Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
21.01.2016 Schweiz
Nationalbank
Personen
Work
Christina Scheidegger
Nationalbank
Präsident
Rücktritte
Volltext
Duo Infernale. Editorial von Christina Scheidegger, stv. Chefredaktorin Work. Der eine gab vor einem Jahr den Euro-Franken-Mindestkurs auf und riss damit die Schweizer Industrie in die Krise. Nationalbankpräsident Thomas Jordan. Der Zerstörer. Der andere agiert nicht, reagiert nur. Irgendwo zwischen ohnmächtig und unbeholfen. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat Verständnis. Für die US-Manager von General Electric (GE) natürlich, nicht für die Wut jener 1300, die jetzt im Aargau ihren Job verlieren sollen. Allzu einfach. Der Schweiz fehlt eine eigenständige Industriepolitik. Das zeigt das Beispiel GE/Alstom exemplarisch. Mit dem überbewerteten Franken sind die Rahmenbedingungen hierzulande schwierig. Und das liberale Schweizer Arbeitsrecht - der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse preist es an als „wesentlichen Trumpf des Wirtschaftsstandorts Schweiz“ - macht es internationalen Konzernen allzu einfach, ihre Stellen gerade hier abzubauen. Auf solche Trümpfe kann man getrost verzichten. Firmen lagern Stellen aus, lassen länger arbeiten. Gewerkschaftsbund- Chefökonom Daniel Lampart schreibt in diesem Work: „Auf der Strecke bleiben die Berufstätigen in der Schweiz“. Und zwar so richtig: 140 Millionen Franken Lohn kostete die Politik der Nationalbank die Angestellten in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie bisher. Mindestens. Gratis arbeiten für die Marge - ein Lohnklau sondergleichen. Jetzt reicht’s. (…).
Christina Scheidegger.
Work online, 21.1.2016.
Personen > Scheidegger Christina. Jordan Thomas. Editorial. Work online, 21.1.2016.
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14.01.2016 Schweiz
Nationalbank
Unia Schweiz

Direktion
Nationalbank
Rücktritte
Volltext
Ein Jahr verfehlte Politik ist genug: Unia fordert Rücktritt des Nationalbank-Direktoriums. Am 15. Januar jährt sich der Entscheid des Nationalbank-Direktoriums, die Frankenbindung an den Euro aufzugeben. Der unverständliche Entscheid hat die Konjunktur abgewürgt und bereits über 10‘000 Arbeitsplätze vernichtet. Da das SNB-Direktorium offenbar nicht bereit ist, seinen Auftrag zu erfüllen, muss es die Konsequenzen ziehen und zurücktreten. Am Freitag ist es ein Jahr her, seit das Direktorium der Nationalbank den Franken-Mindestkurs gegenüber dem Euro aufhob, und noch immer zeigt sich Nationalbank-Präsident Thomas Jordan uneinsichtig. Dabei ist der Schaden für die Realwirtschaft offensichtlich: Der überbewertete Franken verteuert nach wie vor die Schweizer Produkte und Dienstleistungen. Statt einem kurzen Überschiessen des Euro-Franken-Kurses, wie vom Nationalbank-Präsident erhofft, und einem Einpendeln bei 1.10 hat sich der Franken-Euro-Kurs im Durchschnitt des letzten Jahres weit unter diesem Wert, nämlich bei 1.06 bewegt. Dabei wäre auch ein Wechselkurs von 1.10 noch viel zu tief. Statt wie prognostiziert um 1,9 % (KOF) wuchs die Schweizer Wirtschaft 2015 bloss um die Hälfte (0,7%, KOF). Die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie erlitt bis November einen Einbruch ihrer Exporte um happige 6,4%. Der Tourismus zählte 13 Prozent weniger Gäste aus der EU. (…).
Unia Schweiz, 14.1.2016.
Unia Schweiz > Nationalbank. Direktion. Unia Schweiz, 2016-01-14.
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17.11.2010 Genf
Bundesgericht
Personen
SP Schweiz
Dominique Faver
Demission
Rücktritte
Bundesrichter Favre tritt zurück. Bundesrichter Dominique Favre tritt per Ende April 2011 zurück. Der 64-jährige Genfer war im Oktober 1996 ans höchste Gericht gewählt worden, als Vertreter der SP. Faver ist zurzeit Präsident der Strafrechtlichen Abteilung. Neue Zürcher Zeitung. Mittwoch, 17.11.2010.
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