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Anzahl gefundene Artikel: 4

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
09.09.2011 Le Noirmont
Monteggio TI
Personen
Trasfor
Unia
Work
Ralph Hug
Rolando Lepori
Löhne
Streik
Volltext

Tessiner Firma Trasfor darf nicht mehr arbeiten lassen für weniger Lohn. Belegschaft streikte erfolgreich. Trotz starkem Franken: Die Beschäftigten müssen sich nicht alles gefallen lassen. Das zeigt der Fall Trasfor. Als Trasfor-Chef Gianpaolo Palladini im vergangenen Dezember die Belegschaft zu überrumpeln versuchte, dachte er wohl nicht, dass er einige Monate später kläglich scheitern würde. Am traditionellen Weihnachtsessen gab Palladini bekannt, die Arbeitszeit werde um 2,5 Stunden auf 45 Wochenstunden erhöht. Gratis. Und der Lohn an einen Eurokurs von 1.30 gekoppelt. Faktisch eine starke Lohnsenkung. Und noch fröhliche Weihnachten. Jetzt,  Ende  August, musste die Firma den Plan zurücknehmen. Dazwischen erlebte die Elektronikfirma in Monteggio TI turbulente Wochen. (...). Ralph Hug.

Work. Freitag, 2011-09-09.
Unia > Trasfor Monteggio. 2011-09-09.doc.

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29.08.2011 Monteggio TI
Funke, Der
Trasfor
Unia

Arbeitszeitverlängerung
Lohnkürzungen
Volltext

In einer Periode zunehmender Arbeitskämpfe versuchen wir, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, diese kurz und überblickend zusammenzufassen. Trockenes Nein zu Lohnkürzungen im Tessin. Monteggio Tl: Bei Trasfor haben die ArbeiterInnen erfolgreich gegen Lohnsenkungen und Arbeitszeitverlängerungen gestreikt. Ohne eine Notlage beweisen zu können, wollte Trasfor eine ebensolche geltend machen, um Ausnahmeregeln im GAV aktivieren zu können. Die Betriebskommission stimmte dem Plan zu, worauf diese auf Druck der ArbeiterInnen zurücktreten musste. Im Laufe der letzten neun Monate kam es immer wieder zu Verhandlungen zwischen Unia, Betriebskommission und Geschäftsleitung, die aber wenig bis gar nichts brachten, (...).

Der Funke, Nr. 17, September 2011.
Unia > Trasfor Monteggio. 29.8.2011.doc.

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18.02.2011 Molinazzo TI
Schweiz
Personen
Swissmem
Trasfor
Unia Schweiz
Work
Oliver Fahrni
Corrado Pardini
Lohndumping
MEM-Industrie
Mindestlöhne
Volltext

Mehrarbeit, Lohnverzicht: Unia-Industriechef Corrado Pardini greift Arbeitgeber an. „Swissmem  höhlt den GAV aus“. Immer mehr Firmen erpressen die Arbeitenden zu Mehrarbeit und Lohnverzicht. Hören sie damit nicht auf, sagt Corrado Pardini, ist der soziale Frieden in Gefahr. Oliver Fahrni. Work: Firmen schreiben Gewinne und haben volle Bestellungsbücher. Dennoch vernichten sie Jobs, senken Löhne oder erhöhen die Arbeitszeit wie bei Trasfor im Tessin. Corrado Pardini, was ist los in der Industrie? Corrado Pardini: Manche Unternehmer benützen die Krise, um ihre Profite auf dem Buckel der Arbeitenden zu erhöhen. Die Kolleginnen und Kollegen sollen länger arbeiten. Sie sollen auf einen Teil des Lohnes verzichten. Wie beim Verpackungshersteller Mopac. Dort soll die Belegschaft von einem Hungerlohn von 3100 Franken noch einmal 300 Franken verlieren. Höchste Zeit, dass wir endlich auch in diesem Land einen gesetzlichen Mindestlohn durchsetzen. Und überall sollen die Arbeitenden noch mehr leisten und sich damit am Ende selbst wegrationalisieren. Das lassen wir nicht zu. (...). Mit Foto von Corrado Pardini.

Work. Freitag, 2011-02-18.

Pardini Corrado. Swissmem. 2011-02-18.pdf

18.02.2011 Molinazzo TI
Personen
Swissmem
Trasfor
Unia
Work
Francesco Bonsaver
Matthias Preisser
Arbeitszeitverlängerung
Lohndumping
Mindestlöhne
Streik
Volltext

Trasfor TI: Büezer streiken gegen Lohndruck. Bombe platzte am Firmenfest. Trasfor-Chef Gianpaolo Palladini verkündete es am Weihnachtsfest: Ab 2011 sollten alle Angestellten mehr chrampfen - zum gleichen Lohn. Francesco Bonsaver, Matthias Preisser. Zwei Tage vor Weihnachten ist jeweils halb Molinazzo di Monteggio, ein 900-Seelen-Grenzort im Tessin, auf den Beinen. Dann findet beim örtlichen Transformatorenhersteller Trasfor die traditionelle „Panettata“ statt: Alle 270 Beschäftigten und ihre Familien sind zum feierlichen Weihnachtsanlass eingeladen. Doch dieses Mal gibt es eine Überraschung. Zwischen Trinksprüchen und Gratulationen lässt CEO und Mitbesitzer Gianpaolo Palladini die Bombe platzen: Der schwache Euro bringe die Firma in Bedrängnis. „Deshalb wird die wöchentliche Arbeitszeit im nächsten Jahr erhöht. Bei gleichem Lohn. Wer einverstanden ist, hebe die Hand.“ Völlig überrumpelt heben die meisten Beschäftigten die Hand. (...).

Work. Freitag, 2011-02-18.

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