Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 5

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.07.1970 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
SABZ
Jean Möri
Bruno Muralt
Nachruf
Todesfall
Volltext
Dank an Jean Möri. Am 30. April 1970 ist Kollege Jean Möri, Sekretär des 8GB, gestorben. Wir wollen hier nicht nochmals auf seine Verdienste um die Gewerkschaftsbewegung eingehen. Das haben andere ausführlich getan. Aber unerwähnt können wir seinen Hinschied doch nicht lassen, denn mit Jean Möri hat auch die Arbeiterbildungszentrale einen treuen Freund und Mitarbeiter verloren. Während vieler Jahre hat er, neben seinem Amt als welscher Sekretär des SGB, auch das Bildungswesen der SABZ in der Suisse romande betreut. Er hat manchen Bildungskurs geleitet und an unzähligen Gewerkschaftsversammlungen Referate gehalten. Während mehrerer Jahre hat er auch den Fördererverein der Stiftung Schweizer Arbeiterschule präsidiert. Auch später, als die SABZ selber einen Kursleiter stellen konnte, der der französischen Sprache mächtig war, hat Freund Jean weiterhin als Animator und Referent an ihren Kursen mitgewirkt. Und wo immer er auch erschienen ist, hat er im Handumdrehen die Köpfe und die Herzen seiner Zuschauer zu gewinnen vermocht. (…). Bruno Muralt.
Bildungsarbeit, Heft 4, Juli 1970.
Personen > Möri Jean. Nachruf Bruno Muralt. Bildungsarbeit, Juli 1970.
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29.04.1970 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Typographia Schweiz
Benno Hardmeier
Jean Möri
Fotos
Nachruf
Todesfall
Volltext
Jean Möri gest. Jean Möri war Gewerkschafter. Er war einer der Besten. Fast 25 Jahre lang war Jean Möri, ursprünglich Typograph und später vollamtlicher Funktionär des Typographenbundes, Sekretär des SGB. Bald nach seiner Pensionierung, im 68. Lebensjahr, hat ihn der Tod am Vorabend des 1. Mai 1970 ereilt. Ein erfülltes und erfolgreiches Leben hat ein plötzliches Ende gefunden; ein grosser und schmerzlicher Verlust für die Familie und die Gewerkschaftsbewegung. Jean Möri hat den SGB in unzähligen Gremien vertreten. Kaum ein anderer Gewerkschaftskollege war wie Jean Möri in der Lage, Hartnäckigkeit und Konzilianz zu verbinden. Diese Fähigkeiten, vereint mit wacher Intelligenz und welschem Charme, kamen ihm in seiner Tätigkeit bei der Internationalen Arbeitsorganisation besonders zugute. Es ist kein Zufall, dass Jean Möri seine höchste Auszeichnung durch diese Organisation erfahren hat: Als erster Arbeitnehmervertreter wurde er zum Präsidenten der Internationalen Arbeitskonferenz gewählt, und dies anlässlich des 50jährigen Bestehens der IAO. Mit Foto. (…). Benno Hardmeier.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 6, Juni 1970.
Personen > Möri Jean. Nachruf Benno Hardmeier. Rundschau, Juni 1970.
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01.11.1963 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SBHV Schweiz
Paul-Henri Gagnebin
Jean Möri
Nachruf
Todesfall
Volltext
Paul-Henri Gagnebin gest. Am 16. Oktober 1963 vernahmen wir mit Trauer, doch ohne Ueberraschung, dass Paul-Henri Gagnebin in Pully, seinem Wohnort, eines sanften Todes gestorben sei. Von der liebevollen Pflege seiner Lebensgefährtin umgeben, kämpfte unser Freund während Wochen mit Mut gegen einen unerbittlichen Feind. Dieser Kämpfer, dem eine unverwüstliche Gesundheit eigen zu sein schien, an der die Jahre spurlos vorbeizugehen schienen, endete damit, dass er sich ergab. Es war traurig für ihn, in Schmerzen aus der Welt scheiden zu müssen, als die Aussicht auf einen baldigen wohlverdienten Ruhestand, von dem seine Kameraden und seine zahllosen Freunde wünschten, dass er lang und glücklich sein möge, ihm ein ruhigeres Leben inmitten der Schar tapferer Veteranen verhiess. Sein Tod bedeutet für den Schweizerischen Bau- und Holzarbeiter-Verband einen schweren Verlust. Der Verstorbene war eine Persönlichkeit, die sowohl innerhalb der gewerkschaftlichen Organisation wie in den Vertragsverhandlungen, die seine eigentliche Stärke waren, eine ausgezeichnete Tätigkeit entfaltete. In Rede und Schrift, in zahlreichen Kommissionen, Versammlungen und Konferenzen wusste er die Interessen der Arbeiterschaft in glänzender Weise zu vertreten. (…).
Jean Möri.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 11, November 1964.
Personen > Gagnebin Paul-Henri. Nachruf Jean Möri. Rundschau, Nov. 1963.
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01.08.1962 Epsach
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Typographia Schweiz
Eugen Hug
Jean Möri
Jubiläum
Volltext

Hommage a Jean Möri. Jetzt muss auch Jean Möri, der stets Bonsens und gute Laune ausstrahlt, der Zeit sein Opfer entrichten. Er wird am 20. August die 60-Jahre-Grenze überschreiten. Es besteht indessen keinerlei Gefahr, dass seine innere unverwüstliche Jugend Abbruch erleiden könnte. Jean Möri, dessen Ruf als Gewerkschafter auf der internationalen wie der nationalen Ebene gleich gut ist, stammt dem Heimatschein nach aus Epsach im bernischen Seeland, wo die Möri ein verbreitetes Bauerngeschlecht bilden. Geboren aber wurde er in La Chaux-de-Fonds, und dort verbrachte er auch seine Jugend. Bodenständige Berner Art und der lebhafte, beschwingte Geist des Romand haben in Jean Möri eine treffliche Verbindung eingegangen. Seine prächtige Schwingergestalt dokumentiert das väterliche Erbe; die fröhliche Jovialität, die ihm eigen ist, stellt eine Gabe dar, die ihm die welsche Muse in die Wiege legte. Wenn er diskutiert, so kommt trotz seiner typischen Denkart des Romand das Berner Blut in der Durchschlagskraft seiner Ueberzeugung zum Ausdruck. Jean Möri gilt als ein gefürchteter Debatter, der es versteht, die Dinge beim rechten Namen zu nennen und der in keiner Weise von der „Blässe des Gedankens“ angekränkelt ist. Von Haus aus ist er Typograph. (…). Eugen Hug.

Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 7, Juli/August 1962.

Personen > Möri Jean, Jubiläum. Rundschau, Juli-August 1962.

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01.05.1941 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Typographia Schweiz
Jean Möri
Volltext

Der Schweizerische Typographenbund in den Wirren unserer Zeit. Ueben wir Geduld! Viele Leute erblicken in der gegenwärtigen Zeit, wo die bestehende Ordnung ins Wanken geraten ist, den günstigen Augenblick, um die Irrtümer einer ganzen Politik und der ganzen Vergangenheit richtigzustellen. Sie wollen den Anschluss nicht verpassen und beeilen sich, sich gleichzuschalten, sich dem totalitären Dynamismus anzupassen oder wenigstens unsere alten demokratischen Einrichtungen zu „erneuern“. Unsere gemächlichen Berner stehen jedoch mehr als je auf dem Standpunkt, dass der Zeitpunkt der Eile nicht gekommen ist. Wir teilen diese Meinung. Der Konflikt, bei dem das Los Europas und der ganzen Welt auf dem Spiele steht, ist noch lange nicht beendigt. Unser Land, das allerdings von einem eisernen Ring eingeschlossen ist, bleibt frei und unabhängig. Während die einen in der Sanftmut der siegreichen Mächte gegenüber unserem Lande den ausschlaggebenden Faktor unserer günstigen Lage erblicken, danken die andern der gütigen Vorsehung. Viele sind überdies mit einem gewissen Recht der Meinung, dass die geographische und topographische Gestalt unseres Landes etwas mit unserer glücklichen Stellung zu tun hat. Stehen wir nicht in günstiger und sicherer Lage an den Toren der grossen Verkehrswege des Simplons, des Gotthards und des Lötschberges? Sind wir nicht überdies entschlossen, uns mit allen Mitteln gegen jeden Angreifer zu verteidigen? (…). Jean Möri.

Gewerkschaftliche Rundschau, No. 5, Mai 1941.

Personen > Möri Jean. Typographenbund. Rundschau, Mai 1941.

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