Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 6

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
18.04.2017 Bellinzona
Industriewerke Bellinzon
Personen
SEV Schweiz
Pietro Gianolli
Karin Taglang
Geschichte
Industriewerk Bellinzona
Volltext
SEV fördert Studie über das „Phänomen“ Officine der SBB in Bellinzona. Der Streik als Ausgangspunkt. Eine Studie des Departements für Betriebswirtschaft, Gesundheit und Soziales der SUPSI, die auch vom SEV unterstützt wurde, soll herausfinden, weshalb die Officine der SBB in Bellinzona seit nunmehr fast zehn Jahren immer wieder ein aktuelles Thema ist. Einen Fall wie den der Officine Bellinzona gibt es kein zweites Mal. Dennoch kann man seine Beispiellosigkeit nicht einzig und allein auf den Streik von 2008 zurückführen. Ein besonderes Ereignis. Natürlich war dieser Streik kein alltägliches Ereignis: Seine Dauer, die Entschlossenheit, mit der er geführt wurde, aber auch die grosse Unterstützung und Beteiligung der Bevölkerung, die man zu wecken vermochte, machten den Streik zu einem besonderen Ereignis. Nicht ohne Grund hatte Bundesrat Moritz Leuenberger an der Pressekonferenz, die auf die Einigung am Ende des Streiks folgte, von einem Konflikt gesprochen, der weit über die Grenzen der Unternehmung hinauswirkte und die Notwendigkeit des „nationalen Zusammenhalts“ aufzeigte. Stets wachsam bleiben. Diese aussergewöhnlichen Umstände allein reichen jedoch nicht aus, um das nach zehn Jahren weiterhin grosse Interesse an der „Frage der Officine“ zu erklären. Das Wichtigste ist, dass die Officine immer noch besteht. Die SBB zeigte sich wiederholt optimistisch und machte Zusicherungen, was deren Zukunft betrifft. Trotzdem, innerhalb der Officine ist weiterhin eine besonders aktive (…). Pietro Gianolli, Karin Taglang.
SEV kontakt, 18.4.2017.
SEV > Industriewerke Bellinzona. SEV, 2017-04-18.
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05.04.2017 Lugano
NLM Lugano
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Pietro Gianolli
NLM Lugano
Volltext
Die Luganersee-Schifffahrtsgesellschaft (SNL) will nicht mehr über die GAV-Erneuerung verhandeln. SNL setzt GAV auf den Grund. SEV und Syna haben von den Kollegen der SNL erfahren, dass die Direktion sie zusammengerufen hat, um ihr Vorhaben mitzuteilen, ein Firmenreglement auszuarbeiten. Die Wechsel an der Unternehmensspitze, insbesondere die Ernennung von Agostino Ferrazzini zum Präsidenten des Verwaltungsrats im Jahr 2014, haben einen entschieden neuen Wind ins Unternehmen gebracht. Davon zeugen verschiedene Veränderungen in der Werft, auf den Schiffen und beim Angebot im Allgemeinen. Die neue Führung hat inzwischen angekündigt, die Anstellungsbedingungen, die seit 2006 in einem Gesamtarbeitsvertrag geregelt sind, ebenfalls verändern zu wollen. Vor allem wünscht die Direktion im Lohnsystem eine Leistungskomponente. Gestützt auf ein Mandat der Personalversammlung handelten SEV und Syna Anfang 2016 entsprechende GAV-Anpassungen aus. Doch im März 2016 unterbrach die Direktion die Gespräche und teilte Ende Juni mit, den GAV auf Ende 2016 kündigen zu wollen. SEV und Syna forderten sofortige Verhandlungen zur Erneuerung des Vertrags. Doch die ersten Gespräche mit der Direktion begannen erst Ende Oktober und die eigentlichen Verhandlungen erst Ende Januar 2017. Diese waren offen und konstruktiv und führten bis Mitte März sehr nahe an einen Abschluss heran. Doch dann rief die Direktion das Personal zusammen und teilte ihm mit, die Anstellungsbedingungen neu nur noch in einem Firmenreglement festlegen zu wollen. Die Gewerkschaften haben bis Redaktionsschluss keine offizielle Mitteilung erhalten, aber alles deutet darauf hin, dass (…). Pietro Gianolli, Markus Fischer.
SEV kontakt, 5.4.2017.
SEV > SNL. GAV. SEV, 2017-04-05.
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17.05.2016 Erstfeld
Personen
SEV Schweiz
Tunnelbau
Markus Fischer
Pietro Gianolli
Arbeitsbedingungen
Gotthard-Tunnel
Volltext

Auswirkungen des Gotthard-Basistunnels auf das Personal. Unsichere Zukunft für Schweizer Lokdepots im Transit. Der Fahrzeitgewinn kostet Stellen beim Fahrpersonal und macht im Transitgüterverkehr Lokdepots in der Schweiz verzichtbar. Anderseits gibt es neue Stellen in den Erhaltungs- und Interventionszentren EIZ. Mit dem fahrplanmässigen Betrieb durch den Gotthard-Basistunnel (GBT) ab Dezember sinkt die Reisezeit der ICN von Zürich nach Lugano von heute 161 auf 130 Minuten. Zwar wird der (verschobene) Doppelspurausbau am Zugersee die Reise vorübergehend wieder um ein paar Minuten verlängern, doch grundsätzlich wird das Lok- und Zugpersonal in den Gotthardzügen pro Weg rund 30 Minuten kürzer unterwegs sein. Beim Zugpersonal fallen im Fernverkehr schweizweit 65 bis 70 Stellen weg, bis die Eröffnung des Ceneri-Basistunnels voraussichtlich Ende 2020 zusätzliche Züge und damit wieder mehr Stellen bringt. In dieser Rechnung nicht enthalten sind Zugbegleiter/innen auf der Bergstrecke. Offenbar hat die SBB noch immer nicht von der Idee Abschied genommen, unbegleitete Flirts durch all die Kehrtunnels und den Scheiteltunnel fahren zu lassen, trotz aller Sicherheitsbedenken (siehe Einleitungstext). Diese Frage hat natürlich Einfluss auf die Dienstpläne mehrerer Depots. Wie diese aussehen werden, ist zurzeit noch völlig offen, eine Vernehmlassung dazu ist wie jedes Jahr im September/Oktober geplant. Entsprechend „abwartend“ ist die Stimmung beim Luzerner Zugpersonal: „Falls wir weniger ins Tessin fahren können, ist dies ein grosser Verlust“, sagt Erwin Wessner, Präsident ZPV Luzern. (…).Markus Fischer.
SEV, 17.5.2016.
Personen > Fischer Markus. Gotthardtunnel. Arbeitsbedingungen. SEV, 2016-05-17.
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17.05.2016 Bellinzona
Industriewerke Bellinzon
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Pietro Gianolli
Industriewerke Bellinzona
Volltext
Neue Verhandlungsrunde mit der SBB zum Industriewerk Bellinzona. Hoffnung für Zukunft der Officine. Personal und SBB wollen bis Ende Mai Lösungen für eine Erhöhung des Arbeitsvolumens und ein langfristiges Geschäftsmodell finden. Die Nichteinhaltung des vereinbarten Auftragsvolumens seitens der SBB und ihre Ausflüchte gegenüber den Sozialpartnern und Behörden haben im April eine Protestwelle ausgelöst. In kontakt.sev Nr. 7 berichteten wir über die Personalversammlung vom 18. April und die Übergabe einer Resolution an den Präsidenten des Tessiner Kantonsparlaments. Der 1.-Mai-Umzug startete direkt vor den Toren des Industriewerks (IW), und Gianni Frizzo, Präsident der Personalkommission (Peko), sprach auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude. Danach erläuterten die Peko und Vertreter von SEV, Transfair und Unia (erweiterte Peko) der parlamentarischen Geschäftsprüfungskommission die Situation und die Forderungen des Personals: Dieses hat angesichts des Fehlens einer positiven Perspektive und des drohenden „programmierten Niedergangs“ des IW die Mitarbeit seiner Vertreter im Stiftungsrat des 2013 gegründeten „Kompetenzzentrums für nachhaltige Mobilität und Bahntechnik“ suspendiert und will die Volksinitiative für die Schaffung eines Bahntechnikpools wieder aktivieren. Die Initiative war 2013 zugunsten des Kompetenzzentrums zurückgestellt worden. Am Tag danach empfing eine Regierungsdelegation, bestehend aus Vizepräsident Manuele Bertoli, Claudio Zali und Christian Vitta, die erweiterte Peko und Vertreter der SBB. Erste positive Signale. (…). Pietro Gianolli, Markus Fischer.
SEV, 17.5.2016.
Personen > Gianolli Pietro. Industriewerke Bellinzona. SEV, 2016.05.17.
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18.12.2014 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Pietro Gianolli
Streik
Volltext
Nach Jahrzehnten fast vollständigen Arbeitsfriedens hat der SEV in den letzten zwölf Jahren gleich vier Streiks erlebt: 2002 bei den Genfer Verkehrsbetrieben, 2005 bei der Luganersee-Schifffahrt, 2008 im Industriewerk Bellinzona (mit Unia, eigentlich ein Fabrikstreik) und nun erneut bei den TPG. Zumindest bei den letzten drei Streiks stellt man bei genauerer Betrachtung zwei gemeinsame Ursachen fest: einen gewissen Budgetrigorismus der öffentlichen Hand, der die Mittel für die öV-Unternehmen schwinden lässt, und die übereilte, unbedachte Reaktion der Direktionen, wegen der Mittelkürzungen sogleich Leistungen und Arbeitsplätze abzubauen. In den letzten Jahren haben im Service public neue Formen der Finanzierung Einzug gehalten, basierend auf Leistungsvereinbarungen, welche die politischen Behörden den öV-Unternehmen mehr zuteilen als mit ihnen aushandeln. Von letzteren wird immer mehr verlangt, ohne dass die Abgeltungen entsprechend steigen, sondern diese bleiben im besten Fall konstant. Eigentlich wäre es an den öV-Unternehmen, sich gegen schlechtere Bedingungen zu wehren. Doch weil sie zu den Behörden vielmals in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen, dem sie kaum entrinnen können (weil sie diesen z.B. auch gehören), begnügen sie sich eben oft einfach damit, die Budgetkürzungen auf ihr Personal abzuwälzen. (…).
Pietro Gianolli/Markus Fischer.
SEV, 18.12.2014.
SEV > Streik. Pietro Gianolli. SEV, 18.12.2014.
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18.02.2010 Italien
Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Pietro Gianolli
Bahnverkehr
SBB
Volltext

SBB zeigt neues Interesse im benachbarten Ausland. Ein Auge auf das Piemont geworfen. Die SBB hat ihr Interesse am Regionalverkehr in der italienischen Provinz Piemont angemeldet. Die Provinzbehörden haben das Angebot im November 2009 ausgeschrieben. kontakt.sev hat dazu die Meinung des regionalen Gewerkschaftssekretärs Antonio Corradi eingeholt. SBB prüft die Teilnahme an einer Ausschreibung im Piemont. Nach dem Fehlstart in England und trotz den Problemen von SBB Cargo, im Ausland Fuss zu fassen, überlegt sich die SBB ernsthaft die Teilnahme an der Ausschreibung des Regionalverkehrs in der norditalienischen Region Piemont. Ende Januar teilte die SBB mit, ihre Division Personenverkehr sei von der Regionalverwaltung kontaktiert worden und habe mit Zustimmung von Verwaltungsrat und Konzernleitung ihr Interesse angemeldet. Nun werde die SBB die Ausschreibungsdokumente prüfen und entscheiden, ob sie tatsächlich eine Offerte einreichen wird. (...). Interview.Pietro Gianolli.

SEV, 18.2.2010.
SEV Schweiz > SBB. Nahverkehr Italien. SEV. 2010-02-18.

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