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Anzahl gefundene Artikel: 11

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16.10.2017 China
IWF
Junge Welt

Banken
IWF Internationaler Währungsfonds
Volltext
„Lagarde will Monopoly-Spiel am Laufen halten“. Der IWF will die Profite der Banken sichern und die Verschuldung der Lohnabhängigen vergrössern. Ein Gespräch mit Michael Hudson. Michael Hudson lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Universität Missouri (Kansas City) und ist Präsident des Instituts für langfristige Wirtschaftsentwicklung (ISLET) in New York City. Der Internationale Währungsfonds gibt Entwarnung: In den meisten Industrieländern erholen sich die Banken. Ist alles in Ordnung auf der Welt? Für die Banken ist alles in Ordnung, in der Hinsicht, dass die Korruption ein sehr hohes Level erreicht hat. Die Zentralbanken stellen den Privathäusern so viel Kredit zur Verfügung, wie jene brauchen, um jeglichen Betrug begehen zu können. Die Intention des IWF ist es, die Ansprüche der Banken aufrechtzuerhalten und die übrige Wirtschaft mit Schulden zu belasten. Dafür steht der IWF: Er ist eine Lobbyorganisation der Banken und Spekulanten. IWF-Chefin Christine Lagarde warnt vor Risiken für den Finanzmarkt. Besonders im Nichtbankensektor lauern Gefahren, sagt sie. Was halten Sie davon? Die Risiken von Lagardes Kunden, den Banken, liegen darin, dass sie ihre Marktmacht an andere Gläubiger verlieren könnten. Lagarde will das Monopoly-Spiel am Laufen halten, damit die Banken weiter ohne Konkurrenz wachsen können. Der IWF konstatiert, es gebe ein Kreditproblem in China. Schwelt dort die nächste Krise? Viele Leute haben sich in China viel Geld von den sogenannten Nichtbanken geliehen. In anderen Worten: Die Zentralbanken (...). Junge Welt, 16.10.2017.
Junge Welt > IWF. Banken. Junge Welt, 2017-10-16.
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01.02.2017 Deutschland
IWF
Junge Welt

Euro
IWF Internationaler Währungsfonds
Volltext
Fehlkonstruktion Euro-Zone. IWF zählt Währungsunion an. Wagenknecht: „Heuchlerische Kritik“. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat den Ländern der Euro-Zone ein schlechtes Zeugnis für die vergangenen 20 Jahre ausgestellt. Die Regierungen verhielten sich aus politischen Überlegungen zu oft prozyklisch, und die Investitionsquote der Staatshaushalte sei zu gering. Gleichzeitig sei die Überwachung durch die Institutionen mangelhaft gewesen, heisst es in einem am Montagabend veröffentlichten Arbeitspapier des IWF. Die durchschnittliche Staatsverschuldung in der Euro-Zone sei auf mehr als 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gestiegen. Der „Stabilitäts- und Wachstumspakt“ erlaubt 60 Prozent. Langfristig müsse die Währungsunion zu einer Kombination aus marktbezogener Disziplin und schärferen finanzpolitischen Regeln übergehen. Der IWF fordert die wirtschaftlich starken Länder, insbesondere Deutschland, seit Jahren zu mehr Investitionen in die Infrastruktur auf. Die Bundesregierung hat diese Forderung stets zurückgewiesen. Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, erklärte am Dienstag gegenüber jW: „Obwohl die Wirtschaft im Geld schwimmt, wird in Deutschland und der Euro-Zone kaum investiert.“ In den letzten 20 Jahren sei die deutsche Nettoinvestitionsquote von 6,4 Prozent des BIP auf 1,6 Prozent des BIP gefallen. „Insbesondere Bund, Länder und Kommunen stellen viel zu wenig Geld für den Erhalt der öffentlichen Infrastruktur bereit.“ Das Ergebnis in Form von maroden Verkehrswegen und Schulen sowie wachsender Wohnungsnot lasse sich hierzulande überall (…). Simon Zeise.
Junge Welt, 1.2.2017.
Junge Welt > IWF. Euro. Junge Welt, 2017-02-01.
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17.01.2017 Deutschland
IWF
Junge Welt

IWF Internationaler Währungsfonds
Volltext
Wirtschaftswachstum
Währungsfonds setzt auf Optimismus. IWF sieht wachsende globale Wirtschaft – trotz „Trump-Unsicherheiten“. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht trotz Unsicherheiten über die Politik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump Chancen für eine wachsende Weltwirtschaft. Im Kern gehe man davon aus, dass die globale Konjunktur in diesem Jahr um 3,4 Prozent und im nächsten Jahr auf 3,6 Prozent zulegt, nach 3,1 Prozent Wachstum 2016, teilte die Finanzorganisation am Montag mit und bekräftigte ihre Herbstprognose. Chefvolkswirt Maurice Obstfeld räumte allerdings ein: „Die Unsicherheit hat zugenommen“. Unklar sei, wie Trumps Politik aussehen werde. Sie beinhalte Chancen, aber auch grosse Risiken, etwa für die Entwicklungen des Handels, der Leitwährung Dollar und der Schulden. Für wahrscheinlich hält der Fonds eine stärkere Ausgabenpolitik, die die Konjunktur in den USA etwas verbessert. Zudem dürfte die US-Notenbank ihre Abkehr von der lockeren Geldpolitik beschleunigen. Es gebe die Chance, dass Trumps Politik für einen Wachstumsschub ohne steigende Verbraucherpreise sorge, was den Zinsanstieg verlangsamen könnte. Denkbar sei aber auch, dass seine Politik in der Wirtschaft an Kapazitätsgrenzen stosse, so die Inflation anheize und damit kräftige Zinserhöhungen auslöse. Das wiederum könnte den US-Staatshaushalt tiefer in die roten Zahlen bringen sowie das Leistungsbilanzdefizit und den Dollar nach oben treiben. Damit drohten weltweit grössere Ungleichgewichte und eine verschärfte Abschottung (…).
Junge Welt, 17.1.2017.
Junge Welt > IWF. Wirtschaftspolitik. Junge Welt, 2017-01-17.
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09.04.2009 Schweiz
Personen
WOZ
Daniel Stern
IWF Internationaler Währungsfonds
Die Zeuselbande. Internationaler Währungsfonds. Ausgerechnet der IWF ist am G20-Gipfel zur Feuerwehr gegen die Weltwirtschaftskrise bestimmt worden. Dabei hat diese Institution die Brände mitverursache. Jetzt soll es also der IWF richten. Das weitaus Konkreteste in der schwülstigen Ankündigungsprosa des britischen Premierministers Gordon Brown zj Abschluss des G20-Gipfels in London war die Mitteilung, dass 750 Milliarden US-Dollars in die Kassen des IWF fliessen sollen. (...). Daniel Stern. WOZ 9.4.2009
29.11.1991 Schweiz
IWF
Öffentlicher Dienst, Der

IWF Internationaler Währungsfonds
Referendum
Volltext
Frauen und Kinder am stärksten betroffen. VPOD-Frauenkommission unterstützt IWF-Referendum. Die nationale Frauenkommission des VPOD hat anlässlich ihrer Sitzung vom 22./23. November beschlossen, der Frauenkoalition beizutreten, welche das Referendum gegen den Beitritt der Schweiz zum Internationalen Währungsfonds (lWF) und zur Weltbank unterstützt. Die Frauen der nationalen Kommission haben diesen Beschluss aus nachstehenden Gründen gefasst: Die Strukturanpassungs-Programme, welche der IWF und die Weltbank den verschuldeten Ländern der Dritten Welt aufzwingt, haben katastrophale Auswirkungen. Sie haben keineswegs eine Verbesserung der Lage dieser Bevölkerung zur Folge, sondern führen im Gegenteil zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Verschlechterung. Und von dieser Austeritätspolitik werden Frauen und Kinder am härtesten betroffen: die Preise der Grundnahrungsmittel steigen, Bildungs- und Gesundheitsausgaben werden gekürzt. „Durch das Referendum wollen wir, als Frauen aktiv an der wichtigen Diskussion betreffend der schweizerischen Entwicklungspolitik teilnehmen. Wir wehren uns gegen die Tatsache, dass Frauen oft von solchen Diskussionen ausgeschlossen sind, da diese an Orten stattfinden, die von männlicher Präsenz dominiert sind (Bundesrat, Nationalbank usw.). Wir glauben nicht, dass die Schweiz, deren Aussenpolitik eine der konservativsten der Welt ist, innerhalb des IWF ein Gegengewicht gegen die USA und die anderen Industriestaaten darstellen will oder kann“ (…).
Der öffentliche Dienst, 29.11.1991.
Oeffentlicher Dienst, Der > IWF, VPOD-Frauen-Kommission. OeD, 1991-11-29.
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12.10.1991 Schweiz
Personen
Solothurner AZ
Ruedi Heutschi
IWF Internationaler Währungsfonds
Einen globalen Finanzausgleich schaffen. IWF- und Asyl-Diskussion haben das Nord-Süd-Gefälle wieder in den Diskussionsmittelpunkt gerückt. Mit Karikatur. Ruedi Heutschi. SoAZ 12.10.1991
19.10.1988 Europa
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
IWF
Weltbank

Armut
IWF Internationaler Währungsfonds
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Typographia/IGB.%20IWF.%20HT,%201988-10-19.pdfTreffen mit IWF und Weltbank. Die Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit mittels einer wachstums- und entwicklungsorientierten internationalen Politik ist- die Hauptforderung, die der Internationale Bund Freier Gewerkschaften (IBFG) dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank vorgelegt hat. Unmittelbar vor Beginn der Jahresversammlungen von IWF und Weltbank in Berlin traf eine IBFG-Delegation mit dem geschäftsführenden Direktor des IWF, Michel Comdessus, und mit Weltbankpräsident Barber Conable zusammen. Nach den Sitzungen erklärte IBFG-Generalsekretär John Vanderveken, die jahrelangen beharrlichen Bemühungen des .IBFG, den Finanzinstitutionen den Wert von Konsultationen mit der Gewerkschaftsbewegung klar zu machen, seien positiv aufgenommen worden. IWF und Weltbank seien nun vermehrt bereit, auf die von den Gewerkschaften vorgetragene Besorgnis über die Folgen der Schuldenkrise für die Arbeitnehmer und ihre Familien in den Entwicklungsländern einzugehen und die Schlüsselrolle der Gewerkschaften im Prozess der. strukturellen Anpassungen anzuerkennen. IWF und Weltbank stimmten der Forderung zu, dass die Regierungen bei der Erstellung von Anpassungsprogrammen die Gewerkschaften hinzuziehen sollten. Die Gewerkschaften könnten auch auf die Regierungen in Industrieländern dahingehend Druck ausüben, dass diese auf nationaler Ebene und im Rahmen der zuständigen internationalen Institutionen nachdrücklicher positive Schritte zur Lösung der Schuldenkrise einleiten. (…).
Helvetische Typographia, 19.10.1988.
Typographia Schweiz > IGB. IWF. HT, 1988-10-19.
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25.08.1988 Schweiz
Erklärung von Bern

IWF Internationaler Währungsfonds
Sekretariat
Die Verschuldungskrise - ein Wirtschaftskrieg. Peter Bosshard. TW 25.8.1988
24.09.1986 Schweiz
IWF
Personen
SGB
Beat Kappeler
IWF Internationaler Währungsfonds
Volltext
Nachahmung der US-Tieflohnpolitik - nein danke! Weltwährungsfonds im Kreuzzug gegen Reallöhne in Europa. (SGB) Eine Studie des WeItwährungsfonds (IWF) führt die hohe Arbeitslosigkeit in Europa auf den scharfen Anstieg der Reallöhne in den letzten zwanzig Jahren zurück. Sie rät Europa, nicht so sehr mit Zinssenkungen und leichter Geldpolitik die Wirtschaft zu stützen, wie Reagan und Baker empfehlen, sondern die Reallöhne nicht zu verbessern. Die billigeren Rohstoffe erweiterten die Kaufkraft genug. Nachdem der Weltwährungsfonds schon die Dritte Welt in eine tiefe Deflation gestürzt hat mit seinen Rezepten von Lohn-, Subventions- und Budgetabbau, soll nun Europa damit beglückt werden. Es bestehen einige Gründe, den Folgerungen des IWF zu misstrauen. Hohe Produktivität ungleich grosse Arbeitslosigkeit. Für die letzten zwanzig Jahre werden in den USA niedrige Produktivitäts- und Reallohnzunahmen, dafür aber grosse Beschäftigungszuwächse festgestellt. In Europa dagegen gehen hohe Produktivitätssteigerungen, merkliche Reallohnschübe und Beschäftigungsstagnation einher. Dem verführerischen Schluss, wenn etwas gleichzeitig ablaufe, dann laufe das eine wegen des andern ab, widerstand da der Weltwährungsfonds nicht. Hingegen fasst die OECD eine Studie zum gleichen Thema ganz anders zusammen: „Es ist unmöglich, aus den Resultaten allgemeine, einfache Schlüsse zu ziehen.“ Nur gerade in den USA stelle man eine schwache Gegenläufigkeit zwischen Lohn- (…). Beat Kappeier.
VHTL-Zeitung, 24.9.1986.
Personen > Kappeler Beat. IWF. VHTL-Zeitung, 1986-09-24.
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11.09.1986 Schweiz
IWF
Personen
SGB
Beat Kappeler
IWF Internationaler Währungsfonds
Volltext
Der Weltwährungsfonds im Kreuzzug gegen Reallöhne. Studie verstaubt hoffentlich. Eine Studie des Weltwährungsfonds (IWF) führt die hohe Arbeitslosigkeit in Europa auf den scharfen Anstieg der Reallöhne in den letzten zwanzig Jahren zurück. Sie rät Europa, nicht so sehr mit Zinssenkungen und leichter Geldpolitik die Wirtschaft zu stützen, wie Reagan und Baker empfehlen, sondern die Reallöhne nicht zu verbessern. Die billigeren Rohstoffe erweiterten die Kaufkraft genug. Nachdem der Weltwährungsfonds schon die Dritte Welt in eine tiefe Deflation gestürzt hat mit seinen Rezepten von Lohn-, Subventions- und Budgetabbau, soll nun Europa beglückt werden. Wir haben einigen Grund, den Folgerungen des IWF zu misstrauen. Für die letzten zwanzig Jahre werden in den USA niedrige Produktivitäts- und Reallohnzunahmen, dafür aber grosse Beschäftigungszuwächse festgestellt. In Europa dagegen gehen hohe Produktivitätssteigerungen, merkliche Reallohnschübe und Beschäftigungsstagnation einher. Dem verführerischen Schluss, wenn etwas gleichzeitig ablaufe, dann laufe das eine wegen des andern ab, widerstand da der Weltwährungsfonds nicht. Hingegen fasst die OECD eine Studie zum gleichen Thema ganz anders zusammen: „Es ist unmöglich, aus den Resultaten allgemeine, einfache Schlüsse zu ziehen.“ Nur gerade in den USA stelle man eine schwache Gegenläufigkeit zwischen Lohn- und Beschäftigungsentwicklung der Arbeiter fest. Hingegen in Japan und Kanada sei es (…). Beat Kappeier.
Berner Tagwacht, 11.9.1986.
Personen > Kappeler Beat. IWF. TW, 1986-09-11.
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01.05.1976 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Waldemar Jucker
Arbeitslosenversicherung
IWF Internationaler Währungsfonds
Raumplanung
Volltext
Die Abstimmungsvorlagen vom 13. Juni 1976. Am 13. Juni finden drei Volksabstimmungen statt. Ein neuer Verfassungsartikel über die Arbeitslosenversicherung soll es ermöglichen, diese Versicherung obligatorisch zu erklären und die Prämien zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern hälftig aufzuteilen. Damit soll das soziale Sicherungsnetz gegen Kriseneinbrüche verstärkt werden. Angesichts der unsicheren Währungsverhältnisse und sich abzeichnender Strukturumbrüche in der Wirtschaft entspricht dies einer dringenden Notwendigkeit. Die zweite Vorlage ist das Raumplanungsgesetz. Es gibt nicht nur Krisen durch Rückschläge; es gibt auch Wachstumskrisen. Diese wirken sich in dicht besiedelten Räumen, wie die Schweiz nun einmal einer ist, vor allem auf die Verwendung des Bodens nachteilig aus. Schöne Landschaften werden rücksichtslos zersiedelt und verbetoniert. Für die Wirtschaft günstige Standorte werden für Geschäftszwecke übernutzt; Siedlungen planlos umgestaltet und Wohnquartiere beeinträchtigt; die Mieten in die Höhe getrieben. Das Raumplanungsgesetz will dies verhindern. Durch die dritte Vorlage soll der Internationalen Entwicklungsbehörde, einer Tochtergesellschaft der Weltbank, ein zinsloser, aber rückzahlbarer Kredit von 200 Mio. Franken auf 40 Jahre eingeräumt werden. Diese finanziert damit Entwicklungsprojekte in armen Ländern. Die Schweiz gehört weder dem Internationalen Währungsfonds noch der mit ihm verbundenen Weltbank an. (…). Waldemar Jucker.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 5, Mai 1976.
Personen > Jucker Waldemar. Abstimmungen Schweiz. Parolen. Rundschau, Mai 1976.
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