Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
14.10.1927 Zürich
Oeffentlicher Dienst, Der
Strassenbahner-Männerchor

Ausflug
Strassenbahner-Männerchor
Volltext
Zürich- Wien-Zürich mit dem Strassenbahnermännerchor Zürich. Vor zwei Jahren waren die Wiener Strassenbahnersänger in Zürich auf Besuch. Die wenigen Tage des hiesigen Aufenthaltes haben genügt, ein Freundschaftsband zwischen Wiener und Zürcher Sängern, die alle gewerkschaftlich organisiert sind. zu knüpfen, das in der Folge zu regem schriftlichen Gedankenaustausch führte. Bei der Abreise von Zürich baten die Wiener Kollegen die Zürcher um einen Gegenbesuch. Niemand glaubte an eine Erfüllung dieser Einladung. Im Vordergrund stand wohl ein Beschluss für eine mehrtägige Reise, die aber als Schweizerreise geplant war. Die freundschaftlichen Beziehungen der beiden Männerchöre, dazu die begeisterten Mitteilungen über das rote Wien zweier Mitglieder, die ihre Ferien in Wien verbrachten, führten zu dem Beschluss, eine Sängerreise nach Wien auszuführen. Zum vornherein wurde festgelegt, dass die Reise als Freundschaftsbesuch gelten solle, der Teilnehmerkreis auf die Aktiv- und Passivmitglieder mit ihren Angehörigen beschränkt bleibe und hundert Personen nicht übersteigen dürfe. Dieser Beschluss ehrt die Strassenbahnersänger, man wollte nicht in jene Kategorie von Reisegesellschaften eingereiht werden, die als Hauptzweck der Reise namhafte Ueberschüsse für die Vereinskasse machen wollen. Der Strassenbahnermännerchor hat die gesamten Reisekosten auf die unumgänglichsten Ausgaben beschränkt, betrugen doch die zu machenden Einzahlungen der Teilnehmer nur Fr. 132.-, beziehungsweise Fr. 140.- für Passivmitglieder, inbegriffen Fahrt, Unterhalt, Hotel und Eintrittsgebühren. (…). W. Frick.
Der öffentliche Dienst, 14.10.1927.
Oeffentlicher Dienst, Der > Maennerchor Zuerich. Ausflug. OeD, 1927-10-14.
Ganzer Text
14.10.1927 Zürich
Oeffentlicher Dienst, Der
Strassenbahner-Männerchor

Ausflug
Strassenbahner-Männerchor
Volltext
Zürich- Wien-Zürich mit dem Strassenbahnermännerchor Zürich. Vor zwei Jahren waren die Wiener Strassenbahnersänger in Zürich auf Besuch. Die wenigen Tage des hiesigen Aufenthaltes haben genügt, ein Freundschaftsband zwischen Wiener und Zürcher Sängern, die alle gewerkschaftlich organisiert sind. zu knüpfen, das in der Folge zu regem schriftlichen Gedankenaustausch führte. Bei der Abreise von Zürich baten die Wiener Kollegen die Zürcher um einen Gegenbesuch. Niemand glaubte an eine Erfüllung dieser Einladung. Im Vordergrund stand wohl ein Beschluss für eine mehrtägige Reise, die aber als Schweizerreise geplant war. Die freundschaftlichen Beziehungen der beiden Männerchöre, dazu die begeisterten Mitteilungen über das rote Wien zweier Mitglieder, die ihre Ferien in Wien verbrachten, führten zu dem Beschluss, eine Sängerreise nach Wien auszuführen. Zum vornherein wurde festgelegt, dass die Reise als Freundschaftsbesuch gelten solle, der Teilnehmerkreis auf die Aktiv- und Passivmitglieder mit ihren Angehörigen beschränkt bleibe und hundert Personen nicht übersteigen dürfe. Dieser Beschluss ehrt die Strassenbahnersänger, man wollte nicht in jene Kategorie von Reisegesellschaften eingereiht werden, die als Hauptzweck der Reise namhafte Ueberschüsse für die Vereinskasse machen wollen. Der Strassenbahnermännerchor hat die gesamten Reisekosten auf die unumgänglichsten Ausgaben beschränkt, betrugen doch die zu machenden Einzahlungen der Teilnehmer nur Fr. 132.-, beziehungsweise Fr. 140.- für Passivmitglieder, inbegriffen Fahrt, Unterhalt, Hotel und Eintrittsgebühren. (…). W. Frick.
Der öffentliche Dienst, 14.10.1927.
Oeffentlicher Dienst, Der > Maennerchor Zuerich. Ausflug. OeD, 1927-10-14.
Ganzer Text
26.01.1917 Schweiz
Abstinentenbund
SAB
Strassenbahner-Zeitung

Arbeitervereine
Strassenbahner-Männerchor
Strassenbahner-Musik
Volltext

Nochmals: Vergnügungskorporationen und Gewerkschaft. Offener Schreibebrief an den P.-Korrespondent aus Zürich! Werter Kollege P! Wie ich der Nr. 26 unseres Gewerkschaftsblattes entnehme, gestattest du dir, wie du selbst sagst, resümierend auf das Thema „Vergnügungskorporationen und Gewerkschaft" zurückzukommen. Es war nicht meine Absicht, auf dieses Thema in unserem Blatt nochmals zurückzukommen, da ich aber von Zürich fern bin und aller Wahrscheinlichkeit nach die nächste Generalversammlung nicht besuchen kann, allwo ich meinen Grundsatz hätte vertreten können, wirst du mir wohl erlauben, mit einen offenen Schreibebrief an dich zu gelangen. Das Argument, die Vergnügungskorporationen wären geeignet, den bestehenden Depotgeist zu überbrücken, hast du also fallen gelassen, wohl auch in der richtigen Erkenntnis, dass dieser Sonderbündlergeist nur durch gewerkschaftliche Aufklärung und Bildung gehoben werden kann, und gerne kämpfe ich mit dir Schulter an Schulter gegen diese Anmassung, die Bestuhlung möge an den Generalversammlungen so arrangiert werden, dass die verschiedenen Depotgruppen für sich placiert seien. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-01-26. Standort: Sozialarchiv.
Strassenbahner-Zeitung > Arbeitervereine. 1917-01-26.doc.

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20.06.1914 BS Kanton
Strassenbahner

Abstinentenbund
Arbeiterbund
Strassenbahner-Männerchor
Tabakindustrie
Samstag, den 20.6.1914 hielt der Verein Basler Strassenbahner seine ordentliche Vereinsversammlung ab. Die Protokolle vom 15. und 30. April wurden verlesen und genehmigt. Unter Mitteilungen machte der Vorsitzende auf den Boykott der Ormond-Zigarren aufmerksam. Die Kollegen werden ersucht, den Boykott strikte durchzuführen. Ferner wird mitgeteilt, dass das vorgesehene Referat von Genosse Allgöwer nicht abgehalten werden kann, weil der Referent erkrankt ist. Eine Anzahl Tombolalose der Sektion Lausanne werden vom Verein käuflich erworben und sollen unter den Mitgliedern vertrieben werden. Unser bisheriger Vereinspräsident Kollege K. Senn, sah sich genötigt zurückzutreten, weil seine Krankheit voraussichtlich länger dauert. Ein weiterer Antrag des Vorstandes, die Subvention an den Strassenbahner-Männerchor gleich wie im Vorjahr auszurichten, wird ohne weitere Diskussion gutgeheissen. Ferner beantrag der Vorstand, es sei der Beitrag an den Arbeiterbund um Fr. 50.- zu erhöhen. Nach kurzer Begründung wurde auch dieser Antrag gutgeheissen. Der Beitrag an die sozialdemokratische Partei wird nach Antrag des Vorstandes in der gleichen Höhe belassen wie im Vorjahr. (…). Strassenbahner-Zeitung 31.7.1914
20.06.1914 BS Kanton
Strassenbahner

Arbeiterbund
Präsident
SP BS Kanton
Strassenbahner-Männerchor
Tabakindustrie
Samstag, den 20.6.1914 hielt der Verein Basler Strassenbahner seine ordentliche Vereinsversammlung ab. Die Protokolle vom 15. und 30. April wurden verlesen und genehmigt. Unter Mitteilungen machte der Vorsitzende auf den Boykott der Ormond-Zigarren aufmerksam. Die Kollegen werden ersucht, den Boykott strikte durchzuführen. Ferner wird mitgeteilt, dass das vorgesehene Referat von Genosse Allgöwer nicht abgehalten werden kann, weil der Referent erkrankt ist. Eine Anzahl Tombolalose der Sektion Lausanne werden vom Verein käuflich erworben und sollen unter den Mitgliedern vertrieben werden. Unser bisheriger Vereinspräsident Kollege K. Senn, sah sich genötigt zurückzutreten, weil seine Krankheit voraussichtlich länger dauert. Ein weiterer Antrag des Vorstandes, die Subvention an den Strassenbahner-Männerchor gleich wie im Vorjahr auszurichten, wird ohne weitere Diskussion gutgeheissen. Ferner beantrag der Vorstand, es sei der Beitrag an den Arbeiterbund um Fr. 50.- zu erhöhen. Nach kurzer Begründung wurde auch dieser Antrag gutgeheissen. Der Beitrag an die sozialdemokratische Partei wird nach Antrag des Vorstandes in der gleichen Höhe belassen wie im Vorjahr. (…). Strassenbahner-Zeitung 31.7.1914
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