Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 7

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
20.10.2017 Schaffhausen
Georg Fischer AG
Personen
Work
Christian Egg
Georg Fischer AG
Repression
Volltext
Fiese Methoden bei Georg Fischer im Prättigau. Wer aufmuckt, wird gefeuert. Unbequeme Angestellte werden entlassen, damit die anderen kuschen: Im Georg-Fischer-Werk in Seewis GR herrsche ein Klima der Angst, berichten Ehemalige. Marco Brosi war einer der ersten, die es traf. Im Juni 2013 wurde er als Abteilungsleiter der Georg Fischer AG im bündnerischen Seewis entlassen. Offiziell, weil man zu wenig Aufträge habe. Doch das sei „Quatsch“, sagt der heute 44jährige zu Work: „Meine Abteilung hatte immer genügend Arbeit.“ Der wahre Grund sei ein anderer gewesen, so Brosi: Er sei mit dem neuen Chef des Werks nicht einverstanden gewesen und habe daraus kein Geheimnis gemacht. Der Chef habe aus den rund 160 Angestellten - sie produzieren Ventile und andere Armaturen für Wasserleitungen - noch mehr Profit herausholen wollen. Um Personalkosten zu sparen, habe er langjährige Mitarbeitende entlassen. Und zwar auf unfaire Art und Weise, wie Brosi an einem Beispiel erzählt: „Einmal, am Freitag vor meinen Ferien, musste ich vier Namen nennen von Leuten aus meiner Abteilung, die mit der Arbeit Mühe hätten» Brosi wollte wissen, weshalb, erhielt aber keine Auskunft. Unter Druck nannte er vier Personen. „Nach den Ferien hiess es, die vier seien entlassen worden.“ Nach dem Burnout entlassen. Als Brosi gehen musste, sollten die anderen zwei Abteilungsleiter seine Aufgaben übernehmen. Einer davon war Andreas Käppeli. Das langjährige Unia-Mitglied erinnert sich: „Ich habe Überstunden gemacht bis zum (…). Christian Egg.
Work, 20.10.2017.
Personen > Egg Christian. Georg Fischer AG. Repression. Work, 2017-10-20.
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18.09.2015 Losone
Luterbach
Meyrin
Georg Fischer AG
Unia Schweiz

Georg Fischer AG
Gratisarbeit
Volltext
Erzwungene Gratis-Arbeit und Einschüchterung der Personalvertretung: Georg Fischer tritt MEM-Vertrag mit Füssen. Georg Fischer Machining Solutions (GF) verlängert die Gratis-Arbeit, die das Unternehmen Anfang Jahr angesichts der Frankenstärke beschlossen hat. Die Geschäftsführung setzte gegen den Willen der Personalvertretung durch, dass die unbezahlte Zusatzarbeit von drei Stunden pro Woche bis Ende Jahr aufrechterhalten wird. Auf die Mitarbeitenden wurde Druck ausgeübt. Die Unia hat sich an die Instanzen des MEM-Branchenvertrags gewandt, damit die Rechte der Angestellten gewahrt werden. GF missbraucht den starken Franken als Vorwand, um seine Geschäftszahlen aufzubessern. Obwohl das Unternehmen im ersten Halbjahr 2015 eine Gewinnsteigerung auf 21 Millionen Franken bekanntgegeben hat, zwingt es die Mitarbeitenden dazu, mindestens drei Stunden pro Woche gratis zu arbeiten. Drohungen gegen die Personalvertretung. Angesichts dieser Zahlen hat die Personalkommission sich gegen die Weiterführung dieser Massnahme ausgesprochen. Doch die Geschäftsleitung ignoriert die Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages der Maschinen-Industrie (MEM) und will die Gratis-Arbeit bis Ende des Jahres verlängern. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 18.9.2015.
Unia Schweiz > Georg Fischer AG. GAV. Unia, 18.9.2015.
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03.09.2015 Solothurn
Georg Fischer AG
Löhne
Unia Solothurn

Georg Fischer AG
Gratisarbeit
Volltext
Georg Fischer: Starker Franken als Vorwand. Keine Gratis-Arbeit für euren Profit! Heute Vormittag haben Unia-Gewerkschafter vor den vier Standorten der Georg Fischer Machining Solutions, dem führenden Schweizer Hersteller von Werkzeugmaschinen, eine Protestkundgebung abgehalten. Sie werfen dem Unternehmen vor, unter dem Vorwand der Frankenstärke Gratisarbeit zum Vorteil der Aktionäre angeordnet zu haben. Die Unia hat an die fast 900 Beschäftigten der Georg Fischer Machining Solutions (vormals Agie Charmilles) an den Standorten Meyrin, Losone, Luterbach und Nidau Flugblätter verteilt. Das börsenkotierte Unternehmen hatte zuvor seine Aktionäre über einen Gewinnzuwachs von 5% von 20 auf 21 Millionen Franken informiert. Betrogenes Personal. Nach der Aufgabe des Euro-Mindestwechselkurses durch die Nationalbank Mitte Januar forderte die Direktion ein Opfer von vier unbezahlten Stunden pro Woche „für die Rettung der Arbeitsplätze in der Schweiz“. Heute fühlen sich die Angestellten von ihrer Direktion betrogen. Alles deutet darauf hin, dass letztere die Situation ausgenutzt hat. Stopp der Gratisarbeit! (…).
Unia Solothurn, 3.9.2015.
Unia Solothurn > Georg Fischer AG. Gratisarbeit. Unia Solothurn, 3.9.2015.
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12.02.2009 Genf
Luterbach
Georg Fischer AG
GF AgieCharmilles
Personen
Helen Brügger
Entlassungen
Georg Fischer AG
Wenn das Vertrauen erodiert. Die Krise in der Kantine. Teil 4. Personalreduktion bei Georg Fischer: AgieCharmilles baut an fünf Standorten in der Schweiz 145 Stellen ab, am stärksten betroffen ist Genf. Treffen wir uns in der Kantine? "Ausgeschlossen!". In einer Beiz in der Nähe? "Viel zu auffällig!". Diskretion ist angesagt - noch läuft die Konsultationsphase, während der die Führung der Georg Fischer AG die Personalvertretung über die Entlassungspläne informiert. Schliesslich treffe ich Paul und Léo (Namen geändert), Mitarbeiter von GFAgieCharmilles Genf, im nahe gelegenen Unia-Büro. (...). Mit Foto. Helen Brügger. WOZ 12.2.2009
06.02.2009 Losone
Luterbach
Meyrin
Georg Fischer AG
GF AgieCharmilles
Unia Schweiz

Entlassungen
Georg Fischer AG
Kurzarbeit
Kurzarbeit statt Entlassungen. Der zum Georg-Fischer-Konzern gehörende Werkzeugmaschinenhersteller AgieCharmilles will an verschiedenen Standorten 145 Mitarbeitende entlassen. Aufgrund des gewerkschaftlichen Drucks wurde die Frist des Konsultativverfahrens bis zum 12. Februar 2009 verlängert. Bis dahin können Alternativen wie Kurzarbeit geprüft werden. Die Unia verlangt von AgieCharmilles auf Entlassungen zu verzichten und fordert den GF-Verwaltungsrat auf, seine Verantwortung  wahrzunehmen. Insbesondere deren Mitglieder Gerold Bührer (Economiesuisse-Präsident) und Flavio Cotti (alt Bundesrat). Work 6.2.2009
14.01.2009 Losone
Luterbach
Meyrin
Nidau
Schaffhausen
Georg Fischer AG
GF AgieCharmilles

Entlassungen
Georg Fischer AG
GF-Konzern streicht 340 Stellen. Beim Mschinenhersteller GF AgieCharmilles fällt jede zehnte Stelle weg. 145 Kündigungen in der Schweiz. Georg Fischer baut in der Werkzeugmaschinen-Sparte weltweit 340 Stellen ab. Als Grund wird der Einbruch der Nachfrage genannt. Wegen der in der Schweiz geplanten 145 Kündigungen hagelte es Proteste. Der Abbau von 340 Stellen bei der Konzernsparte GF AgieCharmilles soll über Kündigungen und frühzeitige Pensioniereungen erfolgen und ist Teil des im Herbst angekündigten Programms zur Profitabilitäts- und Effizienzsteigerung, wie Georg Fischer (GF) gestern mitteilte. (...). Bund 14.1.2009
14.01.2009 Losone
Luterbach
Schaffhausen
Georg Fischer AG
GF AgieCharmilles
Unia Schaffhausen

Entlassungen
Georg Fischer AG
Unia Nordwestschweiz
300 Menschen verlieren Arbeit. Der Industriekonzern Georg Fischer streicht allein in der Schweiz 145 Stellen. Die Gewerkschaften reagieren mit schweren Vorwürfen gegen den Verwaltungsrat. Auf die geplanten 145 Kündigungen in der Schweiz reagierten Gewerkschaften mit Protest. Weltweit streicht das in Schaffhausen ansässige Unternehmen 340 Mitarbeiter in seiner Werkzeugmaschienen-Sparte AgieCharmilles. Vom Stellenabbau in diesem Bereich ist jede zehnte Arbeitsstelle im In- und Ausland betroffen, wie Georg Fischer mitteilte. (...). Mit Foto. Neue Luzerner Zeitung 14.1.2009
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