Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 4

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
04.07.2018 Biel
Generalstreik
Personen
SEV Schweiz
Ernst Jakob
Biografien
Volltext
Ernst Jakob – im Herzen rot. Der Generalstreik von 1918 hatte mehrere Epizentren, darunter die Stadt Biel. Deren Anführer: Der Eisenbahner und Gewerkschafter Ernst Jakob (1879 bis 1950). „Als 17-jähriger Lehrling hatte ich das seltene Glück, am 16. Februar 1896 in Aarau an der ersten Landsgemeinde der Eisenbahner dabei zu sein. (...) Zehn Jahre später, als junger Chauffeur, war ich mitten in der Gewerkschaftsbewegung.“ So sprach Ernst Jakob in einem Zeugenbericht, den seine Urenkelin Gabriela Neubaus, eine Historikerin, veröffentlicht hat. Vor 100 Jahren war der Seeländer eine der Speerspitzen des Generalstreiks von 1918. Jakob kam aus bescheidenen Verhältnissen. Sein Vater stirbt 1882 an Tuberkulose. Seine Mutter beschliesst, mit dem 3-jährigen Ernst und seiner kleinen Schwester nach Lyss zu ziehen. Die Mutter findet eine Stelle in einer Uhrenfabrik mit einem Monatsgehalt von 116 Franken. Der kleine Ernst ist ein guter Schüler. Sein Traum: Lokomotiv-Mechaniker zu werden. 1900 zieht er nach Port und heiratet Bertha Nickles aus Jens. Sie werden fünf Kinder haben. Im selben Jahr wird er Lokomotivführer - vier Jahre später Mechaniker. Hungerrevolte. Herbst 1918. Der erste Weltkrieg ist zu Ende. In vier Jahren Kriegswirtschaft wird die Kluft zwischen Arm und Reich immer grösser. In mehreren Städten, besonders in Biel, organisieren die Menschen Hungerdemonstrationen. Als der Bundesrat beschliesst, Truppen gegen die Demonstranten und Streikenden aufzubieten, eskaliert die Situation. Die Truppen (…). Mohamed Hamdaoui.
Biel-Bienne, 4.7.2018.
Personen > Jakob Ernst. Biografie. Biel-Bienne, 2018-07-04.
Ganzer Text
05.04.2018 Port
Schweiz
Generalstreik
Personen
WOZ
Ernst Jakob
Gabriela Neuhaus
Generalstreik
Volltext
„Da wir nun einmal das Eisen im Feuer haben…“. Ernst Jakob gehörte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den PionierInnen der Gewerkschaftsbewegung. Über dreissig Jahre lang amtierte der „rote Lokführer“ auch als Gemeindepräsident einer Berner Landgemeinde. Mittwoch, 13. November 1918. Der zweite Tag des Generalstreiks. Vormittags um halb elf versammeln sich die Bieler Eisenbahner im Café Emch. Die Stimmung ist angespannt: Nach dem erfolgreichen ersten Streiktag sind in der Nacht Soldaten aus der Westschweiz eingetroffen. Sie sollen den Bahnhof besetzen. Der 39-jährige Lokomotivführer Ernst Jakob ergreift das Wort. Die Bieler Eisenbahner haben den bekannten Gewerkschafter und SP-Politiker zu ihrem Streikobmann ernannt. Eben noch hat er mit dem Platzkommandanten Oberst Jordi und dem Berner Regierungsstatthalter verhandelt und erreicht, dass Militär und Justiz vorläufig auf die angedrohten Massnahmen verzichten. Nun appelliert der kleine, drahtige Mann mit dem grossen Schnauz an den Durchhaltewillen seiner Kollegen: „Es geht um das Ganze, es geht um das Wohl unserer Angehörigen, um die zukünftige Besserstellung von unseren Frauen und Kindern! Da wir nun einmal das Eisen im Feuer haben, wollen wir dafür sorgen, dass es auch ausgeschmiedet wird.“ Die Situation der Streikenden ist prekär: Nach vier Jahren Kriegswirtschaft klafft die Schere zwischen Arm und (…). Gabriela Neuhaus.
WOZ, 5.4.2018.
Personen > Jakob Ernst. Biografie. Gabriela Neuhaus. WOZ, 2018-04-05
Gazer Text
15.11.1939 Biel
Schweiz
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Platzunion Biel
Ernst Jakob
AHV
Beamtengesetz
Gewerkschaftskartell DV Protokolle
Platzunion
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel
Delegiertenversammlung mit der Platzunion des Personals öffentlicher Betriebe und Verwaltungen
15. November 1939, 20 Uhr, kleiner Saal Volkshaus

Traktandum: Stellungnahme zur Eidg. Volksabstimmung vom 2./3. Dezember 1939 betr. „Bundesgesetz über die Abänderung des Dienstverhältnisses und der Versicherung des Bundespersonals“.

Vizepräsident Kollege Josef Flury begrüsst die zahlreich besuchte Versammlung um 20 Uhr und erteilt das Wort dem Referenten Genosse Ernst Jakob, Port.
In klaren und sachlichen Ausführungen gibt uns Genosse Jakob den Werdegang der heutigen Vorlage bekannt und betont, dass der Kampf deswegen schon im Jahr 1933 bei der Ablehnung des Lohnabbaus begonnen habe. Kollege Jakob gibt Aufschluss über die Lohn- und Anstellungsverhältnisse der Personals und verbreitet sich besonders über das Versicherungsproblem, das dem Gegner der Vorlage am meisten Anlass gibt zur Lügenpropaganda. Wohl stehen alle grossen Parteien und Wirtschaftsverbände zu der Vorlage, doch dies darf uns nicht täuschen, der Gegner wird keine Mittel scheuen, um die Vorlage zu gefährden. Als gefährlichsten Gegner bezeichnet er das Versicherungskapital. Die Privatarbeiterschaft ist stark interessier am Ausgang der Abstimmung. Wir dürfen nicht den Bessergestellten herunterholen, sondern müssen danach trachten, den Schwachen zu stärken.

Gewerkschaftskartell Biel DV Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift. Archiv GBLS Biel.

Ganzer Text

31.12.1936 Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Ernst Jakob
DV
Gewerkschaftskartell Biel
Volltext
Gewerkschaftskartell Biel.Delegiertenversammlung mit der Platzunion des Personals öffentlicher Betriebe und Verwaltungen. 15. November 1939, 20 Uhr, kleiner Saal Volkshaus. Traktandum: Stellungnahme zur Eidg. Volksabstimmung vom 2./3. Dezember 1939 betr. „Bundesgesetz über die Abänderung des Dienstverhältnisses und der Versicherung des Bundespersonals“. Vizepräsident Kollege Josef Flury begrüsst die zahlreich besuchte Versammlung um 20 Uhr und erteilt das Wort dem Referenten Genosse Ernst Jakob, Port. In klaren und sachlichen Ausführungen gibt uns Genosse Jakob den Werdegang der heutigen Vorlage bekannt und betont, dass der Kampf deswegen schon im Jahr 1933 bei der Ablehnung des Lohnabbaus begonnen habe. Kollege Jakob gibt Aufschluss über die Lohn- und Anstellungsverhältnisse der Personals und verbreitet sich besonders über das Versicherungsproblem, das dem Gegner der Vorlage am meisten Anlass gibt zur Lügenpropaganda. Wohl stehen alle grossen Parteien und Wirtschaftsverbände zu der Vorlage, doch dies darf uns nicht täuschen, der Gegner wird keine Mittel scheuen, um die Vorlage zu gefährden. Als gefährlichsten Gegner bezeichnet er das Versicherungskapital. Die Privatarbeiterschaft ist stark interessier am Ausgang der Abstimmung. Wir dürfen nicht den Bessergestellten herunterholen, sondern müssen danach trachten, den Schwachen zu stärken. (..).
Gewerkschaftskartell Biel DV Protokolle 1936-1946.
Personen > Jakob Ernst. Gewerkschaftskartell Biel 1936
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