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Anzahl gefundene Artikel: 9

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
17.11.2017 Schweiz
Charles Vögele AG
Personen
Work
Christian Egg
Charles Vögele AG
Entlassungen
Volltext
Anwalt Christoph Häberli vertritt die Entlassenen. „Ein Monatslohn pro Dienstjahr ist fair. Vögele habe die Angestellten billig loswerden wollen, kritisiert Entlassenen-Anwalt Christoph Häberli. Work: Sie verlangen für die Entlassenen einen Monatslohn pro Dienstjahr als Abfindung. Wie kommen Sie auf diese Forderung? Chrlstoph Häberli: Das ist fair und angemessen. Auch das bisher einzige Schweizer Sozialplan-Schiedsgericht verwendete diese Formel. Das war 2015 im Kanton Genf. Vor allem aber ist es das, was Vögele den Beschäftigten in Deutschland zahlt, die jetzt entlassen werden. Ein Teil von ihnen bekommt sogar anderthalb Monatslöhne pro Dienstjahr. Ich sehe nicht ein, warum Angestellte in der Schweiz schlechter gestellt sein sollten. Weshalb wendet Vögele zwei so unterschiedliche Sozialpläne an? In Deutschland sind die Beschäftigten bei Massenentlassungen durch die Gesetze schon lange geschützt. Bei uns ist dagegen eine Sozialplankultur erst am Entstehen, weil die Gesetzesartikel dazu erst seit 2014 gelten. Deshalb dachte die Firma wohl, sie könne das Personal in der Schweiz billig loswerden. Sie fordern die gleiche Entschädigung für die, welche schon eine neue Stelle gefunden haben. Vögele lehnt das ab. Die Abgangsentschädigung ist kein Almosen, das nur Bedürftigen zusteht! Wer entlassen wird, verliert damit auch alle Vorteile, die sich aus dem Dienstalter ergeben. Am neuen Ort müssen die Betroffenen ganz von vorne anfangen. Sie haben also mit der Kündigung viel soziale Sicherheit verloren. (…). Christian Egg.
Work, 17.11.2017.
Personen > Egg Christian. Vögele. Entlassungen. Work, 17-11-2017.
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17.11.2017 Pfäffikon SZ
Charles Vögele AG
OVS
Personen
Work
Christian Egg
Entlassungen
OVS
Volltext
Modekette OVS übernahm Vögele: 90 Entlassene wehren sich. Schäbiger Sozialplan – und tschüss. Verena Krebs hat neun Jahre für Vögele gearbeitet - und nun das: Der Sozialplan ist ein Hohn. Das hat jetzt ein Nachspiel. Die 48jährige Ostschweizerin macht sich keine Illusionen: „In meinem Beruf ist es derzeit sehr schwierig, eine Stelle in der Schweiz zu finden.“ Verena Krebs ist seit einem halben Jahr arbeitslos. Die Designerin für Kinderkleider wurde Anfang Jahr bei Charles Vögele auf die Strasse gestellt. Denn die Traditionsfirma ist vom italienischen Modegiganten OVS übernommen worden. OVS war bis 2009 als Oviesse bekannt, ist unterdessen börsenkotiert und war in der Schweiz Anfang der nuller Jahre bereits einmal mit dreissig Filialen vertreten. Diese Woche verschwand der letzte Vögele-Schriftzug. Jetzt hängen in den, Läden die OVS-Kleider. Designerinnen braucht es in der Schweiz keine mehr. Auch Einkauf und Logistik erledigt OVS jetzt von Italien aus. In zwei Wellen haben die neuen Herren rund 260 der 320 Stellen am Vögele-Hauptsitz in Pfäffikon SZ gestrichen. Mit einem Sozialplan, der diesen Namen nicht verdient: Nach knapp neun Jahren bei Vögele bekommt Verena Krebs gerade mal einen Monatslohn als Abfindung. 90 Entlassene haben offiziell Einsprache gegen den Sozialplan erhoben. Jetzt wird ein eigens eingesetztes Schiedsgericht entscheiden - erst zum zweiten Mal in der Schweizer Geschichte. Anwalt Christoph Häberli vertritt im Auftrag der Unia die Entlassenen. Häberli fordert einen deutlich besseren e (…). Christian Egg.
Work, 17.11.2017.
Personen > Egg Christian. OVS. Entlassungen. Work, 2017-11-17.
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28.06.2017 Pfäffikon SZ
Charles Vögele AG
Unia Zentralschweiz

Charles Vögele AG
Entlassungen
Volltext
Protest des entlassenen Vögele-Personals in Pfäffikon/SZ. Klar definierte und verbindliche Leistungen gefordert! Rund 40 Mitarbeitende des Modekonzerns Vögele haben heute gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia in Pfäffikon (SZ) eine Protestaktion durchgeführt. Sie zogen vom Vögele-Logistikzentrum zum Hauptsitz des Unternehmens und übergaben der Firmenleitung eine Protestnote. Darin fordern sie einen Sozialplan mit klar definierten, verbindlichen Leistungen für die von der Entlassung betroffenen Mitarbeiter/innen. Die von der Entlassung betroffenen Mitarbeiter/innen der Charles Vögele Mode AG erwarten von der Firmenleitung eine faire Diskussion und klare, verbindliche Leistungen. Es kann nicht sein, dass Aktionäre absahnen, während die Mitarbeitenden weiter vertröstet werden! Sozialplan mit klaren Eckwerten gefordert. Die Mitarbeitenden fordern u.a. einen Sozialplan mit klaren Eckwerten für die finanzielle Unterstützung bei der Stellensuche. Zudem verlangen sie die Einrichtung eines paritätisch verwalteten Sozialfonds für Härtefälle. Faire Abgangsentschädigungen und klare Leistungen für ältere Arbeitnehmende. Weiter müssen im Sozialplan faire Abgangsentschädigungen vorgesehen werden. Neu entstehende Arbeitswegkosten innerhalb der Schweiz müssen während mindestens drei Monaten vergütet werden. Zudem erwarten die Betroffenen klare Leistungen für Frühpensionierungen ab 58 Jahren. Die Betroffenen sollen frei zwischen Frühpensionierung und Abgangsentschädigung wählen können. Nach der Übernahme von Charles (…).
Unia Zentralschweiz, Medienmitteilung, 28.6.2017.
Unia Zentralschweiz > Charles Vögele AG. Entlassungen. Unia 2017-06-28.
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17.05.2017 Pfäffikon SZ
Charles Vögele AG
Unia Zentralschweiz

Charles Vögele AG
Entlassungen
Volltext
Erneute Entlassungswelle bei Charles Vögele/OVS. Vögele pfeift auf Konsultationsverfahren. Der Modekonzern Charles Vögele/OVS schockt mit einer erneuten Massenentlassung von über 100 Mitarbeitenden in Pfäffikon/SZ und Freienbach/SZ. Betroffen sind Mitarbeitende in der Logistik. Die Unia sieht sich in ihren Befürchtungen bestätigt und verlangt ein echtes Konsultationsverfahren, das diesen Namen auch verdient. Die Befürchtungen der Unia sind bestätigt: Charles Vögele/OVS schockt mit der Erneuten Entlassung von über 100 Mitarbeitenden. Der Modekonzern hat gestern das Personal über seine Pläne informiert. Betroffen sind Mitarbeitende in der Logistik in Pfäffikon/SZ und Freienbach/SZ. Die erneute Massenentlassung ist umso stossender, hat Charles Vögele/OVS doch bereits Anfang 2016 50 Vollzeitstellen in Pfäffikon gestrichen, die Hälfte davon durch Entlassungen. Das war dem Kleidergiganten aber offenbar damals schon nicht genug: Auch im Januar diesen Jahres entliess der Modekonzern am Hauptsitz der Firma in Pfäffikon (SZ) weitere rund 100 Mitarbeitende. Unia verlangt echtes Konsultationsverfahren. Das Einigungsverfahren aus der vorherigen Entlassungswelle läuft noch. Nun läutet der Modekonzern ein neues Konsultationsverfahren ein, macht aber gleichzeitig klar, dass er am Sozialplan festhalten werde. Charles Vögele/OVS ist offenbar nicht gewillt, auf Verbesserungen einzugehen und die Arbeitnehmendenrechte zu respektieren. Ein solches Verfahren ist eine Farce! (…).
Unia Zentralschweiz, 17.5.2017.
Unia Zentralschweiz > Charles Vögele AG. Entlassungen. Unia, 2017-05-17.
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16.03.2017 Schweiz
Charles Vögele AG
Personen
Work
Christian Egg
Charles Vögele AG
Entlassungen
Volltext
Neue Besitzer von „Charles Vögele“ benehmen sich unterirdisch. Mitarbeitende schalten Behörden ein. Eine Firma, die 30 oder mehr Leute entlässt, muss einen Sozialplan aushandeln. Doch Charles Vögele kümmert das nicht. Es ist ein massiver Kahlschlag beim Modekonzern Vögele: 88 von 320 Angestellten am Hauptsitz in Pfäffikon SZ verlieren die Stelle. Es trifft die Abteilungen Einkauf, Design und Budgetierung (Work berichtete). Doch anstatt zusammen mit den Betroffenen eine Lösung zu finden, geht das Management unter CEO Markus Voegeli auf Konfrontationskurs. Das berichten mehrere entlassene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einkäuferin Irene Eicher (48), nach zehn Jahren von Vögele auf die Strasse gestellt: „Die Chefs haben nie auch nur mit einem Wort die Situation bedauert oder uns für den langjährigen Einsatz gedankt. Stattdessen sagte mir CEO Voegeli unverblümt: Ja, Frau Eicher, jeder muss halt seine Karriere selber in die Hand nehmen.“ Vögele eiskalt. Der fehlende Respekt gegenüber den Angestellten zieht sich durch die ganze Geschichte. Und die begann für viele in den Ferien: Am 4. Januar gab das Modeunternehmen den Stellenabbau bekannt. Corinna Fischer, Leiterin Markeneinkauf, erinnert sich: „Etwa die Hälfte der Betroffenen waren noch gar nicht im Büro.“ Für die 55jährige, die ebenfalls nach zehn Jahren entlassen wird, ist es offensichtlich: „Sie wollten uns überrumpeln.“ Eigentlich ist klar: Ab 30 Entlassungen muss eine Firma einen Sozialplan mit den Arbeitnehmenden aushandeln. So will es das Gesetz. Aber Vögele tut dies nicht. Der Sozialplan sei bereits fertig und im Intranet aufgeschaltet, lässt man die (…). Christian Egg.
Work, 16.3.2017.
Personen > Egg Christian. Charles Vögele. Entlassungen. Work, 2017-03-16.
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19.01.2017 Pfäffikon SZ
Charles Vögele AG
Unia Schweiz

Charles Vögele AG
Entlassungen
Volltext

Massenentlassung beim Charles Vögele/OVS. Unia verlangt Verhandlungen! Die Unia ist schockiert über die Massenentlassung von rund 100 Mitarbeitenden am Hauptsitz von Charles Vögele in Pfäffikon (SZ). Davon betroffen sind Mitarbeitende aus der Abteilung Einkauf. Die Gewerkschaft Unia und die Beschäftigten fordern die Respektierung der gesetzlichen Konsultationsrechte. Die Unia verlangt von der neuen Eigentümerin Sempione Retail AG und dem italienischen Modekonzern OVS die Aufnahme von Verhandlungen und keine Einzelabfertigung der Arbeitnehmenden. Kaum ist die Tinte der Übernahme von Charles Vögele durch die neue italienische Modefirma OVS (Sempione Retail AG) trocken, schockt die neue Eigentümerin mit Massenentlassungen im Hauptsitz der Firma in Pfäffikon (SZ): Rund 100 Mitarbeitende werden entlassen. Dies, nachdem das Unternehmen bereits Anfang 2016 50 Vollzeitstellen in Pfäffikon gestrichen hat, die Hälfte davon durch Entlassungen. Echte Lösungen für die Arbeitnehmenden. Die Gewerkschaft Unia fordert zusammen mit den Beschäftigten transparente Informationen über das Ausmass und die Folgen der geplanten Massenentlassung. Dabei sind die gesetzlichen Vorgaben bei Massentlassungen und die Mitwirkungsrechte strikt einzuhalten. Sozialpläne und Begleitmassnahmen sind mit den Beschäftigten und der Gewerkschaft zu verhandeln. Die Unia akzeptiert keine Scheinsozialpläne. Die Unia verlangt von OVS, dem grössten Modekonzern in Italien, echte Verhandlungen und Lösungen für die Beschäftigten und den hart betroffenen Standort. Keine ungerechten Einzelabfertigungen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 19.1.2017.
Unia Schweiz > Charles Vögele AG. Entlassungen. Unia Schweiz, 2017-01-19.
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25.05.2012 Schweiz
ABB
Charles Vögele AG
Novartis
Personen
Ruag
Unia Schweiz
Work
Oliver Fahrni
ABB
Bonus-Zahlungen
Löhne
Mindestlöhne
Volltext
Unia-Lohnbericht 2011: Schere klafft auch in der Krise weit auf. Boni bei Verlust. Für den Lohn, den ein Topmanager der Krisenbank UBS in einem Monat kassiert, muss eine UBS-Angestellte ganz unten 10 Jahre lang arbeiten. Die Zahl ist: 3265. Worum geht es? 2011 war für den Novartis-Konzern ein gutes, aber kein exorbitantes Jahr: Der Profit lag um 14 Prozent tiefer als 2010. Dennoch gewährte sich das Topmanagement eine Lohnerhöhung von 1‘358‘185 Franken. Pro Nase. So funktioniert die Managerlogik. Die Arbeitenden aber bekamen nur 416 Franken mehr. (...). Oliver Fahrni.

 

Work. Freitag, 25.5.2012.
Unia Schweiz > Löhne. Unia. 25.5.2010.

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20.03.2009 Pfäffikon SZ
Charles Vögele AG
Personen
Ralph Hug
Löhne
Sogar das Merci-Schöggeli wird jetzt gestrichen. Vögele nimmt versprochene Lohnerhöhungen zurück. 50 Franken mehr Lohn pro Monat hätte Vögele-Verkäuferin F. erhalten. Doch daraus wird jetzt nichts. Zum Frust der 1900 Angestellten. Freude herrschte unter den rund 1900 Angestellten des Modekonzerns Vögele, als ihnen für 2009 eine Lohnerhöhung angekündigt wurde. Doch Ende Januar erhielten die Filialleiterinnen plötzlich Post aus der Unternehmenszentrale in Pfäffikon SZ. Dem Schreiben konnten sie entnehmen, dass die Erhöhung nun doch nicht gewährt werde. Diese schlechte Nachricht mussten sie dann ihren Mitarbeitenden überbringen. (...). Mit Foto. Ralph Hug. Work 20.3.2009
19.03.2009 Pfäffikon SZ
Charles Vögele AG
Personen
Work
Ralph Hug
Charles Vögele AG
Löhne
Volltext

Sogar das Merci-Schöggeli wird jetzt gestrichen. 50 Franken mehr Lohn pro Monat hätte Vögele-Verkäuferin F. erhalten sollen. Doch daraus wird jetzt nichts. Zum Frust der 1900 Angestellten.  Freude herrschte unter den rund 1900 Angestellten des Modekonzerns Vögele, als ihnen für 2009 eine Lohnerhöhung angekündigt wurde. Doch Ende Januar erhielten die Filialleiterinnen plötzlich Post aus der Unternehmenszentrale in Pfäffikon SZ. Dem Schreiben konnten sie entnehmen, dass die Erhöhung nun doch nicht gewährt werde. Diese schlechte Nachricht mussten sie dann ihren Mitarbeitenden überbringen. Gegenüber Work gibt sich Daniel Bärlocher, Leiter der Unternehmenskommunikation, zugeknöpft: „Über unsere Lohnpolitik geben wir keine Auskunft.“ (...). Ralph Hug.

Work online, 19.3.2009.
Personen > Hug Ralph. Charles Vögele. Löhne. Work. 2009-03-19.doc.

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