Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 715

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03.07.2019 Kuba
Granma
Löhne

Mindestlöhne
Volltext
Ein erster Schritt um die Lohnpyramide umzukehren. In ihrem Beitrag in der TV Sendung Mesa Redonda erklärte die Ministerin für Arbeit und Soziale Sicherheit Margarita González Fernández, dass die für den haushaltsgestützten Sektor verabschiedete Gehaltserhöhung auf der Grundlage der schwierigen Arbeit vieler Compañeros hauptsächlich Akademiker und Spezialisten ausgearbeitet worden sei, die Kriterien dazu beigetragen hätten, die sich auf durchgeführte soziale Untersuchungen stützten. Als einen ersten Schritt, um die Lohnpyramide umzukehren, bezeichnete die Ministerin für Arbeit und Soziale Sicherheit Margarita González Fernándezie die für den haushaltsgestützten Sektor vom Ministerrat verabschiedete Gehaltserhöhung. In ihrem Beitrag in der TV Sendung Mesa Redonda erklärte die Ministerin, dass die Vorlage dafür auf der Grundlage der schwierigen Arbeit vieler Compañeros hauptsächlich Akademiker und Spezialisten ausgearbeitet worden sei, die Kriterien dazu beigetragen hätten, die sich auf durchgeführte soziale Untersuchungen stützten. Die Massnahme umfasse alle Angestellten des haushaltsgestützten Sektors, schliesse niemanden aus, woran wiederholt Zweifel geäussert wurden und sie machte dies am Beispiel des nicht lehrenden Personals im Bildungsbereich und dem des Personals im Gesundheitsbereichs, das nicht direkt mit der gesundheitlichen Betreuung zu tun habe, deutlich. Sie betonte, dass es sich hierbei nicht um die endgültige Lohnerhöhung handle, die man erreichen möchte, aber dass sie unter den gegenwärtigen Bedingungen bedeutsam sei. (…).  Granma 3.7.2019.
Granma > Loehne. Mindestloehne. Granma, 2019-07-03.
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01.07.2019 Schweiz
Löhne
SGB

Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
Schlüsselrolle der eigenständigen Flankierenden Massnahmen. SGB-Kommentar zum Observatoriumsbericht. Die Internationalisierung der Gesellschaft und der Wirtschaft haben in den meisten Ländern zu einer höheren Einwanderung geführt – unabhängig von der Personenfreizügigkeit. Dazu kommt, dass Stelleninserate seit den 2000er-Jahren fast weltweit sichtbar sind, während ein Arbeitgeber vor dem Jahr 2000 in einer ausländischen Zeitung inserieren musste, um Stellensuchende ausserhalb der Schweiz anzusprechen. Die Personenfreizügigkeit in Verbindung mit den Flankierenden Massnahmen hat die Dumpingproblematik bei Anstellung von AusländerInnen in der Schweiz entschärft. KurzaufenthalterInnen beispielsweise verdienen heute bei gleicher Arbeit weitgehend denselben Lohn wie SchweizerInnen und niedergelassene AusländerInnen. Im alten Kontingentssystem waren sie hingegen deutlich schlechter gestellt, was Gefahren für das ganze Lohngefüge mit sich brachte. Gleichzeitig hat die Personenfreizügigkeit den Marktzugang für zwei potenziell prekäre Arbeitsformen erleichtert, nämlich für Dienstleistungen von ausländischen Firmen (Entsendungen, Selbständige) und Temporärarbeit (Verleih von KurzaufenthalterInnen u.a.). Die ausländischen Firmen haben Arbeitsverträge mit deutlich tieferen Löhnen, was ein erhebliches Dumpingrisiko birgt. Mittlerweile haben sie in gewissen Regionen bereits einen Marktanteil von 10 Prozent und mehr; In einzelnen Branchen sogar von gegen 30 Prozent (Holz-, Metallbau u.a.). (…). SGB, 1.7.2019.
SGB > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. SGB, 2019-07-01.
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28.06.2019 Schweiz
Löhne
Personen
Work
Hans Baumann
Gewinne
Löhne
Volltext
Profite steigen, doch Reallöhne sinken deutlich. Die Löhne sind in den letzten zwei Jahren kaum mehr gestiegen. Zwar konnten die Gewerkschaften in den Gesamtarbeitsverträgen noch geringe Lohnerhöhungen aushandeln, im Durchschnitt aller Wirtschaftszweige erhöhten sich die Löhne 2017 und 2018 aber nur um knapp ein Prozent. Das entspricht etwa den ausgehandelten Lohnerhöhungen in den GAV. Da die Teuerung in den zwei Jahren 1,4 Prozent betrug, resultierte für die Arbeitnehmenden zum ersten Mal seit vielen Jahren ein Kaufkraftverlust. In den Jahren zuvor war das noch anders: Eine negative Teuerung sorgte dafür, dass die Kaufkraft leicht zunahm. Branchenunterschiede. Zwischen den Branchen, in denen die Unia vertreten ist, gibt es deutliche Unterschiede. In der Industrie weist nur die Chemie- und Pharmabranche eine positive Lohnentwicklung auf. Überdurchschnittlich sind die Kaufkraftverluste im Metallgewerbe sowie der Uhren- und Maschinenindustrie. Von den Dienstleistungsbranchen schneidet neben dem Finanzsektor der Detailhandel am besten ab. In dieser Branche mit einem hohen Frauenanteil gab es nur einen geringen Kaufkraftverlust. 8,3 Prozent mehr Profit. Schlecht schnitten der Verkehrssektor sowie die Post- und Kurierdienste ab, wo der Reallohnrückgang 1,2 Prozent betrug. Die GAV-Abschlüsse 2018/2019 lassen für dieses Jahr keine deutliche Verbesserung der Situation der Lohnabhängigen erwarten. Bei einer voraussichtlichen Teuerung von 0,6 Prozent ¬dürfte nur (…). Hans Baumann.
Work online, 28.6.2019.
Personen > Baumann Hans. Loehne. Work online, 2019-06-28.
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24.06.2019 Schweiz
Löhne
Travail.Suisse

Löhne
Managerlöhne
Volltext
Löhne: Unten wird geknausert – oben gekleckert. Seit über einem Jahrzehnt untersucht Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, die Entwicklung der Managerlöhne. Das Fazit der 15. Erhebung ist durchzogen, dennoch öffnet sich in der Mehrheit der untersuchten Unternehmen die Lohnschere weiter. Die Chefs gewähren sich satte Lohnerhöhungen, während bei den tiefen Einkommen Lohndruck, Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz zunehmen. Die angenommene Abzockerinitiative kann diesen Trend nicht stoppen, zu wenig griffig sind die umgesetzten Massnahmen in der Aktienrechtsrevision. Bereits zum fünfzehnten Mal in Folge hat Travail.Suisse die Schere zwischen den höchsten und den tiefsten Löhnen in 26 Schweizer Unternehmen untersucht. Die Analyse fördert beunruhigende Entwicklungen zu Tage. Massive Zunahme der Entschädigungen bei den Konzernleitungsmitgliedern. Im Vergleich mit den letzten Jahren fiel die Entwicklung der Managerlöhne 2018 durchzogen aus. Während sich die Entschädigungen bei den CEO auf dem Niveau des Vorjahres bewegten, legen die übrigen Mitglieder der Konzernleitungen durchschnittlich um satte 7 Prozent zu. Seit 2011 haben damit die Cheflöhne um 19 Prozent zugenommen, während sich die normalen Arbeitnehmenden im gleichen Zeitraum mit 4.3 Prozent mehr Lohn zufrieden geben mussten. In den letzten beiden Jahren mussten die Arbeitnehmenden der Schweiz bedingt durch die wieder anziehende Teuerung sogar Reallohnverluste hinnehmen. (…).
Travail.Suisse, 24.6.2019.
Travail.Suisse > Managerloehne. Löehne. Travail.Suisse, 2019-06-24.
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18.06.2019 Schweiz
Löhne
Travail.Suisse

Managerlöhne
Medienkonferenz
Volltext
Managerlöhne: Lohnscheren öffnen sich weiter. Einladung zur Medienkonferenz „Managerlöhne“. Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Medienschaffende. Anhand der Geschäftsberichte untersucht Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, seit mehr als einem Jahrzehnt die Entschädigungen von 26 Unternehmen an ihre Manager und Verwaltungsräte und berechnet das Verhältnis zwischen höchstem und tiefstem Lohn (Lohnschere) in diesen Unternehmen. Die 15. Untersuchung in Folge zeigt einmal mehr die horrenden Vergütungen für Manager. Mit Lohnscheren von bis zu 1:257 lässt sich weiterhin keine Mässigung erkennen: Die Lohnscheren befinden sich auf einem deutlich höheren Niveau als noch vor einigen Jahren und die Politik bleibt bei der Abzockerinitiative auf halbem Weg stehen. Gerne informieren wir Sie detaillierter über die Resultate unserer Untersuchung und unsere diesbezüglichen Forderungen. Dazu laden wir Sie zu einer Medienkonferenz ein, die am Montag, 24. Juni 2019, um 9.30 Uhr, im Vatter Business Center (Saal „Loosli“, 6. Stock), Bärenplatz 2, Bern stattfinden wird. Es nehmen teil: Adrian Wüthrich, Präsident Travail.Suisse und Nationalrat, Carole Furrer, Vize-Präsidentin Travail.Suisse und Präsidentin SCIV, Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik Travail.Suisse, Christoph Eichenmann, Projektmitarbeiter Travail.Suisse. (…).
Travail.Suisse, 18.6.2019.
Travail.Suisse > Managerlöhne. Medienkonferenz. Travail.Suisse, 2019-06-18.
G > anzer Text
14.06.2019 Schweiz
Löhne
Syndicom

Lohngleichheit
Volltext
Die Sozialpartner unternehmen konkrete Schritte zur Lohngleichheit. Lohngleichheitsanalysen in der Grafischen Industrie. Die traditionell männlich geprägte Druckbranche hat sich gewandelt. Zwar ist der Frauenanteil in der Druckbranche noch immer unterdurchschnittlich. Dennoch ist eine Zunahme des Frauenanteils festzustellen. Der Frauenanteil an den Beschäftigten beträgt mittlerweile rund 35%. Gleichzeitig nimmt in der Branche die Lohnungleichheit nicht im gewünschten Ausmass ab. Die Branche weist seit Jahren eine Lohnungleichheit von bis zu 18% aus, wie die Strukturerhebungsanalysen des Büro BASS aufzeigen. Um dieser Ungleichheit entgegenzuwirken und die Attraktivität der Branche für Frauen zu steigern, haben die Sozialpartner mit dem Abschluss des neuen Gesamtarbeitsvertrags (GAV) vereinbart, Lohngleichheitsanalysen in den GAV unterstellten Betrieben einzuführen. Die Sozialpartner Syndicom, Syna und Viscom haben sich zum Ziel gesetzt, dass bis Ende 2021 10% der dem GAV unterstellten Betriebe in der grafischen Industrie sich auf Lohngleichheit prüfen lassen. Der Bund stellt zu diesem Zweck die Software „Logib“ zur Verfügung, die sich für Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden eignet. Die Sozialpartner möchten aber, dass möglichst alle Unternehmen an den Lohngleichheitsanalysen teilnehmen können. Der Start findet deshalb mit der Einführung des neuen Systems „Argib“ statt, das zurzeit vom Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) entwickelt wird und (…).
Syndicom, 14.6.2019.
Syndicom > Lohngleichheit. Grafische Industrie. Syndicom, 2019-06-14.
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14.06.2019 Schweiz
Frauen
Löhne
Syndicom

Frauenstreik
Lohngleichheit
Volltext
Lohn. Zeit. Respekt! Frauen*streik 2019. Der Karriereverlauf von Frauen ist anders. Frauen arbeiten eher Teilzeit. Mit tiefen Pensen. Sie übernehmen die Hauptverantwortung bei der Kinderbetreuung und im Haushalt. Später dann kommt die Pflege der Angehörigen. Insgesamt übernehmen Frauen so 2/3 der unbezahlten Arbeit. Die Folge sind starke Mehrfachbelastung, tiefere Einkommen und später tiefe Renten. Damit Frauen die gleichen Karrierechancen haben, müssen die Rahmenbedingungen gegeben sein. Das bedingt eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit ausreichend Kinderbetreuungsangeboten, mit finanzieller Unterstützung, mit Job-Sharing- und Teilzeitmodellen in Führungspositionen und mit guten Absenzenregelungen bei Betreuungsaufgaben. Gerade die Digitalisierung bietet hier Chancen. Faire Löhne und Lohngleichheit. Die Lohngleichheit muss in allen Betrieben erfüllt werden. Damit alle Frauen den ihnen zustehenden Lohn erhalten. Denn der Lohnunterschied liegt noch immer bei rund 20%. Hinzu kommt: Frauen haben im Alter eine durchschnittlich 40% tiefere Rente als die Männer. Darum fordern wir Lohnanalysen mit Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten. Gesamtarbeitsverträge in Branchen mit hohem Frauenanteil und anständige AHV-Renten ohne Rentenaltererhöhung. Mehr Zeit und Geld für Betreuungsarbeit. Der „Gender Time Gap“ bezeichnet die Kluft der Arbeitszeit zwischen Frauen und Männern. Frauen arbeiten zumeist in Teilzeitanstellungen, weil sie mit Familie und Haushalt doppelt (…).
Syndicom, 14.6.2019.
Syndicom > Frauenstreik. Lohngleichheit. Syndicom, 2019-06-14.
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10.05.2019 Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
PeKo-Tagung der Industrie zum EU-Rahmenabkommen. An der diesjährigen Unia-Tagung für Mitglieder der Personalkommissionen aus der Industrie stand der Rahmenvertrag zwischen der Schweiz und der EU zur Debatte. Über 100 Teilnehmende diskutierten die Auswirkungen des vorliegenden Entwurfs des Rahmenabkommens für die Arbeitnehmenden der Industrie. Er würde den Schweizer Lohnschutz massiv verschlechtern. Die Kontrolle der Löhne und Arbeitsbedingungen wäre kaum noch möglich. Und der EU-Gerichtshof könnte den Lohnschutz jederzeit aushebeln. Prominent besetztes Podium. An einer Podiumsdiskussion widmeten sich Nationalrat und Unia-Sektorleiter Industrie, Corrado Pardini, SGB-Chefökonom Daniel Lampart, Swissmem-Direktor Stefan Brupbacher und die Freiburger Professorin für Europarecht Astrid Epiney dem Thema. Personenfreizügigkeit und Lohnschutz gehören zusammen. Aus den Wortmeldungen aus dem Publikum wurde klar: Die Unia verteidigt die Personenfreizügigkeit. Gute, offene Beziehungen zur EU sind gerade für die Industrie notwendig. Doch dazu gehört untrennbar ein starker Lohnschutz. Sonst gewinnen die rechten, fremdenfeindlichen Nationalisten, die unser Land in die Isolation führen wollen: ohne Bilaterale, ohne Personenfreizügigkeit, ohne Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen.
Unia Schweiz, 10.5.2019.
Unia Schweiz > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. Unia Schweiz, 2019-05-10.
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30.04.2019 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Daniel Lampart
Löhne
Volltext
Alarmierend schlechte Lohnentwicklung in der Schweiz. Lohnentwicklung im Jahr 2018. Die Entwicklung der Löhne in der Schweiz ist alarmierend. Obwohl sich die Schweizer Wirtschaft im Aufschwung befindet, sind die Löhne 2018 real im Schnitt um 0,4 Prozent gesunken. Die Arbeitgeber schliessen damit die Arbeitnehmenden vom Aufschwung aus. Umso mehr als die Haushaltsbudgets durch steigende Mieten und Krankenkassenprämien bereits stark belastet werden. Besonders störend sind die Resultate z.B. im Bau. Trotz seit Jahren anhaltend starker Konjunktur resultierte auch in diesem Sektor ein Reallohnverlust von 0,4 Prozent. Die neue Härte der Arbeitgeber in den Lohnverhandlungen ist nicht akzeptabel. Es braucht substanzielle Lohnerhöhungen. Der Aufschwung muss bei den Berufstätigen ankommen. Etwas besser, aber auch ungenügend ist die Entwicklung der im Rahmen von Gesamtarbeitsverträgen ausgehandelten Löhne. Diese stiegen nominal um 0,9 Prozent an. Abzüglich der Teuerung von 0,9 Prozent war es aber dennoch eine reale Nullrunde. Störend kommt dazu, dass von der nominalen Lohnerhöhung nur 0,3 Prozent generell gegeben wurden und 0,6 Prozent individuell. Werden die Löhne vor allem individuell erhöht, dann profitieren vor allem die höheren Löhne. (…). Daniel Lampart.
SGB, 30.4.2019.
Personen > Lampart Daniel. Loehne. SGB, 2019-04-30.
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16.04.2019 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Thomas Fastermann
Lohnrechner
SGB
Volltext
Zuverlässige Orientierung für Angestellte und Arbeitssuchende in der Schweiz: Der SGB-Lohnrechner in neuem Kleid. Beliebtes Serviceangebot des SGB startet heute neu. Ist mein Lohn eigentlich angemessen? Was würde ich wohl verdienen, wenn ich in Zürich arbeite? Oder: Was kann ich im Vorstellungsgespräch verlangen? Vor solchen und ähnlichen Fragen stehen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer wieder – ob auf Arbeitssuche oder auch, wenn sie schon fest im Sattel sitzen. Denn das Lohnsystem in der Schweiz ist sehr komplex. Gute Antworten und eine zuverlässige Orientierung liefert seit 14 Jahren der SGB-Lohnrechner. Er wird Tag für Tag von Arbeitnehmenden, Personalbüros und Gewerkschaften rege genutzt und verzeichnet täglich rund 2000 Aufrufe. Nun hat das Angebot des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds eine vollständige Überarbeitung erfahren. Wesentlicher Kern sind die aktuellsten verfügbaren Daten aus der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamts für Statistik. Neben den aktuellsten Lohndaten gibt es auf www.lohnrechner.ch auch neue, praktische Funktionen, eine komfortablere Bedienung und eine universelle Erreichbarkeit. Neben einem zeitgemässen Erscheinungsbild ist die Benutzerführung optimiert worden. So gelangt man in wenigen Schritten zum Vergleichslohn. Die Auswahl von Beruf, Branche, Ausbildung, Alter und Erfahrung genügt, so dass der SGB-Lohnrechner in Sekundenschnelle aus zigtausenden vorhandenen Lohndaten die ortsüblichen (…). Thomas Fastermann.
SGB, 16.4.2019.
Personen > Fastermann Thomas. Lohnrechner. SGB, 2019-04-16.
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12.04.2019 England
EU
Löhne
Personen
Work
Ralph Hug
Lohnschutz
Volltext
Grossbritannien versinkt immer tiefer im Brexit-Chaos. Land ohne Lohnschutz. Grossbritannien hat stets flankierende Massnahmen zum Schutz der Löhne abgelehnt. Ein kapitaler Fehler, wie die britische Lohnstatistik zeigt. 2016 beschloss eine knappe Mehrheit der Britinnen und Briten den Brexit – den Ausstieg aus der Europäischen Union. Kurz darauf wollte Mike Carter wissen, warum. Der Journalist der britischen Tageszeitung „The Guardian“ wanderte zu Fuss von Liverpool nach London. Und sah: geschlossene Minen, leere Industrieparks, Städte mit verriegelten Ladengeschäften. Fastfoodketten, Wettbüros und, gleich nebenan, Pfand- und Kreditleiher. Plus viele „charity shops“, Läden von Hilfsorganisationen mit Billig-Lebensmitteln. Was Carter beobachtete, sind die verheerenden Folgen von Deindustrialisierung und Sparpolitik. Das schwere Erbe von Margaret Thatcher und den regierenden Konservativen (Tories). Aber auch von Tony Blair und einer Sozialdemokratie, welche die neoliberale Politik ihrerseits fortführte. Auch der britische Gewerkschaftsbund Trades Union Congress (TUC) spielte damals gar keine gute Rolle. Das sagt Vasco Pedrina, früherer Co-Präsident der Unia. Der TUC habe versagt: „Der grösste Fehler war, dass er kein Veto gegen eine Personenfreizügigkeit ohne jegliche sozialen Schutzmassnahmen einlegte“, so Pedrina. Anders in der Schweiz: Hier setzten sich SP und Gewerkschaften erfolgreich für flankierende Massnahmen zur Personenfreizügigkeit ein. Für das Prinzip: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort»“ um Lohndumping durch die Firmen zu verhindern. Gleicher Lohn am gleichen  (…). Ralph Hug.
Work online, 12.4.2019.
Personen > Hug Ralph. England. Lohnschutz. Work online, 2019-04-12.
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12.04.2019 Schweiz
Bau und Gewerbe
Löhne
Unia Schweiz

DV
Lohnschutz
Delegiertenversammlungen Bau und Gewerbe: Löhne statt Grenzen schützen! Die Delegierten der Sektoren Bau und Gewerbe der Gewerkschaft Unia haben heute resp. am Freitag eine Resolution zum Rahmenabkommen mit der EU verabschiedet. Für sie ist klar: Das aktuelle Abkommen ist ungenügend und muss nachverhandelt werden. Denn wer in der Schweiz arbeitet, soll auch einen Schweizer Lohn erhalten. Für die Delegierten der Sektoren Bau und Gewerbe ist klar: Das vorliegende Rahmenabkommen ist eine Gefahr für Löhne und Arbeitsplätze in der Schweiz. Gerade für die Bau- und Gewerbebranche sind die Flankierenden Massnahmen (FlaM) elementar. Dank den FlaM und guten Gesamtarbeitsverträgen konnte ein Absinken der Löhne verhindert werden. Mit dem vorliegenden Rahmenabkommen stehen die für den Lohnschutz zentralen Teile auf dem Spiel. In der Resolution, die heute an der DV des Sektors Bau und gestern an der DV des Sektors Gewerbe verabschiedet wurde, fordern die Delegierten deshalb Schweizer Löhne für Arbeit in der Schweiz. Der Bundesrat wird aufgefordert, das Rahmenabkommen nachzuverhandeln. Die Schweiz wird seit Jahren von Bauarbeitern und Arbeitnehmenden des Gewerbes aus ganz Europa gebaut. Das soll auch so bleiben. Umso wichtiger ist es, die Löhne zu schützen. Solidarität mit dem Frauenstreik. Die Delegierten des Sektors Bau nahmen auch befriedigt vom erfolgreichen Kampf der Bauarbeiter für ihren Landesmantelvertrag (LMV) und die Sicherung der Rente mit 60 (FAR) Kenntnis. In zahlreichen Voten wurde herausgestrichen, wie wichtig die Bereitschaft der (…).
Unia Schweiz, 13.4.2019.
Unia Schweiz > Bau und Gewerbe. DV. Lohnschutz. Unia Schweiz, 2019-04-12.
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29.03.2019 Schweiz
Löhne
Personen
Work
Clemens Studer
Abzockerei
Managerlöhne
Volltext
Oben abzocken, unten auspressen. CS-Chef Tidjane Thiam kassierte letztes Jahr ein Gehalt von 12,7 Millionen Franken. Er trat sein Amt 2015 an - seither reihte er Abbauprogramm an Abbauprogramm - und halbierte den Aktienkurs. UBS-Chef Sergio Ermotti sahnte im vergangenen Jahr 14,1 Millionen Franken ab. Er trat sein Amt 2011 an und bekam damals noch 6,4 Millionen. Die UBS wies 2018 einen Gewinn von 4,9 Milliarden US-Dollar aus - und kassierte im Februar 2019 in Frankreich eine Busse von 5,1 Milliarden Franken wegen Steuerdelikten. Die Bank zieht das Urteil weiter. Die Beispiele zeigen: Die „Anti¬-Abzocker“-Initiative von Thomas Minder hat kaum etwas bewirkt, ausser dass in ihrem Nachgang der Schaffhauser Gurgelwasserproduzent (Trybol) in die SVP-Fraktion des Ständerates gespült wurde. Ansonsten wird oben abgezockt und unten ausgepresst wie eh und je. Profitlogik halt. Und diese zieht seit einigen Jahren auch bei den staatsnahen Betrieben ein. Millionen-Meyer. Ganz vorne dabei: SBB-Chef Andreas Meyer. Die Leistungen von Meyer sind aus Sicht der Mitarbeitenden und der Reisenden durchzogen - vorsichtig formuliert. Ein paar Stichworte: Preise rauf, Pünktlichkeit runter, lottrige Infrastruktur, Desaster bei der Fernzugbeschaffung, Stellenabbau und Jobauslagerungen in prekäre Temporäranstellungen, Druck auf die Mitarbeitenden. Spitze ist einzig Meyers Gehalt: über 1 Million Franken pro Jahr. Das war schon oft ein Thema. Denn schliesslich ist die SBB ein Unternehmen im Besitz des Bundes und damit Volks¬eigentum. Die neue Innenministerin Simonetta (…). Clemens Studer.
Work online, 29.3.2019.
Personen > Studer Clemens. Abzocker. Managerloehne. Work online, 2019-03-29.
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28.03.2019 Aarau
Altersheim
Löhne
VPOD AG Kanton

Altersheime
Lohnnachzahlung
Volltext
Bundesgericht bestätigt: die Stadt Aarau muss sechs Nachtwachen Lohn nachzahlen. Die Stadt Aarau hat den Lohnstreit um die falsch berechneten Stundenlöhne von sechs Nachtwachen, welche im Alters- und Pflegeheim Golatti angestellt waren und teilweise noch sind, bis vor Bundesgericht gezogen und hat nun auch vor der letzten Instanz verloren. Mit Erleichterung nimmt der VPOD Aargau zur Kenntnis, dass das Bundesgericht in Sachen Stadt Aarau gegen sechs Nachwachen des Alters- und Pflegeheims Golatti, die Beschwerde der Stadt Aarau zurückgewiesen und somit das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 28. Mai 2018 bestätigt hat. Nun muss die Stadt Aarau den sechs betroffenen Nachtwachen den von ihnen geforderten Lohn zurückzahlen. Insgesamt muss die Stadt Aarau den betroffenen Nachtwachen rund 40'000 Fr. zurückzahlen sowie die Gerichts- und Parteikosten tragen. Überprüfung aller Stundenlöhne aus diesem Zeitraum. Der VPOD geht davon aus, dass mehr Angestellte von den falsch berechneten Löhnen betroffen sind, obwohl dies die Stadt Aarau nie bestätigt, aber auch nicht widerlegt hat. Der Verband fordert deshalb, dass überprüft wird, ob weitere Angestellte betroffen sind. Falls dem so ist, muss eine Rückzahlung von allfällig falsch berechneten Löhnen vorgenommen werden. Ausserdem muss die Stadt Aarau diesen Fall lückenlos aufarbeiten und die richtigen Konsequenzen daraus zu ziehen. Hohe Kosten trotz aussichtlosem Fall. (…).
VPOD AG Kanton.
VPOD AG Kanton, 28.3.2019.
VPOD AG Kanton > Nachtwache. Lohnnachzahlung. VPOD Aargau, 2019-03-28.
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20.03.2019 EU
Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Daniel Lampart
Interview
Lohnschutz
Volltext
SGB: „Ein Rahmenabkommen muss den Arbeitnehmenden nützen“^. Ja zu einem sozialen Europa, nein zu Verschlechterungen beim Lohnschutz und den flankierenden Massnahmen. Für SGB-Sekretariatsleiter und Chefökonom Daniel Lampart ist in der Position zur EU vor allem eines wichtig: Die Europapolitik muss den Arbeitnehmenden nützen. (SGB) Daniel Lampart, dem SGB wird vorgeworfen, er fahre das Rahmenabkommen und damit die Bilateralen an die Wand. Haben die Gewerkschaften neu etwas gegen die EU? Daniel Lampart: Ein kleines Land wie die Schweiz braucht gute und geregelte Beziehungen zur EU. Deshalb haben wir uns für eine Öffnung gegenüber Europa und die Personenfreizügigkeit eingesetzt, aber immer gesagt, dass dies den Arbeitnehmenden nützen muss. Unsere Flankierenden gehören zu den besten in Europa. Nun verfolgt Bundesrat Ignazio Cassis eine Europapolitik gegen die Arbeitnehmenden. Das geht in die völlig falsche Richtung. Könnte es Ihnen nicht egal sein, wieviel ein Entsandter verdient? Daniel Lampart: Die Personenfreizügigkeit brachte Fortschritte wie die Abschaffung des Saisonnierstatuts. Aber mit den Entsendungen wurde eine neue prekäre Arbeitsform angelegt. Ausländische Firmen können viel einfacher ihre Dienstleistungen in die Schweiz erbringen. Im deutschen Gewerbe ist der Durchschnittslohn bei rund 3700 Franken, in Polen sogar bei 900 Franken. Wir hingegen haben die höchsten Löhne in Europa, einen Handwerkerlohn von 5000 bis 6000 Franken. Hier sind die (…).
Daniel Lampart.
SGB, 20.3.2019.
Personen > Lampart Daniel. Lohnschutz. Interview. SGB, 2019-03-20.
Ganzer Text
20.03.2019 EU
Schweiz
Löhne
Personen
Syndicom
Daniel Lampart
Flankiierende Massnahmen
Interview
Lohnschutz
Volltext
SGB: „Ein Rahmenabkommen muss den Arbeitnehmenden nützen“^. Ja zu einem sozialen Europa, nein zu Verschlechterungen beim Lohnschutz und den flankierenden Massnahmen. Für SGB-Sekretariatsleiter und Chefökonom Daniel Lampart ist in der Position zur EU vor allem eines wichtig: Die Europapolitik muss den Arbeitnehmenden nützen. (SGB) Daniel Lampart, dem SGB wird vorgeworfen, er fahre das Rahmenabkommen und damit die Bilateralen an die Wand. Haben die Gewerkschaften neu etwas gegen die EU? Daniel Lampart: Ein kleines Land wie die Schweiz braucht gute und geregelte Beziehungen zur EU. Deshalb haben wir uns für eine Öffnung gegenüber Europa und die Personenfreizügigkeit eingesetzt, aber immer gesagt, dass dies den Arbeitnehmenden nützen muss. Unsere Flankierenden gehören zu den besten in Europa. Nun verfolgt Bundesrat Ignazio Cassis eine Europapolitik gegen die Arbeitnehmenden. Das geht in die völlig falsche Richtung. Könnte es Ihnen nicht egal sein, wieviel ein Entsandter verdient? Daniel Lampart: Die Personenfreizügigkeit brachte Fortschritte wie die Abschaffung des Saisonnierstatuts. Aber mit den Entsendungen wurde eine neue prekäre Arbeitsform angelegt. Ausländische Firmen können viel einfacher ihre Dienstleistungen in die Schweiz erbringen. Im deutschen Gewerbe ist der Durchschnittslohn bei rund 3700 Franken, in Polen sogar bei 900 Franken. Wir hingegen haben die höchsten Löhne in Europa, einen Handwerkerlohn von 5000 bis 6000 Franken. Hier sind die (…).
Daniel Lampart.
SGB, 20.3.2019.
Personen > Lampart Daniel. Lohnschutz. Interview. SGB, 2019-03-20.
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20.03.2019 Schweiz
Löhne
Ständerat
Travail.Suisse

Arbeitsplatzkontrolle
Lohngleichheit
Volltext
Ständerat verweigert den Kantonen die Möglichkeit zur Lohnkontrolle. Die Standesinitiative des Kantons Genf forderte die Kompetenz ein, die Umsetzung des revidierten Gleichstellungsgesetzes kantonal und in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern zu überprüfen. Der Ständerat hat diesen Antrag heute abgelehnt. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, sieht sich damit in seiner Absicht bestätigt, die Einhaltung der neu im Gleichstellungsgesetz verankerten Lohnanalysen genau zu überprüfen. Der Kanton Genf hat mit seiner im Mai 2018 eingereichten Standesinitiative beantragt, den Kantonen die Kompetenz zu übertragen, die Einhaltung des Grundsatzes der Gleichstellung von Mann und Frau insbesondere punkto Lohn zu überprüfen. In der Zwischenzeit hat das Parlament eine minimalistische Revision des Gleichstellungsgesetzes beschlossen. Der neue Text schreibt eine Lohnselbstkontrolle für Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten vor, obschon eine Kontrolle ab 50 Beschäftigten empfohlen wurde. Damit sind 99,1% der Unternehmen und 54% der Arbeitnehmenden von dieser neuen Regelung ausgenommen. Darüber hinaus enthält das überarbeitete Gesetz weder offizielle Kontrollmechanismen noch Sanktionsmöglichkeiten bei Verstössen. Die Handlungsbereitschaft der Kantone ist verständlich und legitim und wird von Travail.Suisse voll und ganz geteilt. Travail.Suisse bedauert, dass der Ständerat die Genfer Initiative abgelehnt hat. Für Valérie Borioli Sandoz, Leiterin der Gleichstellungspolitik, bedeutet diese Entscheidung, „dass es nun an uns liegt, die effektive Anwendung des Gesetzes (...). 
Travail.Suisse, 20.3.2019.
Travail.Suisse > Lohngleichheit. Staenderat. Travail.Suisse, 2019-03-20.
Ganzer Text
04.03.2019 Kaiseraugst
DSM AG, Kaiseraugst
Löhne

DSM AG, Kaiseraugst
Löhne
Petition
Volltext
Lohnkonflikt bei Chemie-Unternehmen DSM. DSM-Beschäftigte fordern mit Petition eine anständige Lohnerhöhung. Petitionsübergabe: Freitag, 8. März 2019, 9.30 Uhr, DSM Nutritional Products, Wurmisweg 576, 4303 Kaiseraugst. Sehr geehrte Medienschaffende. Die Beschäftigten des Chemie-Unternehmens DSM sind von der aktuellen Lohnrunde masslos enttäuscht: Sie führt bei Berücksichtigung von Teuerung und steigenden Krankenkassenprämien zu einem Reallohnverlust der Angestellten. DSM geht es gut, und die Aktionäre wurden vergangenes Jahr ausgiebig mit Dividendenzahlungen bedient. Die Beschäftigten verlangen in einer Petition von der Geschäftsleitung, bei den Löhnen nicht knausrig zu sein und ein verbessertes Lohnangebot vorzulegen. Wir laden Sie herzlich ein, an der Petitionsübergabe teilzunehmen und darüber zu berichten. (…).
Unia Nordwestschweiz, Medieneinladung, 4.3.2019.
Unia Norwestschweiz > DSM. Lohnerhoehungen. Petition. Unia Nordwestschweiz, 2019-03-04.
Ganzer Text
28.02.2019 EU
Schweiz
Löhne
WOZ

Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
EU-Rahmenabkommen. Die verstellte Debatte. Nach diversen Interviews, Ansagen und Stellungnahmen, die das Rahmenabkommen mit der EU gepriesen hatten, war es am Wochenende so weit: Die FDP bekannte sich zum umstrittenen Vertrag, als bisher. einzige Regierungspartei. Wohl nicht zuletzt, weil die „klimapolitische Wende“ von FDP-Chefin Petra Gössi nirgendwo richtig glaubhaft ankam, hat die Partei schnell wieder ein anderes Wahlkampfthema gesucht. Aus einem „Ja, aber“ war praktisch über Nacht ein „Ja aus Vernunft“ geworden. Nach einer für sie ungünstigen Wahlumfrage ist auch ein Teil der SP nervös geworden und findet am Rahmenabkommen vorsichtig Gefallen. Die frühere Nationalrätin Chantal Galladé hat nun sogar zur GLP gewechselt - auch wegen der Europapolitik ihrer Partei, wie sie sagt. Was in diesem opportunistischen Unbehagen untergeht: dass die SP gerade in ihrer Kritik am Rahmenvertrag eine proeuropäische Partei ist. Der Kampf um einen starken Lohnschutz und damit für ein sozialeres Europa wird auch in der Schweiz entschieden. Die SP hat es bloss versäumt, das deutlich zu machen. Die Situation in die Sackgasse manövriert hatten aber ohnehin jene, die jetzt das Ergebnis hochjubeln: FDP-Aussenminister Ignazio Cassis und sein Chefdiplomat, als sie bei den Verhandlungen mit der EU den Lohnschutz zur Disposition stellten. Dass sie sich nun hinter den Forderungen der Gegenseite verstecken, ist nichts als scheinheilig. Nicht nur die EU stellt den Marktzugang über die Arbeiterlnnenrechte, gleich tun es ihr auch manche Bürgerliche in der Schweiz. Wie sagt Cassis doch immer: (…). Anna Jikhareva.
WOZ, 28.2.2019.
WOZ > Lohnschutz. EU. Flankierende Massnahmen. WOZ, 2019-02-28.
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25.02.2019 Schweiz
EU
Löhne
Unia Schweiz

Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
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Starke Arbeitnehmerrechte gegen Nationalismus und Lohndumping. Der Aufstieg des Nationalismus, gewerkschaftliche Gegenstrategien und die Verteidigung des Lohnschutzes waren die Themen der diesjährigen Oltener Diskussionstagung*. Europäische Gewerkschafter unterstützten die Haltung der Unia zum Rahmenabkommen mit der EU. Der Präsident des Europäischen Gewerkschaftsbunds (EGB), Rudy de Leeuw, betonte in seinem Referat, dass die Arbeitnehmerrechte überall in Europa gestärkt werden müssen. Der EGB unterstütze aus voller Überzeugung den Kampf der Schweizer Gewerkschaften für die Beibehaltung des Lohnschutzes im Rahmen der Flankierenden Massnahmen (FlaM). Kein Rahmenabkommen, das den Lohnschutz schwächt. Die FlaM seien beispielhaft für den wichtigen Kampf gegen das Lohndumping, denn sie hätten eine Absenkung des Lohnniveaus in der Schweiz verhindert, sagte de Leeuw. Der EGB stehe hinter der Position der Unia und des SGB, die das vorliegende institutionelle Rahmenabkommen mit der EU ablehnen, weil es den Schweizer Lohnschutz frontal angreift. Unterstützung aus Österreich. Christian Fölzer von der österreichischen Gewerkschaft Bau-Holz berichtete von den Erfahrungen in Österreich mit Lohndumping. Bei Kontrollen auf Baustellen seien bei fast der Hälfte der Entsendeunternehmen Verstösse gegen österreichische Gesamtarbeitsverträge festgestellt worden. Umso wichtiger sei es, dass die Gewerkschaften verbindliche Lohnschutzmassnahmen durchsetzen (…).
Unia Schweiz, 25.2.2019.
Unia Schweiz > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. Unia Schweiz, 2019-02-25.
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31.01.2019 Schweiz
Löhne
Travail.Suisse

Lohngleichheit
Volltext
Die Lohndiskriminierung der Frauen nimmt zu: Kontrollen sind nötig! Die heute vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte Lohnungleichheitsanalyse gibt Anlass zur Sorge: Der nicht erklärbare Teil der Lohndifferenz ist um zwei Punkte gestiegen, obwohl die Lohnungleichheit zwischen Frau und Mann landesweit stabil ist. Kurz: Die Lohndiskriminierung der Frauen hat zugenommen. Leider wird die jüngste Revision des Gleichstellungsgesetzes (GlG) diese negative Entwicklung nicht stoppen. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, erachtet weitere Massnahmen als unerlässlich, um die Unternehmen zum Handeln zu veranlassen. Je nach Branche gibt es grosse Schwankungen bei der Lohndiskriminierung, wie die vom Bundesamt für Statistik durchgeführte detaillierte Analyse der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2016 zeigt. Den traurigen Rekord des grössten unerklärbaren Teils der Lohndifferenzen hält proportional immer noch die Hotellerie/Gastronomie: Über 80% der Lohnungleichheit lassen sich nur durch das Geschlecht erklären. Die nächsten Plätze belegen der Detailhandel und die Maschinenindustrie, mit steigenden Anteilen (65,4 und 52,5 %). In den Bereichen Finanzen und Versicherungen liegt der Anteil der Diskriminierung noch bei 30,6%, d.h. unter dem schweizerischen Durchschnitt von 42,9%. Durch diese Diskriminierung fehlen im Portemonnaie der Frauen, die in diesen Branchen arbeiten, jeden Monat 327 bis 1291 Franken. (…).
Travail.Suisse, 31.1.2019.
Travail.Suisse > Lohngleichheit. Travail.Suisse, 2019-01-31.
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31.01.2019 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Lohngleichheit
Volltext
Keine Fortschritte bei der Lohngleichheit. Lohnstrukturerhebung. Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern halten sich hartnäckig. Dass Frauen, die die Männer bezüglich Bildung inzwischen überholt haben, immer noch rund ein Fünftel weniger verdienen als diese, ist skandalös. Es braucht dringend griffige Massnahmen gegen die Diskriminierungen der Frauen im Erwerbsleben. Deshalb ruft der SGB für den 14. Juni gemeinsam mit vielen weiteren Organisationen und Kollektiven zum Frauen*streik auf. 2016 haben Frauen im privaten Sektor gemäss der vom Bundesamt für Statistik am Donnerstag veröffentlichten Lohnstrukturhebung 19.6% weniger verdient als Männer – der geschlechtsspezifische Lohnunterschied stagniert auf hohem Niveau. Es ist inakzeptabel, dass Frauen trotz guter Ausbildung immer noch übervertreten sind in Berufen mit tiefen Löhnen. Sie wählen Teilzeitstellen und prekäre Beschäftigungen, um Zeit für die unbezahlte Care-Arbeit freizuschaufeln, während Männer Karriere machen und die Lohnleiter hochklettern. Für die Frauen im Tieflohnbereich braucht es dringend existenzsichernde Mindestlöhne. Ebenfalls nötig sind generelle Arbeitszeitverkürzungen und Investitionen in den Service Public, damit die unbezahlte Arbeit nicht mehr grösstenteils auf den Frauen lastet. Nicht nur stagniert, sondern sogar gestiegen ist der diskriminierende Anteil des Lohnunterschieds: 2016 konnten 42.9% der Lohndifferenz nicht mit Ausbildung, Verantwortung oder Alter erklärt werden, 2014 waren es noch 39.1%. Schon junge Berufsfrauen müssen einen beträchtlichen Frauenmalus in Kauf nehmen: Je jünger (…). Regula Buhlmann.
SGB, 31.1.2019.
Personen > Buehlmann Regula. Lohngleichheit. SGB, 2019-01-31.
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31.01.2019 Schweiz
Löhne
Syndicom

Lohngleichheit
Volltext
Keine Fortschritte bei der Lohngleichheit. Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern halten sich hartnäckig. Dass Frauen, die die Männer bezüglich Bildung inzwischen überholt haben, immer noch rund ein Fünftel weniger verdienen als diese, ist skandalös. Es braucht dringend griffige Massnahmen gegen die Diskriminierungen der Frauen im Erwerbsleben. Deshalb ruft der SGB für den 14. Juni gemeinsam mit vielen weiteren Organisationen und Kollektiven zum Frauen*streik auf. (SGB) 2016 haben Frauen im privaten Sektor gemäss der vom Bundesamt für Statistik am Donnerstag veröffentlichten Lohnstrukturhebung 19,6% weniger verdient als Männer – der geschlechtsspezifische Lohnunterschied stagniert auf hohem Niveau. Es ist inakzeptabel, dass Frauen trotz guter Ausbildung immer noch übervertreten sind in Berufen mit tiefen Löhnen. Sie wählen Teilzeitstellen und prekäre Beschäftigungen, um Zeit für die unbezahlte Care-Arbeit freizuschaufeln, während Männer Karriere machen und die Lohnleiter hochklettern. Für die Frauen im Tieflohnbereich braucht es dringend existenzsichernde Mindestlöhne. Ebenfalls nötig sind generelle Arbeitszeitverkürzungen und Investitionen in den Service Public, damit die unbezahlte Arbeit nicht mehr grösstenteils auf den Frauen lastet. Nicht nur stagniert, sondern sogar gestiegen ist der diskriminierende Anteil des Lohnunterschieds: 2016 konnten 42.9% der Lohndifferenz nicht mit Ausbildung, Verantwortung oder Alter erklärt werden, 2014 waren es noch 39.1%. Schon junge Berufsfrauen müssen einen beträchtlichen Frauenmalus in Kauf nehmen: Je jünger die (…).
Syndicom, 31.1.2019.
Syndicom > Lohngleichheit. Syndicom, 2019-01-31.
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31.01.2019 Schweiz
Löhne
VPOD Schweiz

Lohngleichheit
Volltext
Keine Fortschritte bei der Lohngleichheit. (SGB). Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern halten sich hartnäckig. Die jüngsten Zahlen des Bundesamt für Statistik zeigen, dass Frauen immer noch rund ein Fünftel weniger verdienen als Männer. Das ist skandalös. Deshalb ruft der VPOD zusammen mit den anderen SGB-Gewerkschaften am 14. Juni 2019 zu einem Frauenstreiktag auf. 2016 haben Frauen im privaten Sektor gemäss der jetzt veröffentlichten Lohnstrukturhebung 19.6% weniger verdient als Männer – der geschlechtsspezifische Lohnunterschied stagniert auf hohem Niveau. Im öffentlichen Sektor (Bund, Kantone, Gemeinden) lag der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern 2016 durchschnittlich bei 16,7% (2014: 16,6%). Riesige Unterschiede gibt es auch bei der Verteilung von Männern und Frauen nach Lohnklasse. Arbeitsstellen im privaten Sektor mit Löhnen unter 4000 Franken sind zu über 60% von Frauen besetzt, bei Stellen mit einem Bruttolohn von über 16000 Franken pro Monat beträgt der Frauenanteil nur 18%. Die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern sind teilweise auf strukturelle Faktoren zurückzuführen, die gleichzeitig mit persönlichen Merkmalen (Alter, Ausbildung, Dienstjahre), mit den Merkmalen der im Unternehmen besetzten Stelle und mit dem ausgeübten Tätigkeitsbereich zusammenhängen. Das gilt als erklärbarer Anteil des Lohnunterschied. Im gesamten öffentlichen Sektor (Bund, Kantone und Gemeinden) entsprach der unerklärte Anteil der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern 34,8% (522 Fr. pro Monat). (…).
VPOD Schweiz, 31.1.2019.
VPOD Schweiz > Lohngleichheit. VPOD Schweiz, 2019-01-31.
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31.01.2019 Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Lohngleichheit
Volltext
Lohnklau an den Frauen nimmt zu. Freiwillige Lohnanalysen gescheitert. Die heute vom BfS publizierten Zahlen zur Lohngleichheit sind alarmierend: Der diskriminierende Anteil bei der Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern stieg von 39,1% (2014) auf 42,9 (2016). Das sind durchschnittlich 7‘680 Franken pro Jahr. Die Unia verlangt von allen Betrieben, dass sie 2019 – dem Jahr der Frauen – endlich Lohnanalysen durchführen. Fehlbare Betriebe müssen zwingend Massnahmen treffen, um die Frauenlöhne nach oben anzupassen. Die Zeit der freiwilligen Massnahmen ist vorbei. Sie sind offensichtlich gescheitert. Lohnunterschiede, die nicht mit Ausbildung oder Verantwortung erklärt werden können, bilden den unerklärbaren, das heisst diskriminierenden Lohnunterscheid zwischen den Geschlechtern. 2014 betrug die Differenz 39.1%. Bis 2016 ist sie auf 42.9% gestiegen. Fazit: Die Lohndiskriminierung wächst, statt dass sie endlich sinkt. Die Analyse des Bundesamts für Statistik (BfS) zeigt, dass der diskriminierende Anteil umso grösser ist, je jünger die Angestellten sind. Heisst: Frauen werden bereits bei der Erstanstellung beim Lohn diskriminiert, nur weil sie Frauen sind. Und nicht, weil sie im Verlauf ihres Berufslebens Familien gründen oder freiwillig auf Karriere verzichten, wie das bürgerliche Männer immer wieder gern behaupten. Diese Diskriminierung ist inakzeptabel! Betriebe in der Pflicht. Das revidierte Gleichstellungsgesetz verpflichtet Betriebe ab 100 Mitarbeitenden, die Löhne regelmässig zu überprüfen. Die heutigen Zahlen zeigen, wie ungenügend diese Massnahmen und wie gross ein Affront der Politik und der Arbeitgeber gegenüber (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 31.1.2019.
Unia Schweiz > Lohngleichheit. Unia Schweiz, 2019-01-31.
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