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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
04.02.2016 Brig
Personen
Work
Ralph Hug
Jugendheime
SVP
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SVP-Hardliner Oskar Freysinger sieht überall „kriminelle Ausländer“. Seit Jahren geht in der Schweiz die Jugendkriminalität zurück. Trotzdem liess der SVP-Staatsrat Oskar Freysinger ein Heim für schwierige Jugendliche umbauen. Die fehlen jedoch. SVP-Haudegen Oskar Freysinger ist auf „kriminelle Ausländer“ fixiert. Der Walliser Staatsrat rührt derzeit eifrig und laut die Trommel für die SVP-Durchsetzungsinitiative. Er prangert die „steigende Kriminalität“ an, speziell die „importierte Ausländerkriminalität mit ihren horrenden Kosten“. Nur von einer Sache spricht der „Pissoir- Poet“ („Blick“) nicht: von seinem Mattini in Brig-Glis. Teure Blamage. Mit blauer Schaufel und weissem Veston legte Freysinger selber Hand an. Das war im Mai 2014 beim Spatenstich zum neuen Jugendwohnheim Mattini. „Ein Projekt für die Jugend und die Zukunft“, so Freysinger im „Walliser Boten“. Einmal mehr konnte er den tatkräftigen Magistraten geben. Einer, der nicht lange fackelt. Nur zwei Jahre später zeichnet sich ab: Freysingers Projekt ist eine Blamage. Und zwar eine ziemlich teure. 10 Millionen Franken kostet der Umbau des ehemaligen Stockalperschlösschens. Gemeinde, Kanton und Heimatschutz spannten zusammen für ein neues Wohnheim für schwierige Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren. Dem ersten im Oberwallis. Das Kantonsparlament stimmte zu, einmütig von links bis rechts. Obwohl ein Neubau nur gut die Hälfte gekostet hätte. Das Argument von Sicherheitschef Freysinger: Das Wallis schicke 40 schwererziehbare Jugendliche in die „Üsserschwiiz“ - und bezahle (...). Ralph Hug.
Work online, 4.2.2016.
Personen > Hug Ralph. Oskar Freysinger. Work online, 2016-04-02.
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04.04.1924 Uster
Zürich
Freie Jugend
Proletarische Jugend Zürich

Jugendhaus
Jugendheime
Volltext

Eine Selbsthilfe der proletarischen Jugend. „Wer die Jugend hat, der hat die Zukunft." Ein altes Sprichwort, das sich immer wieder bewahrheitet. Das Bürgertum unterlässt denn auch kein Mittel, neben der bürgerlichen Jugend auch den grössten Teil der Arbeiterjugend für seine Zwecke und Ideale zu gewinnen. Es handelt dabei nach dem Grundsatz: „Fange das Fischlein nicht mit dem Köder, der dir gefällt, sondern mit dem Köder, der dem Fischlein gefäIlt." Prächtige, guteingerichtete Vereinshäuser bieten dem Jugendlichen Gelegenheit, seine freie Zeit in Gesellschaft, bei Spiel und Unterhaltung kostenlos zu verbringen, und in dieser Umgebung wird er allmählich zum demütigen, duldsamen und politisch denkfaulen oder den bürgerlichen Zielen nachstrebenden Arbeiter abgerichtet. (...).

Der öffentliche Dienst, 4.4.1924.
Proletarische Jugend Zürich > Jugendheime. Proletarische Jugend Zürich. 4.4.1924.doc.

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