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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.05.1972 Berlin
Bildungsarbeit
Personen
Wagenbach-Verlag
Otto Böni
Produktion
Volltext
Wagenbach-Verlag
Klassenkampf gross geschrieben. Ungefähr vor drei Jahren startete der Berliner Wagenbach Verlag mit den „Rotbüchern“ seine zweite Buchreihe. Inzwischen sind über 30 Titel, die ausschliesslich der Neuen Linken und der ausserparlamentarischen Opposition gewidmet sind, erschienen. Wie in allen Buchreihen finden sich auch hier grosse Qualitätsunterschiede, neben Wertvollem wurde auch Fragwürdiges publiziert, allen Titeln gemeinsam ist jedoch das klassenkämpferische Anliegen und ein direkter oder indirekter Aufruf zum Kampf gegen die derzeitigen Gesellschaftssysteme in Ost und West. Dass diese „Kampfansage“ nicht auf die leichte Schulter genommen wird, davon zeugen die verschiedenen gegen den Verlag gerichteten Polizeiaktionen. Zu den neuesten „Rotbüchern“ gehören vier Titel, in denen das Wort Klassenkampf ganz besonders gross geschrieben wird. In Band 27 behandeln unter der Ueberschrift „Der erzwungene Kapitalismus“ die Autoren Schmidt und Fichter die Klassenkämpfe in den Westzonen in den Jahren 1945 bis 1948. Sie weisen, allerdings auf etwas zu wenig differenzierte Art nach, dass die Ursache für die Entpolitisierung der deutschen Arbeiterklasse nach 1945 nicht der Faschismus, sondern die von den Westmächten erzwungene Rekonstruktion des Kapitalismus war. In Band 32 wird ein Thema behandelt, das allgemein zu wenig Beachtung findet. Bernard Lambert versucht unter dem Titel „Bauern im Klassenkampf“ die Proteste der Bauern begreiflich zu machen und sie in einen politischen Zusammenhang zu stellen. Arbeitsplatz“. (…).
Otto Böni.
Bildungsarbeit, Heft 3, Mai 1972.
Bildungsarbeit > Wagenbach-Verlag. Bildungsarbeit, Mai 1972.
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01.05.1971 Berlin
Bildungsarbeit
Personen
Wagenbach-Verlag
Otto Böni
Rotbücher
Volltext
Wagenbach-Verlag
Eine provozierende Buchreihe. „Wir gelangen nur selten anders als durch Extreme zur Wahrheit - wir müssen den Irrtum... zuvor erschöpfen, ehe wir zu dem schönen Ziele der ruhigen Weisheit gelangen.“ Friedrich Schiller. Im Verlagsprogramm des in Westberlin domizilierten Wagenbach-Verlages dürften neben den mehr Iiterarischen „Quartheften“ die sehr preiswerten „Rotbücher“, die zur Veröffentlichung theoretischer Arbeiten über den Sozialismus geschaffen wurden, die wichtigste Rolle spielen. Dabei muss diese Themenumschreibung etwas präzisiert wenden; Wagenbach publiziert leider in seinem Verlagsprogramm nur .ganz bestimmte sozialistische Theorien. Es sind, um ein Schlagwort zu gebrauchen, nur die Theoretiker der „Neuen Linken“, die hier zu Worte kommen, also die geistigen Wortführer jenes Personenkreises, der zwischen der offiziellen Sozialdemokratie und dem Sowjetkommunismus steht. Bisher sind 23 „Rotbücher“ erschienen, deren Autoren entweder vorwiegend in der weltweiten, direkten politischen Auseinandersetzung (Mao Tse-tung und Guevara) oder als Theoretiker und Wissenschafter (Bettelheim, Korsch, Mandel, Sweezy und andere) wirkten und lehrten. Praktisch ausschliesslich bekennen sich die Verfasser der „Rotbücher“ zum Marxismus, eine Ausnahme bilden die Autoren der auch bei uns viel gelesenen und umstrittenen „Schülerschule“, bei denen eine emotionelle, eher religiös-soziale Komponente mitspielt. Alle Bücher dieser Reihe sind bewusst provozierend. (…). Otto Böni.
Bildungsarbeit, Heft Nr. 3, Mai 1971.
Bildungsarbeit > Wagenbach-Verlag. Bildungsarbeit, Mai 1971.
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