Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Stichwort > WAK Wirtschaftskommission
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 9

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.02.2017 Schweiz
Arbeitszeit
Syndicom

Arbeitszeit
Volltext
WAK Wirtschaftskommission
Weitere Liberalisierung der Arbeitszeit ist keine Notwendigkeit. Syndicom fordert: Flexible Arbeitszeit ist sozialpartnerschaftlich zu regeln. Die Wirtschaftskommission des Nationalrats will bis im Mai Abklärungen zur Aufweichung der Arbeitszeiterfassung vornehmen. Syndicom hat auf sozialpartnerschaftlichem Weg gute Erfahrungen mit flexiblen Lösungen gemacht und fordert die Unternehmen in der ICT-Branche dazu auf, die Arbeitszeitfrage sozialpartnerschaftlich zu regeln. Kaum hatte der Bundesrat vor einem Jahr die Regelungen zur Arbeitszeiterfassung gelockert, reichten bürgerliche National- und Ständerät/innen Vorstösse zur weiteren Lockerung ein. Syndicom hat in der Zwischenzeit die neue Verordnung des Bundesrats auf sozialpartnerschaftlichem Weg umgesetzt, dies unter anderem mit der Swisscom und mit Sunrise. So können Beschäftigte in Kaderfunktionen und mit Bruttoeinkommen ab 120‘000 Franken auf die Arbeitszeiterfassung verzichten. Diese Regelung gibt den Unternehmen genügend Flexibilität, ohne die Arbeitszeiterfassung grundsätzlich in Frage zu stellen. Die heutigen Regelungen zur Höchstarbeitszeit und der Arbeitszeiterfassung bieten sowohl Schutz als auch Flexibilität bei der Umsetzung. So kann im Rahmen eines Gesamtarbeitsvertrages (GAV) auf die Arbeitszeiterfassung verzichtet werden. Syndicom zeigt sich offen für innovative Arbeitszeitmodelle, die auf spezifische Anforderungen der ICT-Branche eingehen, wenn dabei der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden gewahrt bleibt. Dazu gehören Massnahmen (…).
Syndicom, 1.2.2017.
Syndicom > Arbeitszeit. Nationalrat. Syndicom, 2017-02-01.
Ganzer Text
24.01.2017 Schweiz
Nationalrat
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Volltext
WAK Wirtschaftskommission
Gesundheitsschädigende Vorstösse in der Kommission sistiert. Gesundheitsschutz nicht auf die leichte Schulter nehmen! Heute hat die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Nationalrates entschieden, die Parlamentarischen Initiativen von Graber und Keller-Sutter zu sistieren, um vertiefte Abklärungen zu machen. Die Unia erwartet nun, dass die Kommission für ihren Entscheid den effektiven Belastungen der Arbeitnehmenden Rechnung trägt und die gefährlichen Vorstösse ablehnt! Die letzte Woche publizierte Umfrage über Stress im Büro der Unia zeigte deutlich: Arbeitsbedingter Stress kommt sehr häufig vor und hat oft negative Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten. Mit der Annahme der beiden Vorstösse würden die heute schon prekären Arbeitsbedingungen der Angestellten weiter verschlechtert. Ausbau statt Abbau des Gesundheitsschutzes. Die Unia wird sich mit allen Mitteln gegen die gefährlichen und gesundheitsschädigenden Vorstösse im Parlament wehren. Denn um den effektiven Belastungen der Arbeitnehmenden Rechnung zu tragen, muss der Gesundheitsschutz nicht ab-, sondern ausgebaut werden. Die Unia fordert den besseren Vollzug des Arbeitsgesetzes, mehr Kontrollen sowie die Verstärkung des Gesundheitsschutzes und der Arbeitszeitregelungen in Gesamtarbeitsverträgen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 24.1.2017.
Unia Schweiz > Gesundheitsschutz. Nationalrat. Unia Schweiz, 2017-01-24.
Ganzer Text
24.01.2017 Schweiz
Arbeitszeit
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Arbeitszeiterfassung
Volltext
WAK Wirtschaftskommission
Arbeitszeiterfassung muss bleiben - nicht noch mehr Burnouts! Erstes Zeichen der Vernunft in der WAK-Nationalrat. Die nationalrätliche Kommission Wirtschaft und Abgaben (WAK-N) hat heute beschlossen, die Behandlung der Parlamentarischen Initiativen von Konrad Graber und Karin Keller-Sutter, welche weitgehende Ausnahmen von der Arbeitszeiterfassung verankern und den materiellen Arbeitnehmerschutz wie Höchst Arbeitszeiten, Nacht und Sonntagsarbeitsverbot abbauen wollten, zu sistieren und die Problematik bis in den Mai vertiefter abzuklären. Der SGB begrüsst diesen Entscheid als erstes Zeichen von Vernunft. Der SGB wird in der so gewonnenen Zeit aufzeigen, dass die beiden Vorschläge den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gravierend abbauen würden. Sie vermehrten Stress, Burn-Out und verunmöglichten die Vereinbarkeit von Familie und Erwerb noch mehr. Einen solchen Rückfall in andauernde Verfügbarkeit würde der SGB vehement bekämpfen.
Auskünfte: Luca Cirigliano, Zentralsekretär SGB
SGB, 24.1.2017.
Personen > Cirigliano Luca. Arbeitszeiterfassung. WAK. SGB, 2017-01-24.
Ganzer Text
18.08.2016 Schweiz
Personen
SGB
Ständerat
Luca Cirigliano
Gesundheitsschutz
Volltext
WAK Wirtschaftskommission
Angriff auf die Gesundheit der Arbeitnehmenden. Respektloser Entscheid der WAK-Ständerat.
Die ständerätliche Kommission Wirtschaft und Abgaben (WAK-S) hat gestern zwei Parlamentarische Initiativen von Konrad Graber und Karin Keller-Sutter angenommen. Die beiden Vorstösse wollen weitgehende Ausnahmen von der Arbeitszeiterfassung und den Abbau von Schutzmechanismen im Arbeitsgesetz. Sie nehmen damit in Kauf, dass der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gravierend abgebaut wird. Die Initiative von Ständerat Graber zielt auf den gesamten Dienstleistungssektor. Sie greift nicht nur die Arbeitszeiterfassung an, sondern den Kern der geltenden materiellen Bestimmungen zu Arbeits- und Ruhezeiten in diesem Sektor. So sollen nach dem Willen der rechtsbürgerlichen Mehrheit in der WAK-S in einem neuen Gummiparagraphen „leitende Arbeitnehmer" sowie „Fachspezialisten" von der Arbeitszeiterfassung ausgenommen werden. Sie müssten damit praktisch rund um die Uhr, ja sogar an Sonntagen, arbeiten. Ausserdem greift der Vorstoss die wöchentlichen Höchstarbeitszeiten frontal an. Die Initiative Keller-Sutter verlangt, dass „Arbeitnehmer mit leitender Tätigkeit und Fachspezialisten" aller Branchen keine Arbeitszeiterfassung mehr hätten, und dies ohne jegliche kompensatorische Massnahmen für den Gesundheitsschutz. Damit würde es keine individuelle Zustimmung der betroffenen Arbeitnehmenden mehr brauchen und auch kein paritätisches Verfahren mehr geben, um die Einhaltung der theoretisch noch gültigen materiellen Bestimmungen des Arbeitsgesetzes kontrollieren (…). Luca Cirigliano.
SGB, 18.8.2016.
Personen > Cirigliano Luca. Gesundheitsschutz. Ständerat. SGB, 2016-08-18.
Ganzer Text
14.04.2016 Schweiz
Arbeitszeit
Ständerat
Unia Schweiz

Ladenöffnungszeiten
Volltext
WAK Wirtschaftskommission
Wirtschaftskommission gegen das Verkaufspersonal. Eine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten würde eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bedeuten. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK) hat erneut für das neue Gesetz über die Ladenöffnungszeiten (LadÖG) gestimmt. Mit diesem Entscheid bedroht die WAK die Arbeitsbedingungen des Verkaufspersonals sowie die Existenz der kleinen Geschäfte und untergräbt die Kantonssouveränität. Die WAK bleibt bei ihrer Haltung und befürwortet wie in der ersten Lesung Ladenöffnungszeiten von 6.00 Uhr bis 20 Uhr an Wochentagen und von 6.00 bis 18 Uhr am Samstag. Diktat der Wirtschaft. Dieser Entscheid zeigt einmal mehr, wie sich die Kommissionsmehrheit den Wirtschaftslobbys fügt, die etwa durch die Präsidentin der Swiss Retail Federation, Karin Keller-Suter, direkt in der Kommission vertreten sind. Dabei hatten sich alle Kantone (mit Ausnahme des Tessin) gegen die Gesetzesvorlage ausgesprochen. Breite Opposition gegen das LadÖG. Die Unia fordert den Ständerat auf, bei seinem Nein aus der ersten Debatte zu bleiben und auch in der kommenden Session (Juni) nicht auf die Vorlage einzutreten. Denn das LadÖG löst das Problem des starken Frankens in keiner Weise. Sollte die kleine Kammer dem Gesetz zustimmen, wird die Unia das Referendum ergreifen – unterstützt durch die Kantone und Betreiber kleiner Detailhandelsgeschäfte. Mit Foto.
Unia Schweiz, 14.4.2016.
Unia Schweiz > Ladenöffnungszeiten. Ständerat. Unia Schweiz, 2016-04-14.
Ganzer Text
13.10.2015 Schweiz
Nationalrat
Unia Schweiz

Ladenöffnungszeiten
Volltext
WAK Wirtschaftskommission
In der Wirtschaftskommission des Nationalrat setzten sich die Grossverteiler durch. WAK-Mehrheit stellt sich gegen Verkäufer/innen, Kantone und kleine Detailhändler. Die Gewerkschaft Unia bedauert die Zwängerei bürgerlicher Politiker für eine landesweite Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten. Eine knappe Mehrheit der WAK des Nationalrats hat dem neuen Ladenöffnungsgesetz zugestimmt. Dies obwohl es das Problem des Einkaufstourismus nicht löst, die kleinen Fachgeschäfte bedroht und die Arbeitsbedingungen verschlechtert. Die Unia fordert den Nationalrat auf, dem Ständerat zu folgen und das Gesetz zu versenken. Das neue Ladenöffnungsgesetz schreibt allen Kantonen Mindestöffnungszeiten von werktags 6 bis 20 Uhr und samstags 6 bis 18 Uhr vor. Die WAK hat ihm heute knapp zugestimmt. Sie stellt sich damit gegen den Entscheid des Ständerats. Dieser hatte das Gesetz in der Herbstsession abgelehnt, weil es gegen die Souveränität der Kantone verstösst. Es trägt auch der Opposition gegen längere Ladenöffnungszeiten nicht Rechnung, die sich in den letzten Jahren in den meisten kantonalen Volksabstimmungen durchsetzte. Und es stellt Bestimmungen von Gesamtarbeitsverträgen in Frage, die es in einigen Kantonen (GE, NE) und Gemeinden gibt. Das Gesetz ist eine Mogelpackung. (…).
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 13.10.2015
Unia Schweiz > Ladenöffnungszeiten. Nationalrat. Unia, 13.10.2015.
Ganzer Text
13.02.2014 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Steuern

Steuererleichterung
Steuersenkungen
Volltext
WAK Wirtschaftskommission

Einmal mehr: Steuergeschenke für die Bestverdienenden? Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Kantons Zürich will die oberste Progressionsstufe abschaffen. Einmal mehr soll die grosse Mehrheit der Bevölkerung die Steuergeschenke an die Bestverdienenden finanzieren. Die Kantonsfinanzen erlauben keine Steuersenkung. Mit 7:7 Stimmen bei Stichentscheid des Präsidenten beantragt die WAK dem Kantonsrat, die oberste Progressionsstufe von 13% auf die Einkommen der reichsten Steuerpflichtigen abzuschaffen. Im Namen des Steuerwettbewerbs soll den Bestverdienenden so 365 Millionen Franken geschenkt werden (165 Mio. bei der Staatssteuer, 200 Mio. bei den Gemeindesteuern). Es ist klar, wer die Rechnung zu bezahlen hätte: Die grosse Mehrheit der Bevölkerung. GBKZ, 13.2.2014.

Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Steuerermässigungen. WAK ZH Kanton. 2014-02-13.

Ganzer Text

27.08.2013 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Ständerat
Daniel Lampart
Thomas Zimmermann
Mindestlohn-Initiative
Tiefstlöhne
Volltext
WAK Wirtschaftskommission

Wirtschaftskommission zeigt TieflohnbezügerInnen die kalte Schulter. Mehrheit will weiterhin Tiefstlöhne. Mit der Ablehnung der SGB-Mindestlohninitiative tolerieren die Mitglieder der ständerätlichen Wirtschaftskommission (WAK-S), dass die Arbeitgeber in der Schweiz weiterhin tiefste Löhne bezahlen dürfen. Nach Meinung der WAK-S soll selbst der Abschluss einer Berufslehre keinen Lohn von mindestens 4000 Fr. pro Monat (Vollzeit) gewährleisten. Von einem „vorübergehenden Phänomen beim Einstieg ins Berufsleben“ zu sprechen, ist ein Hohn: Knapp 70 Prozent der 144‘600 Tieflöhner mit Lehrabschluss sind 25-jährig oder älter und haben damit die Ausbildung schon lange abgeschlossen. Insgesamt sind gar 77 Prozent der mehr als 400‘000 Tieflohnbezüger in der Schweiz 25-jährig und älter. (...). Thomas Zimmermann.

SGB, 27.8.2013.
SGB > Tiefstlöhne. WAK Ständerat. SGB. 2013-08-27.

Ganzer Text

 

08.04.2013 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Ständerat
Daniel Lampart
Thomas Zimmermann
Tiefstlöhne
Volltext
WAK Wirtschaftskommission

Wirtschaftskommission anerkennt Tieflohnprobleme in der Schweiz. WAK-Entscheid zur Mindestlohninitiative. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Schweiz müssen von ihrem Lohn leben können. Die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) hat erkannt, dass dieser Grundsatz leider für zu viele Menschen hierzulande nicht gilt. Sie hat deshalb im Rahmen der Beratungen zur Mindestlohn-Initiative die Verwaltung beauftragt, zusätzliche Wege aufzuzeigen, wie die Tiefstlöhne unter 4000 Franken bekämpft werden können. (...). Daniel Lampart, Thomas Zimmermann.

SGB, 8.4.2013.
SGB > Tiefstlöhne. WAK Ständerat. SGB. 2013-04-08.

Ganzer Text

 

1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden