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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
16.05.2017 Schweiz
Personen
RailFit
SEV Schweiz
Markus Fischer
GA
RailFit
Volltext
SBB-Topkader gehen nicht mit dem guten Beispiel voran beim Sparen. Railfit20/30: Wer Wasser predigt, muss Wasser trinken. Den „normalen“ Pensionierten den Railcheck streichen, selber aber das 1. Klasse-GA auf Lebzeiten behalten? Wo bleibt das Vorbildbewusstsein? Die „Basler Zeitung“ machte am 29.April darauf aufmerksam, dass SBB-Topkader nach der Pensionierung weiterhin auf Lebzeiten von einem Gratis-GA 1. Klasse profitieren, während die normalen Pensionierten ab diesem Jahr auf den 100-Franken-Railcheck verzichten müssen – als Beitrag zum Sparprogramm Railfit20/30. Unfair und unsensibel. „Die Kleinen sollen bluten, während die Grossen ihre Pfründe behalten: Schreit das nicht zum Himmel?“, fragte die „BaZ“ je ein Mitglied der Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) von National- und Ständerat. Diese reagierten empört: „Dieses Verhalten ist gegenüber den einfachen Angestellten nicht fair … Die Mehrverantwortung wird im Lohn abgegolten, den die Konzernleitungsmitglieder erhalten… Die SBB-Spitze agiert unsensibel, zumal ihre hohen Löhne bereits in der Kritik stehen…“ Bei 75 ehemaligen SBB-Mitarbeitern, die derzeit Anspruch auf ein 1. Klasse-Gratis-GA im Wert von 6300 Franken hätten, betrage das Sparpotenzial 472000 Franken pro Jahr, rechnet die „BaZ“ vor. Schlechte Vorbilder. Die Zeitung fragte auch beim SEV nach: „Für mich ist das Verhalten des obersten Kaders ein Armutszeugnis“, wird Vizepräsident Manuel Avallone zitiert, „leider passt es zum generellen Eindruck, (…). Markus Fischer.
SEV, 16.5.2017.
Personen > Fischer Markus. GA. Railfit. SEV, 2017-05-16.
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22.03.2017 Schweiz
Personen
RailFit
SBB
SEV Schweiz
Manuel Avallone
RailFit
Stellenabbau
Volltext
SEV zur positiven SBB-Jahresbilanz 2016. Railfit20/30 gefährdet SBB. Das gute Jahresergebnis 2016 der SBB ist kein Zufall. Die SBB-Mitarbeitenden sind motiviert und leisten ausgezeichnete Arbeit, wie die bessere Pünktlichkeit und die höhere Kundenzufriedenheit belegen. Doch der mit Railfit 20/30 geplante Personalabbau gefährdet Qualität und Sicherheit.„Das Ergebnis der SBB zeigt, dass ihr Personal kompetent und weiterhin auch motiviert ist! Dies trotz dem Klima der Unsicherheit, das gegenwärtig bei der SBB herrscht“, sagt SEV-Vizepräsident Manuel Avallone. Dass sich die Pünktlichkeit und die Kundenzufriedenheit verbessert haben, sei ein Leistungsausweis des Personals und zeige, dass das Unternehmen gut funktioniere. „Doch die mit Railfit20/30 geplanten Sparmassnahmen, insbesondere der Stellenabbau, treffen das Personal direkt und bedrohen die Leistungsqualität“, warnt SEV-Präsident Giorgio Tuti. „Es liegt auf der Hand, dass die Qualität des Service public mit 1400 Stellen weniger nicht dieselbe bleiben kann.“ Der SEV werde daher weiter Druck auf die SBB machen, die weitere Entmenschlichung des öV zu stoppen, also auf den Abzug weiterer Mitarbeiter/innen aus Bahnhöfen und Zügen zu verzichten. In der Bilanz sticht für den SEV auch die Stabilität von SBB Cargo hervor. „Das gute Jahresergebnis zeigt, dass überhaupt keine Notwendigkeit besteht, die Rechtsform von SBB Cargo zu ändern, wie dies der Nationalrat vom Bundesrat geprüft haben will“, hält Manuel Avallone weiter fest. (…).
SEV kontakt, 22.3.2017.
SEV > RailFit. Stellenabbau. SEV, 2017-03-22.
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