Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 4

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
18.10.1996 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Yvonne Lenzlinger
Charly Pasche
Demission
SEV
Volltext
Welsche Stimmen zum Konflikt im SEV. Streik oder Mitarbeit. Auf den Rücktritt von SEV-Präsident Charly Pasche reagiert die Basis mit Leserbriefen, die Öffentlichkeit mit Spekulationen. Ändert der SEV mit der Führungsspitze die Kampfmittel? Charly Pasche hätte sich gewiss einen geschickteren Moment für seinen geharnischten Angriff auf den designierten Nachfolger aussuchen können - als den 11. Oktober. Die Gewerkschaften -der öffentlichen Dienste stehen mitten in der Mobilisierungskampagne für die auf den 26. Oktober angesetzte Demonstration vor dem Bundeshaus. Da hätte der Schweizerische Eisenbahnerverband (SEV) besseres zu tun, als sich mit persönlichen Querelen an der Spitze herumzuschlagen. Aber die Ablösung des 61jährigen Waadtländers Pasche war ohnehin auf Juni 1997 programmiert. Kein Grund also, dem Streit tiefere Bedeutung beizumessen, auch wenn die Basis ihrem Unmut im Gewerkschaftsblatt „Arbeit und Verkehr“ freien Lauf lässt. Der Generationenwechsel ist fällig und scheint geregelt: Vizepräsident Ernst Leuenberger leitet die EisenbahnerInnengewerkschaft interimistisch. bis er. vom Kongress gewählt, die Nachfolge auch offiziell antritt. Pasche machte in der Diskussion um Stellenabbau und Lohnkürzungen bei den SBB auf Radikalverbalismus. „Ich hätte wahnsinnige Lust, die Muskeln spielen zu lassen“, liess er verlauten. Doch nimmt ihm niemand so recht ab, dass er „seine“ EisenbahnerInnen auch wirklich in einen Streik geführt hätte. In Genf hat man (…). Yvonne Lenzlinger.
WOZ, 18.10.1996.
Personen > Pasche Charly. Demission. SEV. WOZ, 1996-10-18.
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14.10.1996 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Charly Pasche
Demission
SEV
Volltext
Pasche-Kabale als Auslöser. SEV-Eklat. Charly Pasche hat sein vorzeitiges Aus als Präsident des Eisenbahn- und Verkehrspersonalverbande, (SEV) mit einem Brief an die SEV-Geschäftsleitung selbst provoziert. In dem Schreiben griff er seinen designierter Nachfolger Ernst Leuenberger aufs heftigste an. Pascht habe den 51jährigen Solothurner SP-Nationalrat und SEV-Vizepräsidenten Leuenberger buchstäblich zerrissen, erklärte gestern der Waadtländer SP-Nationalrat Michel Beguelin, der als Vertreter der Romandie in der SEV-Geschäftsleitung sitzt. Mit dem Brief habe Pasche eine Kehrtwende vollzogen. Noch am 27. September sei er selbst nämlich mit Leuenberger an seiner Seite aufgetreten, um seinen Rücktritt für Juni 1997 anzukündigen und Leuenberger als offiziellen Kandidaten für seine Nachfolge vorzustellen. Am Freitag sei dann der Brief Pasches mit dem Angriff auf Leuenberger bei der Geschäftsleitung eingetroffen. Daraufhin sei eine Krisensitzung ohne Pasche und Leuenberger anberaumt worden. Dabei habe die Geschäftsleitung vom Brief in dem Sinne Kenntnis genommen, dass Pasche nicht mehr willens sei, mit Leuenberger zusammenzuarbeiten. Man sei zum Schluss gekommen, dass Pasche sich umgehend zurückziehen müsse. Der SEV könne sich angesichts der aktuellen Herausforderungen keine internen Querelen leisten. Pasche seinerseits hatte am Samstag gegenüber Schweizer Radio DRS erklärt, er habe die Vertrauensfrage gestellt und verloren.
Berner Tagwacht, 14.10.1996.
Personen > Pasche Charly. Demission. SEV. TW, 1996-10-14.
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12.10.1996 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Charly Pasche
Demission
SEV
Volltext
Überraschender Abgang: SEV-Präsident Pasche. Charly Pasche tritt sofort ab. SEV-Präsident. Charly Pasche, seit 1987 Präsident des Schweizerischen- Eisenbahn- und Verkehrspersonalverbandes (SEV), hat gestern sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung gestellt. Ursprünglich wollte der 61jährige Waadtländer erst auf den SEV-Kongress vom 12./13. Juni 1997 zurücktreten. Als offizieller Kandidat der SEV-Geschäftsleitung für die Nachfolge Pasches wurde schon Ende September der Solothurner SP-Nationalrat Ernst Leuenberger bestimmt. Leuenberger ist seit August 1993 Vizepäsident des SEV. Wie der SEV gestern mitteilte, wird es denn auch Leuenberger sein, der nach dem vorgezogenen Rücktritt Pasches interimistisch die Führung der Geschäfte übernimmt. Im dreiköpfigen Verbandspräsidium werde zudem der Waadtländer SP-Nationalrat, SEV-Sekretär und -Redaktor Michel Beguelin interimistisch Einsitz nehmen, um die Interessen der Romandie wahrzunehmen. Pasche war 28 Jahre beim SEV, davon rund 10 Jahre als Präsident. Zusammen mit den 16 Dienstjahren bei den SBB, vor dem Eintritt in den SEV 1968, blickt Pasche auf eine 45jährige Tätigkeit im Dienste der SBB zurück. Sein Rücktritt sei keine Resignation vor dem harten Wind, der dem SBB-Personal ins Gesicht blase, hatte Pasche Ende September vor der Presse erklärt. Er setze alles daran, bis zu seinem Abgang das Lohnabbau-Problem für den SEV befriedigend zu lösen.
Berner Tagwacht, 12.10.1996.
Personen > Pasche Charly. Demission. SEV. TW, 1996-10-12.
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27.04.1989 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Charly Pasche
Volltext
Zugspersonal

Kompromiss bei Zugsassistenten? Die Verhandlungen zwischen dem Schweizerischen Eisenbahner-Verband (SEV) und den SBB über die Einstellung von Zugsassistenten gehen weiter. Ein neuer Vorschlag der SBB-Generaldirektion (GD) werde in den nächsten Tagen auf den Verhandlungstisch gelangen, sagte SEV-Präsident Charly Pasche auf Anfrage. SBB-Pressesprecher Urs Haller bestätigte seinerseits, die Verhandlungen würden weitergeführt. Auf beiden Seiten sei der Wille vorhanden, die Angelegenheit im Sinne eines vernünftigen Kompromissvorschlags zu einem guten Ende zu führen, legte Pasche weiter dar. Ein definitiver Entscheid sollte anfangs Mai fallen. (...).

Berner Tagwacht, 1989-04-27.
SEV Schweiz > Zugspersonal. 1989-04-27.doc.

Zugspersonal. 1989-04-27.pdf

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