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Anzahl gefundene Artikel: 285

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15.10.2020 Schweiz
Personen
WOZ
Yves Wegelin
Coronavirus
Volltext
Ein politisches Versagen. Die Pandemie sei „unter Kontrolle“, wiederholte Gesundheitsminister Alain Berset Anfang Woche – dabei weiss das ganze Land, dass das nicht stimmt. Die Fallzahlen explodieren, die Spitaleinlieferungen steigen, in vielen Kantonen ist das Contact Tracing bereits heillos überlastet. Und was unternahm der Bundesrat, der die Kompetenzen im Sommer den Kantonen übergeben hatte, letzte Woche dagegen? Er färbte die Schilder seiner Warnkampagne von blau auf orange um. Natürlich sind nicht alle Probleme dem Bundesrat und den kantonalen Regierungen anzulasten. Es gibt kein Zauberkraut gegen dieses Virus, jede Massnahme ist zudem ein Eingriff in das Leben der Menschen und muss verhältnismässig sein. Und dennoch: Erstens hätten die Behörden nun sieben Monate Zeit gehabt, um ein funktionierendes Contact Tracing mit genügend Personal aufzubauen. Der Winter steht erst vor der Tür, und bereits müssen in einigen Kantonen positiv Getestete selber den Menschen hinterhertelefonieren, mit denen sie in den Tagen zuvor Kontakt hatten. Diese Überlastung hätte zweitens mit einer Maskenpflicht etwa in Geschäften entschärft werden können, die viele Kantonsregierungen noch immer nicht einführen wollen. Was so schlimm sein soll, beim Einkaufen ein Stück Stoff vor dem Gesicht zu tragen, bleibt ihr Geheimnis. Der Berner Gesundheitsdirektor Pierre-Alain Schnegg (SVP) wartete trotz Mahnungen von EpidemiologInnen, bis die tägliche Fallzahl bei fast hundert lag, um eine Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen einzuführen. Und nun, da die Fallzahlen durch die Decke gehen, bettelt er beim Bund um Hilfe für sein überlastetes Contact Tracing. Wenn Kantonsregierungen derart versagen, versagt auch der Föderalismus. Drittens hat der Bundesrat trotz dringlicher Warnungen von EpidemiologInnen aus der eigenen Taskforce die Auflagen für Clubs und vor allem für grosse Veranstaltungen nach dem Lockdown im Eiltempo wieder gelockert – auch dann noch, als die Fallzahlen bereits wieder stiegen. Natürlich stehen hier viele Arbeitsplätze auf dem Spiel. Doch statt weiter zu lockern, hätte der Bund die Möglichkeit, mehr Geld in die Hand zu nehmen, um die entsprechenden Branchen zu stützen und vor allem die Löhne zu garantieren. Finanzieren könnte das die Schweiz problemlos: Der Bund rechnet dieses Jahr mit einem Defizit von zwanzig Milliarden Franken. Damit wird die international rekordtiefe Schuld der Schweiz von – laut Internationalem Währungsfonds (IWF) – 40,5 Prozent um nicht einmal 3 Prozentpunkte steigen. Peanuts. Das Steuerparadies Schweiz könnte auch endlich Konzerne und Vermögende angemessen besteuern – etwa durch eine Coronasteuer auf Gewinne, wie sie der Direktor der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich, Jan-Egbert Sturm, vorgeschlagen hat. Dass der Bundesrat so stark gelockert hat, liegt vor allem am Lobbying der Wirtschaftsverbände und an den bürgerlichen Parteien, die mehr Schulden und vor allem höhere Steuern um jeden Preis verhindern wollen. Auch die Stabübergabe an die Kantone dient dazu, die Ausgaben tief zu halten. Denn deren Mittel sind begrenzt. Unter anderem erschwert es ihnen der kantonale Steuerwettbewerb, die Steuern zu erhöhen. Um höhere Schulden und mehr Umverteilung zu verhindern, nehmen Wirtschaftsverbände und Bürgerliche lieber etwas mehr Tote in Kauf. Dieser «schwedische Weg» ist jedoch auch ökonomisch dumm. Wie die Taskforce des Bundes oder der IWF in Studien aufgezeigt haben, bringen staatliche Massnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie nicht nur wirtschaftliche Kosten mit sich – im Gegenteil: Sie sind die Voraussetzung, dass das wirtschaftliche Leben weitergeht. Die aktuelle Ausbreitung der Pandemie wird die ökonomische und damit auch soziale Krise weiter verschlimmern. Auch weil nun schärfere Massnahmen nötig sein werden. Was sich seit dem Sommer hier abspielt, ist ein politisches Versagen. Am Erscheinungstag dieser WOZ hat Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga die Kantone zum Krisengipfel geladen. Bundesrat und Kantone müssen endlich handeln.
ves Wegelin.
WOZ, 15.10.2020.
Personen > Wegelin Yves. Coronavirus. WOZ, 2020-09-15.
Ganzer Text
02.10.2020 Kuba
Frauen
Granma

Coronavirus
Die US-Blockade ist die schädlichste Form von Gewalt gegen die kubanischen Frauen
Teresa Amarelle Boué, Generalsekretärin des Kubanischen Frauenverbandes (FMC), prangerte am Donnerstag bei den Vereinten Nationen an, dass die wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade der Regierung der Vereinigten Staaten gegen Kuba das Haupthindernis für die Verwirklichung der Rechte der kubanischen Frauen und die schädlichste Form von Gewalt gegen sie darstellt Teresa Amarelle Boué, Generalsekretärin des Kubanischen Frauenverbandes (FMC), prangerte am Donnerstag bei den Vereinten Nationen an, dass die wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade der Regierung der Vereinigten Staaten gegen Kuba, verschärft in Zeiten der Pandemie, aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf das Volk der Insel und insbesondere ihre Frauen das Haupthindernis für die Verwirklichung ihrer Rechte und die schädlichste Form von Gewalt gegen sie darstellt. In ihrer Ansprache in der hochrangigen Tagung der 75. ordentlichen Sitzungsperiode der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die aus Anlass des 25. Jahrestages der Erklärung und der Aktionsplattform von Peking der Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung der Rolle der Frau gewidmet war, wies sie darauf hin, dass die von kubanischen Frauen in allen wirtschaftlichen und sozialen Bereichen gewonnenen Räume Ergebnisse des politischen Willens des Staates und der Regierung Kubas sind, die diese Maßnahmen durch die Anwendung von Gesetzen und Programmen unterstützen. Dabei nimmt die neue Verfassung der Republik einen wichtigen Platz ein und bestätigt das Bekenntnis zum Grundsatz der Gleichheit und Nichtdiskriminierung. Sie erläuterte, dass die kubanische Gesellschaft, ohne perfekt zu sein, ein Beispiel für Inklusion sei: „Wir Kubanerinnen erhalten gleiche Löhne für gleichwertige Arbeit. Eine fortgeschrittene Arbeitsgesetzgebung garantiert unsere Rechte im staatlichen und nichtstaatlichen Sektor. Wir haben Zugang zu Programmen der sozialen Sicherheit, kommen in den Nutzen kostenloser und qualitativ hochwertiger Bildungs- und Gesundheitsdienste.“ Amarelle Boué argumentierte, dass beispielsweise kubanische Frauen 49% der Beschäftigten im zivilstaatlichen Sektor stellen und mehr als 80% Facharbeiter oder Hochschulabsolventen sind. Sie gab an, dass Frauen die Mehrheit unter den professionellen Richtern und Staatsanwälten darstellen, 53,5 % der Beschäftigten im Wissenschafts-, Innovations- und Technologiesystem und 69,6% im Gesundheitswesen ausmachen. Sie hob hervor, dass kubanische Frauen Teil der medizinischen Brigaden sind, die Dienstleistungen in verschiedenen Regionen der Welt erbringen, und hob die Rolle hervor, die sie im Kampf gegen das neue Coronavirus, insbesondere in den sogenannten roten Zonen, bei der Entwicklung von Behandlungsprotokollen und auch bei der Erforschung von Impfstoffkandidaten gegen die Krankheit spielen. Der Generalsekretärin des FMC versicherte, dass der Plan für wirtschaftliche und soziale Entwicklung bis 2030 und der Prozess der Gesetzesaktualisierung des Landes den Willen Kubas bekräftigen, alle Formen von Diskriminierung und Gewalt zu beseitigen und die volle Gleichheit von Rechten und Chancen zu erreichen, im Einklang mit der Erklärung und der Aktionsplattform von Peking und dem Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau.
Granma, 2.1o.2020.
Granma > Frauen. Coronavirus. Granma, 2020-10-02
Ganzer Text
13.07.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Ehrungen
Volltext
Wir sind die Kinder Fidels
Wenn die Worte und die Tatsachen Substanz haben, wenn die Medizin aufhört Wissenschaft zu sein und sich einfach nur in Humanismus verwandelt: Die Kamera sucht und findet diesen Moment in einer Hand, die umarmt, in einer beschützenden Geste, in Beinen, die sich nur mit Mühe fortbewegen
Das Szenario war eine riesige überdachte oder auch nicht überdachte Plattform. Das hing, davon ab, wie man es betrachtete, denn das Dach war so hoch, dass es fast in den Himmel reichte und es gab keine Wände sondern nur Säulen aus Eisen. Der Schauplatz ist eine zentral gelegene Zone Turins, eine ehemalige Stahlgiesserei, die man in einen Park verwandelt hat. An diesem Sonntag hatte man einen beträchtlichen Teil davon für ein grosses der Brigade Henry Reeve gewidmetes Abschiedsessen reserviert. 300 Gäste waren geladen, die Behörden der Stadt und der Region, Leitung und Angestellte des Krankenhauses, geheilte und bereits entlassene Patienten, Mitglieder von Freundschaftsorganisationen mit Kuba, die Brigademitglieder und die kubanischen Diplomaten. Es war dies das erste Mal, nach der Notsituation, dass so viele Menschen zusammenkamen. Unsere Epidemiologen halfen dabei, die Tische und die Regeln so aufzustellen, dass sichergestellt war, dass das Virus nicht zu einem weiteren Gast wurde. Die Brigadeteilnehmer und auch der kubanische Botschafter José Carlos Rodríguez kamen mit dem Fahrrad. Sie verliessen das Krankenhaus und fuhren etwa 20 Minuten durch die Strassen Turins. Die an der Spitze hielten die Flaggen Kubas und Italiens. Alle trugen das neue T-Shirt der Brigade. Die Polizei machte den Weg für sie frei.
Granma, 13.7.2020.
Granma > Coronavirus. Ehrung. Granma, 2020-07-13
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08.07.2020 Kuba
Granma
KP Kuba

Coronavirus
Volltext
Wirtschaft
Raúl leitete Sitzung des Politbüros. Trotz des gegenwärtigen Szenarios wird der 26. Juli eine weitere Gelegenheit für eine verdiente Würdigung der Heldentat von 1953 durch unser gesamtes Volk sein. Unter dem Vorsitz seines Ersten Sekretärs, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, trat am Dienstagmorgen das Politbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas zusammen, wo eine Reihe von Massnahmen zur Wiederbelebung unserer Wirtschaft angesichts der durch die COVID-19-Epidemie verursachten Schäden erörtert wurden. Während des Treffens wurde vereinbart, unter Berücksichtigung der Notwendigkeit, keine Aktivitäten durchzuführen, die eine Konzentration von Menschen implizieren, die zentrale Veranstaltung am 26. Juli zum Tag der nationalen Rebellion nicht durchzuführen und stattdessen Aktivitäten entsprechend der epidemiologischen Situation des Landes zu fördern, wie wir es zuletzt zum 1. Mai, dem Internationalen Arbeitertag, getan haben. Trotz des gegenwärtigen Szenarios wird der 26. Juli eine weitere Gelegenheit für eine verdiente Würdigung der Heldentat von 1953 durch unser gesamtes Volk sein.
Granma, 8.7.2020.
Granma > KP Kuba. Coronavirus. Granma, 2020-07-08.
Ganzer Text
06.07.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
In Kuba hat sich kein von COVID-19 genesener Patient erneut infiziert. Obwohl in unserem Land einige der Patienten, die für das neue Coronavirus Sars-CoV-2 positiv getestet worden waren, nach ihrer klinischer Entlassung erneut ins Krankenhaus eingeliefert wurden, war dies in keinem Fall auf eine erneute Infektion mit COVID-19 zurückzuführen, sondern auf chronische Vorkrankheiten wie obstruktive Lungenerkrankung oder Herzinsuffizienz, erklärte Dr. Francisco Durán, Nationaler Direktor für Epidemiologie im Gesundheitsministerium. Während der Pressekonferenz, auf der täglich über die epidemiologische Situation informiert wird, sagte Durán, dass es weltweit mehrere Fälle von Menschen gegeben habe, die einen Rückfall der Krankheit hatten, nachdem sie zuvor die Symptome überwunden hatten.
Andererseits betonte er, dass es in den kubanischen Gesundheitsprotokollen für Covid-19 eine Behandlung für jede Phase gibt, von dem Moment an, in dem der Patient ein Verdachtsfall oder Kontakt eines bestätigten Falls ist, wenn er als positiv bestätigt wird, und dann entsprechend seiner klinischen Entwicklung. Im Fall des sogenannten Protokolls 5 sei die Neuheit, dass zwischen symptomatischen und asymptomatischen Fällen unterschieden werde. In letzterem Fall werden, wenn es sich um Erwachsene handelt, nur nationale Produkte wie Interferon und Heberferon verwendet, in Abhängigkeit davon, was der Patient benötigt. (…).

Granma 6.7.2020.
Granma > Coronavirus. Granma, 2020-07-06.
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06.07.2020 Schweiz
Partei der Arbeit
Vorwärts

Coronavirus
Masken
Volltext
PdAS fordert kostenlose Masken. Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) fordert, dass mit der Pflicht im öffentlichen Verkehr (sowie in einzelnen Kantonen in den Läden) Schutzmasken zu tragen, diese auch kostenlos an die Bevölkerung verteilt werden. Folgende Hauptgründe sprechen dafür: Selbst in der reichen Schweiz gibt es viele Menschen, für die zusätzliche finanzielle Belastungen, egal in welcher Höhe diese ausfallen, vor erheblichen Problemen stellt. Laut Caritas gibt es in der Schweiz 660’000 Personen, die unter der Armutsschwelle leben, sowie rund eine Million, die in prekären Umständen leben oder vom Absturz in solche Umstände bedroht sind. Es betrifft hauptsächlich – aber nicht nur – Menschen, die an den Rand unserer Gesellschaft gedrängt werden, wie Working Poor, Obdachlose, Sans-Papier und Geflüchtete.
Die von der Pandemie ausgelöste Krise trifft die Arbeiter*innen sehr stark. Tausende haben ihre Arbeit verloren oder mussten in Kurzarbeit gehen, was zu einer Lohneinbusse führte. Ihnen die Masken kostenlos zur Verfügung zu stellen, wäre ein Zeichen der Solidarität und des Respekts gewesen. Beides fehlt den politischen Verantwortlichen der Schweiz gegenüber den Arbeiter*innen. Für die Wirtschaft wurden praktisch über Nacht 57 Milliarden Franken zur Verfügung gestellt. Nach Auffassung der PdAS steht der Bundesrat auch deswegen in der Pflicht, das benötige Material für die Umsetzung der Schutzmassnahmen (…).

Partei der Arbeit der Schweiz.
Vorwärts, 6.7.2020.
Vorwärts > Coronavirus. Masken. Vorwaerts, 2020-07-06.
Ganzer Text
03.07.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Masken
Volltext
In Bezug auf die hohe Verantwortung der Landeshauptstadt bestand der Premierminister auf der Benutzung der Mundschutz Masken, den sanitären Massnahmen sowie den kontrollierten Zugang zu den Stränden und den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Wissenschaft bestätigt es: Wachsamkeit vor COVID-19 ist weiterhin geboten. Einige Stunden bevor Havanna in die erste Phase der Erholung eintrat und der Rest Kubas, mit Ausnahme von Matanzas, in die zweite, betonte der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, dass „die Wissenschaft uns weiterhin bestätigt dass in der Konfrontation mit COVID-19 Wachsamkeit weiterhin geboten ist.” Bei einem weiteren anregenden Treffen mit Wissenschaftlern und Experten, das im Revolutionspalast jeden Donnerstag zu einem festen Bestandteil der Regierungsagenda geworden ist, war das Staatsoberhaupt der Ansicht „Wir lernen das Virus auf der Grundlage der wissenschaftlichen Forschung besser kennen. Sie geben uns auch Elemente zu Themen, an die wir anders herangehen müssen. Doch es werden die Massnahmen bestätigt, die wir angewendet haben, und die Themen, auf denen wir bestanden haben, wie körperliche Distanzierung, soziale Isolation und die Verwendung der Mundschutz Masken.“
Díaz-Canel bemerkte, dass die Theorien, die zu einem bestimmten Zeitpunkt existierten, dass in der Karibik aufgrund der hohen Temperaturen nichts passieren würde, gebrochen wurden. Wir erkennen, wie aggressiv das Virus ist und welche Eigenschaften es von den anderen unterscheidet, was den Zusammenbruch der Gesundheitssysteme auf der ganzen Welt verursacht hat. (…). Granma, 3.7.2020.
Granma > Coronavirus. Masken. Granma, 2020-7-03.
Ganzer Text
03.07.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
In Kuba überwiegen bei COVID-19Patienten der Blutgruppe A. Kubanische Wissenschaftler führen vorläufige Studien zu den genetischen Risikofaktoren durch, die mit der klinischen Schwere verbunden sind, mit der sich die Krankheit in Kuba manifestiert hat oder nicht. Kubanische Wissenschaftler führen vorläufige Studien zu den genetischen Risikofaktoren durch, die mit der klinischen Schwere verbunden sind, mit der sich die Krankheit in Kuba manifestiert hat oder nicht. In diesem Zusammenhang erklärte Dr. Beatriz Marcheco Teruel, Direktorin des Zentrums für Medizinische Genetik, dass die Forschung auf den in diesem Zeitraum veröffentlichten Nachweisen beruht, die sich auf mögliche immungenetische Faktoren beziehen.
Das Projekt befasst sich mit klinisch-epidemiologischen Faktoren, zu denen soziale Variablen wie Beruf, Hautfarbe, Altersgruppen, toxische Gewohnheiten, Krankheitsgeschichte, Stresslevel und andere klinische Variablen immunologischer und genetischer Natur gehören. Diese werden sowohl beim Einzelnen als auch denjenigen erfasst, die mit ihm leben und verwandt sind. Die Forschung, an der verschiedene kubanische Institutionen beteiligt sind und die sich derzeit in der Anfangsphase der Entwicklung befindet, wird auch solche Elemente bewerten wie die soziodemografischen Merkmale der genesenen Patienten, chronische nicht übertragbare Krankheiten, an denen sie leiden, die Verteilung nach Ihrer Blutgruppe, das Vorhandensein oder Fehlen von Antikörpern gegen Impfstoffe und andere Antigene. (…).
Granma, 3.7.2020.
Granma > Coronavirus. Blutgruppen. Granma, 2020-07-03.
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02.07.2020 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Kurt Altenburger
Tanja Lantz
Coronavirus
Masken
Volltext
Schweizweite Maskenpflicht - eine konsequente Massnahme. Wir begrüssen den Entscheid, die Maskenpflicht für den öffentlichen Nahverkehr einzuführen. Nur so sind Menschen auf dem Arbeitsweg und auch Mitarbeitende der Verkehrsbetriebe konsequent geschützt. Das Fahrpersonal kann allerdings nicht zuständig sein für die Durchsetzung der Maskenpflicht. Das Fahrpersonal wird die betreffenden Fahrgäste darauf hinweisen, dass eine Maskenpflicht besteht. Die soziale Kontrolle wird ebenfalls einen Beitrag dazu leisten. Die Verkehrsbetriebe können Sicherheitsdienste einsetzen für die Durchsetzung der behördlichen Auflage. Die Systemführerschaft der Branche wird heute den Unternehmungen der öV-Branche entsprechende Empfehlungen abgeben. Wirtschaftlich sieht es für die öV-Branche trotzdem düster aus. Während mehrerer Wochen fehlten 80 bis 90 Prozent der Einnahmen, was in der Rechnung 2020 zu hohen Defiziten führen wird. Weil die Transportunternehmen von Gesetzes wegen bei den bestellten Leistungen keine Gewinne anstreben dürfen, werden sie kaum in der Lage sein, die Einnahmenausfälle nachträglich zu kompensieren. (…).
Kurt Altenburger, Tanja Lantz.
VPOD Schweiz, 2.7.2020.
Personen > Coronavirus. Masken. VPOD Schweiz, 2020-07-02.
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02.07.2020 Kuba
Granma
Regierung

Coronavirus
Volltext
Ganz Kuba in Erholungsetappe. Ab dem morgigen Freitag, dem 3. Juli, tritt Havanna in die erste Phase der Erholung ein, und der Rest des Landes - mit Ausnahme von Matanzas, das dies in der folgenden Woche tun wird - geht in die zweite Phase über. Wie berichtet wurde, befinden sich ausgehend von den ergriffenen Massnahmen und Anstrengungen unseres Volkes zurzeit alle Provinzen des Landes mit Ausnahme von Havanna in der ersten Phase der ersten Etappe der Erholung nach COVID-19. Man kann mit Recht sagen, dass wir immer gewusst haben, dass Havanna aufgrund der Merkmale als Hauptstadt eines Landes der schwierigste und komplexeste Ort ist, um der Epidemie zu begegnen. Die Ergebnisse der geleisteten Arbeit haben es ermöglicht, in den letzten Tagen die Fortschritte bei der Konfrontation in der Hauptstadt zu würdigen. Seit sieben Tagen werden nun die festgelegten Gesundheitsindikatoren im Allgemeinen erfüllt, obwohl einige tägliche Fälle gemeldet werden, ein Umstand, der die Teil dieses Prozesses ist.
In Anbetracht des Vorstehenden vertritt die temporäre Arbeitsgruppe der Regierung die Auffassung, dass die Einhaltung der Indikatoren den Beginn der ersten Phase der Erholungsetappe in Havanna ermöglicht, auf die es sich bereits vorbereitet.(…).
Ministerrat.
Granma, 2.7.2020.
Granma > Coronavirus. Ende. Granma, 2020-07-02.
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02.07.2020 Andorra
Kuba
Granma

Ärzte
Coronavirus
Volltext
Wir zerschlagen die perversen Absichten des Imperiums, die solidarische und vorbildliche Arbeit der kubanischen medizinischen Brigaden zu diskreditieren. Worte von Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez, Präsident der Republik Kuba, beim Empfang per Teleübertragung für die Ärzte der Henry-Reeve-Brigade, die sich im Fürstentum Andorra befanden, bei deren Ankunft am Flughafen José Martí, 1. Juli 2020, „62. Jahr der Revolution“. (Übersetzung der stenografischen Version der Präsidentschaft der Republik)
Wie es für uns in den letzten Tagen schon zur Gewohnheit wird, haben wir das Vergnügen und die Genugtuung, eine weitere Gruppe unseres wertvollen Gesundheitspersonals zu empfangen, das, integriert in der Henry-Reeve-Brigade, in den verschiedenen medizinischen Missionen bei der Bekämpfung der Pandemie in anderen Ländern solidarisch internationale Zusammenarbeit geleistet hat.
Deshalb umarmen und begrüssen wir Sie, wie wir es mit der Lombardei-Brigade getan haben, zuallererst im Namen unseres ganzen Volkes. Bei mir sind hier mehrere Compañeros, mit denen wir in der temporären Arbeitsgruppe gearbeitet haben, die sich mit der Bekämpfung von COVID im Land befasst hat: Vizepräsident Salvador, Premierminister Marrero, die stellvertretenden Premierminister Revolutionskommandant Ramiro Valdés und Compañero Morales, Minister Portal, die Generalstaatsanwältin der Republik, der Sekretär des Ministerrates Compañero Amado und andere Compañeras und Compañeros, die ebenfalls in den heutigen Arbeitssitzungen teilgenommen haben. (…).
Granma, 2.7.2020.
Granma > Andorra. Aerzte. Granma, 2020-07-01.
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01.07.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Masken
Volltext
Gemeinsam gegen zweite Corona-Welle. Maskenpflicht ist gut. Gratismasken besser. Nach den Lockerungen der Covid-Massnahmen nehmen die Ansteckungen wieder exponentiell zu. Damit steigt auch die Gefährdung im öffentlichen Verkehr. Die Unia begrüsst die Verstärkung des Schutzes von Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsweg; fordert aber, dass Bund und Kantone Schutzmasken für ÖV-Pendler und Pendlerinnen gratis abgeben. Die Gewerkschaft Unia begrüsst den heutigen Entscheid des Bundesrates, eine generelle Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr zu verfügen: Neben der Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygienevorschriften können im öffentlichen Verkehr nur Schutzmasken dazu beitragen, die Ansteckungsrisiken auf dem Arbeitsweg zu senken. Aber Schutzmasken sind nicht billig und gehen für Arbeitnehmende mit tiefen Einkommen schnell ins Geld. Bei Bund und Kantonen lagern zurzeit weit über 200 Millionen von der Armeeapotheke beschaffte Hygiene-Masken und warten auf ihren Bestimmungszweck. Dieser ist jetzt gekommen: Sie müssen jetzt sofort in Umlauf gesetzt werden und dazu beitragen, eine zweite Corona-Welle abzuwehren. Mit der Gratisabgabe – zum Beispiel über die Verteilung durch die öffentlichen Verkehrsbetriebe an den Bahnhöfen – kann die Maskenakzeptanz rasch gesteigert werden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 1.7.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Masken. Unia Schweiz, 2020-07-01.
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01.07.2020 Schweiz
Personen
SEV-Zeitung
Giorgio Tuti
Coronavirus
Masken
Volltext
Maskenpflicht: Für das Personal ein Entscheid in die richtige Richtung, aber mit Einschränkungen. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) begrüsst die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. „Das ist der beste Schutz für das Zugpersonal, das seinerseits ununterbrochen eine Maske trägt. Es beruht auf der Devise: ‘Schütze dich, um andere zu schützen’. Der SEV hält es jedoch für problematisch, dass die Durchsetzung der Maskenpflicht auch bei den Kundenbegleiter/innen liegen soll. Diese haben keine polizeilichen Aufgaben. Wir fordern das Personal auf, Konfliktsituationen zu meiden und zählen auf die Vernunft der Fahrgäste. Dies im Interesse aller“, betont Giorgio Tuti, Präsident des SEV. Das freiwillige Tragen der Masken hat nur sehr begrenzt funktioniert. „Für das Zugpersonal, das selbst eine Maske trägt, ist die Maskenpflicht eine gute Nachricht. Das Zugpersonal ist so besser vor dem Coronavirus geschützt. Dies steht im Einklang zum Gesundheitsschutz des Personals, für den wir uns seit Beginn der Krise eingesetzt haben", so Giorgio Tuti, Präsident des SEV. Die Maskenpflicht wirft aber auch Fragen nach der Kontrolle und Sanktionierung bei Nichteinhaltung auf. „Die Überwachung der Einhaltung der Vorschriften birgt ein hohes Konfliktpotential. Das Zugpersonal wird in der Deeskalation geschult. Es hat jedoch keine polizeilichen Aufgaben. Wir appellieren deshalb an die Vernunft der öV-Benutzer“, stellt Tuti klar. (…).
SEV-Zeitung, Medienmitteilung, 1.7.2020.
Personen > Tuti Giorgio. Maskenplicht. SEV-Zeitung, 2020-07-01.
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30.06.2020 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
SEV-Zeitung

Coronavirus
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Einnahmenverluste der Verkehrsunternehmen wegen Covid-19. Der Bund muss ein markantes Zeichen für die Betriebe des öffentlichen Verkehrs setzen. Am 1. Juli wird der Bund seine Massnahmen zur Unterstützung des öffentlichen Verkehrs bekanntgeben. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist es zwingend, dass die Unternehmen, die während der Krise ihre Angebote aufrechterhalten haben, entsprechend finanziert werden. „Ohne Hilfe der öffentlichen Hand müsste das Personal den Kopf für die Ausfälle während des Stillstands hinhalten. Das ist untragbar, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Zeit eine entscheidende Rolle gespielt hat“, betont SEV-Präsident Giorgio Tuti.
Der Bund hat von den Unternehmen des öffentlichen Verkehrs verlangt, dass sie das Mindestangebot aufrechterhalten, hat aber die Öffentlichkeit gleichzeitig aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Entsprechend wurden die Verkehrsunternehmen getroffen; sie haben grosse Einnahmeneinbussen erlitten. Deshalb müssen sie finanziell unterstützt werden. Nachdem die eidgenössischen Räte die Motion „Ertragsausfälle im öV – der Bund steht in der Pflicht“ überwiesen haben, haben sowohl das Personal als auch die Unternehmen hohe Erwartungen. „Die Verluste müssen vollumfänglich gedeckt werden. Zahlreiche Unternehmen durften nicht Kurzarbeit anmelden, da das Seco bei ihnen kein Konkursrisiko sah, weil sie der öffentlichen Hand gehören. Falls die finanzielle Unterstützung nicht ausreicht und die Verschuldung (…).
SEV-Zeitung, 30.6.2020.
SEV-Zeitung > Oeffentlicher Verkehr. Coronavirus. SEV-Zeitung, 2020-06-30.
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30.06.2020 Kuba
Granma
WHO

Coronavirus
Volltext
WHO
PAHO und WHO erkennen wirksames Vorgehen Kubas gegen COVID-19 an. Im Namen beider Organisationen, die das Gesundheitsmanagement auf kontinentaler und globaler Ebene leiten, erkannte ihr Vertreter auch die verdienstvolle und entscheidende Rolle der kubanischen Wissenschaft und Technologie, einschliesslich der Universitäten, bei der nationalen Koordinierung der Konfrontation mit COVID-19 an
Durch ihren Vertreter in Kuba lobten die panamerikanische und die Weltgesundheitsorganisation die Kapazität und Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems der Insel bei der umfassenden Konfrontation mit COVID-19 im Rahmen eines nationalen sektorübergreifenden Plans unter der Leitung der Regierung unseres Landes. In Aussagen gegenüber Prensa Latina hob der peruanische Epidemiologe José Moya die Rolle des Grundversorgungsnetzes der bei der sofortigen Identifizierung der Fälle hervor, die nach Bekanntwerden der ersten Berichte von Patienten im Land im Monat März positiv auf das Sars-Cov-2-Coronavirus getestet wurden. Diese Mobilisierung bezeichnete er als die Grundlage für spätere Erfolge bei der Bekämpfung der Epidemie. Er erwähnte, dass die Anwendung der PCR-Molekulartests in Echtzeit bei infizierten Menschen und deren Kontakten sowie die in sozialer Isolation durchgeführten Präventions- und Kontrollmassnahmen die Ausbreitung zufriedenstellend eindämmten und es uns ermöglichten, an der epidemiologischen Überwachung und der medizinischen Behandlung der betroffenen Gruppen zu (…).
Granma, 30.6.2020.
Granma > Coronavirus. WHO. Granma, 2020-06-30.
Ganzer Text
29.06.2020 Kuba
ALBA-TCP
Granma

ALBA-TCP
Coronavirus
Volltext
Wirtschaftliche Ergänzung als Reaktion auf COVID-19. In einer Zeit, in der sich in verschiedenen Teilen der Welt unilaterale Aktionen ausbreiten, sind sich die Mitgliedstaaten der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas-Handelsvertrags der Völkern über die Notwendigkeit von Solidarität, Komplementation und Multilateralismus einig. In einer Zeit, in der sich in verschiedenen Teilen der Welt unilaterale Aktionen ausbreiten, stimmen die Mitgliedstaaten der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas-Handelsvertrags der Völkern (ALBA-TCP) darin überein, dass für die wirtschaftliche Erholung und den Wiederaufbau ihrer Länder nach den Auswirkungen des neuen Coronavirus in Lateinamerika und der Karibik Solidarität, Komplementation und Multilateralismus notwendig sind. Der Regionalblock ist sich der Bedeutung der Stärkung von Kooperationsprojekten angesichts solcher Konsequenzen bewusst und hält am 29. Juni in virtueller Form den XX. Politischen Rat und den X. Wirtschaftsrat der Organisation ab.
Wie am 10. Juni während der hochrangigen Konferenz über Wirtschaft, Finanzen und Handel im Rahmen von COVID-19 vereinbart wurde, gehören zu den Diskussionspunkten die Reaktivierung von Petrocaribe, die Wiederaufnahme der Arbeit der Bank der ALBA, die Stimulierung des intraregionalen Handels unter anderem durch den Einsatz des SUCRE (Einheitliches System zur regionalen Vergütung von Zahlungen) und die Stärkung der Zusammenarbeit mit anderen Ländern wie China und Russland. Die Förderung (…).
Granma, 29.6.2020.
Granma > ALBA-TCP. Coronavirus. Granma, 2020-06-29.
Ganzer Text
26.06.2020 Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Arbeitslosigkeit
Coronavirus
Volltext
Corona ist nicht schuld. Masken runter, Büros und Beizen auf – ist das Gröbste jetzt überstanden? Bestimmt nicht ökonomisch. Denn nach der Coronakrise fängt die Wirtschaftskrise erst richtig an. In der Schweiz ist die Zahl der Erwerbslosen trotz Kurzarbeit im Vergleich zum Vorjahr um fast 54 Prozent gestiegen. Das ist massiv. Und sie trifft vor allem die Über-55jährigen. SGB-Chefökonom Daniel Lampart hat’s untersucht und ist erschrocken. Doch das ist erst der Beginn: Sämtliche Daten sagen eine grosse Konkurs- und Entlassungswelle für den frühen Herbst voraus. Auch in der Schweiz. Denn die Coronakrise kaschiert eine tiefere Krise des Finanzkapitalismus, die seit 2008 regelmässig zu neuen und immer schärferen Ausbrüchen führt. Das zeigt Work-Autor Oliver Fahrni in seinem Erklärstück. Corona verstärkt den Wahnsinn nur.
Schweinesystem. von Überstanden ist auch das Virus. Gerade noch plante Portugal, mit dem Lockruf „Quasi-Corona-freies-Ferienland“ den Tourismus wieder anzukurbeln. Doch jetzt breitet sich Covid-19 aus wie der Wind. In den Armenvierteln rund um die Hauptstadt Lissabon, dort, wo vor allem schwarze Einwanderer aus den Ex-Kolonien hausen. Kein fliessendes Wasser, kein Geld für Desinfek¬tionsmittel, Wellblechhütten. Jetzt ist auch Lissabon zum Hotspot geworden. (…).
Marie-Josée Kuhn.
Work online, 26.6.2020.
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Kuhn%20Marie-Jos%C3%A9e/Kuhn%20Marie-Jos%C3%A9e.%20Coronavirus.%20Wirtschaft.%20Work%20online,%202020-06-26.pdf
26.06.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Dividenden
Volltext
Trotz Corona-Krise bedienen Schweizer Unternehmen ihre Aktionäre und CEOs grosszügig. Die Corona-Krise hat die Gier der Aktionäre und CEOs in Bezug nach überhöhten Vergütungen nicht gedämpft. Ganz im Gegenteil: Die Ausschüttungen an Aktionäre steigen, und die Lohnschere hat sich weiter geöffnet. Die Aktionäre von 33 Schweizer Unternehmen streichen 63 Milliarden Franken ein. Einige Unternehmen schütteten gar Dividenden in Milliardenhöhe aus, obwohl sie Bundeshilfe bezogen. Unter diesen Bedingungen ist klar: Es darf es keine Lohnkürzungen oder Entlassungen bei den Beschäftigten geben.
Rekordgewinne für die Aktionäre, Existenzängste für die Arbeitnehmenden: So lässt sich die Studie der Gewerkschaft Unia zum Lohngefälle in der Schweiz zusammenfassen. Die Studie analysiert 37 Schweizer Unternehmen, von denen 33 an der Börse kotiert sind. Allein diese Unternehmen schütteten für das Jahr 2019 63 Milliarden Franken in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an ihre Aktionäre aus (4,4 Milliarden mehr als im Vorjahr). Auch in diesem Jahr öffnet sich die Lohnschere weiter. Den grössten Unterschied zwischen dem tiefsten und dem höchsten Gehalt in ein und demselben Unternehmen gab es beim Pharmariesen Roche mit 1 zu 308. Im Durchschnitt der untersuchten Konzerne betrug das Verhältnis 1 zu 148 (gegenüber 1 zu 142 im Vorjahr). (…).

Unia Schweiz, Medienmitteilung, 26.6.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Dividenden. Unia Schweiz, 2020-06-26.
Ganzer Text
26.06.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Wissenschaft
Die Konfrontation mit COVID-19 stützt sich auf eine erstarkende Wissenschaft. Der kubanische Präsident hob die Erfolge hervor, die die kubanische Wissenschaft in diesen komplizierten Monaten der Konfrontation mit COVID-19 im Land erzielt hat. Der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, hob am gestrigen Donnerstag die Erfolge hervor, die die kubanische Wissenschaft in diesen komplizierten Monaten der Konfrontation mit Covid-19 im Land erzielt hat. „Von den Ungewissheiten“, versicherte er, „sind wir dazu übergegangen, die Ergebnisse zu konsolidieren, die von Fortschritten zeugen, und haben dabei einen wissenschaftlichen Weg beschritten, der immer mehr erstarkt.“ Solche Überlegungen wurden durch einen neuen Austausch zwischen dem Staatsoberhaupt und Premierminister Manuel Marrero Cruz mit Experten und Wissenschaftlern motiviert, die in Kuba keine Minute verloren haben, nach Wegen zu suchen, um den Auswirkungen der Epidemie entgegenzuwirken. „Hier kooperieren alle miteinander, ohne Eitelkeiten. Sie ergänzen und unterstützen sich gegenseitig, und am Ende erhalten wir ein einzigartiges Ergebnis für das Gemeinwohl“, schätzte er ein. (…).

Granma, 26.6.2020.
Granma > Coronavirus. Wissenschaft. Granma, 22020-06-26.
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24.06.2020 Schweiz
Personen
Schifffahrt
SEV-Zeitung
Markus Fischer
Coronavirus
Schifffahrt
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Die Schiffe fahren wieder. Das Dampfschiff „Uri“ fährt täglich Luzern-Flüelen retour. Zurzeit sind zwei SGV-Dampfschiffe im Einsatz, ab Juli drei. Nachdem touristische Fahrten mit Schiffen und Bergbahnen Mitte März vom Bundesrat wegen Covid- 19 verboten wurden, sind sie seit 6.Juni mit Schutzkonzept wieder möglich, so dass die Betriebe in die Sommersaison starten konnten. Das ist für die Angestellten eine gute Nachricht, mussten doch viele im Lockdown Kurzarbeit und Lohneinbussen hinnehmen. „Im Bereich Schifffahrt war in den letzten Wochen das Thema Kurzarbeit sehr zentral“, sagt Gewerkschaftssekretär Michael Buletti, der im SEV für die Branche Schiff zuständig ist. „Die wenigsten Schiffslinien sind bestellter Verkehr, für den die öffentliche Hand Abgeltungen bezahlt. Entsprechend haben alle Unternehmen Kurzarbeit beantragt und von den Kantonen ziemlich schnell bewilligt erhalten. Dies senkt für die Unternehmen die Verluste durch den verspäteten Saisonstart und die bleibenden Schutzmassnahmen. Der SEV versuchte die Lohnfortzahlung während der Kurzarbeit besser zu regeln als gesetzlich vorgesehen. Das ist uns vielerorts gelungen, aber nicht ganz überall.“ Zum Beispiel für die BLS-Schiffsleute vom Thuner- und Brienzersee erreichte der SEV für den April die volle Lohnfortzahlung mitsamt Zulagen, für den Mai 90% mit Zulagen und für den Juni 90% ohne Zulagen. «Weil die Lohnreduktion nur die effektiv (…). 
Markus Fischer.
SEV-Zeitung, 24..6.2020.
Personen > Fischer Markus. Schifffahrt. SEV-Zeitung, 2020-06-24.
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24.06.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
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Kuba schreitet mit entschlossenen Schritten in seiner Konfrontation von Covid-19 voran, ohne die Details zu vernachlässigen, die über den Erfolg der verschiedenen von der kubanischen Regierung beabsichtigten Aktionen entscheiden. Zusammen mit dem Land intensiviert Havanna seinen Kampf gegen Covid-19. Matanzas schloss sich 14 anderen Gebieten des Landes an, die sich bereits in der ersten Phase der Etappe der Erholung befanden. Die vom Präsidenten der Republik und dem Premierminister geleitete temporäre Arbeitsgruppe zur Prävention und Bekämpfung dieser Krankheit setzte die Analyse der epidemiologischen Situation in Havanna fort und bewertete die Umsetzung der dem neuen Moment entsprechenden Massnahmen in Ciego de Ávila und Las Tunas. Havanna ist die einzige Provinz des Landes, die noch nicht zur ersten Phase der Etappe der Erholung nach Covid-19 übergegangen ist. In ihr verweilen noch 102 bestätigte aktive Fälle des neuen Coronavirus im Krankenhaus, drei davon am letzten Tag und zumeist mit einer bekannten Infektionsquelle. Es liegen noch zwei offene lokale Übertragungsherde vor. Die Inzidenzrate pro 100‘000 Einwohner in den letzten 15 Tagen beträgt 5,20 mit einer Tendenz zur Abnahme in diesem Zeitraum. Der Reproduktionsindex der Krankheit liegt bei 0,62. (…).

Granma, 24.6.2020.
Granma > Coronavirus. Havanna. Granma, 22020-06-24.
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23.06.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
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Sechs Tage, nachdem Kuba die erste Phase der Wiederherstellung beschlossen hatte, gelingt es Matanzas,
die fünf vom Gesundheitsministerium festgelegten Indikatoren zu erfüllen. Matanzas geht zur Wiederherstellung über und Havanna ist auf bestem Wege dahin. Die temporäre Arbeitsgruppe zur Prävention und Kontrolle von COVID-19 beschloss, den Übergang der Provinz Matanzas zur Wiederherstellung zu genehmigen, und forderte die Einwohner von Havanna auf, ihre Bemühungen fortzusetzen, um die Krankheit unter Kontrolle zu halten. Bisher sind 91,4% aller bestätigten Patienten in Kuba genesen. Die temporäre Arbeitsgruppe zur Verhütung und Kontrolle von Covid-19, die der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und der Premierminister, Manuel Marrero Cruz, täglich vom Palast der Revolution aus leiten, genehmigten am gestrigen Montag den Übergang der Provinz Matanzas in die Phase 1 der ersten Wiederherstellungsetappe, von der zu diesem Zeitpunkt nur noch die Hauptstadt des Landes ausgeschlossen ist. Wie der Premierminister ausführlich dargelegte, gilt die Entscheidung ab dem 23. Juni in allen Gemeinden von Matanzas. So schliesst sich die westliche Provinz den 14 kubanischen Provinzen an, die nach und nach zur neuen Normalität übergehen.. Sechs Tage, nachdem Kuba die erste Phase der Wiederherstellung beschlossen hatte, gelingt es Matanzas, die fünf vom Gesundheitsministerium festgelegten Indikatoren zu erfüllen. Wie in der offiziellen Mitteilung des Ministerrates vom 18. Junimit (...).
Granma, 23.6.2020.
Granma > Coronavirus. Matanzas. Granma, 2020-06-23.
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23.06.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
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Matanzas in der ersten Phase der Erholung Post-Covid-19. Aus den vom Ministerrat paraphierten Informationen geht hervor, dass die Entscheidung das Ergebnis der Arbeit der Provinz zur Beschleunigung der günstigen Entwicklung der lokalen epidemiologischen Situation ist, die einer neuen Bewertung des Gesundheitsministeriums zufolge durch Einhaltung der fünf Gesundheitsindikatoren den Phasenwechsel ermöglicht. Die temporäre Arbeitsgruppe der Regierung zur Prävention und Bekämpfung des neuen Coronavirus genehmigte die Einbeziehung aller Gemeinden der Provinz Matanzas in die erste Phase der Wiederherstellung nach COVID-19 ab diesem Dienstag, dem 23. Juni. Aus den vom Ministerrat paraphierten Informationen geht hervor, dass die Entscheidung das Ergebnis der Arbeit der Provinz zur Beschleunigung der günstigen Entwicklung der lokalen epidemiologischen Situation ist, die einer neuen Bewertung des Gesundheitsministeriums zufolge durch Einhaltung der fünf Gesundheitsindikatoren den Phasenwechsel ermöglicht. Die Ankündigung betont die Ermahnung an die Einwohner von Matanzas, die mit der physischen Isolation, Desinfektion von Händen und Oberflächen sowie der Verwendung des Nasobuco verbundenen Massnahmen aufrechtzuerhalten, und fordert die Bewohner der kubanischen Hauptstadt auf, ein Verhalten an den Tag zu legen, das es auch ihnen erlaubt, in diese Phase einzutreten. (…).
Granma, 23.6.2020.
Granma > Coronavirus. Matanzas. Granma, 2020-06-23-1-
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20.06.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Politik
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Covid-19-Krise macht Politikwechsel unvermeidlich. Die Delegiertenversammlung der Gewerkschaft Unia von heute Samstag in Bern fordert zur Überwindung der Covid-19-Krise Mitbestimmungsrechte für die Arbeitnehmenden, eine Aufwertung der schlecht bezahlten Dienstleistungsberufe, soziale Solidarität und ein griffiges Konjunkturprogramm für den ökosozialen Umbau. Weiter lancierten die Delegierten den Abstimmungskampf gegen die Kündigungsinitiative der SVP. Die Delegiertenversammlung der Unia stand heute ganz im Zeichen der Covid-19-Krise und ihrer Folgen. Zwar ist die Zahl der Covid-19-Ansteckungen in der Schweiz ist erfreulicherweise stark zurückgegangen, aber die Krise der öffentlichen Gesundheit ist noch nicht vorbei. Es braucht jetzt eine wirksame Strategie, die die Gesundheit, die Arbeit und das soziale Leben der Menschen ins Zentrum stellt. Dazu sind Schutzkonzepte und wirksame Kontrollmassnahmen in der Arbeitswelt nötig. Für nachhaltige Lösungen braucht es die Mitbestimmung der Angestellten und den zwingenden Einbezug der Gewerkschaften in Fragen des Gesundheitsschutzes. Solidarisch aus der Krise. Die Covid-19-Krise hat aber auch gezeigt, wie stark die Gesellschaft von Hunderttausenden Menschen abhängt, die in schlecht bezahlten Dienstleistungsberufen – in der Pflege, im Verkauf, in der Logistik oder in der Reinigung – arbeiten. Die meisten sind Lohn-diskriminierte Frauen. Applaus reicht nicht, um mehr Respekt zu demonstrieren. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 20.6.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Politik. Unia Schweiz, 2020-06-20.
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17.06.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
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Beijing verstärkt COVID-19-Notfallmassnahmen. Chinas Hauptstadt Beijing hat seine Notfallreaktion auf COVID-19 am Dienstag von Stufe III auf Stufe II erhöht, teilte eine örtliche Beamtin mit. Die Stadt verzeichnet seit dem 11. Juni ein tägliches zweistelliges Wachstum lokal übertragener COVID-19-Fälle, nachdem zuvor 57 Tage keine derartigen neuen Fälle aufgetreten waren. Der Unterricht für Grund- und Mittelschüler werde ab sofort wieder online stattfinden und die Wiederaufnahme der Vorlesungen für Studierende werde ausgesetzt, kündigte Chen Bei, stellvertretende Generalsekretärin der Stadtregierung, auf einer Pressekonferenz an. Laut Chen seien neun Distrikte und 28 Wohngemeinden von dem neuen Cluster-Ausbruch betroffen. Die Stadt habe 27 Wohngemeinden als Zonen mit mittlerem Risiko und ein Viertel als Zone mit hohem Risiko eingestuft. Chen sagte, dass Personen aus den Stadtteilen mit mittlerem und hohem Risiko und relevante Personen, die den Xinfadi-Markt besucht hatten, mit dem die meisten neuen bestätigten Fälle zusammenhängen, Beijing nicht verlassen dürfen. Alle anderen Bewohner Beijings müssen negative Ergebnisse eines aktuellen Nukleinsäuretests vorweisen, um die Stadt verlassen zu dürfen. (…).
Beijing Rundschau, 17.6.2020.
Beijing Rundschau > Coronavirus. Beijing Rundschau, 2020-06-17.
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