Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
25.06.2015 Biel
Personen
SP Biel
WOZ
Andreas Fagetti
Biel für alle
Sparprogramm
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Die dissidenten SP-ExponentInnen. Niels Arnold und Dana Augsburger-Brom im einst roten Biel. „Sind wir denn hier in Maggie Thatchers England?“ Biels rot-grüne Stadtregierung bringt die Bevölkerung gegen sich auf. Ihr Sparpaket, das von einem Geist kleinbürgerlicher Austeritätspolitik zeugt, stürzt die SP in eine Krise. Der innerparteiliche Konflikt ist offen ausgebrochen. Kaum wurden im April die Einzelheiten des Sparpakets bekannt, war in Biel der Teufel los. Was folgte, war ein Aufstand der Zivilgesellschaft gegen die Stadtregierung. Während der ersten von mehreren Spardebatten im Stadtparlament demonstrierten über 500 Leute vor dem Parlamentsgebäude, organisiert von der Bewegung „Biel für alle“, unterstützt von Gewerkschaften, Grünen, Stadtpersonal und den Jusos. Dumm schaut es für die SP aus - was ist sie nun? Eine Sparpartei? Die Glaubwürdigkeit der GenossInnen steht auf dem Spiel - und der innerparteiliche Frieden. Fatale Erbsenzählerei. Für den grössten Wirbel sorgte der Vorschlag, das Berufsorchester aufzulösen. Innerhalb kurzer Zeit waren dagegen 14‘000 Unterschriften gesammelt. Inzwischen hat die Stadtregierung diesen Sparvorschlag unter dem Druck der Strasse eilig zurückgezogen. Weiter in Gefahr ist das Neue Museum Biel, und die Beiträge ans Schachfestival sind gestrichen. Auch WC-Häuschen verschont der Rotstift nicht, genauso wenig wie die Ludothek oder den Strassenputzdienst, die Schwanenkolonie und einen ganzen Strauss anderer Kleinigkeiten, die der Bevölkerung aber offensichtlich wichtig sind. Mit anderen Worten: (…).Andreas Fagetti. WOZ, 25.6.2015.
WOZ > SP Biel. Sparprogramm. WOZ, 25.6.2015
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08.05.2015 Biel
Biel für alle
Gemeinderat Biel
Personen
Work
Timo Kollbrunner
Biel für alle
Kundgebung
Sparmassnahmen
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Biel für alle: Erfolgreicher Protest gegen das Sparpaket. Sie blasen der Regierung den Marsch. Die bunte Protestbewegung „Biel für alle“ wehrt sich gegen den Abbau des Service public in der Stadt. Und sie wächst stetig. Drinnen im Ratssaal sagt Gewerkschafter und Grünenpolitiker Fritz Freuler: „Eine solch breite Mobilisierung der Bevölkerung habe ich noch nie erlebt“. Draussen, auf dem Rosiusplatz, stehen über 500 Menschen versammelt. MuseumsbesucherInnen verköstigen sich neben Strassenwischern in Vollmontur am Stand der Gassenküche, ein klassisches Orchester überlässt die Bühne einem Rap-Kollektiv, Bürgerliche tanzen mit Linken. Eine Gruppe, so bunt wie die Stadt Biel. Was sie vereint: Sie alle sind betroffen von den Sparvorschlägen, die an diesem Mittwoch im Stadtratssaal diskutiert werden (siehe unten „Ludothek adieu“). Und: Sie haben entschieden, sich zu wehren. Solidarisch, alle zusammen, unter einem Slogan: Biel für alle. Schock und Erfolg. Das Komitee „Biel für alle“ hat Freuler, der auch Präsident des Dachverbands Sozialer Institutionen (DSI) Biel ist, vor eineinhalb Jahren mitbegründet. Es ist ein Zusammenschluss sozialer Organisationen, die sich erfolgreich gegen Kürzungen im Budget 2014 wehrten. Doch jetzt will der Bieler Gemeinderat schon wieder sparen. Wieder trifft es die Älteren, jene, die Ergänzungsleistungen beziehen, die Schülerinnen und Schüler. Neu soll diesmal aber auch das Stadtpersonal bluten, die Stadtbibliothek, das Berufsorchester und das Neue Museum. (…). Mit Foto. Timo Kollbrunner.
Work, 8.5.2015.
Work > Biel für alle. Sparmassnahmen. Kundgebung. Work, 8.5.2015.
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