Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
22.03.2016 Ebikon
Schindler Aufzüge AG
Unia Zentralschweiz

Entlassungen
Protestversammlung
Schindler Aufzüge AG
Volltext

Unia-Protest: Schindler-Aktionäre sollen auf Dividenden verzichten. „750 Millionen für Aktionäre – Kündigungen für die Belegschaft“: Die Unia liess an der Generalversammlung ihrem Ärger freien Lauf. Die Unia nahm die ordentliche Generalversammlung der Schindler Holding AG im Luzerner KKL zum Anlass, gegen die Abbaupläne des Liftbauers zu protestieren und ihre Forderungen zu präsentieren. Vor drei Wochen hatte Schindler angekündigt, in der Abteilung Ebi Works in Ebikon (LU) rund 120 Stellen zu streichen – trotz grossem Jahresgewinn. Grund für die Unia als Schindler-Aktionärin an der Generalversammlung ihren Unmut freien Lauf zu lassen. „750 Millionen für die Aktionäre – Kündigungen für die Belegschaft“ – mit Transparenten und Flugblättern protestierte die Gewerkschaft vor den KKL Luzern gegen die Abbaupläne des Unternehmens. Die Hauptforderung: Keine Dividenden für die Schindler-Aktionäre! Alternativen bieten – Entlassungen verhindern. (…).
Unia Zentralschweiz, 22.3.2016.
Unia Zentralschweiz > Schindler Aufzüge AG. Entlassungen. Unia Zentralschweiz, 2016-03-22.
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18.03.2016 Ebikon
Personen
Schindler Aufzüge AG
Unia Zentralschweiz
Ralph Hug
Entlassungen
Schindler Aufzüge AG
Volltext
Trotz glänzenden Geschäften will Schindler Leute entlassen. Oben garnieren, unten schassen. Der Liftkonzern Schindler schwimmt im Geld. Und will in Ebikon LU trotzdem 120 Stellen abbauen. 40 Millionen Franken. Das ist der Betrag, den Schindler lockermachen soll, um Entlassungen zu vermeiden. Das fordert die Betriebskommission des Konzerns. Schindler hatte angekündigt, 120 der insgesamt 200 Stellen in der Produktion von Liftkabinen und Hochleistungsmotoren zu streichen. Wegen „mangelnder Auslastung“. Die Jobs wandern' ins Ausland ab. Anstelle von Massenentlassung will die Kommission Frühpensionierungen. Mit dem Geld könnten 120 Mitarbeiter ab 58 Jahren am Standort Ebikon vorzeitig in Rente gehen. Werner Pfister, Mitglied der Betriebskommission, sagt: „Es würden Stellenverschiebungen und Umbesetzungen möglich. Niemand müsste arbeitslos werden.“ 40 Millionen sind nicht viel für einen Weltkonzern mit einem Jahresgewinn von 747 Millionen Franken und vollen Auftragsbüchern. Vor allem in China sind die Luzerner dick drin. Der geforderte Betrag liegt nur bei gut fünf Prozent des Jahresgewinns. Management und Aktionäre würden immer noch den Löwenanteil des Profits einstecken. Alex Granato, Leiter Industrie bei der Unia Zentralschweiz, sagt: „Hier geht es nur um Gewinnmaximierung.“ Einen Grund dafür sieht er im Chefwechsel. Der langjährige Patron Alfred N. Schindler zieht sich nächstes Jahr zurück. Er macht dem bisherigen CEO Silvio Napoli Platz, der ihm als Verwaltungsratspräsident nachfolgen wird. Schindler (…). Ralph Hug.
Work, 18.3.2016.
Personen > Hug Ralph. Schindler Aufzüge AG. Entlassungen. Work, 2016-03-18.
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08.03.2016 Ebikon
Schindler Aufzüge AG
Unia Schweiz

Frühpensionierung
Schindler Aufzüge AG
Volltext
Betriebsversammlung beschliesst Forderungen zur Verhinderung von Entlassungen. Schindler-Beschäftigte verlangen 40 Mio. für Frühpensionierungen. Die Betriebsversammlung der Schindler-Beschäftigten hat heute in Ebikon (LU) Forderungen gegen den geplanten Abbau von 120 Stellen bei Ebi Works verabschiedet. In einer Resolution verlangt sie 40 Mio. Franken von Schindler, um Kündigungen zu verhindern. Mit dem Geld sollen Frühpensionierungen nicht nur bei der betroffenen Division Ebi Works, sondern am ganzen Standort finanziert und so die Beschäftigung von jüngeren Arbeitnehmenden gesichert werden. Am 1. März hat Schindler angekündigt, bis Ende 2017 bei Ebi Works in Ebikon (LU) 120 Stellen abzubauen. Heute haben über 150 Beschäftigte ihre Forderungen an die Direktion diskutiert. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution verlangen sie: • einen vollständigen Verzicht auf Kündigungen, ein Frühpensionierungsangebot ab 58 Jahren für alle Arbeitnehmenden am Standort Ebikon. Damit können einerseits ältere Arbeitnehmende, die vom geplanten Abbau bei Ebi Works betroffen sind, vor der Arbeitslosigkeit bewahrt werden. Gleichzeitig können in den anderen Schindler-Divisionen am Standort Ebikon Arbeitsplätze für jüngere Personen freigemacht werden, die bei Ebi Works vom Abbau betroffen sind. (…).
Unia Schweiz, 8.3.2016.
Unia Schweiz > Schindler Aufzüge AG. Rentenalter. Unia Schweiz, 2016-03-08.
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08.03.2016 Ebikon
Schindler Aufzüge AG
Unia Schweiz

Schindler Aufzüge AG
Stellenabbau
Volltext
Schindler-Belegschaft fordert Frühpensionierungen. 120 Stellen am Standort Ebikon sind bedroht. Über 150 Schindler-Beschäftigte haben an einer Betriebsversammlung in Ebikon (LU) einen vollständigen Verzicht auf Entlassungen gefordert. Stattdessen soll der angekündigte Abbau von 120 Arbeitsplätzen mit Frühpensionierungen aufgefangen werden. Am 1. März hat Schindler den Abbau von 120 Stellen in der Division Ebi Works am Standort Ebikon (LU) angekündigt. An einer sehr gut besuchten Betriebsversammlung haben die Betroffenen jetzt Stellung bezogen. Sie fordern den Konzern auf, vollständig auf Entlassungen zu verzichten. Stattdessen soll er allen Arbeitnehmenden aller Division des Standorts Ebikon, die älter als 58 sind, die Frühpensionierung anbieten. 40 Millionen Franken gefordert. Mit den Frühpensionierungen könnte einerseits vermieden werden, dass ältere Arbeitnehmende in die Arbeitslosigkeit abgeschoben werden. Gleichzeitig würden am Standort Ebikon Stellen frei, die Beschäftigte der Division Ebi Works übernehmen könnten, welche vom Stellenabbau bedroht sind. Um Kündigungen zu vermeiden, müsste Schindler mindestens 120 Frühpensionierungen ermöglichen, was rund 40 Millionen Franken kostet. Für die rund 80 Beschäftigten, die weiterhin bei Ebi Works verbleiben werden, fordert die Betriebsversammlung eine Beschäftigungsgarantie. (…).
Unia Schweiz, 8.3.2016.
Unia Schweiz > Schindler Aufzüge AG. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2016-03-08.
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01.03.2016 Ebikon
Schindler Aufzüge AG
Unia Schweiz

Entlassungen
Schindler Aufzüge AG
Volltext
Liftbauer Schindler stellt 120 Leute auf die Strasse. Schindler entlässt trotz Gewinn Angestellte. Das ist inakzeptabel. Der Liftbaukonzern Schindler will in Ebikon 120 Stellen abbauen. Die Arbeitsstellen werden ins Ausland verlagert. Betroffen ist die Abteilung Produktion und Engineering. Der Abbau ist ein Hohn in Anbetracht, dass Schindler im letzten Jahr einen Gewinn von 747 Millionen auswies. Die Verlagerung der Arbeitsplätze muss gestoppt werden und Schindler muss am Produktionsstandort Schweiz festhalten. Die als Entlassungsgrund angeführte mangelnde Auslastung der Abteilung ist hausgemacht. Die Auftragsbücher von Schindler sind voll, die Aufträge werden aber aus Kostengründen an Standorte im Ausland vergeben. Schindler strebt mit den Entlassungen eine weitere Gewinnsteigerung auf Buckel der Spezialisten am Hauptsitz in Ebikon an. Schindler muss Entscheid rückgängig machen. Die Unia fordert von Schindler, ihren Entscheid rückgängig zu machen. Schindler muss sich zum Produktionsstandort Schweiz bekennen und ihre soziale Verantwortung wahrnehmen. Unabhängig vom Ausgang des eingeleiteten Konsultationsverfahrens, dürfen im 2016 keine Kündigungen ausgesprochen werden. Die Unia unterstützt die Personalkommission mit vollen Kräften im Konsultationsverfahren und bei der Suche nach Alternativlösungen.
Unia Schweiz, 1.3.2016.
Unia Schweiz > Schindler Aufzüge AG. Entlassungen. Unia Schweiz, 2016-03-01.
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30.11.2012 Schweiz
Somalia
Initiativen Schweiz
Juso
Personen
Schindler Aufzüge AG
Work
David Roth
Adrian Soller
1-zu-12-Initiative
Löhne
Schindler Aufzüge AG
Volltext

1:12-Initiative: Schindler zieht Drohung zurück. Somalia einfach! Die Liftfirma Schindler drohte, die Schweiz zu verlassen, sollte das Volk die 1:l2-Initiative annehmen. Doch eine Juso-Aktion beweist: die Erpressung war eine leere Drohung. Nein, danke: Nach Somalia will Arthur Schindler nicht. Der Chef des gleichnamigen Konzerns bleibt in der Schweiz. Und das, obwohl er von Juso-Präsident David Roth ein Flugbillett nach Mogadishu bekommen hat. (...). Adrian Soller.

Work. Freitag, 30.11.2012.
Juso > Schindler. Löhne. Juso. 30.11.2012.

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08.05.2008 Schlieren
Personen
Schindler Aufzüge AG
Work
Fredi Lerch
Betriebsschliessung
Schindler Aufzüge AG
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„Dann war es plötzlich totenstill“. 750 Arbeiter und 90 Stifte verloren vor 25 Jahren ihren Arbeitsplatz. Mit der Schliessung der Wagi Schlieren verloren viele ihre Heimat. Und die Schweiz eine traditionsreiche Firma. Wie damals, nur jetzt ohne die roten Stiften-Overalls: rechts Peter Laib, damals seit kurzem Maschinenmechanikerlehrling: Und links Hermann Bättig, damals Maschinenzeichner im dritten Lehrjahr. Auf dem alten Bild beide selbstbewusst; stolz, bei der Wagi zu arbeiten, bei der Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik in Schlieren, von der alle gewusst haben: Die Wagi nimmt nicht jeden. Stolz, aber auch empört: Das Bild ist kurz nach dem 16. Mai 1983 entstanden. An jenem Montag kamen die Manager des Schindler-Konzerns, zu dem die Wagi seit Jahren gehörte, nach Schlieren und verkündeten den 750 Arbeitern und Arbeiterinnen, ihr Betrieb werde auf Ende Jahr geschlossen. Laib und Bättig gehörten zu den rund neunzig Stiften, die im achten Stock des Wagi-Hochhauses vom Personalchef speziell informiert wurden. Bättig: „Es war totenstill. Wir waren völlig überrascht. Wir konnten es nicht fassen.“ Der Weg aufs Rednerpult. Dann, von der Gewerkschaft SMUV organisiert, die Betriebsversammlung in der grossen Halle. Man beschliesst eine Demonstration durch Schlieren. „Wir haben in der Arbeitszeit Transparente gesprayt“, sagt Laib. Seine Parole lautet: „No gaat Schliere, nid uf allne viere.“ Bättig, damals Sprecher der Wagi-Stifte, brütet derweil über einer Rede. Denn, habe ihm einer von der Gewerkschaft gesagt, (…). Fredi Lerch.
Work, 8.5.2008.
Personen > Lerch Fredi. Schindler-Aufzüge AG. Betriebsschliessung. Work, 2009-05-08.
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