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03.08.2017 Algerien
Personen
WOZ
Frantz Fanon
Mischa Suter
Publikation
Volltext
Frantz Fanon, der Arzt im Kampf gegen die pathologischen Identitäten. Erstmals edierte Schriften werfen ein neues Licht auf Frantz Fanon: Er war Philosoph und Revolutionär, vor allem aber Psychiater. Seine Aufmerksamkeit galt den Wegen der Selbstveränderung, die Kolonisierte im Befreiungskampf einschlugen. Frantz Fanon, der Wortführer einer Revolution der Dritten Welt, hatte viele Gesichter. „Les Damnés de la Terre“ von 1961, sein berühmtestes Buch, ist ein donnerndes Manifest, das die politischen Sixties einläutete. Es verkündete den globalen Aufstand der unterdrückten Massen gegen Kolonialismus und Imperialismus. Für die einen versprach Fanon Aufruhr, Guerilla, Strassenkampf – von den palästinensischen Flüchtlingslagern bis zu den Favelas in Rio, von den Townships um Johannesburg bis zu den Banlieues von Paris. Für andere, nicht nur in Frankreich, war der Mann ein Hassprediger. Sein Kampf für den algerischen Front de Liberation Nationale (FLN) entspringe, heisst es, dem heftigsten Nationalismus und einer manichäischen Weitsicht. Wieder andere sehen in Fanon einen Vordenker des Postkolonialismus. Für diese war er ein Philosoph, der eine Existenzweise von Schwarzen in einer Welt erforschte, die von Weissen definiert worden war. Vor allem aber war Frantz Fanon Psychiater. Fast sein ganzes, kurzes Erwachsenenleben lang therapierte er PatientInnen. Bedeutete der Kolonialismus für ihn einen albtraumhaften Wahnsinn auf Weltebene, hatte das damit zu tun, dass er als Arzt (…). Mischa Suter.
WOZ, 3.8.2017.
Personen > Fanon Frantz. Publikationen. WOZ. 2017-08-03.
Ganzer Text
01.01.1981 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
Frantz Fanon

Die Verdammten dieser Erde. Frantz Fanon.Mit einem Vorwort von Jean-Paul Sartre. Deutsch von Traugott König. 266 Seiten, Taschenbuch. Erste Auflage. Suhrkamp 1981.
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