Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
19.10.1990 Schweiz
GTCP Schweiz
Personen
SGB
VBLA
VPOD Schweiz
Walter Renschler
Walter Schöni
Martin Wicki
Mitgliederbewegung im SGB
Organisationsstruktur
Volltext

SGB und Veränderungen in der Arbeitsgesellschaft. No Future oder Öffnung? Rund 475‘000 Mitglieder zählte der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) Mitte der siebziger Jahre. Seither sind seine Mitgliederzahlen permanent gesunken. Welche gesellschaftlichen Veränderungen spiegeln sich in diesem Rückgang, und wie reagieren die Gewerkschaften darauf? Im Anschluss an die Weltwirtschaftskrise der siebziger Jahre hat in den westlichen Industrieländern ein tiefgreifender Umbau von Produktion und Gesellschaft eingesetzt. Die „Sozialpartnerschaft“, die den Gewerkschaften in der Hochkonjunktur einen regelmässigen Anteil am Produktivitätsgewinn gesichert und ihnen dafür die Konfliktfähigkeit geraubt hat, ist von Unternehmerseite aufgekündigt worden. Betriebsschliessungen und Produktionsumstellungen liessen jahrzehntealte gewerkschaftspolitische Versäumnisse - Organisationslücken. Mobilisierungsschwächen, Fehlen einer vorausschauenden Struktur- und Technologiepolitik - offen zutage treten. (...). Walter Schöni, Martin Wicki.

WOZ. Freitag, 1990-10-19.
SGB > Mitgliederbeweghung. 1990-10-19.doc.

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01.01.1984 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Gewerkschaften
Personen
VBLA
Gottfried Eichenberger
Fritz Reimann

Verband der Bekleidungs-, Leder- und Ausrüstungsarbeitnehmer der Schweiz VBLA. Gottfried Eichenberger. In: Die Gewerkschaften in der Schweiz. Vorwort von Fritz Reimann. 128 Seiten, kartoniert. Schriftenreihe des SGB. SGB, Bern 1984
01.02.1971 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
VBLA
Gottfried Eichenberger
Organisationsstruktur
VBLA
Volltext
Wir stellen vor: Verband der Bekleidungs-, Leder- und Ausrüstungs-Arbeitnehmer der Schweiz (VBLA). Entstehung und Mitgliederbewegung. Bei der Gründung des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes im Jahre 1880 waren drei Schneider- und drei Schuhmachersektionen dabei. Keine andere Berufsgruppe kann sich eines so starken Anteils an der historischen Gründung des heute 90jährigen Gewerkschaftsbundes rühmen. Was uns ebenfalls mit besonderem Stolz erfüllen darf, ist der uns vom SGB bestätigte Umstand, dass der Schweizerische Schneiderverband 1881 der erste schweizerische Zentralverband war, der dem Allgemeinen Gewerkschaftsbund beitrat. Der zweite beitretende Zentralverband war der Schuhmacherverband. Die Gründungs- und Fusionsdaten sind die Folgenden: 1868 Gründung des ersten schweizerischen Schneiderverbandes; 1887 Gründung des ersten schweizerischen Lederarbeiterverbandes; 1887 schlossen sich ebenfalls die Coiffeure erstmals zusammen; 1890 die Sattler; 1918 erfolgte der Zusammenschluss des Schneiderverbandes und der Coiffeure; 1923 schloss sich dieser Verband mit den Lederarbeitern (zu dem auch die Sattler gestossen waren) zusammen zum Verband der Bekleidungs- und Lederarbeiter und verwandter Berufe; 1930 Ausschluss dieses Verbandes, der von den Kommunisten dominiert wurde, aus dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund. (…). Gottfried Eichenberger, Bern.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 2, Februar 1971.
Personen > Eichenberger Gottfried. Organisationsstruktur VBLA. Rundschau, Februar 1971.
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16.04.1958 Biel
Gewerkschaftskartell Biel
VBLA

Vorstand
Waser Joseph (VBLA Verband der Bekleidungs-, Leder- und Ausrüstungsarbeiter) ist Beisitzer im Vorstand des Gewerkschaftskartells Biel. DV 16.4.1958. Jahresbericht Gewerkschaftskartell Biel 1958, Seite 5
01.01.1943 Biel
Personen
VBLA
Hans Pfeiffer
Präsident
Hans Pfeiffer, Kontrollstrasse 35, Biel, ist 1943/1944 Präsident des Bekleidungs- und Lederarbeiter-Verbandes Biel (VBLA). Mitgliederverzeichnis Gewerkschaftskartell Biel, 1943
01.01.1943 Biel
Personen
VBLA
Jean Troxler
Kassier
Jean Troxler, Bärenmatt 6, Biel, ist 1943/1944 Kassier des Bekleidungs- und Lederarbeiter-Verbandes Biel (VBLA). Mitgliederverzeichnis Gewerkschaftskartell Biel, 1943
24.07.1925 Landquart
VBLA

Streik
Nach 6 Wochen Kampf in Landquart. Die Landquarter Papierarbeiter und -arbeiterinnen haben in diesen Tagen die sechste Streikwoche hinter sich. Wenn die Direktion glaubte, es gebe mit der Zeit des Streiks Abtrünnige, so hat sie sich bitter getäuscht. Geschlossen wie am ersten Tage stehen sie zu Beginn der siebenten Woche da. Alle Zersplitterungsmanöver der Firma waren vergebens. Typisch für die Mentalität der Direktion ist der Umstand, dass vor kurzer Zeit eine Arbeiterin, Fr. Buser mit Namen, welche 1905 von einem Moment auf den andern wegen "übermässigem Geschäftsinteresse" entlassen wurde, als Streikbrecherin eingestellt wurde. Diese entblödete sich nicht, als man ihr Vorwürfe machte, zu sagen, "die Gewerkschaft habe ihr damals auch nicht geholfen". Da hätte man sich schön die Finger verbrannt. (…). OeD 24.7.1925
29.08.1924 Schweiz
VBLA

Streik
Zum Landesstreik der Massschneider. Die 15. Streikwoche! Das erste Vierteljahr überschritten! Aber die Streikenden stehen noch fest in Reih und Glied, noch so unerschütterlich solidarisch, diszipliniert und zuversichtlich wie zu Anfang des Kampfes. Sie harren aus, um ihr Ziel der Wiederherstellung des Landestarifs von 1919 zu erreichen. Ein durchschlagender Beweis dafür, dass diese Forderung nichts Unmögliches bedeutet, bildet die Tatsache, dass bereits ca. 70 Firmen mit annähernd 300 Arbeitern bewilligt haben. Was diesen Firmen möglich, soll den Herren vom Schweiz. Arbeitgeberverband für das Schneidergewerbe nicht möglich sein? Aber es hat sich bisher bei diesen Herren auch gar nicht um ein Nichtkönnen gehandelt, sondern nur um ein Nichtwollen. (…). Zentralvorstand Bekleidungs- und Lederarbeiterverband. OeD 29.8.1924
01.08.1924 Schweiz
VBLA

Streik
Zum Landesstreik der Massschneider. Unsere Massschneider stehen nun in der 11. Streikwoche und zwar so fest und unerschütterlich, so tapfer und siegeszuversichtlich wie in der ersten Woche ihres Kampfes, da der schönste Maienblühet eingesetzt hatte. Der ist nun längst vorüber und es reifen jetzt seine Früchte, zu denen die streikenden Massschneider noch ihre Erfolge zum Schlusse des Kampfes gesellen werden. Die Schneidermeister leben inzwischen, wie von Anfang des Streiks an, in der von ihnen selbst zurechtgemachten Illusion, dass den Streikenden bald die Geldmittel ausgehen und sie dann gezwungen sein werden, zu kapitulieren und die Arbeit bedingungslos oder gar unter verschlechterten Lohnverhältnissen wieder aufzunehmen. Die Herren haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht und sie werden sich in dieser Beziehung auch fernerhin verrechnen. Die Unternehmer haben nicht mit der Solidarität der schweizerischen und ausländischen Arbeiterschaft gerechnet, die ebenfalls entschlossen ist, mit reichlichen Mitteln zu helfen, solange es notwenig ist, um schliesslich den Kampf mit Erfolg beenden zu können. (…). Zentralvorstand Bekleidungs- und Lederarbeiterverband. OeD 1.8.1924
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