Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 8

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.06.2016 Herisau
Personen
VPOD-Magazin
Ernst Köhli
Christoph Schlatter
Bürgerheim
Fotos
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Dossier: Der Fotograf Ernst Köhli (1913-1983). „Eine neue Schweiz bauen“ – Reportagen für den VPOD. VPOD-Kongress mitten im Krieg: Im Mai 1943 waren 255 Männer und eine Frau zum Verbandstag delegiert, der „in der verschwenderisch schönen Bucht von Lugano, bei prachtvollem Wetter“ über die Bühne ging, wie die Verbandszeitung berichtete. Die inhaltliche Debatte wies - wenige Monate nach Stalingrad, als das Ende des Kriegs absehbar wurde - weit in die Zukunft. Man präsentierte „die Rechnung für die Nachkriegszeit“. Und das bedeutete: Ausgleich des Kaufkraftverlusts! Schaffung einer Altersvorsorge! Und: Demokratisierung der Wirtschaft! Letzteres war ein Hauptanliegen von Hans Oprecht, dem geschäftsleitenden VPOD-Sekretär, der den Verband erfolgreich durch schwierige Jahre lenkte. „Es wäre für die schweizerische Demokratie untragbar, dass die Arbeiterschaft in diesem Weltkrieg, wie im letzten schon, fast allein Opfer auf sich zu nehmen hätte, während andere Teile des Volkes sich bereichern können“, sagte Oprecht. „Die grossen Banken, die Versicherungsgesellschaften, die Schwerindustrie sind als Geldmächte für den Bestand unseres demokratischen Staates die grösste Gefahr. Es sind darum all jene Kräfte der Wirtschaft, wenn nötig rücksichtlos, beiseitezustellen, die privater Gewinnsucht und privatem Machtstreben dienen.“ Die Prinzipien der politischen Demokratie seien auf die Wirtschaft zu übertragen. Und: „Aus diesem Krieg und aus der Not dieser Zeit muss das entstehen, was früher unerreichbar schien: (…).Eine Reportage Köhlis aus dem Bürgerheim Herisau zeigt eine andere Seite der Schweiz der 1940er Jahre. Die Bilder wurden auch in der damaligen VPOD-Zeitung publiziert. (…). Christoph Schlatter. VPOD-Magazin, Juni 2016.
VPOD-Magazin > Bürgerheim Herisau 1943. Fotoreportage. VPOD-Magazin, Juni 2016.
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22.08.2014 Herisau
Coiffeurgeschäfte-Verband
Personen
Work
Ralph Hug
Coiffeure/Coiffeusen
Löhne
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Diese drei Coiffeusen aus Herisau AR haben es gut: Anständiger Lohn, Spass und kein Chef mit Allüren. Was der Coiffeurverband für das Ende seines Gewerbes hält, ist für die Coiffeusen im Salon Eisenhut nur das Minimum: 4000 Franken Lohn. War das ein Gezeter! Kein Argument war für den Coiffeurmeister-Chef Kuno Giger zu absurd, um nicht gegen die Mindestlohninitiative der Gewerkschaften vorgebracht zu werden: 4000 Franken Mindestlohn wären der Ruin der Branche. Viele Salons würden eingehen. Arbeitsplätze würden vernichtet, Coiffeusen massenhaft arbeitslos. Und die Kundschaft müsste 25 Prozent höhere Preise bezahlen. So und ähnlich argumentierte der Zentralpräsident von Coiffuresuisse im Abstimmungskampf. Im ausserrhodischen Herisau strafen drei junge Coiffeusen dieses patronale Gedöns Lügen mit ihrem erfolgreichen Geschäft. Und ihren Löhnen. Cornelia Eisenhuts Salon steht mitten im Dorfzentrum, neben dem Migros-Markt. Seit drei Jahren. Und es läuft. Cornelia und ihre beiden Mitarbeiterinnen Anita Bühler und Manuela Beyeler sind täglich auf Trab. (…). Ralph Hug.
Work, 22.8.2014.
Personen > Hug Ralph. Coiffeurgewerbe. Löhne. Work, 22.8.2014.
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23.03.2010 Herisau
Appenzeller Zeitung
Regierung

Redaktion
Die Regierung schweigt zum Zeitungsboykott. Von der Innerrhoder Regierung gibt es noch immer keine offizielle Begründung, warum sie die "Appenzeller Zeitung" nicht mehr mit Informationen beliefert (Bund, 20.3.2010). Der Boykott des Ausserrhoder-Blattes war gestern auch in der Sesysion des Grossen Rates kein Thema. Laut Ratsschreiber Markus Dörig soll das Embargo mindestens bis zur Landsgemeinde Ende April  andauern. Man nehme den Boykott "relativ gelassen", sagt Chefredaktorin Monika Egli. Bund 23.3.2010
20.03.2010 Herisau
Appenzeller Zeitung
Regierungsrat


Appenzeller Zeitungsboykott ritzt Pressefreiheit. Die Informationssperre der Innerrhoder Regierung gegenüber der "Appenzeller Zeitung" verstösst wohl gegen die Verfassung. Noch liegen die Hintergründe für den höchst ungewöhnlichen Vorgang im Dunkeln. Landammann Carlo Schmid (CVP) hüllt sich in Schweigen. Und auch der Innerrhoder Ratsschreiber spisit Anfragen mit "no comment" ab. Die Redaktion der "Appenzeller Zeitung" mit Sitz im ausserrhodischen Herisau erhielt kürzlich von der Innerrrhoder Regierung ein Schreiben, man kündige sämtliche Abonnemente. In der Folge stellte die Redaktion fest, dass sie nicht mehr mit behördlichen Informationen beliefert wird. (...). Antonio Cortesi. Bund. Samstag, 20.3.2010
18.10.2007 Herisau
Pfäffikon SZ
Huber + Suhner
Personen
Work
Oliver Fahrni
Arbeitsplätze
Huber & Suhner
Volltext

Das grüne Arbeitsplatzwunder. Bis vor kurzem galt die Schweizer Industrie als Auslaufmodell. Jetzt schafft sie wieder Arbeitsplätze. Grund für die Trendwende: Sie setzt vermehrt auf den ökologischen Umbau. Huber & Suhner, Multi mit 3700 Beschäftigten in Pfäffikon und Herisau, setzt auf Ökotechnologien und boomt: „Das Solargeschäft entwickelt sich zu einem wichtigen Pfeiler mit grossem Potential.“ Stadler Rail in Bussnang, Überlebende einer einst blühenden Schweizer Bahnindustrie, kann sich vor Aufträgen kaum retten und hat in den letzten 12 Monaten 400 Arbeitsplätze allein in der Schweiz geschaffen. (...). Oliver Fahrni.

Work online, 18.10.2007.
Personen > Fahrni Oliver. Industriepolitik. Arbeitsplätze. Work. 2007-10-18.doc.

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01.01.1969 Herisau
Arbeitszeit


Im Januar1967 ist durch Volksabstimmung die Einführung von Treueprämien mit 1179 Nein gegen 1074 Ja abgelehnt worden. Auf den 1.1.1968 haben die Stimmbürger einer Reallohnerhöhung von 7% zugestimmt. Unser Begehren um Höhereinreihung der Handwerker wurde vom Gemeinderat abgelehnt. Im Jahre 1969 stellten wir das Begehren auf Arbeitszeitverkürzung, 44-Stunden-Woche für die Arbeiter, die aber vom Gemeinderat abgelehnt wurde. VPOD Berichte 1967-1969
22.01.1927 Herisau
VPOD

GV
Versammlungslokal
Herisau. Jahresgeneralversammlung. Samstag, den 22. Januar 1927, abends 7 Uhr im Restaurant "Frohburg". Zahlreiches und pünktliches Erscheinen erwartet: Der Vorstand. Der öffentliche Dienst, 14.1.1927.
27.01.1925 Herisau
VPOD

Heil- und Pflegeanstalt
Heil- und Pflegeanstalt Herisau. Generalversammlung am 27. Januar 1925 im üblichen Lokal, abends 8 Uhr. Traktanden: Wahl des Vorstandes, Jahresbericht, Jahresrechnung nebst Verschiedenem. Erscheinen obligatorisch. Bei Nichterscheinen die statutarische Busse. Vollzähliges Erscheinen der dienstfreien Genossinnen und Genossen erwartet der Vorstand. OeD 23.1.1925
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