Gewerkschaftschronik
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01.01.1975 Schweiz
Berufe
Bildungsarbeit
Personen
Hedi Schaller
Filme
Heimposamenter
Volltext
„Die letzten Heimposamenter“. Der wohl beste in der Schweiz bisher gedrehte „Arbeiterfilm“ nun auch im 16-mm-Verleih der Schweizerischen Arbeiterbildungszentrale erhältlich. Ein Film, der wie selten einer zum Denken und Nachdenken aufrüttelt und über den man reden sollte. Es ist wohl der echteste „Arbeiterfllm“, der bisher in der Schweiz gedreht wurde. Er würde es verdienen, in allen Gewerkschafts- und Parteigruppen wie auch in ihren Jugendorganisationen gezeigt und diskutiert zu werden. Orte der Handlung: Baselland : Wohn-, respektive Arbeitsstuben der letzten Seidenband-Heimhandweber - Fabrikräume und -büros der Seidenbandfabrikanten. Darsteller: Alte Arbeiter und Arbeiterinnen, die heute noch als Heimposamenter tätig sind, Seidenbandfabrikanten, ein Kontrolleur und ein Gewerkschaftssekretär. Inhalt: Arbeiter und Arbeiterinnen erzählen von ihrer Arbeit, wie sie als Kind schon Spulen gerollt, als Jugendliche das Weben gelernt haben und zeit ihres Lebens diesem heute aussterbenden Handwerk treu geblieben sind. Sie berichten, wie es früher war, als man aus fast jedem Haus den Webstuhl klappern hören konnte, wie es heute ist, wo sie als die letzten noch Übriggebliebenen mit dem Posamenten einen kleinen Zustupf zu ihrer AHV-Rente verdienen (Fr. 1.50 in der Stunde!). Sie erzählen von ihren kleinen Freuden - grosse gab und gibt es für sie ja kaum, die stets zu einem Leben im Schatten des Wohlstandes (…). Hedi Schaller.
Bildungsarbeit, Nr. 1, 1975.
Bildungsarbeiter > Heimposamenter. Filmbesprechung. Bildungsarbeit, Nr. 1, 1975.
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