Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.07.1969 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
Frans Masereel
Theo Pinkus
Biografien
Gratulation
Holzschnitt
Volltext
Kunst und Arbeiterbildung am Beispiel Frans Masereels. Zum 80. Geburtstag des Künstlers. Frans Masereel muss unseren Lesern nicht vorgestellt werden. Aeltere und Junge, die in der Arbeiterbildung tätig sind, wurden ihr ganzes politisch und sozial bewusstes Leben vom unübersehbaren, mit der Arbeiterbewegung so eng verbundenen Werk des Holzschneiders und Malers begleitet. Wie viele Einladungen zu Bildungsveranstaltungen in der Arbeiterpresse wurden durch einen Holzschnitt Frans Masereels wirkungsvoll unterstrichen! Wie oft wurde die Sprache der Aufrufe und Parolen auf Flugblättern durch sein bildnerisches Wirken verstärkt. Als der junge belgische Künstler aus seiner Kriegsgegnerschaft die Konsequenzen zog und sich nach Genf begab, um im Kreise Romain Rollands, Heinrich Gilbaux' und anderer Kriegsgegner und Pazifisten mit seiner Kunst ihren Kampf zu unterstützen, kam es auch schon zu den ersten Kontakten mit der sozialistischen und Gewerkschaftsbewegung. Es waren junge Arbeiter, die in Genf in den Jahren des Ersten Weltkrieges die Zeitung „La Feuille“ verkauften, die täglich ein den imperialistischen Krieg anprangerndes Bild von Masereel enthielt. Es waren die russischen Revolutionäre und Sozialisten, die mit Romain Rolland und seinem Kreis in Verbindung standen. (…). Mit Selbstbildnis, Holzschnitt. Theodor Pinkus.
Bildungsarbeit, Heft 4, Juli 1969.
Personen > Masereel Frans. Werke. Bildungsarbeit, Heft 4, Juli 1969.
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01.11.1959 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
Emil Greber
Robert Siegenthaler
Arbeiterschule
Holzschnitt
Vertrauensleute
Volltext
Wie gewinnen wir Vertrauensleute? Robert Siegenthaler, Sekretär des SMUV, Delsberg, berichtet: So wie ich habt sicher auch ihr erfahren, wie schwer es hält, Vertrauensleute zu finden. Kollegen, die willig und vor allem fähig sind, ihre Gewerkschaft wirklich zu vertreten; Kollegen, die gewillt und imstande sind, ihre Arbeitskameraden aufzuklären, zu beraten, unsere Gedanken und Absichten zu verbreiten und zu verteidigen, als vollwertige Mitglieder in paritätischen und Arbeiterkommissionen zu wirken. So wie ich habt sicher auch ihr beobachtet, wie es unsern Mitgliedern an Kenntnissen gebricht, welche Mühe sie meistens haben, sich auszudrücken, wie oft sie Angst haben, wenn es gilt, zu einer Meinung zu stehen. Dass Fabrikgesetz, Gesamtarbeitsvertrag usw. für 80 Prozent unserer Kollegen Bücher mit sieben Siegeln bedeuten. Oder ist es etwa bei euch viel besser? Wenn nicht, brauchen wir nicht mehr darüber zu diskutieren, ob Arbeiterbildung notwendig ist oder nicht ... Wie wir die Kursteilnehmer rekrutieren. Robert Siegenthaler.
Mit Holzschnitt von Emil Greber.
Bildungsarbeit, Heft 6, November 1959.
Bildungsarbeit > Arbeiterschule. Vertrauensleute. Bildungsarbeit, November 1958.
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01.07.1959 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
Frans Masereel
Hans Neumann
Arbeiterbildung
Holzschnitt
Veranstaltung
Volltext
Werbung
Werbung für Bildungsveranstaltungen. Jeder intelligente Ladenbesitzer macht bessere Reklame als die meisten Bildungsausschüsse. Wer wollte die Richtigkeit dieser an einer Bildungskonferenz gemachten Feststellung bestreiten? Nun ist es nicht dasselbe, für Waren Reklame zu machen, die jeder zur Fristung seines Lebens bedarf oder „nun“ Geistesprodukte anzubieten, die mancher glaubt ohne Schaden entbehren zu können. Immerhin, in beiden Fällen geht es darum, die Menschen zu interessieren und sie zu einem Entschluss zu bewegen. In unserem Fall zum Entschluss, sich an einer bestimmten Bildungsveranstaltung zu beteiligen, zum Entschluss, unsere Veranstaltung den vielen andern ebenfalls angebotenen vorzuziehen, Müdigkeit und Trägheit zu überwinden und am Abend noch einmal auszugehen. Wir müssen also das Interesse durch unsere Propaganda wecken. Aber Reklame ist teuer und unsere Kasse mager, wird man uns entgegnen. Wir glauben aber, dass gute Ideen für eine wirksame Propaganda noch viel wichtiger sind als Geld. Wir überlegen uns: Die Veranstaltung wird nach der Reklame beurteilt. Unansehnliche, billig aussehende, vervielfältigte Einladungsschreiben bleiben ohne jede Werbewirkung. Auch derartige Einladungsschreiben müssen sauber ausgeführt sein, einen guten Eindruck erwecken, um werbend wirken zu können. Mit Holzschnitt von Frans Masereel. Hans Neumann
Bildungsarbeit, Heft 4, Juli 1959.
Bildungsarbeit > Arbeiterbildung. Werbung. Bildungsarbeit, Juli 1959.
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01.07.1958 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
Emil Greber
Hans Neumann
Elternabend
Holzschnitt
Volltext
Am runden Tisch. Es war in einer grösseren Gemeinde des Oberlandes. Das Thema „Elternhaus und Schule“ lag in der Luft und sollte darum vom Bildungsausschuss behandelt werden. Wen wollte man aber als Referenten herholen? Einen Lehrer? Wird er aber nicht die Dinge nur durch seine Lehrerbrille, also einseitig betrachten? Aber auch eine Mutter oder ein Vater, sofern sie sich überhaupt vor einer Zuhörergemeinde zu sprechen getrauten, wären wohl einseitige Redner. Wenn wir aber den Gemeinderat, der das Schulwesen betreut, als Referenten geholt hätten, was weiss er schon von den kleinen Sorgen von Eltern und Lehrern? Er hat den Kopf voller Schulhausprojekte. Nun hätten wir zwar einen kompetenten Pädagogen, einen Mann von Rang und Ruf, kommen lassen können. Aber gerade das wollten wir nicht. Wer getraut sich, wenn solch eine Kapazität geradezu „erschöpfend“ gesprochen hat, in der anschliessenden Diskussion das Wort zu ergreifen, gar eine andere Meinung zu vertreten? Dazu befürchteten wir seinen Honoraranspruch. So beschlossen wir denn, einen „runden Tisch“ durchzuführen. (…). Hans Neumann.
Bildungsarbeit, Heft 4, Juli 1958.
Personen > Neumann Hans. Arbeiterbildung. Elternabend. Bildungsarbeit, Juli 1958.
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01.01.1958 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
SAS Schweiz. Arbeitersänger-Verband
Fritz Hug
Frans Masereel
Arbeiterchor
Holzschnitt
Lieder
Volltext
Arbeitersänger und Bildungsarbeit. Mit der Reduktion der täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit stellt sich das Problem einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung des Arbeiters erneut und dringlicher. Wem das Los und die Zukunft der Arbeiterschaft am Herzen liegen, dem kann und darf es nicht gleichgültig sein, wie der Arbeiter seine freie Zeit ausfüllt. Dass es nicht nur Geselligkeit, Sport und Pflanzgarten sein können, sein dürfen, dass sich die Freizeitbeschäftigung auch auf die geistig-kulturelle Betätigung ausdehnen muss und soll, bedarf wohl nicht längerer Begründung. Denn die Arbeiterbewegung ist zu einer Kulturbewegung geworden. Buch, Bild, Theater und Musik sind heute aus dem Leben aufgeschlossener und geistig regsamer Arbeiter nicht mehr wegzudenken. In vielen Arbeiterhaushalten nimmt die Bibliothek mit Büchern der Büchergilde Gutenberg einen Ehrenplatz ein. Kunstgilden vermitteln zu erschwinglichen Preisen gute Reproduktionen von Meisterwerken der Malerei oder originale graphische Blätter, die mehr und mehr die sentimentalen und kitschigen Oeldrucke aus den Arbeiterwohnungen verdrängen. In den Städten veranstalten die Bildungsausschüsse Volksvorstellungen und Volkskonzerte in Verbindung mit den Berufsbühnen und Berufsorchestern. In unvorstellbarem Ausmass haben Radio und Grammophon es unternommen, jede Art von Musik in schier jedes Haus zu bringen. (…). Fritz Hug, Bern
Bildungsarbeit, Heft 1, Januar 1958.
SAS Arbeitersängerbund > Arbeiterchöre. Bildungsarbeit, Januar 1958.
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