Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Cucci AG
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 2

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
18.12.2014 Sant'Antonino
Cucci AG
Personen
Work
Ralph Hug
Arbeit auf Abruf
Cucci AG
Grenzgänger
Volltext
Arbeit auf Abruf, Tiefstlöhne und Schikanen beim Luxuslabel. Wenn Gucci dir simst. Chrampfen bei Gucci im Tessin: Jeden Abend zwischen 19 und 20 Uhr erhält Picker Giovanni Petralli (*) eine Nachricht vom Chef. Morgens um 7 Uhr in Sant’Antonino, einem 2200-Seelen-Dorf südlich von Bellinzona. Giovanni Petralli ist in Eile. Mit seinem Hubstapler muss er als Picker Pakete verschieben. Er und seine 150 Kollegen spedieren durchschnittlich 2300 Päckli pro Stunde. 19 Millionen sind es jährlich, die das Verteilzentrum der Gucci-Firma Luxury Goods International verlassen. Voll mit Taschen, Kleidern, Schuhen und teuren Accessoires. Der Modekonzern Gucci weiss, warum er sein neues Verteilzentrum im Tessin eröffnet hat. Denn die Südschweiz hat sich mehr und mehr zum Billigstandort für Modezaren, zum „Fashion Valley“, entwickelt. Gleich in Scharen liessen sich die Luxusmodemultis zwischen Bellinzona und Lugano nieder. Sie machen Milliardenumsätze. Zahlen aber fast keine Steuern. Das Gucci-Verteilzentrum mag logistisch ein Juwel sein, von den Arbeitsbedingungen her ist es die Hölle. Hinter den Zäunen überwachen Videokameras die Angestellten, in den Hallen und Büros die drei Abteilungsleiter. (…). Ralph Hug.
Work, 18.12.2014.
Personen > Hug Ralph. Gucci. Arbeit auf Abruf. Work, 19.12.2014.
Ganzer Text
18.12.2014 Cadempino
Cucci AG
Personen
Work
Ralph Hug
Cucci AG
Grenzgänger
Volltext
Das Fashion Valley: Modezaren profitieren vom Tessin. Das Tessin trägt den Spitznamen „Fashion Valley“, analog zum Silicon Valley. Über 4500 Personen arbeiten dort mittlerweile im Dienst der globalen Modezaren. Ermenegildo Zegna war der erste. Die italienische Nobelmarke für teure Anzüge kam 1976 ins Tessin. Heute sind sie alle da: von Gucci über Prada bis zu Armani. Aber auch Akris aus St. Gallen ist dabei. Ein grosser Teil der Arbeitnehmenden kommt als Grenzgänger aus der Lombardei. Tiefe Steuern. Die Luxusmultis lassen im Tessin jedoch kaum produzieren. Die teure Ware wird nur umgeschlagen, sie kommt meist aus Asien. Die Südschweiz dient als grosses Logistik- und Verteilzentrum, ideal an der Nord-Süd-Achse gelegen, nahe am Modezentrum Mailand. Und ideal, weil neben den Löhnen auch die Steuern tief sind. Die Tessiner Unia-Zeitung „Area“ schreibt: „Für die Milliardenkonzerne sind die Steuern, die sie hier bezahlen, nicht mehr als ein Trinkgeld.“ Nach Cadempino. (…). Ralph Hug.
Work online, 18.12.2014.
Personen > Hug Ralph. Cucci. Grenzgänger. Work online, 18.12.2014.
Ganzer Text
1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden
soap2day