Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
11.11.1994 Schweiz
Öffentlicher Dienst
Personen
SGB
Pietro Cavadini
Einheitsgewerkschaft
Kongress
Volltext
49. Kongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes. Montreux '94: der Kongress der Einheit. Der 49. Kongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes wird als Kongress der Einheit in die Geschichte der Gewerkschaftsbewegung eingehen. Wenn unsere politischen Gegner, wenn die Arbeitgeber in den letzten Wochen und Monaten spekuliert hatten, am Kongress in Montreux würden offene Konflikte ausbrechen, würde über den richtigen Weg in die gewerkschaftliche Zukunft unversöhnlich gestritten, müssen sie heute masslos frustriert sein. Die Schweizer Gewerkschaften haben erkannt, dass den Herausforderungen der Zeit nur mit Einigkeit begegnet werden kann. Ein Ereignis stand gleichsam als Symbol für diese neuerstarkte Einigkeit: die Wahl von Christiane Brunner und Vasco Pedrina als Copräsidenten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes. Sie ist Ausdruck des Willens der beiden grössten Gewerkschaften des SGB, in Zukunft enger zusammenzuarbeiten, sie ist Ausdruck der Verankerung des SGB in allen Landesgegenden und in allen Sprachregionen, und sie ist schliesslich Ausdruck des gemeinsamen Kampfes von Frauen und Männern für die Rechte der Erwerbstätigen, für mehr soziale Gerechtigkeit und für mehr Humanismus in unserer Gesellschaft. Ziel Einheitsgewerkschaft. (…). Pietro Cavadini.
Der öffentliche Dienst, 11.11.1994.
Öffentlicher Dienst, Der > SGB-Kongress 1994. OeD, 11.11.1994.
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01.01.1992 Bern
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
VHTL Bern
Thomas Pfister
Einheitsgewerkschaft
Volltext

Den Dorn zum Leben erwecken. Verbale Kraftakte vor den Verhandlungen wie etwa Streikdrohungen nützen nichts, wenn sie die, die streiken sollten, einfach unberührt lassen. Nur über ein gestärktes Netz an Vertrauensleuten und im Gang Richtung Einheitsgewerkschaft können die Gewerkschaften wieder Muskeln zeigen. Zu Beginn möchte ich vorwegnehmen, dass ich die Auffassung teile, dass die GAVs bzw. die Sozialpartnerschaft den Arbeitgebern heute verstärkt ein Dorn im Auge sind. Diese Ansicht beruht auf den Ereignissen, die sich im heissen Lohnherbst des vergangenen Jahres abgespielt haben, sowie den Beispielen, wie sie in den Gesprächen mit Gewerkschaftskolleginnen und -kollegen erörtert wurden und wie ich sie selber miterlebt habe. Diesen kälteren Wind, der den Gewerkschaften entgegen bläst, kann ich nur bedauern. (...). Thomas Pfister, Sekretär VHTL Bern.

Gewerkschaftliche Rundschau, Nr. 1/1992.
VHTL > Streik. Thomas Pfister. 1992-01-01.doc.

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01.01.1992 Schweiz
GBH Schweiz
GTCP Schweiz
Personen
Hans Schäppi
Einheitsgewerkschaft
Volltext

Strategien für die Herausforderungen der 90er Jahre. Die Vertragspartnerschaft kriselt. Verantwortlich dafür ist eine Konzentration des Kapitels und die Schwächung der Arbeitgeberorganisationen wie der Gewerkschaften. Diese müssen ihre Kräfte sammeln. Ziel: starke Einheitsorganisationen, die in den Betrieben gut und demokratisch verankert sind. Wie schon in den Kriseneinbrüchen 1974/76 und 1981/82 werden auch heute die Verunsicherung und die Angst der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Arbeitgeberseite dazu ausgenützt, um das Kräfteverhältnis zu ihren Gunsten zu verschieben. In der Textilindustrie hat Adrian Gasser als erster Gesamtarbeitsverträge nicht mehr erneuert, Firmen geschlossen und zu neuen Bedingungen wieder eröffnet und mit Hilfe von Personalabbau und „Säuberungsaktionen“ beim Kader eine Deregulierung und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen durchgesetzt. (...). Hans Schäppi, Präsident GTCP Schweiz.

Gewerkschaftliche Rundschau, Nr. 1/1992.
GTCP Schweiz > Einheitsgewerkschaft. Hans Schäppi. 1992-01-01.doc.

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01.11.1971 Schweiz
Gewerkschaften
Personen
Konrad Farner
René Mahrer
Einheitsgewerkschaft
Gewerkschaftspolitik
Volltext
Wo ist dein Bruder? Ueber alle Unterschiede und Streitigkeiten hinweg sei dies die entscheidende praktische Frage, die heute sowohl an die Christen wie an die Marxisten gestellt sei. Zu solchem Schluss kommt Konrad Farner in seinem neuesten Buch „Theologie des Kommunismus?“, das im Stimme-Verlag Frankfurt a.M. erschienen ist. Mit Vehemenz und grosser Sachkenntnis setzt er sich für den Dialog zwischen diesen beiden weltbewegenden Protagonisten ein und ruft sie zu gemeinsamem Handeln zum Wohle des Menschen auf. Wo ist dein Bruder? Es ist unverkennbar, dass diese Frage den von Farner in seinem Buch heraufbeschworenen geschichtlich-philosophischen Rahmen vollgültig zu besetzen vermag. Aber es ist ebenso unverkennbar, dass diese Frage den abgesteckten Rahmen bei weitem sprengt. Sie ist zur Frage unseres Jahrhunderts schlechthin geworden! Ob in den grossen politisch-wirtschaftlichen Bezügen heutigen Weltgeschehens oder in den kleineren unserer täglichen menschlichen Begegnungen: in wachsender Grösse stellt sich diese Frage zwischen uns und fordert unser fundamentales Verständnis für sie heraus. Und dabei - das sei gleich beigefügt - genügt es nicht, dass unser Intellekt diese Frage bewältigt. Es ist unsere Gefühlskraft und deren Intensität, mit der wir die zentrale Bedeutung dieses Anrufes wieder aufgreifen und einholen müssen. (…). Rene Mahrer, Zürich.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 11, November 1971,
Personen > Mahrer René. Gewerkschaftseinheit. Rundschau, November 1971.
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