der LSVA folgt die FinÖV*. Wieder wird ein rotgrünes Komitee - in dem auch der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB vertreten ist - für die Umsetzung einer modernen und ökologieverträglichen Verkehrspolitik antreten. Ewald Ackermann befragte SGB-Sekretärin Margrit Meier über Ziele der FinÖV-Vorlage. Ewald Ackermann: Margrit Meier, um welche konkreten Projekte geht es bei der FinÖV? Margrit Meier: Mit der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe LSVA hat der Souverän den Grundstein gelegt für eine zukunftsgerichtete Verkehrspolitik, die der Kostenwahrheit Rechnung trägt. Jetzt geht es darum, der Bahn eine wirkliche Modernisierung zu ermöglichen. In den letzten Jahrzehnten hat die Schweiz ja vor allem in die Strasse investiert. Bei der Bahn herrscht I grosser Nachholbedarf. Konkret geht es darum, Bahn 2000, die Neat-Netzvariante, den Anschluss der Schweiz an die europäischen Hochleistungsnetze und die Lärmsanierung in einem gesonderten Erlass finanziell sicherzustellen. Der SGB hat Ende September der FinÖV oppositionslos zugestimmt. Die wichtigsten Gründe für dieses Ja? Weil die FinÖV nach der Annahme der LSVA den konsequenten folgenden Schritt darstellt. Es wäre ein Unsinn, nur eine LSVA zu beschliessen, aber nachher der Bahn die Mittel zu verweigern, die sie braucht, um sich zu modernisieren und anzupassen. Ein separater - und natürlich akzeptierter Finanzierungsbeschluss(…). Ewald Ackermann.
Der öffentliche Dienst, 22.10.1998.
Personen > Meier Margrit. LSVA. Interview. Ewald Ackermann. OeD, 1998-10-22.
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27.08.1998 Schweiz
SEV Schweiz

Gesundheitsschutz
Gütertransport
Volltext
Neue Studie von Greenpeace und SEV veröffentlicht. Atomtransporte: Gesundheitsrisiko unterschätzt. Eine von Greenpeace Schweiz und dem Schweizerischen Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband (SEV) in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass das Gesundheitsrisiko in Zusammenhang mit den kontaminierten Atomtransportbehältern massiv unterschätzt wird. Dies betrifft insbesondere Personen, die sich in unmittelbarer Nähe der Bahnwaggons aufhalten, wie zum Beispiel die Bahnarbeiter. Im Unterschied zur Annahme der Schweizer Atomindustrie, dass es sich bei der Oberflächenkontamination um verstrahlte Wassermoleküle handelt, haben Untersuchungen in Deutschland ein anderes Resultat ergeben. Bei den sogenannten Hot Spots auf Behältern und Waggons handelt es sich vermutlich um radioaktive Partikel, die sich von Brennelementen lösten und als Schwebeteilchen im Wasser der Abklingbecken herumschwimmen. Dies bestätigte die deutsche Bundesumweltministerin gegenüber der deutschen Presse. Charakteristisch für solche Partikel ist, dass es sich uni winzige Teilchen handelt, die eine extrem hohe Radioaktivität r aufweisen. Nach der Inhalation oder der Aufnahme eines Partikels auf dem Speiseweg wäre die Aktivität von Kobalt-60 messtechnisch bestimmbar, der Nachweis aber aufgrund der allmählichen Ausscheidung mit der Zeit immer schwieriger. Insofern liefern die vorgenommenen Untersuchungen an den SBB-Arbeitern kein vollständiges Bild möglicher Gesundheitsschädigungen. Keine Obergrenze. (…).
Der öffentliche Dienst, 27.8.1998.
Oeffentlicher Dienst, Der > SEV. Atomtransport. OeD, 1998-08-27.
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04.08.1998 Italien
CGIL
SBB
SEV Schweiz

Gütertransport
Volltext
SEV-Delegation trifft italienische Transportgewerkschaften in Rom. Gewerkschaften vernetzen sich. Der europäischen Bahnreform mit ihrer Trennung von Verkehr und Infrastruktur (EU-Richtlinie 91/440) und dem liberalisierten Schienenzugang begegnen die Gewerkschaften mit einer engeren internationalen Zusammenarbeit. Nach einigen Treffen, die die Schweizer angeregt hatten, traf sich jetzt Mitte Juli eine SEV-Delegation mit den italienischen Transportgewerkschaften Federazione Italiana Trasporti - CISL, UILTRASPORTI - UIL und Federazione Italiana Lavoratori Trasporti - CGIL in Rom. Vorab die Absicht der SBB und der italienischen Staatsbahnen (FS), den Güterverkehr zu fusionieren, bedingt vertiefte und ständige Kontakte der Gewerkschaften im öffentlichen Verkehr dieser beiden Länder untereinander. Nur so sind die jeweiligen Haltungen auszumachen und gemeinsame Strategien festzulegen. Über kurz oder lang sind zudem die Probleme im Hinblick auf den liberalisierten Schienenzugang und dessen Auswirkungen auf das Personal zu thematisieren (Einsatz im Fernverkehr, grenzüberschreitender Verkehr, Einsatz von Mehrstrom-Loks und so weiter). Am Informationsaustausch in Rom nahmen seitens des SEV Michel Beguelin, François Gatabin, Gabriele Chiesi und Pietro Gianolli sowie Carlo Naef vom LPV und Josef Meyer vom ZPV teil. Aus sozio-kulturellen, aber auch aus sprachlichen Gründen übernimmt das (…).
Gabriele Chiesi (übersetzt von cora).
Arbeit&Verkehr, 4.8.1998.
SEV > CISL. Warentransport. SEV, 1998-08-04.
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23.04.1998 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Öffentlicher Dienst, Der

Gütertransport
Schwerverkehrsabgabe
Volltext
Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe. Wir wollen keinen Scherbenhaufen!. Das Komitee für eine gerechte Schwerverkehrsabgabe wirft dem Nutzfahrzeugverband Astag vor, mit dem Referendum gegen die Schwerverkehrsabgabe den Bahngüterverkehr existentiell zu gefährden. Mit einer symboliscben Aktion führte es vergangene Woche der Öffentlichkeit vor Augen, was die Folgen eines Neins zur Schwerverkehrsabgabe (LSVA) wären: ein verkehrspolitischer Scherbenhaufen gigantischen Ausmasses. Was der Nutzfahrzeugverband Astag wirklich will, hat er am Tag der Einreichung des Referendums letzte Woche eindrücklich demonstriert: Verlagerung des Güterverkehrs von der Schiene auf die Strasse. Schluss mit der Bahn. Als Tatbeweis hat der Astag im Berner Güterbahnhof einen ersten SBB-Güterwagen auf einen Strassenroller verladen und durch die Bundesstadt gefahren. Das Astag-Referendum bedroht Arbeitsplätze bei der Bahn - mindestens 5‘000 an der Zahl - und beschert den Automobilistinnen und Automobilisten stehende Lastwagenkolonnen auf dem Schweizer Autobahnnetz. Mit einem Ja zur LSVA dagegen könnten über 30‘000 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft (Bahnprojekte) geschaffen werden. In einer symbolischen Aktion warfen Mitglieder des „Komitees für eine gerechte Schwerverkehrsabgabe“ dem Astag vor, sich wie ein Elefant im Porzellanladen aufzuführen. Als Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, die für den Schaden aufzukommen hätten, lehnen sie diese Politik dankend ab. „Elefanten runter vom (…).
OeD, 23.4.1998.
Oeffentlicher Dienst, Der > Abstimmung. Schwerverkehrsabgabe. OeD, 1998-04-23.
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12.03.1998 Schweiz
Oeffentlicher Dienst, Der
Personen
Stefan Giger
Gütertransport
Schwerverkehrsabgabe
Volltext
Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe. LSVA – ein Kernstück der schweizerischen Verkehrspolitik. Das Referendum gegen die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) ist offenbar zustandegekommen. Gründe für die LSVA gibt es viele. Als Gewerkschaft im öffentlichen Nahverkehr ist der VPOD aber auch konkret von dieser Frage betroffen. Vor nunmehr mehr als fünf Jahren hat das Schweizer Volk die Mitwirkung im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) knapp abgelehnt und sich damit für den Weg entschieden, der von den EWR-Gegnern i propagiert wurde: Die Schweiz bleibt ausserhalb des EWR und schliesst stattdessen direkte Abkommen mit der Europäischen Union. Dass diese Abkommen für die wirtschaftliche Zukunft der Schweiz zentral sind (nicht aber für die EU), ist eindeutig, denn die EU ist für uns der mit riesigem Abstand wichtigste Handelspartner, und zwar bezüglich Importen wie Exporten. Wenn die Schweiz als Aussenseiterin Zugang zu Europa will, muss auch sie den Zugang zur Schweiz ermöglichen. Schottet sich die Schweiz vollends ab, sind zehntausende von Arbeitsplätzen der Exportindustrie und viele weitere direkt bedroht. Zugang zur Schweiz bedeutet im Verkehrsbereich unter anderem auch Zugang zu den Schweizer Alpenübergängen, und zwar auch für die europäischen 40- Tonnen-Lastwagen. Für die Schweiz kommt der unkontrollierte, allgemeine Zugang der 40-Tönner nicht in Frage, aus Kostengründen (teure Strasseninfrastruktur, Brücken usw.), aber auch (…). Stefan Giger.
Der öffentliche Dienst, 12.3.1998.
Personen > Giger Stefan. LSVA. Referendum. OeD, 1998-03-12.
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21.02.1996 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Gütertransport
Schwerverkehrsabgabe
Volltext
SEV: Zuerst Kostenwahrheit im Verkehr. Keine 40-Tönner. Der Schweizerische Eisenbahner-Verband (SEV) nimmt mit Empörung Kenntnis von den Plänen des Bundesrates, kurzfristig das schweizerische Mittelland und später die ganze Schweiz für 40- Tonnen-Lastwagen zu öffnen. Er wendet sich gegen diese Abkehr von einer umweltverträglichen Verkehrspolitik. Die Vergrösserung der Grenzzonen und die Schaffung von Terminalzonen im Landesinnern, wie sie der Bundesrat der EU offenbar angeboten hat, würde den grössten Teil des schweizerischen Mittellandes dem Verkehr mit 40-Tonnen-Lastwagen öffnen. Die Folgen: Das Mittelland wird vom Schwerverkehr überrollt, der umweltfreundliche Bahngüterverkehr nimmt weiter ab, Die SBB befürchten, dass mit der Erhöhung der Gewichtslimite auf 40 oder 44 Tonnen ein grosser Teil des Wagenladungsverkehrs auf die Strasse abwandern wird. Diese Politik des Bundesrates ist unverständlich - umso mehr, als sich die EU und die Schweiz in ihren verkehrspolitischen Grundsätzen einig sind. Beide wollen sie den Güterverkehr möglichst weitgehend auf die Bahn lenken. Der Bundesrat kann und darf die Probleme bei den bilateralen Verhandlungen mit der EU im freien Personenverkehr nicht mit einer überstürzten verkehrspolitischen Zwängerei lösen. Der SEV wird jeden Versuch, das Mittelland den 40-Tönnern preiszugeben, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. (…).
SMUV-Zeitung, 21.2.1996.
SEV > SBB. LSVA. SMUV-Zeitung, 1996-02-21.
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