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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.06.2016 Schweiz
Personen
SAH
VPOD-Magazin
Ernst Köhli
Christoph Schlatter
Fotos
Kinderhilfe
SAH
Volltext
Dossier: Der Fotograf Ernst Köhli (1913-1983). Die Hilfe der Kriegsverschonten – Reportagen für das SAH. Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) wurde 1936 von der SP und dem SGB gegründet und betätigte sich unter seiner ersten Direktorin (Regina Kägi-Fuchsmann; bis 1951) zunächst in der Flüchtlingshilfe. Bereits ab 1944 wurden Wiederaufbauprojekte im Ausland geplant. Eines davon, in Zusammenarbeit mit der „Schweizer Spende“: der Bau und die Einrichtung eines „Centre social“ in der völlig zerstörten Stadt Saint-La in der Normandie. In dem neu erstellten Barackendorf entstanden ein Säuglingsheim, eine Kindertagesstätte, eine Bibliothek und weitere kulturelle und sanitäre Einrichtungen. In der Nähstube sollten die Frauen von Saint-La das Anfertigen und Abändern von Kleidern lernen. Hier wie andernorts kämpfte man mit technischen und auch mit menschlichen Unzulänglichkeiten. Die Nähmaschinen waren dauernd kaputt, Ersatzteile kaum erhältlich. Auch kulturelle Differenzen gaben Anlass zu Auseinandersetzungen. Und hinter den Kulissen kamen bereits vor der Übergabe an die französischen Behörden im Jahr 1947 Zweifel am proletarischen Charakter der Einrichtung auf. Ein anderes Projekt, welches vom SAH direkt nach dem Krieg und in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften SEV und VHTL gestartet wurde, war die Freiplatzaktion für Kinder aus den Niederlanden. Die „Hollandkinder“ sollten nach den Jahren der kriegsbedingten Entbehrung, des Hungers, des Leids und der Zerstörung in ihrer Heimat drei unbeschwerte (...). (…). Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, Juni 2016.
VPOD-Magazin > SAH. Centre social Saint-La 1947. VPOD-Magazin, Juni 2016.
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23.10.1942 Biel
Arbeiter-Kultur- und Sportkartell
Personen
Walter Von Dach
Arbeiterkinder-Hilfe Zürich
Chilbi
Flüchtlinge
Kinderhilfe
Vorstand Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel. 23.10.1942, 20 Uhr, Restaurant Volkshaus. Traktandum 4: Abrechnung über die Herbstchilbi. dieser Anlass gehört der Vergangenheit an. Er hat dem Vorstand viel Arbeit bereitet, die dieser gern und willig geleistet hat. Über den Verlauf und den Besuch, wie auch über den materiellen Erfolg dürfen wir zufrieden sein, schliesst er doch mit einem Überschuss von Fr. 464.90 ab. Gewiss ein erfreuliches Ergebnis, wenn man die heutigen Zeitumstände richtig in Erwägung zieht. Die flott abgefasste Rechnung unsereres lieben Kollegen Walter Baumann findet denn auch einstimmige Genehmigung und wird ihm ganz speziell die grosse, nicht sehr dankbare Arbeit, die er vor, während und nach der Chilbi geleistet hat, herzlichst verdankt. Dank gebührt auch allen übrigen Vorstandsmitgliedern, die ihre Kräfte in den Dienst der Sache gestellt haben. Gerügt wurde, dass Genosse von Dach für das Flobertschiessen eingenmächtig Preise eingekauft hat, die einfach nicht überzeugten, was diesem Spiel geschadet hat. Gemäss Antrag Walter Baumann wird beschlossen, aus dem Überschuss je Fr. 20.- an das schweizerische Kinderhilfswerk, an die Flüchtlingsaktion und an die Arbeiterkinder-Hilfe in Zürich zu überweisen. Protokoll Fritz Gilomen. Vorstand Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel, 23.10.1942
29.08.1919 Deutschland
Österreich
Ungarn
Juso
Kinder
SGB
SP Schweiz

Kinderhilfe
Volltext

Aktion zugunsten der Proletarierkinder Österreichs, Deutschlands und Ungarns. Parteigenossen! Deutsche, österreichische und ungarische Parteigenossen haben uns ersucht, der Not ihrer Kinder eingedenk zu sein. Trotz der Hilfsaktion, die von Seiten des Bürgertums eingeleitet wurde, stehen Tausende und Tausende von Proletarierkindern direkt vor dem Hungertod. Die Kommission, die sich aus den Mitgliedern des Schulvereins, der Partei und des Gewerkschaftsbundes zusammensetzt, hat die Lage besprochen. Wir wissen, dass ihr selbst wenig habt. Wir wissen, dass eure Kinder selbst Not leiden und es unsere Pflicht ist, Mittel und Wege zu finden, um ihnen zu helfen. Aber all das kann uns nicht hindern, unseren proletarischen Brüdern in Deutschland, Österreich und Ungarn zu beweisen, dass wir zu helfen gewillt sind, soweit es in unseren Kräften liegt. Wir gedenken, Kinder aus diesen Ländern zu einem mehrwöchigen Aufenthalt in die Schweiz kommen zu lassen und sie bei den Parteigenossen unterzubringen. (...).

Die Geschäftsleitung der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz.
Das Bureau des Gewerkschaftsbundes.
Der Schweizerische Sozialdemokratische Schulverein.
Die Sozialdemokratische Jugendorganisation.

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 29.8.1919.

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