Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 5

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03.02.2018 Deutschland
IG Metall
Junge Welt

IG Metall
Streik
Volkstag
Ausstand im Autoland. IG Metall will mit 24-Stunden-Warnstreiks Bossen „auf die Sprünge helfen“. Tagesproduktion in zahlreichen Betrieben lahmgelegt. Die Arbeiter meinen es ernst. Bundesweit beteiligten sich am Freitag mehr als 300‘000 Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie an ganztägigen Warnstreiks. Schwerpunkte bildeten 97 Betriebe in der Automobil-, Luft-, Raumfahrt- und Werftindustrie. Zu ersten Arbeitsniederlegungen war es bereits am Donnerstagabend mit Beginn der Nachtschichten gekommen. Im grössten deutschen BMW-Werk in Dingolfing stand die Produktion ab fünf Uhr morgens still. „1‘600 Autos können heute nicht gebaut werden“, sagte Robert Grashei von der IG Metall am Freitagmorgen. Das sei die Tagesproduktion des Werks. Sein Kollege Horst Lischka sagte: „Das ganze Stammwerk steht still.“ Mehrere hundert Mitarbeiter hatten sich vor den Werkstoren versammelt. Die IG Metall Bayern erklärte, am Freitag rolle in dem Bundesland „kein Auto vom Band“. Neben den Beschäftigten von Audi in Ingolstadt und Münchsmünster und der BMW-Werke in Dingolfing und Landshut traten auch die der Zulieferer Schaeffler und SKF in Schweinfurt in den Ausstand. „Wir gehen davon aus, dass wir damit dem Einigungswillen der Arbeitgeber auf die Sprünge helfen“, sagte Bayerns IG-Metall-Chef Jürgen Wechsler. In den Werken des Flugzeugbauers Airbus in Hamburg, Niedersachsen und Bremen ging seit Beginn der Frühschicht nichts mehr. Wie der NDR berichtete, habe die Konzernleitung die Werke in Hamburg- (…).
Junge Welt, 3.2.2018.
Junge Welt > IG Metall. Streik. Junge Welt, 2018-02-03.
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12.01.2017 Deutschland
Junge Welt
Landwirtschaft

Landwirtschaft
Privatisierung
Volkstag
Luftbuchungen bei der BVVG. „Treuhand“-Nachfolgerin privatisiert weiter Volkseigentum. Grösste Käufer waren 2016 drei Bundesländer. Die Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft (BVVG) ist schon mehrfach in die Verlängerung gegangen. Nach den aktuellsten diesbezüglichen Beschlüssen der Bundesregierung soll die Treuhand-Nachfolgerin noch bis zum Jahr 2030 ehemals volkseigene Agrarflächen in Ostdeutschland privatisieren. Da nicht mehr so sehr viel Ackerland und Wald übrig ist, wurde zugleich eine Obergrenze festgelegt, zumindest für landwirtschaftliche Flächen: Nicht mehr als 10‘000 Hektar sollen jährlich einen neuen Besitzer bekommen. Das Limit galt für 2016 zum ersten Mal, und die BVVG hat sich auch in etwa daran gehalten: Insgesamt wurden 10‘400 Hektar Ackerland veräußert, wie Geschäftsführer Stefan Schulz am Donnerstag in Berlin auf der Bilanzpressekonferenz berichtete. Die durchschnittliche Losgröße lag bei zwölf Hektar. Mit der Veräußerung in verkleinerten Paketen berücksichtige man die »agrarstrukturellen Ziele der Länder«, sagte Schulz. In jüngerer Vergangenheit war vielfach Kritik an der Preispolitik der BVVG laut geworden, auch aus Länderagrarministerien. Der Vorwurf: Die Gesellschaft als maßgeblicher Player fördere Preistreiberei und Spekulation mit dem Boden, wodurch Bauern zunehmend weniger in der Lage seien, die Kosten für Pachten und Landkäufe mit ihrer Arbeit zu erwirtschaften. Insgesamt hat die bundeseigene Gesellschaft im vergangenen Jahr fast (...). 
Junge Welt, 12.1.2017.
Junge Welt > Landwirtschaft. Privatisierung. Junge Welt, 2017-01-12.
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13.09.1945 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Gustav Bloesch
Arnold Huguenin
Ernst Nobs
1. Mai Biel
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
PdA
SMUV
Volkstag
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstandssitzung, 13. September 1945

Traktanden: 1. Appell, 2. Protokoll, 3. Mitteilungen, 4. Wiedervereinigung des SMUV mit dem Gewerkschaftskartell, 5. Entschädigungen an Vereine und Mitwirkende am 1. Mai, 6. Obst-Aktion, 7. Volkstag, 8. Regierungsstatthalterwahlen.

 

1. Appell. Weil der Protokollführer abwesend ist, wird Kollege Gustav Bloesch mit der Führung des Protokolls beauftragt. 
2. Protokoll. Kein Eintrag.

3. Mitteilungen. Um 20.15 Uhr eröffnet der Präsident die Sitzung. Er teilt mit, dass bezüglich der Regie-rungsstatthalterwahl der Rekurs der PdA abgewiesen wurde. Kollege Emil Brändli wünscht, dass man die PdA zwinge, zum 2. Wahlgang Stellung zu nehmen und deshalb im Stadtanzeig34r einen Offenen Brief vom Stapel lassen sollte. Im weiteren teilt Kollege Emil Brändli mit, dass beim 2. Wahlgang die gleiche Stimmkarte benutzt werden müssen, wie beim ersten. Wer die Stimmkarte nicht mehr besitze, könne eine neue anfordern.

4. Wiedervereinigung des SMUV mit dem Gewerkschaftskartell. Kollege Emil Brändli verliest einen Brief des SMUV, in dem die Bereitwilligkeit der Metallarbeiter an der Mitarbeit im Gewerkschaftskartell kund-getan wird. Von den ausstehenden Beiträgen wird nichts erwähnt. Lediglich 4‘000 Franken für das Gewerkschaftskartell und 400 Franken für das kantonale Gewerkschaftskartell wurden vom SMUV einbezahlt. Kollege Emil Brändli ist der Ansicht, man solle die Sache ruhen lassen und nehmen wie sie sei. Kollege Josef Flury ist der Ansicht, man solle das Geld nehmen und in der nächsten Vorstands-sitzung mit den Metallarbeitern die Sache auseinandersetzen. 

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstand. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.

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08.09.1918 Meinisberg
SP

Volkstag
Es liegt noch ein Einladungsschreiben von der Sozialdemokratischen Partei vor zur Beteiligung am Volkstag in Meinisberg am Sonntag, 8.9.1918, wo Genosse Robert Grimm eine Rede halten wird. Anstelle von Grimm referierte Genosse Bellina. Protokoll ATB Madretsch
04.09.1918 Biel
ATB Madretsch
Personen
SP Biel
Robert Grimm
ATB Madretsch
Volkstag
Es liegt noch ein Einladungsschreiben von der Sozialdemokratischen Partei vor zur Beteiligung am Volkstag in Meinisberg am Sonntag, 8.9.1918, wo Genosse Robert Grimm eine Rede halten wird. Anstelle von Grimm referierte Genosse Bellina. Protokoll ATB Madretsch
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