Gewerkschaftschronik
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20.05.2016 Schweiz
Personen
Swiss-Life
Work
Ralph Hug
Managerlöhne
Rentenklau
Swiss-Life
Volltext
Swiss-Life-Chef Frost findet: „Alle müssen bis 70 Arbeiten. Die frechen Renten-Abzocker und ihre fetten Gewinne. Er will bis 70 arbeiten lassen. Und findet, die Gewerkschaften lebten in einer anderen Welt: Willkommen in der Welt von Swiss-Life-CEO Patrick Frost, dem grössten Renten-Abzocker der Schweiz. Frost ist erst 47. Aber den Mund nimmt er schon ganz schön voll. Als CEO des grössten Schweizer Lebensversicherers Swiss Life (18 Milliarden Franken Prämien, 7600 Angestellte) will er sich das leisten. Unlängst forderte er in einem Interview in der „Sonntagszeitung“, die Arbeitnehmenden müssten bis 70 „und darüber hinaus“ arbeiten. Radikaler Abbauer. Damit übertrifft er sogar den Arbeitgeberverband. Der fordert „nur“ Rentenalter 67. Frost, der gleich drei Abschlüsse (Natur-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften) hat, bezichtigt die Gewerkschaften überdies der Realitätsferne. „Darum verlieren sie auch laufend Mitglieder“ Ihm ist anscheinend nicht bekannt, dass die grösste Gewerkschaft Unia Mitglieder gewinnt. Der Basler Frost - er sitzt auch im Vorstand der Economiesuisse und wohnt steuersparend in Zug - reiht sich ein in die Arbeitgeberfront, die gegen die Altersreform 2020 von Bundesrat Alain Berset loszieht. Die Vorlage liegt derzeit im Parlament. Gerade für Finanzkonzerne wie die Swiss Life (früher: Rentenanstalt) steht viel auf dem Spiel. Jede Stärkung der AHV schmälert potentiell ihre Gewinne im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge. (…). Ralph Hug.
Work 20.5.2016.
Personen > Hug Ralph. Swiss-Life. Rentenabzocker. Work, 2016-05-20.
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