Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
21.10.1913 Biel
Arbeiterunion Biel
Archiv GBLS Biel
Personen
August Bebel
Fritz Platten
G. Zimmermann
Arbeiterunion Biel Vorstand
Frauenarbeit
Grütlianer, Der
Konsumgenossenschaft
Volltext

Arbeiterunion Biel. Leitender Ausschuss, Dienstag, den 21. Oktober 1913, abends 8 ¼ Uhr, „Helvetia“

Traktanden: 1. Appell, 2. Protokoll, 3. Korrespondenzen, 4. Berichterstattung: a) Zirkular an die Gewerkschaftern des Kantons Bern sowie an die politischen Vereine, b) Antwortschreiben Genosse Platten, Zürich, c) Antwortschreiben der Genossin Bertha Uhler, Bern, d) Antrag Metallarbeiter: Gruppe Spengler und Dachdecker, 5. Festsetzung einer Versammlung der Konsumgenossenschaft Biel und Neubestellung der Behörden durch Urnenabstimmung, 6. Tombola der „Union Instrumental“, 7. Verschiedenes. Beim Verlesen der Traktandenliste wünscht Genosse Würsten, dass auch das Steuergesetz besprochen werden müsse. Dieser Antrag wird angenommen.

 

1. Appell. Anwesend sind die Genossen S. Gusset, G. Zimmermann, Adam Wysshaar, Hans Moser, G. Moser, Möri, Hofer, Fritsch, Luginbühl, alle 4 Mitglieder der Finanzkommission. 
2. Protokoll. Die Protokolle vom 10. Juni und 19. August werden verlesen und genehmigt.

3. Korrespondenzen. Von der Grütlibuchhandlung in Zürich liegt ein Schreiben vor wegen dem Preis der Drucklegung der Broschüre Egger „Wohnungsnot und Mietwicher auf dem Platze Biel und Umgebung“.

Am 5. Oktober wurden die kantonalen Sektionen mit einem zirkular aufgefordert, ihre Bestellungen bis spätestens am 22. Oktober einzureichen. Die Bestellungen sind so spärlich eingelaufen, dass heute von einer Drucklegung des Referats abgesehen werden muss. Die Grütlibuchhandlung wird angewiesen, die-ses im „Grütlianer“ erscheinen zu lassen. Der Satz soll noch einige Zeit beiseite gelegt werden, für den Fall, dass sich die Bestellungen wesentlich vermehren und die Broschüre doch noch gedruckt werden könnte. Platten aus Zürich teilt uns mit, dass (…) die Schweiz bereits verlassen habe, als wir denselben für ein Referat über den Lebenslauf Bebels angingen. Die Fragebogen zur Erhebung der Verhältnisse der gewerblichen  Lehrtöchter und Arbeiterinnen wurden von Fräulein Bertha Uhler in Bern verlangt.

Arbeiterunion Biel. Vorstand. Protokolle 1912-1922. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.

Ganzer Text

01.10.1851 Schweiz
Grütliverein

Grütlianer, Der
Der Grütliverein gibt ab 1.10.1851 das Vereinsorgan „Der Grütlianer" gedruckt heraus. Bund 8.6.2002
01.07.1849 Beggingen
Chur
Zürich
Grütliverein
Personen
SP Zürich
Hermann Greulich
Jakob Vogelsanger
2. Internationale
Grütlianer, Der
Volltext
Vormundschaft

Jakob Vogelsanger. Geb. am 1. Juli 1849 in Beggingen, gest. am 12. April 1923 in Zürich. Jakob Vogelsanger war der erste sozialdemokratische Vertreter im Nationalrat. Er hat seinen Einzug dort schon 1890 gehalten, also zwölf Jahre vor der „Kapelle Greulich“, der er ebenfalls noch angehörte. Zürich hatte ihn nach einem scharfen Wahlkampf in das schweizerische Parlament entsandt, obwohl Vorgelsanger zu jener Zeit noch als Redaktor des „Grütlianers“ in Chur tätig war, wo er bereits 1882 ebenfalls als erster Sozialdemokrat in den Stadtrat Einzug gehalten hatte. 1890 siedelte Vogelsanger nach Oberstrass bei Zürich über, wo er alsbald in den Gemeinderat und nach der Eingemeindung in die Abgeordnetenversammlung von Zürich gewählt wurde, die 1892 die neue Gemeindeordnung auszuarbeiten hatte. Hier führte er das Trüppchen Sozialdemokraten, dessen Haupterfolg darin bestand, in den Entwurf, der ursprünglich keine Arbeiterschutzbestimmungen vorsah, die Aufnahme des zehnstündigen Arbeitstages, sowie von Mindestlöhnen für Handlanger und Handwerker durchgesetzt zu haben. (...).

Emil Weber. Pioniere der Freiheit. Seiten 90-91. Verlag Lukas, Bern 1943

Vogelsanger Jakob. 1.7.1849.doc

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