Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Stichwort > Bilder
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 1

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
29.04.2020 Kuba
Granma
Kapitalismus

Bilder
Kapitalismus
Sozialismus
Volltext
„Neue Ordnung“ oder der Euphemismus um die Völker zu täuschen? Der Kapitalismus ist gealtert und stellt heute einen makabren Katalog von Unmoral und Gefahren dar, den man dringend mit einem gemeinsamen Plan überwinden muss. Die Welt umzuwandeln ist ein Schlachtruf der Völker. Um die semantische Hegemonie über die Idee der „neuen Ordnung“ wird erneut gestritten. Es ist nicht das erste Mal, dass eine internationale „Krise“ das Verlangen erzeugt, den Schmutz, der durch die Unterdrückung entstanden ist, unter dem Teppich des „Neuen“ zu verstecken; Ganz so, als ob man sich ihm wie von Zauberhand entledigen könnte, ohne eine Lösung, die Kontinuität verspricht, um von einem wirtschaftlich-politisch-sozialem Stadium zu einem „anderen“ identischen, aber bereits vergessenen springen zu können. Aber das Leben verläuft nicht so. In einer Fernsehserie sagte einmal jemand: „Die Vergangenheit bleibt nie da stehen, wo du sie zurücklässt“. So sollen uns beispielsweise die ständigen und irritierenden alten Manien zu Reformen betäuben, in dem man sie „reloaded“, hin zu einer „neuen Ordnung“ umlädt; das ist ein ausgeleierter Trick, der nur Anhänger bei jenen findet, die dafür bezahlt werden oder die völlig ahnungslos sind. Wenn die faktischen Mächte von einer anderen „neuen Ordnung“ sprechen, muss man sie auf eine minimale und maximale Agenda festlegen, mit den Füssen fest auf den bestehenden objektiven und subjektiven Realitäten. Von „guten Absichten“, die immer kurzlebig sind, haben wir schon genug.(…
Granma, 29.4.2020.
Granma > Kapitalismus. Granma, 2020-04-29.
Ganzer Text
1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden