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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
26.02.2016 Lugano
Personen
RSI
Syndicom-Zeitung
Gerhard Lob
Entlassungen
RSI
Volltext
Entlassen, per sofort freigestellt. Als Folge der SRG-Sparmassnahmen hat das Radio und Fernsehen der italienischen Schweiz erste Personen entlassen. Sie wurden wie Delinquenten behandelt, „schlimmer als bei den Lehmann Brothers“. War die Stimmung bei Radiotelevisione Svizzera der SRG in der Südschweiz, bereits seit Jahren schlecht, ist sie nun definitiv im Keller. Das Schweizer Fernsehen und Radio muss 40 Millionen Franken pro Jahr sparen, da Einnahmen aus der Mehrwertsteuer wegfallen und aufgrund des neuen Radio- und Fernsehgesetzes mehr Gebührengelder zu den Privatanbietern abfliessen. Die Folge ist ein Abbau von rund 250 Stellen, davon 49 bei RSI. Bisher wurden offenbar 18 Entlassungen ausgesprochen; genaue Zahlen nennt die RSI aber nicht. Wichtig sind die Proportionen: RSI zählt gemäss eigenen Angaben 1100 Vollzeitstellen, verteilt auf 1236 Angestellte (2014/15). Sie ist damit nach der Kantonsverwaltung die grösste Arbeitgeberin im Tessin. 2016 muss die RSI 6 Millionen Franken sparen. Dies bei einem Budget von 247 Millionen. Entlassung mit Security?! Anlass für die neuerliche Klimaverschlechterung war nicht das Sparprogramm an sich. Dass es zu Entlassungen kommen würde, war bereits seit einiger Zeit bekannt; zusammen mit der Hausgewerkschaft SSM hatte das Personal einen Sozialplan ausgehandelt. Für Empörung sorgte die Umsetzung: Einige Mitarbeitende, darunter auch langjährige, wurden während der Arbeitszeit ohne Vorwarnung zu ihren Vorgesetzten bestellt, wo ihnen die Entlassung mitgeteilt wurde. Unter den Augen externer „Berater der Personalabteilung“ mussten sie umgehend (…). Gerhard Lob.
Syndicom-Zeitung, 26.2.2016.
Personen > Lob Gerhard. RSI. Entlassungen. Syndicom-Zeitung, 2016-02-26.
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19.10.2012 Genf
Schweiz
Personen
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Willy Knoepfel
Gerhard Lob
Stephan Ruppen
Yves Sancey
GAV
Interview
SRG
Urabstimmung
Volltext

Die Basis hat das letzte Wort. Ende 0ktober entscheiden die SSM-Mitglieder in einer Urabstimmung, ob sie den neuen Gesamtarbeitsvertrag mit der SRG gutheissen. Widerstand kommt aus der Romandie. Die Gefahr eines vertragslosen Zustandes für die Mitarbeitenden der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) scheint gebannt. Die SRG und die Mediengewerkschaft Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) einigten sich Ende September nach insgesamt sieben Verhandlungsrunden auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Dieser soll ab 1. Januar 2013 für vier Jahre gelten. (...). Gerhard Lob.

Syndicom-Zeitung, 19.10.2012.
SSM > GAV SRG. 2012-10-19.doc.

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