Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
22.08.2019 Schweiz
BLS
SBB
SEV Schweiz

BLS
Kooperation
SBB
Volltext
BLS und SBB einigen sich beim Fernverkehr. Sieg der Vernunft. „Wir sind sehr froh, dass SBB, BLS und das Bundesamt für Verkehr (BAV) eingesehen haben, dass es für die Qualität des Fernverkehrs und für alle Beteiligten besser ist, wenn die Bahnen miteinander statt gegeneinander arbeiten“, sagt Giorgio Tuti, Präsident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV. „Kooperation statt blutiger Wettbewerb und Planung aus einer Hand im Rahmen einer einzigen Konzession waren und sind die beste Lösung.“ Für Giorgio Tuti ist klar, dass die Einigung zwischen BLS und SBB nicht nur darauf zurückzuführen ist, dass sie sich der vielen konkreten Probleme bezüglich Rollmaterial, Personal, Pensionskassenwechsel, Imageschaden usw. bewusst geworden sind – ganz abgesehen von den hohen Kosten für die Submissions- und Gerichtsverfahren. „Die Einigung ist auch die logische Folge davon, dass das BAV vor Kurzem seine Strategie zum öffentlichen Verkehr aus dem Jahr 2014 korrigiert hat“, erklärt Tuti: „Bisher hat das BAV den Wettbewerb zwischen den Bahnen bewusst gefördert, wollte deshalb die Fernverkehrskonzession aufteilen und einzelne Linien direkt an die BLS vergeben. Nun hat das BAV von dieser Wettbewerbsideologie Abschied genommen und deshalb auch die Einigung von SBB und BLS veranlasst.“ Ohne Zustimmung der konzessionsvergebenden Behörde wäre diese Einigung auch rechtlich gar nicht möglich gewesen. (…).
SEV, Medienmitteilung, 22.8.2019.
SEV > SBB. Kooperation. SEV, 2019-08-22.
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11.07.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
SOB Südostbahn
Peter Anliker
Kooperation
SBB
SOB Südostbahn
Volltext
Die SBB und die SOB einigen sich auf eine Kooperation im Fernverkehr. So geht das: Kooperation statt Konkurrenz. Was der SEV fordert, wird umgesetzt: SBB und SOB finden sich beim Betrieb von Fernverkehrslinien zu einer Zusammenarbeit, anstatt sich zu bekämpfen. „Giorgio Tuti eröffnete den Kongress mit einem Appell an SBB, SOB und BLS, zur Fernverkehrskonzession eine Einigung zu finden“: So stand es in der Nummer 09/2017 dieser Zeitung. Letzten Donnerstag traten nun die Spitzen von SBB und SOB, angeführt von Andreas Meyer, CEO SBB, und Thomas Küchler, CEO SOB, in einer kurzfristig anberaumten Medienkonferenz strahlend vor die Journalist/innen und verkündeten, dass sie in der sportlichen Frist von vier Monaten eine mögliche Form der Kooperation gefunden haben. Zwei neue SOB-Linien. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Südostbahn (SOB) zwei neu zu schaffende Linien im Auftrag der SBB betreiben wird: einen Interregio (IR) von Zürich/Basel über die Gotthard-Panoramastrecke (Bergstrecke) nach Locarno und/ oder Lugano sowie einen IR Chur-Zürich-Bern. Für die beiden Linien wird die SOB voll verantwortlich sein, das Rollmaterial (analog heutiger Voralpenexpress) beschaffen und instandhalten, Lok- und Zugpersonal bereitstellen und die Linien vermarkten. Vorteile für Reisende und EVU. Die Kooperation soll einen „Kundennutzen“ bringen, indem neue Direktverbindungen mit komfortablem Rollmaterial geschaffen werden. In den Zügen, von denen „ein grosser Teil“ durch Zugpersonal (…). Peter Anliker.
SEV kontakt.sev, 11.7.2017.
SEV > SBB. Kooperation. SEV, 2017-07-11.
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