Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Bejing Rundschau
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 8

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
17.06.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Volltext
Beijing verstärkt COVID-19-Notfallmassnahmen. Chinas Hauptstadt Beijing hat seine Notfallreaktion auf COVID-19 am Dienstag von Stufe III auf Stufe II erhöht, teilte eine örtliche Beamtin mit. Die Stadt verzeichnet seit dem 11. Juni ein tägliches zweistelliges Wachstum lokal übertragener COVID-19-Fälle, nachdem zuvor 57 Tage keine derartigen neuen Fälle aufgetreten waren. Der Unterricht für Grund- und Mittelschüler werde ab sofort wieder online stattfinden und die Wiederaufnahme der Vorlesungen für Studierende werde ausgesetzt, kündigte Chen Bei, stellvertretende Generalsekretärin der Stadtregierung, auf einer Pressekonferenz an. Laut Chen seien neun Distrikte und 28 Wohngemeinden von dem neuen Cluster-Ausbruch betroffen. Die Stadt habe 27 Wohngemeinden als Zonen mit mittlerem Risiko und ein Viertel als Zone mit hohem Risiko eingestuft. Chen sagte, dass Personen aus den Stadtteilen mit mittlerem und hohem Risiko und relevante Personen, die den Xinfadi-Markt besucht hatten, mit dem die meisten neuen bestätigten Fälle zusammenhängen, Beijing nicht verlassen dürfen. Alle anderen Bewohner Beijings müssen negative Ergebnisse eines aktuellen Nukleinsäuretests vorweisen, um die Stadt verlassen zu dürfen. (…).
Beijing Rundschau, 17.6.2020.
Beijing Rundschau > Coronavirus. Beijing Rundschau, 2020-06-17.
Ganzer Text
24.05.2020 China
Bejing Rundschau

Volltext
Wanderarbeiter
Veränderungen bei der Wanderarbeit in China. Wanderarbeiter sind eine wichtige Kraft zur Förderung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Chinas. Mit der raschen Industrialisierung und Urbanisierung haben sich auch die Wanderarbeiter verändert. Laut einem vor kurzem vom chinesischen staatlichen Statistikamt veröffentlichten Bericht über den Stand der Wanderarbeiter 2019 waren im vergangenen Jahr 29,07 Millionen Arbeitskräfte auf Wanderschaft. Das entspricht einem Wachstum von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wo aber arbeiteten die Wanderarbeiter? Dem Bericht nach ist die Zahl der Wanderarbeiter, die in östlichen Gebieten Chinas arbeiteten, gegenüber dem Vorjahr um 1,08 Millionen zurückgegangen. In die zentralen und westlichen Gebiete Chinas hingegen strömten 3,52 Millionen mehr Menschen. „Mit der industriellen Umstrukturierung ist die Zahl der arbeitsintensiven Unternehmen in östlichen Gebieten Chinas in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen“, erklärte Li Zuojun vom Entwicklungsforschungszentrum des chinesischen Staatsrats. „Im Gegensatz dazu verlagern sich arbeitsintensive Industrien beschleunigt von östlichen Gebieten in mittlere und westliche Gebiete, wodurch eine große Anzahl von Arbeitsplätzen dort geschaffen wurde“. (…).

Beijing Rundschau, 24.5.2020.
Beijing Rundschau > Wanderarbeit. Beijing Rundschau, 2020-05-24.
Ganzer Text
21.04.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Entlassungen
Volltext
Arbeitnehmerrechte in der Pandemie: Chinas Gerichte stellen sich gegen willkürliche Entlassungen. Entlassungen von Angestellten unter Berufung auf die Corona-Epidemie sind nach einer am Montag veröffentlichten Richtlinie des Obersten Volksgerichtshofes illegal. Neben anderen Leitlinien zur Behandlung von zivilrechtlichen Fällen im Zusammenhang mit Epidemien heisst es in dem Urteil, dass Infektionen mit COVID-19 oder Verdachtsfälle, Quarantänemassnahmen oder die Herkunft aus der Provinz Hubei oder anderen vom Virus besonders betroffenen Regionen keine gültigen Gründe sind, Arbeitnehmern zu kündigen. Das Gericht forderte einen besseren Schutz der Rechte und Interessen von Verbrauchern und forderte die untergeordneten Gerichte dazu auf, in Fällen von gefälschten oder minderwertigen Gesichtsmasken, Schutzbrillen, Schutzanzügen, Desinfektionsmitteln, Lebensmitteln oder Medikamenten auf das Prinzip der Bestrafung zu setzen. Gegen kleinste, kleine und mittlere Unternehmen, die schwer von der Epidemie betroffen sind, können Gerichte dem Entscheid zufolge flexible Massnahmen ergreifen, um ihnen bei der Überwindung der Schwierigkeiten zu helfen.
Peking Rundschau, 21.4.2020.
Peking Rundchau > Coronavirus. Entlassungen. Peking Rundschau, 2020-04-21.
Ganzer Text
17.04.2020 Deutschland
Bejing Rundschau

Coronavirus
Volltext
„Es ist schon einige Zeit her, dass ich zuletzt vor die Tür gegangen bin“. Die COVID-19-Pandemie breitet sich weiterhin in der ganzen Welt aus, wobei die Zahl der bestätigten Fälle inzwischen die Zwei-Millionen-Marke überschritten hat. In ganz Europa ist der Kampf gegen die Epidemie gerade in die schwierigste Phase eingetreten. Offiziellen Angaben der chinesischen Botschaft in Deutschland zufolge gibt es derzeit rund 200‘000 Auslandschinesen, Studenten und Mitarbeiter chinesischer Unternehmen in Deutschland. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Veränderungen sie derzeit in ihrem Leben und bei ihrer Arbeit erleben – welche Sorgen und Erwartungen haben sie? „Die Arbeit steht still, doch der Geist nicht“. „Es ist schon einige Zeit her, dass ich zuletzt vor die Tür gegangen bin. Ich weiss noch nicht einmal, wie das Wetter drassßen ist“, scherzt Du Xiang, der in Düsseldorf arbeitet und seit dem COVID-19-Ausbruch sein Haus ohne besonderen Grund kaum verlassen hat. Du Xiang ist Geschäftsführer der deutschen Repräsentanz eines von China finanzierten Unternehmens. Die aktuelle Seuchenlage hat das Unternehmen fast vollständig gelähmt. Konzentriert auf Maschinenbau besteht das Geschäft des Unternehmens vor allem darin, Stahlkastenträger, Schildmaschinen und Eisenbahnweichen nach Europa zu exportieren. Du Xiangs Aufgabe ist es, Ausschreibungsinformationen mit Deutschland als Fokus zu sammeln und sich auf die Ausschreibungen von Unternehmen in ganz Europa vorzubereiten. (…).
Bejing Rundschau, 17.4.2020.
Bejing Rundschau > Deutschland. Coronavirus. Bejing Rundschau, 2020-04-17.
Ganzer Text
16.04.2020 China
Armut
Bejing Rundschau

Armut
Volltext
Hainan: Trotz Epidemie aus der Armut. Der Ausbruch des neuartigen Coronavirus hat den Kampf Hainans gegen die Armut vor neue Herausforderungen gestellt. Die südchinesische Inselprovinz reagiert mit Investitionen in die Ausbildung und Fähigkeiten der Landwirte in den ärmeren Regionen, um trotz der COVID-19-Epidemie bei der Armutsbekämpfung erfolgreich zu bleiben. Im vergangenen Monat stand He Dexin, ein Bewohner von Ruilian in Chengmai, einem Kreis in der südchinesischen Provinz Hainan, jeden Morgen noch vor Sonnenaufgang auf, um das Gemüse zu ernten und zu verkaufen, das er im vergangenen Winter gepflanzt hatte – darunter vor allem Kohl, Paprika und Bohnen. Chengmai ist ein Verteilungszentrum für Obst und Gemüse. Der Anbau von Gemüse im Winter ist eine wichtige Möglichkeit für die lokalen Bauern, ihr Einkommen zu steigern. Hes Familie war bei den Behörden früher als verarmt registriert. Die finanzielle Situation Hes war aufgrund des Mangels an fortschrittlichen ländlichen Techniken und der hohen Ausgaben für die Versorgung eines schulpflichtigen Kindes angespannt. Dank eines von der lokalen Regierung organisierten Ausbildungsprogramms haben sich He Dexins ländliche Fähigkeiten und sein Einkommen verbessert. Im Jahr 2016 lag das Pro-Kopf-Einkommen der Familie He bei nur 2‘000 Yuan (258 Euro). Im Jahr 2019 stieg diese Zahl auf 12‘000 Yuan (1‘553 Euro). „Mein Einkommen wird sich in diesem Jahr weiter erhöhen, wenn ich den Anbau meiner Feldfrüchte ausweiten und eine Stelle als Baggerführer finden kann“, sagte He. (…).
Bejing Rundschau, 16.4.2020.
Bejing Rundschau > Armut. Bejing Rundschau, 2020-04-16.
Ganzer Text
15.04.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Ladenöffnungszeiten
Volltext
Lokale chinesische Regierungen wollen mit 2,5-Tage-Wochenende Konsum stimulieren. Die lokalen Regierungen in China haben ihre Pläne vorgestellt, ein 2,5-Tage-Wochenende einzurichten, um den Konsum im durch den COVID-19-Ausbruch verursachten wirtschaftlichen Abschwung zu stimulieren. Die lokalen Regierungen in China haben ihre Pläne vorgestellt, ein 2,5-Tage-Wochenende einzurichten, um den Konsum im durch den COVID-19-Ausbruch verursachten wirtschaftlichen Abschwung zu stimulieren. Am 19. März übernahm die ostchinesische Provinz Jiangxi die Führung bei der Erprobung dieses flexiblen Arbeitsplans im zweiten Quartal und ermutigte Regierungsbeamte und normale Arbeitnehmer, an den Wochenenden Urlaub zu machen. Die Behörden in der ostchinesischen Provinz Zhejiang, in der nordchinesischen Provinz Hebei und in der Stadt Longnan in der nordwestchinesischen Provinz Gansu folgten diesem Beispiel und schlugen vor, ein 2,5-Tage-Wochenende auszuprobieren.Diese Schritte haben heftige Diskussionen in den chinesischen sozialen Medien ausgelöst. Experten merkten an, dass der 2,5-Tage-Wochenendplan eine besondere Politik für die Kommunalverwaltungen darstelle, um die wirtschaftliche Erholung zu fördern, insbesondere für die Tourismusbranche. Eine Schätzung der Chinesischen Akademie für Tourismus zeigt, dass die Ankünfte von Inlandstouristen im ersten Quartal und im Gesamtjahr 2020 voraussichtlich um 56 Prozent beziehungsweise 15,5 Prozent sinken, während die Einnahmen durch Inlandstouristen um 69 Prozent beziehungsweise 20,6 Prozent sinken. (..:).
Bejing Rundschau, 15.4.2020.
Bejing Rundschau > Ladenoeffnungszeiten. Coronavirus. Bejing Rundschsu, 2020-04-15.
Ganzer Text
07.04.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Globalisierung
Volltext
Quo vadis, Welt? – Eine Pandemie wirft wichtige Fragen auf. Eine Pandemie, die eine ganze Ära definieren wird. Was ist denn nun mit der Globalisierung? Da sich ein Grossteil der Welt teilweise oder vollständig unter Quarantäne befindet, wird die COVID-19-Pandemie ein Ereignis sein, das eine ganze Ära definiert – ähnlich wie die globale Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren. Eine der grossen Fragen betrifft die Folgen für das seit den 1990er Jahren entstandene, vernetzte globale Wirtschaftssystem. Die Globalisierung hat den Lebensstandard vieler Menschen weltweit verbessert und insbesondere in China hunderte Millionen von Menschen aus der Armut befreit. Doch in den letzten Jahren gab es in vielen westlichen Ländern eine populistische Gegenreaktion, vor allem bei den Arbeitern in den ehemaligen industriellen Kernländern, von denen viele arbeitslos wurden oder zumindest seit vielen Jahren keine echten Lohnerhöhungen mehr erhalten haben. Andere wiederum haben einfach das Gefühl, nicht von der Globalisierung profitiert zu haben. Schon vor dem Ausbruch der Pandemie hatte sich der weltweite Handel deutlich verlangsamt. In den 30 Jahren vor der Finanzkrise (2008) war er durchweg doppelt so schnell gewachsen wie das globale BIP, aber seit 2012 konnte er mit der früheren Entwicklung kaum noch Schritt halten. Führende Persönlichkeiten wie der französische Präsident Emmanuel Macron haben eingeräumt, dass die Globalisierung vor einer grossen Krise stehe. (…).
Bejing Rundschau, 7.4.2020.
Bejing Rundschau > Coronavirus. Globalisierung. Bejing Rundschau, 2020-04-07.
Ganzer Text
12.02.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Volltext
Coronavirus ein globales Problem – kein chinesisches. „In diesem Moment, in dieser Krise sind wir alle gleich, sind wir alle China! #Iam China!“ So lautet die Botschaft des deutschen Ingenieurs und Vloggers Tobias „Tobi“ Dominiczak aus Stuttgart. Am letzten Freitag hat Tobi sein Video auf verschiedenen Social Media-Plattformen gepostet, in dem er einerseits rassistische Bemerkungen über Chinesen und negative Äußerungen über China wegen des Coronavirus-Ausbruchs kritisiert und anderseits von den Anstrengungen der Auslandschinesen im Kampf gegen die Epidemie erzählt. Er fordert Menschen auf der ganzen Welt dazu auf, angesichts des Coronavirus zusammenzustehen und die Epidemie ohne Diskriminierungen zu bewältigen. Nach der Veröffentlichung wurde das Video schnell zu einem Hit und rückte ins Zentrum einer Internetdiskussion. Viele Internetnutzer hinterließen Kommentare und Unterstützung für Tobi. Was war der Anlass für Tobis Video? Ihm sei nach dem Ausbruch der Epidemie eine große Ungerechtigkeit übel aufgestoßen. „Kein Chinese sollte sich dafür rechtfertigen müssen, dass er kein „Virus“ ist! Die Chinesen tun inzwischen alles nur Denkbare dafür, um einen globalen Ausbruch des Coronavirus zu verhindern – und als Dank werden sie ausgegrenzt und benachteiligt? Dabei konnte ich nicht länger zusehen. Das ist mein Beitrag, den ich leisten kann.“ „China hat mein Leben grundlegend verändert“ Vor einem Jahr fing Tobi gemeinsam mit seiner Frau und einem Freund damit an, in der Freizeit Videos zu machen. Ihr Ziel: (…).
Bejing Rundschau, 12.2. 2020.
Bejing Rundschau > Coronavirus. Bejing Rundschau, 2020-02-12.
Ganzer Text
1


    
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch     anmelden