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17.01.2020 BS Kanton
Petri Holding AG
Syndicom

Betriebsschliessung
Petri Holding AG
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Handeln nach dem Prinzip Hoffnung, zu Lasten der Angestellten. „Die Medienmacher AG“ hat ihre Bilanz deponiert. Rund 60 Angestellte verlieren ihren Job und befürchten Lohnausfälle. Syndicom sichert den Betroffenen die volle Unterstützung zu. Wie der Konzern der Petri Holding AG am 15. Januar bekannt gab, hat „Die Medienmacher AG“ ihren Betrieb eingestellt. Die Bilanz wurde am selben Tag hinterlegt. Der Niedergang des Unternehmens der Medienmacher AG (die Presseabteilung der Petri Holding AG-Gruppe) begann mit der Namensänderung Anfang 2019. Damals wurde aus der Schwabe AG die „Die Medienmacher AG“. Diese Neuausrichtung hatte nicht den erhofften Erfolg. Schon im September desselben Jahres kündigte Petri Holding eine Umstrukturierung des Konzerns an. Dieser Restrukturierung fielen 30 Arbeitsplätze zum Opfer. Etwa die Hälfte davon wurden bei der Medienmacher AG abgebaut. Damals wurde ein Sozialplan ausgehandelt. Nur vier Monate später und bevor diese neuerliche Reorganisation abgeschlossen ist, hat „Die Medienmacher AG“ am 15. Januar 2020 Insolvenz angemeldet. Syndicom unterstützt die Belegschaft. Dass die Petri Holding so lange ohne erkennbare Strategie handelte, hat gravierende Folgen für die Beschäftigten: Sie verlieren ihren Arbeitsplatz. Als wäre dies nicht schlimm genug, müssen sie um ihre Löhne fürchten. Zurzeit ist unklar, ob aus der Konkursmasse genügend Geld für die geschuldeten Löhne zur Verfügung steht. Davon betroffen sind langjährige Mitarbeitende - (…).
Symdicom, 17.1.2020.
Syndicom > Petri Holding AG. Betriebsschliessung. Syndicom, 2020-01-17.
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27.09.2019 BS Kanton
Petri Holding AG
Syndicom

Petri Holding AG
Stellenabbau
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Drastischer Stellenabbau in der Petri Holding AG. Am 4. September 2019 kündigte die Petri Holding, eine im Verlags-Druck und Kommunikationsgeschäft tätige Gruppe mit Sitz in Basel, eine neue Strategie an, mit der ein Stellenabbau von 43 der insgesamt 117 Arbeitsplätze einhergeht. Der Stellenabbau betrifft sowohl „Die Medienmacher AG“ als auch die „Schwabe Verlagsgruppe AG“. Gleichzeitig wurde eine Vernehmlassung eingeleitet. Die Personalkommission (PeKo) versammelte mit Hilfe von Syndicom das Personal, um das weitere Vorgehen zu diskutieren. Gemeinsam beauftragten die Angestellten beider Unternehmen die PeKo, einen einheitlichen Sozialplan für alle Betroffenen auszuhandeln. Die Mitarbeitenden der „Medienmacher AG“ sind dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die grafische Industrie unterstellt, der in solchen Fällen einen Sozialplan vorsieht. Die „Schwabe Verlagsgruppe AG“ verfügt hingegen über keinen GAV. Die Vernehmlassung konnte damit abgeschlossen werden, dass die Anzahl der Entlassungen von 43 auf 33 reduziert werden konnte. In den Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern wurde schliesslich eine Einigung erzielt, die den ursprünglichen Sozialplan der Unternehmensleitung verbessert. Zu den Verbesserungen gehört in erster Linie, dass der Sozialplan für alle Betroffenen gilt. Er sieht für Mitarbeitende ab 50 Jahren eine besondere Unterstützung bei der Stellensuche vor. Ebenso besteht ein Anspruch auf eine bezahlte Freistellung für Bewerbungsgespräche. (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 27.9.2019.
Syndicom Petri Holding AG. Stellenabbau. Syndicom, 2019-09-27.
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