Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
17.05.2019 BE Kanton
Personen
Unia Berner Oberland
Work
Vania Alleva
Unia Berner Oberland
Volltext
Konflikt in der Unia Berner Oberland: „Die Unia steckt nicht in einer Krise“. Work: Am 1. Mai gab es in Basel eine Protestaktion von einigen Unia-Mitgliedern, die den Rücktritt der Geschäftsleitung ­gefordert haben. Ist die Unia in einer Krise? Vania Alleva: Ich kannte diese Forderung aus den Medien. Jetzt ist ein Antrag für den Zentralvorstand von einer Einzelperson eingetroffen. Wir werden diesen diskutieren. Ich bin viel in den Regionen und bei unserer Basis unterwegs. Deshalb weiss ich, dass diese Forderung nicht repräsentativ ist: Kein Vorstand, kein Gremium und keine Interessengruppe der Unia hat eine solche Forderung bisher gestellt. Dass wir bei fast 200’000 Mitgliedern auch einige haben, die nicht mit der Leitung einverstanden sind, ist für eine Grossorganisation wie die Unia nichts als normal. Aber es ist schon nicht ganz normal, dass in der Zeitung und im Fernsehen am 1. Mai der Rücktritt der Präsidentin und der Geschäftsleitung der grössten Gewerkschaft gefordert wird, oder? Einverstanden. Es hat mich geärgert, dass für einen Teil der Medien am 1. Mai nicht die berechtigten Forderungen der Frauen und nicht die ausgezeichnet besuchten Kundgebungen im Vordergrund standen, sondern eine angebliche Krise in der Unia. Wenn man hinschaut, dann fällt diese Geschichte in sich zusammen. Der ehemalige Präsident im Berner Oberland wurde von seiner Basis mit einem deutlichen Resultat abgewählt – nicht von der Geschäftsleitung der Unia abgesetzt oder von mir. Die Kritik war auch stark auf Ihre Person ausgerichtet, Sie seien (…). Vania Alleva.
Work online, 17.5.2019.
Personen > Alleva Vania. Unia Berner Oberland. Work online, 2019-05-17
Ganzer Text
12.04.2019 BE Kanton
Personen
Unia Berner Oberland
Vania Alleva
Interview
Präsidium
Unia Berner Oberland
Volltext
Wirren im Berner Oberland: Was nun, Frau Alleva? Unia-Chefin Vania Alleva zu den neusten Entwicklungen in der Unia-Region Berner Oberland. Work: Frau Alleva, ist der Konflikt im Berner Oberland mit der Abwahl von Hansueli Balmer gelöst? Vania Alleva: Nein. Es wäre falsch zu glauben, das Problem liege nur bei einzelnen Personen. Für mich ist der Konflikt Ausdruck einer grundsätzlichen Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Was meinen Sie damit? Wir sind eine breit aufgestellte ¬Organisation mit gegen 200’000 Mitgliedern aus über 100 verschiedenen Branchen. Unsere Basismitglieder mit all ihren vielfältigen Interessen sollen die Orientierung der Unia bestimmen. Dafür haben wir eine komplexe Struktur von Milizgremien mit starken demokratischen Rechten. Gleichzeitig müssen wir für ein professionelles Funktionieren sorgen. Nur so können wir die von unserer Basis gesetzten Ziele auch erreichen. Es ist kein Zufall, dass der Konflikt im Berner Oberland an der Nachfolgefrage um die Leitung der Region aufgebrochen ist. Eine Regiosekretärin, ein Regiosekretär muss beides können: die demokratischen Ambitionen der Basis verstehen und das professionelle Funktionieren der Unia-Mitarbeitenden sicherstellen. Darum gibt es jeweils eine Auswahlkommission, die die besten Kandidatinnen und Kandidaten nach professionellen Kriterien vorschlägt. Und eine Wahl durch die regionale Delegiertenversammlung (DV), welche die Verankerung in der Basis sicherstellt. Die notwendige Anstellung durch die nationale Geschäftsleitung sollte dann eigentlich nur noch eine Form¬sache sein. Für all das braucht es eine optimale Verständigungsleistung aller (…).
Work online, 12.4.2019.
Personen > Alleva Vania. Unia Berner Oberland. Interview. Work online, 2019-04-12.
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